Ganz früher, als Ober-Roden noch keine eigene Apotheke hatte, besorgte man sich überwiegend die notwendigen Medikamente in einer Urberacher Apotheke. Oft mussten die Kinder den gefährlichen Einkauf in Urberach tätigen. Den gefährlichen Einkauf? Die Kinder aus Urberach betrachteten die Apotheke als die IHRIGE und ein Kind aus Ober-Roden hatte dort nichts zu suchen. „Teilweise gab es auch Haue“, erzählt man sich so.
Rödermark intern Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.
Die Kosten für den Biomüll / Bioabfall ab 2015 mehr als doppelt so hoch.
Von 0 auf 140 in 6 Monaten?
Die Bürger können im kommenden Jahr wohl mit steigenden Kosten für die Müllbeseitigung rechnen. Wie hoch ist die Steigerung genau? Wie wird die Gebühr berechnet? Darüber kann man nur spekulieren. Aber man sollte schon mal darüber spekulieren, damit man zur rechten Zeit die richtigen Fragen hat.
Nehmen wir einmal an, bei der Abrechnung (Gebührenbescheid) bleibt alles so, wie es ist. Natürlich nicht die Beträge. Für die meisten Bürger wird sich dann „NUR“ der Betrag für den Restmüll erhöhen, weil dort zurzeit die Kosten für den Biomüll (Braune Tonne) enthalten sind. Für den Bürger also vollkommen intransparent. Diejenigen, die bisher unterschiedliche Müllgefäße (Biotonne, Restmülltonne) haben, sehen die Steigerung auf ihrem Gebührenbescheid. (Siehe auch hier)
Was passiert aber, wenn die Stadt Rödermark die Gebühren für den Biomüll / Bioabfall transparent ausweisen würde? Die entsprechende Zeile ist in der Gebührenabrechnung ja schon enthalten. Lesen Sie einmal in der Abfallsatzung der Stadt Rödermark nach:
Der Anschluss an die getrennte Bioabfalleinsammlung ist freiwillig.
Ich hoffe, ich habe auf der Webseite der Stadt Rödermark die aktuelle Satzung erwischt.
Würde jetzt der Betrag für den Biomüll / Bioabfall separat ausgewiesen, könnte man sich als Bürger überlegen, den Betrag einzusparen, indem man NICHT mehr an der „Bioabfalleinsammlung“ teilnimmt. So wie ich den Text aus dem „Kreislaufwirtschaftsgesetz“ verstehe, ist die private Entsorgung von Biomüll zulässig.
Da ich mir NICHT vorstellen kann, dass die Stadt ein Interesse an der „Eigenkompostierung“ hat, wird man die Voraussetzung/Zulassung für eine Eigenkompostierung sehr hoch ansetzen. Oder man ändert (wenn es geht) die Müllsatzung entsprechend.
Ich denke, hier haben die Stadtverordneten einiges zu prüfen. Insbesondere die Entsorgung von Biomüll / Bioabfall mittels Eigenkompostierung könnte Einsparungen für die Bürger bedeuten.
(1) Abweichend von § 7 Absatz 2 und § 15 Absatz 1 sind Erzeuger oder Besitzer von Abfällen aus privaten Haushaltungen verpflichtet, diese Abfälle den nach Landesrecht zur Entsorgung verpflichteten juristischen Personen (öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger) zu überlassen, soweit sie zu einer Verwertung auf den von ihnen im Rahmen ihrer privaten Lebensführung genutzten Grundstücken nicht in der Lage sind oder diese nicht beabsichtigen. [..]
Quelle: dejure.org
Private Haushalte müssen ihre gesamten Haushaltsabfälle grundsätzlich den Kommunen als öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger überlassen. Privathaushalte sind aber berechtigt, ihre Abfälle auf dem eigenen Grundstück zu verwerten (Beispiel: Eigenkompostierung). Die private Entsorgungswirtschaft hat wie bisher die Möglichkeit, sich im Rahmen von Ausschreibungen durch die Kommunen an der Entsorgung von Haushaltsabfällen zu beteiligen. Quelle: bmub.bund.de
Die Voraussetzungen für eine Eigenkompostierung und damit den Verzicht auf die Biotonne sind in der Abfallsatzung der Stadt Offenbach geregelt. Prinzipiell kann eine Befreiung vom Anschluss und Benutzerzwang der Biotonne erfolgen, wenn eine Eigenkompostierung aller anfallenden Bioabfälle beantragt und nachgewiesen wird. Quelle: Offenbach.de Biotonne in Offenbach
Kosten Biotonne Offenbach
[..]Der Satzungsgeber muss durch die Gebührenregelung einen Anreiz zur Trennung der Abfallfraktionen geben; die Gebührenregelung soll die Akzeptanz der Bioabfalltonne bewirken; die Eigenkompostierung darf nicht verboten oder unzumutbar erschwert werden; dem Bürger darf nicht über einen „finanziellen Anschlusszwang“ eine Biotonne aufgezwungen werden.[..]Quelle: Juraforum.de
Rödermark intern Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.
Wohnanalage Odenwaldstraße:
Projektgesellschaft präsentierte ihre Pläne
Zahlreiche interessierte Bürger sind am gestrigen Donnerstag einer Einladung der SPD-Fraktion gefolgt und haben sich über das bevorstehende Bauprojekt an der Odenwaldstraße informiert. Ca. 150 Wohnungen und 300 Tiefgaragenplätze sollen hier entstehen. Ebenso ein Passage-Weg zur Durchquerung der Anlage zum Bahnhof, welcher kleinere Gewerbeeinheiten beheimaten soll. Problem aber: von den Anrainern wird die Verkehrssituation nach Fertigstellung der Wohnanlage als kritisch betrachtet.
1995
Müllabfuhr 50 Liter Müllgefäß. 219,00 DM bei ? Leerungen.
Heute: 60 Liter Müllgefäß 87,36 Euro bei 13 Leerungen.
1995 Hundesteuer 72,00 DM.
Heute: 120,00 Euro.
1994 Frischwasser 1,90 DM p. cbm
Heute: 1,68 Euro
Abwasser 4,03 DM p.Cbm
Heute: 2,42 Euro + Niederschlag 0,43 Euro p. cbm
Rödermark intern Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.
Bebauung Rödermark Ober-Roden. Odenwaldstraße.
Projektgesellschaft: Atrium am Ober-Roden Bahnhof mbH.
Mehr als 30 Bürger sind der Einladung der SPD-Rödermark gefolgt und haben sich über das bevorstehende Bauprojekt an der Odenwaldstraße (Hitzel&Beck, provisorischer S-Bahn-Parkplatz) informiert.
Vor der Projektgesellschaft war Herr Früchtenicht anwesend, der das Projekt erläuterte und auch gestellte Fragen beantwortete.
Fragen bezüglich des Projekts wurden wenig gestellt.
Wie viele Wohneinheiten? 120 bis 150!
Größe? Durchschnitt 80 qm!
Anzahl Mieter? Mehr als 500!
Durchgang von der Odenwaldstraße zum Bahnhof? Für jeden freier Zugang!
Parkmöglichkeit? Tiefgarage. Es sind mehr Parkplätze vorhanden als rechtl. verlangt. > 300.
Durch die Schaffung einer Tiefgarage wird das ehem. Hitzel und Beck Gelände VERSIEGELT. Die vorhandenen Anlagen zur Grundwasserreinigung werden in die Tiefgarage verlegt und dort noch einige Zeit (10 Jahre) in Betrieb sein. Durch das Bauvorhaben wird die Bodenreinigung allerdings schneller als geplant beendet sein.
Fotovoltaik ist lagebedingt nicht geplant. Geplant ist ein Blockheizkraftwerk.
Die anwesenden Mitglieder der SPD-Fraktion beantworteten Fragen, die mehr im Bereich der Kommunalpolitik anzusiedeln sind.
„Wenn der provisorische Parkplatz wegfällt, wo sollen die Pendler parken?“ Diese Frage bewegte die Gemüter. Konnte aber nicht abschließend beantwortet werden. Hier wartet noch einiges an Arbeit für die Stadtverordneten. (Aber nur dann, wenn man die Sorgen der Bürger ernst nimmt).
Auch eine Frage bezüglich der Kanalisation „reicht die aus“ wurde gestellt. Hier konnte man sich auf eine Aussage der Verwaltung, getroffen während einer Sitzung, berufen. „Der Kanal ist ausreichend dimensioniert“
Was mich persönlich ein wenig irritierte, ist die Zeit bis zur Fertigstellung. Es wurde von 5-6 Jahren gesprochen.
Die Offenbach Post und auch die SPD werden ausführlicher berichten.
BTW
Auch wenn die SPD geladen hat. Hier hätte JEDE Fraktion/Bürgervereinigung Gelegenheit gehabt, Informationen zu den Sorgen der Bürger „Odenwaldstraße“ aus erster Hand zu gewinnen. Dann könnte man auch sagen „Wir haben zugehört“.
Ein anwesender CDU Stadtverordneter (anwesend in eigener Sache) wird seiner Fraktion sicherlich von dem Ergebnis berichten.
Rödermark intern Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.
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