Die Feldlerche hat eine Bitte

Die Feldlerche hat eine Bitte.
Die Feldlerche hat eine Bitte.

Ich denke, das Schild bezieht sich mehr auf die Hundehalter als auf den Spaziergänger.

Die Bitte der Feldlerche scheint ins Leere zu laufen. Heute Morgen, so zwischen 7:30 und 8:30 vier frei laufende Hunde genau auf der Wiese, an der das Schild aufgestellt ist.

Die Frage danach (nicht nur heute und auch an anderen Stellen), warum der Hund nicht angeleint ist, wird im Allgemeinen damit beantwortet, dass der ja hier laut Plan (so hat man gehört) laufen darf.

Die den Plan kennen, könnten die sein, die sich den von der Stadt im Internet bereitgestellten Plan (Stand 19.04.2021 9:31h), der mehr Fragen offen lässt als dieser Antworten gibt, heruntergeladen haben.

Für mich völlig unverständlich warum man es von der Verwaltung nicht schafft, einen vernünftigen Plan ins Netz zu stellen. Der würde evtl, auch der Feldlerche etwas bringen. Sehen Sie sich mal Zahlen zum Kreis Offenbach an und werfen Sie einen Blick auf die Hundesteuer.

Mindestens zwei der ehrenamtlichen Magistratsmitglieder
sind Hundehalter und wissen um diesen katastrophalen Plan. Ein Plan, den die Stadt meines Wissens nach seit 11 Jahren den Hundehaltern zumutet. Warum schaffen es die beiden Hundehalter im Magistrat es nicht, ihre eigene Verwaltung dazu zu bewegen, einen vernünftigen Plan für die Hundehalter ins Netz zu stellen? Man sagte mir, dass es einen solchen Plan bei der Stadt in gedruckter Form geben sollte.

UNFASSBAR.
 
Anmerkung.
Ehrenamtliche Magistratsmitglieder sind Teil der Verwaltung.



Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Veröffentlicht unter NABU

Blumenwiesen sind auch schön.

Wenig wertvoll für die Natur.
Wenig wertvoll für die Natur.

Siehe auch
» NABU Rödermark sagt sog. Schottergärten den Kampf an.
 
Nachtrag
Die Initiative Breidert war dort aktiv. Das Ergebnis in der 20. Ausgabe des Mini-Newsletters.

Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

NABU fordert Anleinpflicht in der ganzen Gemarkung

Private Aufnahme NABU
Private Aufnahme NABU

Pressemeldung NABU Rödermark

Jedes Jahr im ausklingenden Winter ruft die Stadt ihre Bürger auf, Ihre Hunde während der ab 1. März beginnenden Brut‐ und Setzzeit bitte an die Leine zu nehmen, um Bodenbrüter und die Jungtiere von Reh, Hase & Co. nicht zu gefährden. Jedes Jahr rufen Rödermarks Naturschützer parallel dazu auf, dies in der gesamten Feldflur zu tun und nicht nur in den eingezeichneten Gebieten. Auch bittet der NABU darum, bis Mitte Juni nur die Hauptspazierwege zu nutzen und Trampelpfade zu meiden. Und jedes Jahr halten sich viele Bürger daran. Und dennoch ist die Zahl derer, die sich nicht an Appelle und Verbote halten, viel zu hoch. Die Folge ist, dass weiterhin jedes Jahr viele Bruten aufgrund zu häufiger Störungen aufgegeben werden, dass Rehe zu Tode gehetztwerden, dass unsere Feldflur immer ärmer wird.

In dem Presseaufruf der Stadt heißt es: „…in bestimmten mit Schildern gekennzeichneten Gebieten…“. Und genau darin sehen die Rödermärker Naturschützer ein großes Problem. Der Leinenzwang gilt nur in den Landschaftsschutzgebieten (LSG). In gut der Hälfte der Feldflur gibt es keinen Leinenzwang, d.h. auch in der Brut‐ und Setzzeit können hier Hunde ohne Leine laufen. „Feldlerche, Kiebitz, Fasan, Stockente, Reh, Hase & Co. kennen jedoch die willkürlichen Grenzen der Landschaftsschutzgebiete nicht, sie brüten bzw. werfen dort, wo die Bedingungen für sie am besten sind, und das ist oftmals außerhalb der LSG“, erläutert NABU Vorstandsmitglied Sven Burger das Problem. „Der Kiebitz z.B. hält sich ausschließlich in Gebieten auf, in denen es zur Brutzeit keinen Leinenzwang gibt. Über die Hälfte der verbliebenen Feldlerchen Rödermarks brütet in solchen Gebieten, die oftmals besonders interessante Strukturen aufweisen.“

Der NABU Rödermark fordert daher die Politik auf, endlich zu handeln. „Wir fordern in der Brutund Setzzeit eine generelle Anleinpflicht außerhalb der bebauten Ortslagen, wie es sie in Rodgau schon seit Jahren gibt. Dann gibt es auch keine Diskussionen mehr, ob ein Hund hier freilaufen darf oder nicht“, macht NABU‐Ortsgruppenvorsitzender Dr. Rüdiger Werner die Position der Naturschützer deutlich. Aus Sicht des NABU ist es Besitzern wie auch ihren Hunden zuzumuten, ein Viertel des Jahres nur mit Leine unterwegs zu sein, wobei eine Leine nicht länger als 5 Meter sein sollte. Außerdem fordert der NABU mehr Kontrollen, denn ohne Kontrolle bleibt jede Verschärfung der Satzung wenig wirkungsvoll. Die NABU‐Ortsgruppe ist offen dafür, dass als Alternative mehrere offizielle Hundespielwiesen als Freilaufangebote ausgewiesen werden. Auch hier sieht sie die Stadt in der Verantwortung, tätig zu werden.

Dr. Werner weiter „Wir wollen eigentlich lieber aufklären statt verbieten, müssen aber immer mehr feststellen, dass wir nicht alle Menschen erreichen, dass Menschen teilweise sehr aggressiv auf unsere Bitten reagieren, den Hund anzuleinen oder hier nicht langzulaufen. Daher ist die geforderte Ausweitung der Gebiete mit Leinenzwang für uns unumgänglich, um die Lage für Vögel und Wild wieder zu verbessern. Zusätzlich planen wir, in Zukunft kleine Hinweistafeln aufzustellen, die auf die durch dieses Fehlverhalten bedrohte Tierwelt aufmerksam machen sollen.“

Der Appell des NABU an alle Spaziergänger, Jogger und Radfahrer – egal, ob mit oder ohne Hund – lautet: bleiben sie von Anfang März bis Ende Juni auf den Wegen, meiden Sie Trampelpfade, gehen Sie nicht querfeldein, betreten Sie keine Wiesen und Ackerflächen, bleiben Sie von Hecken und Gebüschen fern und leinen Sie ihre Hunde an. Die Natur wird es ihnen danken!

Siehe auch (Leinenzwang, Anleinpflicht)
Frau Erste Stadträtin Schülner berichtet hierzu, dass ein Termin mit den Landwirten und Jagdpächtern ansteht. Außerdem wird die Karte überarbeitet und ein zusätzlicher Sicherheitsdienst abgestellt.
Siehe die Niederschrift BUSE


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Pressemeldungen NABU. Gruppe Rödermark

Pressemeldung NABU. Gruppe Rödermark.
Pressemeldung NABU. Gruppe Rödermark.

NABU Rödermark sagt sog. Schottergärten den Kampf an.
Seit vielen Jahren versucht der NABU Rödermark, Hauseigentümer zu überzeugen, ihre Gärten ökologischer zu gestalten, um mehr Grün in die Stadt zu bringen und dem allseits zu beobachtenden Artenrückgang entgegenzuwirken. Vor knapp 2 Jahren wurde hierzu die Initiative ‚Natur zurück in die Stadt‘ gegründet, die mittlerweile auch schon beachtliche Erfolge aufweisen kann. Auch ist durchaus ein Trend hin zu mehr Naturgärten zu beobachten, der durch überschüssige Freizeit mancher Eigentümer während des ersten Corona-Lockdowns verstärkt wurde. Hier die ganze Pressemeldung als .pdf

Flaute an der Futterstelle – warum in diesem Jahr weniger Vögel an die Futterstellen kommen.
In den letzten Wochen erreichen den NABU viele besorgte Anfragen, weil vor allem typische Gartenvogelarten wie Meisen, Finken und Amseln an der Futterstelle ausbleiben und plötzlich aus den Gärten verschwunden seien. Viele Naturfreunde machen sich nun Sorgen, dass sie etwas falsch machen oder den Vögeln etwas zugestoßen sein könnte. Hier die ganze Pressemeldung als .pdf


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

NABU dankt unerschütterlichen Helfern beim Arbeitseinsatz.

NABU bedanks sich.
NABU bedanks sich.

Eigentlich sollte der angekündigte Arbeitseinsatz des NABU am Berngrundsee vor den Toren Waldackers wegen Dauerregens kurzfristig abgesagt werden. Da der NABU nicht alle Personen mit Zusage erreichen konnte, erschienen am Samstag doch noch 4 Unerschrockene. Da sie jetzt schon mal da waren, wollten sie wenigstens anfangen mit der Biotoppflege. Unter Anleitung des NABU-Vorsitzenden Dr. Rüdiger Werner konnte dann wieder Erwarten einiges geschafft werden, bevor die Helfer dann nach 2 ½ Stunden völlig durchnässt die Aktion beendeten. Der NABU dankt herzlichst.

Da es noch einiges zu tun gibt im Biotop und die Wettervorhersage für das kommende Wochenende Besserung verspricht, soll der Einsatz am kommenden Samstag, 8. Februar ab 10 Uhr fortgesetzt werden. Der NABU freut sich über jeden Freiwilligen.


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.