Rödermark
Papierlose StaVO

Rödermark Papierlose StaVo. Antrag der FDP-Rödermark01.11.2013 – ( KOD )
 
Rödermark. Papierlose StaVo
 
Am 31.10.2013 wurde in den Nachrichten von dem Müllberg, 3,5 Mio. Tonnen täglich, berichtet den wir jeden Tag produzieren. Selbst in Amerika hat man dies erkannt und so hat sich die Stadt San Francisco das Ziel gesetzt, bis 2020 den Abfall auf null zu reduzieren.
 
Für die Stadt Rödermark gibt es schon seit längerem einen Antrag der FDP der helfen kann hierzu einen klitzekleinen Beitrag zu leisten. Wenn dieser Antrag, papierlose Stavo, vernünftig umgesetzt würde, könnte man den Papierverbrauch der Stadt stark reduzieren und damit weniger Müll produziert. Dokumente brauchen nicht mehr mit dem PKW zu den Stadtverordneten gefahren. Damit wird der CO2 Verbrauch reduziert.
 
Da weniger gedruckt wird, halten die Drucker/Kopierer länger oder es könnten sogar Drucker/Kopierer eingespart werden (Leasing oder Kauf). Wartungskosten und Tonerverbrauch wird reduziert. Weniger Müll durch leere Tonerpatronen. Recyceln geht nicht immer bzw. ist nicht unendlich möglich. Das zu Müllvermeidung
 
Durch die papierlose Stavo kann mehr CO2 eingespart werden als durch den Einsatz von Pedelecs. Aber das Problem mit der Umsetzung einer „papierlosen Stavo“ scheitert wohl genauso wie die Forderung nach einer „kontinuierliche Berichterstattung„.
Antwort des BM zu: „Berichtswesen zu offenen Anträgen“
 
 
Anschaffung von 2 Pedelecs

[..]BESCHREIBUNG DER MAßNAHME
Mit dieser Maßnahme können kommunale Mitarbeiter die angestrebte Vorbildfunktion der Stadt Rödermark erfüllen und beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran gehen. Notwendige Dienstfahrten sollen mit klimaschonenden Verkehrsmitteln erledigt werden. Im innerstädtischen Bereich soll dies durch die vermehrte Nutzung des Fahrrades/E-Bikes für Dienstfahrten geschehen. Für Fahrten ins regionale Umfeld ist die Beschaffung eines Elektroautos zu prüfen.

Mit dieser Maßnahme können kommunale Mitarbeiter die angestrebte Vorbildfunktion der Stadt Rödermark erfüllen und beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran gehen. Notwendige Dienstfahrten sollen mit klimaschonenden Verkehrsmitteln erledigt werden. Im innerstädtischen Bereich soll dies durch die vermehrte Nutzung des Fahrrades/E-Bikes für Dienstfahrten geschehen. Für Fahrten ins regionale Umfeld ist die Beschaffung eines Elektroautos zu prüfen.
Stand Oktober 2012
Die Stadt Rödermark schafft derzeit zwei Dienst-Pedelecs für die Mitarbeiter der Rathäuser Ober-Roden und Urberach an.[…]Quelle: Klimakonzept Seite 143

 
Zur möglichen CO2 Ensparung in Rödermark
Wenn wir den gesamten (190.000 Tonnen) CO2-Ausstoß in Rödermark vermeiden würden, wären das 0,00056% am gesamten CO2-Ausstoß. Wenn Rödermark 1.000 Euro bei der Neuverschuldung (Haushalt ca. 9 Mio) sparen sind das 0,01%.
 
Siehe auch
Rödermark und Klimamanager 
 
Papierlose Stavo
» 25.06.2013 Berichtsantrag
» 18.04.2013 Rödermark und der reitenden Bote.
» 16.02.2012 Einstimmung zu einer beginnende Diskussion.
» 28.11.2011 Kosten für die papierlose StaVO.
» 15.11.2011 Haushaltsantrag
» 23.03.2010 Stadtverordnetenversammlung. Besschluss
» 16.10.2007 Verwendung von Recyclingpapier


Rödermark und Klimamanager
Denkbare Aufgabe. Teil 3

Bilder aus Rödermark. Unterlagen zur StaVO.
Unterlagen zur StaVO. Papierlose StaVO, Stadtverordnetenversammlung. FDP-Rödermark28.11.2012 – ( KOD )
 
 
Nach Berechnungen des IWR wurden 2011
34 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen.
 
Spitzenreiter ist China mit 8,9 Milliarden Tonnen
USA 6 Mrd. Tonnen
Indien 1,8 Mrd. Tonnen
Russland 1,6 Mrd. Tonnen
Japan 1,3 Mrd.Tonnen
Deutschland 804 Mio. Tonnen
Rödermark: Knapp 190.000 Tonnen.
Quelle:Klimaschutzkonzept der Stadt Rödermark. Seite 42
 
 
Über einen am 23.03.2010 (Ö2) eingereichten Antrag wurde am 28.01.2010 eingereichten Antrag der FDP Ö12 zur » papierlosen STAdtVerOrdnetenversammlung (StaVO) « abgestimmt. Ein Punkt der zu prüfen war:

[..]Der Umweltaspekt ist hierbei ebenfalls überschlägig abzuschätzen.[..]

dürfte eine interessante Aufgabe für einen Klimamanager/Klimaschutzbeaftragten der Stadt Rödermark sein.
 
Nach der Einreichung Anfang 2010 wurde versucht den Antrag zu erweitern. Ergebnis (Ö3) siehe hier. Greifbare Ergebnisse liegen selbst nach fast 3 Jahren KEINE vor.
 
Es gab dann noch einmal eine Anfrage der FDP am 12.01.2011 zu diesen Thema. Was wohl daraus geworden ist?

Was sollte der Antrag auch erreichen?
Verminderung des CO2 Ausstoss der durch die Verteilung der Unterlagen zur StaVO der über das Internet sowie ohe Einsparungen im Papierverbrauch und dadurch CO2-Einsparungen.
 
Bisher: „Still ruht der See“
 
Da fast alle Fraktionen sich für die neue Stelle eines Klimamanagers in der Stadt Rödermark ausgesprochen haben, wird die » papierlose StaVO « durch den Klimamanager bestimmt schnell zur Wirklichkeit.
 
Wenn wir den gesamten (190.000 Tonnen) CO2-Ausstoß in Rödermark vermeiden würden, wären das 0,00056% am gesamten CO2-Ausstoß.
Wenn Rödermark 1.000 Euro bei der Neuverschuldung (Haushalt ca. 9 Mio) sparen sind das 0,01%.
 
Was für das Klima zutrifft sollte auch für den Haushalt zutreffen. Kleinvieh macht auch Mist.
 
Anmerkung
Einsparungen im Haushalt kosten der Stadt kein Geld. Die Senkung des CO2 Ausstoß in Rödermark (MAX. MÖGLICH 0,00056% am weltweiten Ausstoß) belasten den Haushalt.
 
Siehe auch
Rödermark und Klimamanager Denkbare Aufgabe. Teil 1
Rödermark und Klimamanager. Denkbare Aufgabe. Teil 2. Pedelec
 
Peer Steinbrück und die Frittenbude
 
 


Einstimmung zu
einer beginnende Diskussion.

Papierlose Stadtverordnetenversammlung. Stavo Einstimmung zu einer beginnende Diskussion. Papierlose STAVO16.02.2012 – ( KOD )
 
 
Was mag das auf dem Bild sein?
Zu erkennen ist: „Es könnte etwas von der Stadt Rödermark sein.“

Aktenberg eines einzelnen Abgeordneten zur Haushaltsdebatte 2012. Nicht mit abgebildet der eigentliche Haushaltsplan.

STAVO Unterlagen für der Haushalt 2012
STAVO Unterlagen für der Haushalt 2012

Das sind die schriftlichen Unterlagen von einem der 39 Stadtverordneten NUR zum Haushalt 2012. Der ENTWURF des Haushaltsplan 2012 ist nicht enthalten. Dieser füllt nochmal einen dünnen DINA4 Ordner und wird bald durch die finale Version an die Abgeordneten per Bote verteilt.

Was bedeutet das? Wir haben es, über den Verteiler gerechnet, mit einem Berg von knapp 3,00 Meter zu tun.

» Die Unterlagen werden mit einem PKW mit mehreren Fahrten verteilt. (Änderungen, Nachträge …)
» Keiner kann mir Erzählen, dass jeder einzelne Stadtverordnete diese Unterlagen als Handakte in seiner privaten Wohnung hortet.
» Diese Papiermenge (nur Haushalt 2012) wird jetzt den Weg in die Altpapiertonne antreten.

Altpapiertonne
Geht das eigentlich? Gibt es da nicht evtl. ein Problem mit dem Datenschutz? Gibt es da Vorgaben WIE und WO die Abgeordneten Unterlagen aus der Stavo zu entsorgen haben? Werden die Unterlagen (besonders die der nichtöffentliche Sitzungen) evtl. wieder abgeholt und zentral vernichtet?
Das wären Fragen die auftreten könnten, wenn man von einer elektronische Verteilung der Unterlagen zu einer papiergestützten Stadtverordnetenversammlung zurückkehren wollte.
 
Eigentlich ein Thema mit dem sich die AL/Die Grünen intensiv beschäftigen müssen. Das ist ein Thema für die von diesen angestoßenen Debatten zum Klimaschutz.
Wäre ich jetzt ein Abgeordneter der AL/Die Grünen und würde für eine papierlose Stadtverordnetenversammlung plädieren, könnte das in etwa so klingen:

„Das Verteilung der Unterlagen zur Stadtverordnetenversammlung per PKW muss unterbleiben. Es kann nicht angehen, dass tonnenweise CO2 für die Verteilung in die Luft geblasen wird. Es gibt Methoden, die sorgsamer und verantwortungsvoller mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen. Die Papierflut muss in Hinsicht auf unsere Umwelt und Wälder stark eingeschränkt werden. Es genügt, die Informationen in elektronischer Form zur Verfügung zu stellen. Die Abgeordneten können sich bei Bedarf und GEZIELT die benötigten Unterlagen im Fraktionsbüro ausdrucken.“

 
Lesen Sie den Artikel vom 6.11.2010. Cloud Computing. Nix für Rödermark. Schon in 2010 war schnelles Internet Gesprächsthema bei der Stadtverordnetenversammlung. Damals war der Standpunkt der AL/Die Grünen und deren IT-Spezialist:

1Mbit ist genug für Rödermark

In diesem Artikel wurde auch schon auf eine mögliche CO2 Einsparung hingewiesen.
 


Warum ein Richter nicht die Drucken-Taste drückt!

Warum ein Richter nicht die Drucken-Taste drückt?!22.04.2010 – Warum drückt ein Richter nicht die Drucken-Taste?
Er ist sich zu fein dafür?
Ist sein Gedanke: „Ich habe doch nicht studiert um die Drucken-Taste zu drücken“ ?
 
Oder, kommt der Herr Richter erst gar nicht soweit. Evtl. findet er den Einschaltknopf des Computer nicht!
 
 
Der Dienstgerichtshof für Richter hat in zweiter Instanz einstimmig entschieden.

 
Servicekräfte haben dem Richter sämtliche Akten auszudrucken wenn er diese bearbeiten will. Das Anklicken der Drucktaste auf dem Computer hält der Handelsrichter für unzumutbar. Dies, so das OLG, sei eine » typische Hilfstätigkeit « die ein Richter nicht zu machen habe.

 
 
Natürlich wurde Revision eingelegt. Die Kosten trägt aber der Steuerzahler.
 
 
Lesen Sie hierzu einen älteren Bericht in www.derwesten.de: Richter hat ein Recht auf Aktenberge
 
 
Einige Kommentare aus dertwesten.de
 
» Schickt den ewig gestrigen Sturkopf in Rente! Gelverschwender!
 
» aber jedem Unternehmer vorschreiben, die USt-Erklärung nur noch elektronisch einreichen zu dürfen…
 
» Unter den Talaren, steckt der Muff von vor hundert Jahren….[]..Wie kann so etwas sein? In der Wirtschaft unmöglich, wo selbst über 60 jährige am Computer arbeiten müssen oder rausfliegen.
 
 
Hoffentlich haben wir in der STAVO Rödermark keinen Richter. Wenn ja, dann kann der Gedanke der FDP ( die papierlose STAVO. Thema STAVO 22. und 23.3.2010) gleich in die Tonne getreten werden. 🙁