Artikel der BI BIVER
Die AL/Grünen greifen die BI BIVER und mich persönlich im neuen Heimatblatt massiv an. Dabei werden Behauptungen aufgestellt, die wir entschieden zurückweisen.
1. Der Vorwurf einer Mitschuld am Verkehrsunfall ist eine falsche Unterstellung!
Sandra Jäger unterstellt mir, der 1. Stadträtin in einer E-Mail (siehe ganz unten) eine Mitschuld an dem Verkehrsunfall nach einem vermutlichen Rotlichtverstoß gegeben zu haben.
Das ist eine Lüge!
Weder ich noch die BI BIVER haben der 1. Stadträtin jemals eine Mitschuld an diesem Unfall gegeben. Wir haben vielmehr die Chronologie der gescheiterten Verkehrspolitik der vergangenen Jahre nachgezeichnet und auf die seit Langem bestehenden Forderungen nach mehr Verkehrssicherheit hingewiesen.
Es ist wissenschaftlich unbestritten, dass Rotlichtblitzer die Unfallhäufigkeit senken können. Nirgendwo haben wir behauptet, dass ein Blitzer genau diesen konkreten Unfall verhindert hätte.
2. Die Zusammensetzung der BI BIVER wird auf fragwürdige Weise dargestellt.
Es ist bezeichnend, dass im Artikel ausdrücklich erwähnt wird, dass Sandra Jäger bei einer Unfallversicherung arbeitet. Gleichzeitig wird nicht entsprechend gewürdigt, dass sich unter den Mitgliedern und Unterstützern der BI BIVER Menschen aus der Feuerwehr, der Polizei, dem Rettungsdienst und vielen weiteren Bereichen befinden.
Diese Menschen bringen berufliche Erfahrung und unterschiedliche fachliche Perspektiven mit. Ihre Expertise verdient Respekt, statt die Arbeit der Bürgerinitiative ins Lächerliche zu ziehen.
3. Die Behauptung, die BI bestehe lediglich aus zwei Personen, ist falsch!
Auch diese Darstellung weisen wir entschieden zurück.
Die BI BIVER besteht inzwischen aus über 1.000 Unterstützern. Wir sind eine engagierte Bürgerinitiative, die sich seit Jahren für mehr Verkehrssicherheit in Rödermark einsetzt.
Wir lassen uns weder kleinreden noch ins Lächerliche ziehen. Wer unsere Arbeit kritisiert, sollte sich zumindest an die tatsächlichen Fakten halten.
4. Auch die Darstellung meiner E-Mail-Korrespondenz ist falsch.
Im Artikel wird formuliert, dass ich in den vergangenen Jahren über 125 E-Mails geschrieben hätte.
Auch diese Darstellung ist falsch.
Tatsächlich waren es in den vergangenen sieben Jahren über 400 E-Mails, die WIR im Gesamten geschrieben haben.
Hinzu kamen zahlreiche persönliche Gespräche und Treffen.
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Dass trotz dieser umfangreichen Korrespondenz, zahlreicher Gespräche und jahrelanger Bemühungen wesentliche Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit ausgeblieben sind, ist schlimm genug. Genau deshalb setzen wir uns weiterhin für konkrete Maßnahmen ein.
5. Die Verantwortung wird immer wieder auf übergeordnete Behörden geschoben.
Immer wieder wurde von der 1. Stadträtin schriftlich und mündlich erklärt, dass übergeordnete Behörden Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit verhindern würden.
Auch diese Darstellung ist falsch, wie das aktuelle Beispiel mit Hessen Mobil zeigt.
Die HOEMS, Hessen Mobil, die Polizei, das Hessische Verkehrsministerium und auch das Hessische Innenministerium haben entsprechenden Darstellungen der Stadt schriftlich und mit deutlichen Worten widersprochen.
Wer über Jahre hinweg behauptet, andere Behörden würden Verbesserungen verhindern, muss sich die Frage gefallen lassen, warum diese Behörden den Darstellungen der Stadt schriftlich vehement widersprechen.
Wir werden uns auch künftig nicht einschüchtern lassen und uns weiterhin konsequent für mehr Verkehrssicherheit in Rödermark einsetzen.
Weitere Gespräche mit der 1.Stadträtin und den AL/Grünen lehnen wir damit entschieden ab.
Norbert Kern zu AL/Grünen:
„Es ist uns müßig, da in der Vergangenheit bereits vielfach – auch hier im Heimatblatt – geschehen, erneut auf die rechtlich zulässigen und demnach möglichen Verkehrsmaßnahmen einzugehen.
Verbitten möchten wir uns jedoch die unhaltbare Unterstellung, dass wir den Unfall an der Kipferl-Kreuzung genutzt hätten, der 1. Stadträtin (amtl. Zuständigkeitsbez.) hier eine Mitschuld zu geben.
Die Steigerung von „Suggestion“ hin zu „zugeschriebener Mitschuld“ – im genannten Artikel – ist nicht nur verwerflich, sondern auch erschreckend bösartig.
Eine solch angebliche Schuldzuweisung liegt uns nicht nur sehr fern, sondern entspricht auch auf keinen Fall der Mail, denn dort ist nach der offiziellen Polizeimeldung lediglich eine Aufzählung der Versäumnisse der letzten Jahre niedergeschrieben. Das diese aufgrund der nicht umgesetzten Versprechungen manchmal deutlich kritisch ausfällt, sollte ein demokratischer Politiker(-in) aushalten, wie Frau Sandra Jäger (AL-Grüne) freimütig einräumt.“
Meine Mail, in der ich angeblich der 1.Stadträtin eine Mitschuld an dem Unfall auf der Kipferlkreuzung gebe:
Hallo Zusammen,
wie ihr alle sicherlich mitbekommen habt, gab es am Mittwoch einen schweren Unfall an der Kipferlkreuzung. Eine Person wurde verletzt. Die Polizei vermutet einen Rotlichtverstoß als Unfallursache.
Bereits vor einem Jahr wäre beinahe eine Gruppe Schulkinder von einem Rotlichtraser in Ober-Roden erfasst worden.
Nur wenige Sekunden entschieden damals über Leben und Tod.
Wir fordern die 1. Stadträtin nochmals mit Nachdruck auf, die vier Tage vor der Kommunalwahl in Aussicht gestellten und von ihr zuvor selbst als „wertvoll“ bezeichneten Rotlichtblitzer endlich zu installieren und den Menschen nicht weiterhin mehr Schutz und Sicherheit zu verweigern.
Erst wurden die alten Blitzer vor Jahren außer Funktion gesetzt und das ohne Grund.
Dann wurde gesagt, dass nirgends in Rödermark Blitzer genehmigungsfähig seien. Danach wurden bis Mitte 2024 lediglich zwei Anträge gestellt, von denen einer kurz vor der Genehmigung zurückgezogen wurde. Anschließend wurden Anfang 2025 Anträge so schlecht begründet, dass diese nur deshalb von der HOEMS abgelehnt werden mussten.
All das wurde uns von der HOEMS (Polizei) bestätigt.
In diesem Zusammenhang erinnern wir auch an den jetzt zwei Tage vor der Landtagswahl in Aussicht gestellten Tankrabatt. Dieser wird umgesetzt.
Wie versprochen, so gehalten.
Wir fordern die 1. Stadträtin von AL/Grüne hiermit nochmals mit Nachdruck auf:
Sorgen Sie jetzt für Schutz und Sicherheit.
Viele Grüße
BI BIVER
Viele Grüße
Christian Hirsch
BI BIVER