Jammern ist einfach – und fast schon Standard. Geld bringt das aber nicht in die Kasse.

Was ist eigentlich aus der Idee geworden, in Rödermark ein Rechenzentrum zu errichten.

Nachtrag
» Sondersitzung HFuW 11.12.2025. Grauenhaft


In Rödermark ist man nicht einmal in der Lage, mit der Umsetzung des seit Jahren gefassten Beschlusses zur Entwicklung eines Gewerbegebiets zu beginnen.

Offenbach
[…] Entgegen der landläufigen Meinung, dass ein Rechenzentrum für nur wenige Arbeitsplätze sorge, werden nach Ausbau des zweiten Datencenters rund 150 Personen am Standort beschäftigt sein. […]
Quelle OP-Online.de

Ein Rechenzentrum für Rödermark
[..]Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark ist grundsätzlich offen für die Ansiedlung von Rechenzentren in Rödermark.[..]
Zustimmung: CDU (7), AL/Grüne (10), SPD (2), FWR (3), FDP (3)
Siehe: www.roedermark.sitzung-online.de

13.07.2024. Laut Herrn Rotter gibt es auch mehrere Anfragen möglicher Investoren.
Ich spüre so viel Energie im Raum“, resümierte Bürgermeister Jörg Rotter (CDU) nach der Diskussion. Der Bedarf an Rechenzentren sei vorhanden, es gebe auch schon mehrere Anfragen möglicher Investoren.“ Quelle: OP-Online

Jetzt die Frage. Was ist Stand der Dinge?

Wenn es in Rödermark nicht für ein Rechenzentrum reicht,
sollte es doch wenigstens mit der schon vor Jahren beschlossenen Gewerbeentwicklung klappen. Und was ist? Die Notwendigkeit, die Einnahmen zu verbessern, sieht der Magistrat offenbar nicht. Stattdessen verweist man bei der Frage, warum es in Rödermark am Geld fehlt, lieber auf andere.

Bei der von einigen Bürgern befürchteten „Zupflasterung Rödermarks“
muss bedacht werden, dass wir OHNE neue Gewerbetreibende, — die auch für Geld aus Gewerbesteuer, und Anteile an Umsatzsteuer und Einkommensteuer sorgen –, die Geldausgabepolitik der momentanen Regierung nicht mehr bezahlen können. Der Magistrat setzt auf die einfachste und gerne genutzte Erhöhung der Grundsteuer, um die leere Kasse aufzubessern.

Grundsteuererhöhung?
In Rödermark hat man den Verdacht, dass beim Magistrat der Gedanke eines sparsamen Umgangs mit den Steuergeldern nicht im Vordergrund steht.
 
Wie kann es sein, dass man eine zweite Erhöhung des Hebesatzes der Grundsteuer im Jahr 2025 in Höhe von 450% fordert und gleich nach Bürgerprotesten diesen Hebesatz auf 190% absenkt? 100% Hebesatz stehen für ca. 970.000,00 Euro Einnahmen.
 
Wie kann sich der Vorstand des vermutlich größten Arbeitgebers der Stadt, mit Kosteneinsparungen, die teilweise im Konjunktiv verfasst sind, sich zu einer derart radikalen Absenkung bewegen lassen?
 
Da man es dennoch getan hat, bleibt der Eindruck, dass der erste Vorschlag eher ausgewürfelt war. Oder aber der Haushaltsplan 2026 wird uns mit einer saftigen Grundsteuererhöhung „beglücken“. Mehr Klarheit könnte man gewinnen, wenn endlich der Jahresabschluss 2024 veröffentlicht würde, der vermutlich längst fertig in den Regalen der Stadtverwaltung liegt. Ich befürchte, vor der Bürgerversammlung bekommt der Bürger den nicht zu sehen. Könnte ja Unangenehmes enthalten.

Siehe auch
» 19.08.2025 Kreis Offenbach. Steuerzahlungen und Rettungsschirme.
» 18.08.2026 Kreis Offenbach. Finanzierungssaldo
» 16.08.2025 Kreis Offenbach. Ein- und Auszahlungen der Kernhaushalte


» Da fehlt doch was


» Ein Rechenzentrum für Rödermark.
» Rödermark verbummelt große Chancen
» Wie war das mit dem Rechenzentrum in Rödermark?
» Rödermark denkt über Rechenzentrum am Umspannwerk nach
» Rechenzentren in Deutschland: KI treibt das Wachstum


» Ein Interview mit Alexander Sturm.
 

 


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Wie war das mit dem Rechenzentrum in Rödermark?

9 Monate nichts passiert – Rödermärker verbummelt große Chancen

Mehr Rechenzentren in Frankfurt und Umgebung Oracle investiert Milliarden in Cloud-Infrastruktur
 
Der US-Software-Riese Oracle will im Rhein-Main-Gebiet KI-Anwendungen und Cloud-Infrastruktur ausbauen. Es ist nicht die erste Milliarden-Investition in Rechenzentren in Frankfurt und Umgebung
Lesen Sie den Artikel nei hessenschau.de

Am 11.07.2024 wurde beschlossen:
[..] Der Magistrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung umfassend zu prüfen und entsprechend im Fachausschuss zu berichten, ob eine Ansiedlung von Rechenzentren in der näheren Umgebung des Umspannwerks in der Gemarkung Urberach grundsätzlich möglich ist und welche diesbezüglichen Marktinteressen/-bedarfe bestehen.[..] Quelle

9 Monate später schreib die FDP Rödermark;
FDP kritisiert Schneckentempo bei Rechenzentrum und Batteriespeicher
9 Monate nichts passiert – Rödermärker verbummelt große Chancen
Am 11.07.2024, also vor guten 9 Monaten, hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig (!) den Antrag1 der FDP-Fraktion: „Prüfung: Ansiedlung von Rechenzentren in Rödermark“ beschlossen. Neben der ausdrücklichen Feststellung, dass die Stadtverordnetenversammlung grundsätzlich offen für die Ansiedlung von Rechenzentren in Rödermark ist, enthält dieser einstimmig gefasste Beschluss einen ganz klaren Handlungsauftrag an den Magistrat. Umfassend geprüft werden soll neben der allgemeinen Marktlage die Möglichkeit der Ansiedlung eines Rechenzentrums, eines Groß-Stromspeichers oder einer E-Ladeinfrastruktur am beziehungsweise um das Umspannwerk in Urberach. Runde 39 Wochen sind seit diesem einstimmigen Beschluss vergangen und obwohl die Themen „Rechenzentrum“ und „Batteriespeicher“ von so großer Wichtigkeit sind, herrscht dabei in Rödermark augenscheinlich mal wieder das mittlerweile leider allzu gewohnte Schneckentempo. Es wird viel geredet, aber praktisch wird nicht gehandelt und es passiert sichtbar nichts.
[..] Hier die ganze Pressemeldung


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Rödermark verbummelt große Chancen


Nachtrag 14.12.2025
Heimatblatt 12.12.2026
 
Siehe auch:
» Sondersitzung HFuW 11.12.2025.
» Jammern ist einfach – und fast schon Standard.


Pressemeldung FDP Rödermark
FDP kritisiert Schneckentempo bei Rechenzentrum und Batteriespeicher
9 Monate nichts passiert – Rödermärker verbummelt große Chancen

Am 11.07.2024, also vor guten 9 Monaten, hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig (!) den Antrag1 der FDP-Fraktion: „Prüfung: Ansiedlung von Rechenzentren in Rödermark“ beschlossen. Neben der ausdrücklichen Feststellung, dass die Stadtverordnetenversammlung grundsätzlich offen für die Ansiedlung von Rechenzentren in Rödermark ist, enthält dieser einstimmig gefasste Beschluss einen ganz klaren Handlungsauftrag an den Magistrat. Umfassend geprüft werden soll neben der allgemeinen Marktlage die Möglichkeit der Ansiedlung eines Rechenzentrums, eines Groß-Stromspeichers oder einer E-Ladeinfrastruktur am beziehungsweise um das Umspannwerk in Urberach. Runde 39 Wochen sind seit diesem einstimmigen Beschluss vergangen und obwohl die Themen „Rechenzentrum“ und „Batteriespeicher“ von so großer Wichtigkeit sind, herrscht dabei in Rödermark augenscheinlich mal wieder das mittlerweile leider allzu gewohnte Schneckentempo. Es wird viel geredet, aber praktisch wird nicht gehandelt und es passiert sichtbar nichts.

Anstatt die große Chance für Rödermark aufzugreifen und mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen schnellstmöglich die Initiative zu ergreifen, werden vermeintliche Probleme, unausgegorene Sachstandsmitteilungen und keine Lösungen präsentiert. Der FDP-Vorsitzende Hans Gensert stellt dazu ausdrücklich fest: „Wer die Energiewende will, muss tätig werden. Zukunft braucht Infrastruktur und Infrastruktur braucht Tempo. Wir fordern daher den Magistrat auf, endlich tätig zu werden und umgehend Verhandlungen mit den zuständigen Behörden zu führen. Die bevorzugten planerischen und baurechtlichen Möglichkeiten für Infrastrukturmaßnahen sind zu nutzen, um Rödermark zukunftsfähig zu machen.“

„Die FDP fordert“, so Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger abschließend, „den Magistrat mit Blick auf den einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024 auf, sich bei den Themen „Rechenzentrum“ und „Batteriespeicher“ endlich mit dem entsprechend nötigen (spürbaren) Engagement einzusetzen und sich dazu am Markt für den Standort Rödermark aktiv/proaktiv sowie zukunftsweisend einzusetzen.“


Anmerkung vom Admin.

Aber herumjammern, dass zu wenig Hilfe von oben kommt. Das sind mir die Richtigen.

Erinnert mich an den eindeutigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, sich um die Erschließung eines Gewerbegebiets nördlich der Germania in die Wege zu leiten. Da tut sich auch seit Jahren wohl nichts


Hilf Dir selbst, dann wird Dir geholfen!


#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Stadtverordnetenversammlung 11.07.2024

Stadtverordnetenversammlung 11.07.2024
Beginn: 19:30h
Ende: 20:55h
Besucher 8.

Tagesordnung. Ein Rechenzentrum für Rödermark.
„Ansiedlung von Rechenzentren in Rödermark (Neufassung)“
Einstimmig angenommen. Damit ist Magistrat beauftragt:
[..]in Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung umfassend zu prüfen und entsprechend im Fachausschuss zu berichten, ob eine Ansiedlung von Rechenzentren in der näheren Umgebung des Umspannwerks in der Gemarkung Urberach grundsätzlich möglich ist und welche diesbezüglichen Marktinteressen/-bedarfe bestehen. Weitere Einzelheiten im Auftrag. /[..]

Siehe auch Artikel bei OP-Online: Rödermark denkt über Rechenzentrum am Umspannwerk nach.

Biotonne, Bioabfall
Die Antwort der Kommunalen Betriebe Rödermark zu einer wöchentlichen Abfuhr der Biotonne.

Smart-Benches. Man hat ja Geduld.
Eine schriftliche Antwort Antwort zu „Smart Benches“ in Rödermark? liegt zur Zeit nicht vor.
Ursprung: 2018 Aufstellung von intelligenten Parkbänken – „Smart Benches“ – in den Ortskernen
Beschuss: 2020 Einstimmiger Beschluss Aufstellung von Smart Benches in Rödermark
Damit wurde der Magistart u.a. aufgefordert in 2021 einen ausführlichen Bericht über den Pilotantrag zu berichten.
Der Magistrat wird beauftragt, ein Jahr nach der Aufstellung bzw. der Inbetriebnahme der Smart Benches im zuständigen Fachausschuss einen ausführlichen Bericht über die mit dem Pilotprojekt gemachten Erfahrungen vorzulegen.
Der Haushaltsplan der Stadt Rödermark wies 2020/2021 im ordentlichen Ergenis 2020/2021 einen Übeschuss aus.

Parken auf Geh- und Radwegen
Der Antrag, den Magistrat zu beauftragen „ein Konzept zur regelmäßigen und systematischen Kontrolle des ruhenden Verkehrs zu erstellen“, wurde abgelehnt.

Ausgabe für Neuplanung Parkplatze am Badehaus
Der Parkplatz am Badehaus ist marode, sanierungsbedürftig und die Parksituation ist sehr beengt. Eine Neuplanung und Sanierung des Parkplatzes ist unerlässlich. Die hierfür erforderlichen Gelder in Höhe von 400.000 Euro sind im Wirtschaftsplan, konkret im Finanzplanjahr 2026 des Wirtschaftsplans, vorgesehen. Hier weitere Informationen. Auch zur Finanzierung.

Siehe auch
» Stavo 11.07.2024
» Haushaltspläne ab 2011
» Heusenstamm. Rechenzentren abgesegnet


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.