Sauberhaftes Rödermark. Scheinbar nur ein Spruch. Nachtrag.

86-Jähriger reinigt Bushaltestellen im Norden von Waldacker. Die Stadt hat kein Geld für die sachgerechte Pflege ihrer Einrichtung.
(Artikel in der Offenbach Post (Printausgabe )
Saubermann steigt der Stadt aufs Dach. Theo Frieß putzt Bushaltestellen im Norden von Waldacker.)

86 Jahre alt und säubert die Dächer und verstopften Dachrinnen von zwei Bushaltestellen in Waldacker. Theo Frieß (Ingenieur im Ruhestand): „Die Regenrinnen sind verstopft, dadurch entsteht Staunässe, die langfristig zur Schädigung an der Metallkonstruktion führt.
Die Stadt wurde MEHRFACH angeschrieben und um Reinigung, und damit um sachgerechte Pflege, gebeten.

Die Reaktion der Stadt und was sagt uns folgender Satz vom Ersten Stadtrat Herrn Rotter: (OP vom 7.9.2017)

„Unterm Rettungsschirm des Landes dürfe sie (Anm. die Stadt) keine zusätzlichen Ausgaben tätigen – nicht einmal die paar Euro für eine Putzkolonne (Entnommen dem Artikel in der Offenbach Post 9.7.2017 )

Was für eine Armut, ein solches Argument vom Ersten Stadtrat. Wenn man beachtet, dass ein 86-Jähriger im Alleingang die Bushaltestellen gesäubert hat, dann fragt man sich, wie teuer es gewesen wäre, wenn man einen Mitarbeiter vom Bauhof beauftragt hätte. In einem kompletten Jahr hätte man die Stunde wohl einplanen können.

Dass kein Geld da ist, das kann doch nicht stimmen, Herr Rotter. Hat Bürgermeister Kern nicht gesagt, dass er die Bürger mit einem Straßenbeitrag nicht weiter belasten will? Wie er das regeln will, wird er den Bürgern am 8.11.2017 erklären und Sie können dann auch einmal fragen, ob er nicht ein paar Euro für das „sauberhafte Rödermark“ über hat. Die Aktion von Theo Frieß ist ein „Schlag ins Gesicht“ der „sauberhaften Stadt Rödermark“. In Prospekten oder Absichtserklärungen macht sich so ein Spruch gut.

Veranstaltungen wie die am 9.5.2017 (Rödermark. Stadtgespräch zu Ordnung und Sauberkeit.) kann man sich sparen. Wie man sieht, wenn man „Sauberkeit“ bei der Stadt einfordert, ist kein Geld da.

Ein weiteres Gerücht und damit etwas zur Freude der Waldackerer. Es sei gesagt, dass diese weitere Demontage des Serviceangebotes (wenn es dann wahr ist) , im Gegensatz zur eventuellen Verlegung des REWE-Marktes an die Mainzer Straße, die Stadt wenig Einfluss hat. Heute Morgen im Ort. Die Post in Waldacker macht dicht.

Wozu braucht die Stadt einen Mängelmelder, wenn die Stadt kein Geld hat, die gemeldeten Mängel zu beseitigen? Ich denke, der Bürger hat dies bereits begriffen und nutze den Mängelmelder offensichtlich nicht mehr.

Die Bürger haben es wohl aufgegeben, über den Mängelmelder der Stadt auf Schwachstellen hinzuweisen.

Mängelmelder wird wohl nicht mehr benutzt. Warum nur?
Mängelmelder wird wohl nicht mehr benutzt. Warum nur?

 
Ein Kommentar zum Mängelmelder sei hier erwähnt. Der Kommentar rückt einiges ins rechte Licht. Die Stadt sollte dem Bürger die Info geben, dass die angezeigten Informationen nicht aktuell sind und auch den Grund erwähnen erwähnen, warum.

Zum Mängelmelder: das Meldeformular funktioniert, man bekommt auch sehr schnell eine Antwort, nur werden neue Meldungen auf der Website nicht eingetragen. Habe ich letzte Woche ausprobiert.

Man zeigt da was. Aber nicht alles. Macht natürlich wahnsinnig viel Sinn. Diesen Mängelmelder sollte man einstellen. :-(.
 

Durch Äußerungen des Ersten Stadtrates (OP-Printausgabe) – dass man unterm Rettungsschirm für solche Aktionen kein Geld ausgeben darf, nicht einmal für solche Reinigungaktionen – fragt man sich, fehlt es da dem ersten Stadtrat ein wenig an Sachverstand?

Weiterführende Links
» Bericht Arbeitskreis „Sauberhaftes Rödermark“ – Stadtleitbildprojekt
» Quartier Urberach. Bericht vom Stadtgespräch „Sauberhaftes Rödermark“


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Zitat aus der Stadtverordnetenversammlung 05.09.2017

Zitat aus der Stadtverordnetenversammlung.

CDU und AL/Die Grünen ziehen ja gerne am gleichen Strang, auch wenn das andere Ende um den Hals der Bürger liegt.

Dafür hat sich Herr Kruger von der FDP eine Rüge eingefangen.
Eine Rüge haben sich einige Stadtverordnete NICHT eingefangen, als man vor einiger Zeit die Bürger auslachte, die Widerspruch gegen eine Grundsteuer B Erhöhung eingelegt haben.

Rödermark. Bürger werden von einigen Stadtverordneten bei der Stavo ausgelacht.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Hainchesbuckel. Unternehmer kritisiert Äußerungen.

Auf dem Recyclingplatz würden Maschinen eingesetzt, die den neuesten Lärm- und Emissionsvorgaben entsprechen. Erst vorige Woche hätten Mitarbeiter des Regierungspräsidiums bei einem Vor-Ort-Termin erklärt, dass die Firma Rügemer den Lagerplatz „konform mit dem Genehmigungsbescheid betreibt“. Bevor der AL-Fraktionsvorsitzende etwas anderes behauptet, solle er sich doch erst einmal bei der Darmstädter Behörde informieren.
Weiter bei OP-Online



Siehe auch
Zusammenfassung Hainchesbuckel


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Bericht zur Stavo vom 5.09.2017

Bericht zur Stavo vom 5.09.2017
 
NIX.

Nach dieser Stavo und dem Abstimmverhalten von SPD und FWR (bis auf einen Aufrechten) habe ich meine Enttäuschung im Alohol ersäuve misse. Es kimmt dodezu flascht in de kummende Doache äbbes woann sich de Alohol verzoche hott. Die Red funn .. woar super äwwer vom Inhalt her oafach ner Kappes



Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Heute Stadtverordnetenversammlung

Stavo – Stadtverordnetenversammlung 05.09.2017

12. öffentlichen Sitzung der
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark (Sitzung Nr. 5/2017)
am Dienstag, 05.09.2017, um 19:30 Uhr
mit vorgesehener Fortsetzung am Donnerstag, 07.09.2017, um 19:30 Uhr.
Die Sitzung findet in der Halle Urberach (Mehrzweckraum), Am Schellbusch 1 statt.

Die Tagesordnung (Link am Ende des Artikels) besteht aus insgesamt 16 Tagesordnungspunkten. Zwei Tagesordnungspunkte seien hier erwähnt.

Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion AL/Die Grünen: Bestandsgebiete östlich und westlich der Odenwaldstraße in „Urbanes Gebiet“ entwickeln.

Mit diesem Antrag (siehe TO 12) soll die Verwaltung einen Weg aufzeigen, wie das bestehende Gebiet in ein „Urbanes Gebiet“ umgewandelt werden kann. Eine spannende Sache mit offenem Ausgang. Hier betritt Rödermark laut Stefan Gerl völliges Neuland. Die Möglichkeit, ein Baugebiet in ein „Urbanes Gebiet“ umzuwandeln, besteht seit März 2017. Mehr zu dazu hier.

Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion AL/Die Grünen: Gewerbegebiet „Hainchesbuckel“

Hier (siehe TO 13, 14) geht es nicht nur um die Ausweisung neuer Gewerbeflächen, sondern auch um den Erhalt von 40 Arbeitsplätzen. Jetzt schon darüber etwas zu berichten wäre 14 Stunden zu früh. Das wird spannend. Mal sehen, welche der Fraktionen sich für Arbeitsplätze und Fortbestand eines seit 50 Jahren in Rödermark tätigen Unternehmen einsetzen wird. Wie gesagt, alles was ich noch schreiben könnte, käme 15 Stunden zu früh.

Gut wäre es, mal langsam einen Termin für die zugesagte Bürgerversammlung zum Straßenbeitrag zu erhalten. Dort soll ja bekannt gegeben werden, wie Bürgermeister Kern die Bürger durch den Straßenbeitrag NICHT weiter belasten will. Darauf bin nicht nur ich gespannt.

 
Diese Stavo wird spannend.
Hier die Tagesordnung, Anfragen, Anträge und Einladung


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.