Rathaussturm Ober-Roden. 09.02.2013

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Erster Stadtrat ehrenamtlich
von Dr. Rüdiger Werner
Erster Stadtrat ehrenamtlich
09.02.2013 – ( KOD )
Erster Stadtrat ehrenamtlich – warum ich dafür bin …‘ von Dr. Rüdiger Werner
[…]Was würde der Wegfall der Hauptamtlichkeit Erster Stadtrat bringen?
Genaue Zahlen sind mir nicht bekannt, ich kann nur schätzen. B2-Besoldung sind rund 6250 € + Zuschläge + Beihilfe + Pensionsrückstellungen + Spesen + Zulagen + Vergünstigungen + Büro + Sachkosten Büro. Da kommt man bestimmt auf über 10.000 € Personalkosten und 2.000 € Sachkosten im Monat. Ein ehrenamtlicher Erster Stadtrat kommt mit Aufwandsentschädigungen, Sitzungsgeldern, Büro + Sachkosten/Spesen geschätzt auf mindestens 1.500 € Kosten im Monat. Die konkrete Einsparung liegt also in der Größenordnung 130.000 € im Jahr. Wirksam ab Juli 2013, macht bis 2018 etwa 720.000 €. Das sind also rund 2 % der jährlichen Einsparsumme, aber, da die Einsparung ja schon 2013 wirksam wird, 3,4 % der gesamten Konsolidierungssumme. Hört sich auf der einen Seite nicht viel an, auf der anderen Seite könnte man dafür die Einsparungen bei Straßensanierung, Grünpflege oder Vereinsförderung weniger drastisch ausfallen lassen.[…]Lesen Sie den ganzen Artikel bei der FDP-Rödermark
Artikel zu Kosten „Erster Stadtrat Rödermark“
Artikel bei OBEN SPAREN (Erster Stadtrat)
Ein wenig über den Stadtbus
Ein Kommetar wird zum Artikel
07.02.2013 @Armin Lauer
Ich muss doch mal was zum Stadtbus hier loswerden. Auch wenn viele schimpfen, dass Ganze hat einen Sinn. Warum? Rödermark spart dadurch jährlich Geld!Grund: Die Schulbus-Finanzierung ist ein kompliziertes Geflecht mit etlichen Beteiligten. Der Kreis hat vor Einführung des Stadtbusses 120.000 Euro der Gesamtkosten und die Verantwortung für den Schülerverkehr getragen. Rund 170.000 Euro wurden vom Land an Dienstleister, das Rödermärker Busunternehmen Hain, ausgezahlt.
Diskutiert wurden drei Möglichkeiten, um den Busverkehr aus entfernten Wohngebieten in die Trinkborn- beziehungsweise die Nell-Breuning-Schule zu sichern.
Variante 1
•Alles wie gehabt, nur eben ohne Landeszuschuss: Dann wäre die Schülerbeförderung für den Busunternehmer zum Zuschussgeschäft geworden. Er hätte diesen eingestellt. Auch eine Ausdünnung des Fahrplans oder die Beschränkung nur auf die Schüler, die jenseits einer bestimmten Mindestentfernung (zwei Kilometer bei Grundschulen, drei Kilometer bei weiterführenden Schulen) zur Schule wohnen, hätte nach einer Untersuchung des Verkehrsplanungsbüros IGDB (Dreieich) niemanden etwas gebracht. 400 der bisherigen Fahr-Schüler wären dann nämlich sogar komplett von der Beförderung ausgeschlossen gewesen.Variante 2
•Der Schülerverkehr wird zum Linienverkehr:
Somit können auch andere Fahrgäste die Schulbusse mitnutzen. Doch das war wegen einer beschränkten Linienführung und proppenvollen Bussen allenfalls Theorie. Die Stadt hätte trotzdem 150?.000 bis 170.000 Euro für das Sparangebot zahlen müssen, obwohl sie bisher bei der Finanzierung außen vor war.Variante 3
•Schulbusse werden zu Stadtbussen und damit Teil des RMV-Angebotes:Für die Stadt hatte diese Variante die größten Vorteile.
Warum?
Eine Fortführung des Schulbusses außerhalb des RMV-Netzes ist rechtlich nach dem Personenbeförderungsgesetz nicht mehr möglich.
Die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (KVG) betreibt den Stadtbus im Auftrag der Stadt Rödermark und trägt somit auch das Risiko.
Im schlechtesten Fall hätte die Stadt für zusätzliche Fahrten der Linie OF-95 aufkommen müssen. Das drohte der Kreis an.
Das aber wäre, wie oben unter Variante 2 beschrieben, ein sehr teures Unterfangen gewesen.
Die Stadt hätte dafür also mindestens 170.000 Euro zahlen müssen. Für das jetzige Stadtbussystem mit dem deutlich besseren Angebot für die Bürger ist ein Zuschuss von 70.000 – 90.000 Euro fällig, je nach Fahrgastaufkommen. Damit spart die Stadt also Jahr für Jahr Geld.
Ich hoffe damit die Märchen zum Thema Stadtbus damit beendet zu haben.
Armin Lauer
Verkehrsexperte und SPD-Pressesprecher
Siehe auch:
» Pressemeldung der FDP-Rödermark. Stadtbus einstellen.
» Bleibt alles anders… Stadtbus Rödermark
Teure Altlast unterm Bahngelände. Und wieder hat keiner Schuld
Rödermark. Chaos am Bahnhof geht weiter
Teure Altlast unterm Bahngelände. Und wieder hat keiner Schuld
Untertitel: Alles prima gelaufen.
Siehe: Solche Vereinbarungen der Stadt Rödermark kosten dem Bürger so RICHTIG VIEL GELD
Jetzt auch bei OP-Online
[…]Die Altlasten verteuern die Umgestaltung des rund 5500 Quadratmeter großen Areals um 225.000 Euro.[..]
[..]Was auch Vetters Zeitvorstellungen entspricht. Er bespricht momentan mit dem Bauamt Details wie den Übergang zwischen dem Gebäude und der öffentlichen Fläche.[…] Lesen Sie den ganzehn Artikel bei OP-Online
Zu dem o.g. Detail Übergang. Hoffentlich wird dieses Details uns nicht auch Geld kosten. So wie ich das verstanden habe, geht es um eine Niveauerhöhung des Vorplatzes. So nach dem Motto: „Wenn ihr schon mal dabei seid, könnt ihr doch noch ein wenig mehr Erde aufbringen“
Siehe auch
» Rödermark. Presseberichte zur StaVO 19.03.2013. Avanti Dilettanti!
» Rödermark. Bahnhof Ober-Roden. Zusammenfassung
Eine Frage die sich immer mehr aufdrängt. Klimabeauftragter = Blödsinn?
Klimabeauftragter = Blödsinn?
Ich würde das so auflösen.
Klimabeauftragter = Blödsinn!
Für mich ein super Beispiel, wie bei der Stadt Rödermark bestimmte Posten geschaffen bzw. erhalten bleiben. Es soll einem doch mal erklärt werden, warum wir eine Position in der Stadt in etwa doppelt besetzen. Selbst wenn diese Aufgabe nicht bereits kompetent besetzt wäre, es gibt wohl kaum einen vernünftigen Grund (es sei denn, man hat genug Geld in der Kasse) einen sogenannten Klimabeauftragten, Klimamanager oder Klimaschutzbeauftragten einzustellen. Auch, wenn der Zuschüsse vom Bund erhält. Er kostet so richtig Geld.
Nicht nur bei der IHK und den Verbraucherzentralen bekommt man Informationen zum Klimaschutz und was der Hausbesitzer zusätzlich leisten kann. Es gibt bereits genügend kostenlose Energieberatung in Rödermark. Hier ein kurzer Überblick über die bereits vorhandenen Möglichkeiten. Evtl. soll der Klimaschutzbeauftgte ja auch nur Tontäfelchen verwalten.
Und die NEUEN Projekte, die der kommende Klimaschutzbeauftragte gedenkt zu starten, kosten bestimmt Geld. Und ist das vorhanden?
Im IC-Rödermark haben wir einen Mitarbeiter, der genau das für ein Unternehmen zu leisten versteht.
Auszug aus dem Dreieich-Spiegel
[..]Und er ist sicher, dass ihm seine bisherigen Tätigkeitsfelder auch in Rödermark erhalten bleiben. Flächenentwicklung, Verkehrs-Infrastruktur, Klimaschutz, Energieeffizienz, demografischer Wandel, spezielle Belange des Handwerks und anderer Wirtschaftszweige… Auf all diesen Feldern werde er sich auch künftig tummeln und dabei als „Lotse“ für ansässige und ansiedlungswillige Unternehmen fungieren. „Gerade bei den Themen „Energie-Management“ und „Fachkräftesicherung“ sehe ich großen Beratungsbedarf. Es geht darum, jeweils individuell passgenaue Lösungen zu finden“, betonte Andrießen in der vorigen Woche bei seiner ersten öffentlichen Vorstellung in Rödermark. Quelle: Dreieich-Zeitung
Man kann natürlich zur Entschuldigung anführen. Woher soll der Magistrat eigentlich wissen, was da so alles mit welchen Aufgaben und Qualifikationen eingestellt wurde? Und wenn die Stadtverordneten einen Antrag stellen, werden die schon wissen, wofür man den braucht.
Münze ich die gezeigte Personalpolitik auf den neu zu besetzenden Posten eines hauptamtlichen Stadtrates um, wird mir schlecht. Mich beschleicht das Gefühl, hier wird etwas ohne Nachzudenken gemacht, weil es schon seit ewiger Zeit so ist.
Was steht für den kommenden Kämmerer an. Er muss eigentlich nur das verwalten, was bereits beschlossen ist. Er muss alle 1/2 Jahr einen Bericht (das wird bestimmt delegiert auf die Fachabteilung Finanzen) an die Aufsichtsbehörde abliefern und auf Kopfnicken warten. Alles etwas überspitzt. Ok. Aber seien wir einmal ehrlich. Da die Stadt Rödermark in den nächsten Jahren keinerlei Handlungsspielraum mehr hat und an das Konsolidierungskonzept (Februar 2013 fertig) gebunden ist, was fällt da Großartiges an WICHTIGE Arbeit für einen HAUPTAMTLICHEN Stadtrat an?
Hinterfragen Sie genau die Aufgaben eines Klimabeauftragten, Klimaschutzbeauftragten. Lassen Sie sich nicht durch eine Aussage wie; ist Bedingung für das Klimaschutzkonzept. Diese Aussage wäre dann FALSCH.
Hinterfragen Sie genau die Aufgaben eines hauptamtlichen Stadtrates?
Wird der angedachte hauptamtliche Stadtrat wirklich Stadtkämmerer?
Wieso kommt Taunusstein (29.000 Einwohner) ohne hauptamtlichen Stadtrat aus?
Fragen Sie nach, welche Fraktion die frei werdende Position des angedachten hauptamtlichen Stadtrates besetzen?
Siehe folgende Artikel
» Endlich. Rödermark bekommt einen eigenen Klimamanager.
» Denkbare Aufgabe. Teil 1
» Denkbare Aufgabe Teil 2
» Denkbare Aufgabe Teil 3
» Voraussetzungen braucht ein Klimaschutzmanager