
Elternumfrage „Flexible Öffnungszeiten“ und „Sommerschließzeiten“ in der Kinderbetreuung
Hier die Präsentation der o.g. Elternumfrage.
Blog für Rödermark. Nicht nur für Rödermark
Gesellschaft, Politik, Stadtverordnetenversammlung (Stavo), Infrastruktur

Elternumfrage „Flexible Öffnungszeiten“ und „Sommerschließzeiten“ in der Kinderbetreuung
Hier die Präsentation der o.g. Elternumfrage.
Gemeinsame Vereinbarung von Land und Kommunen
Die Landesregierung, die Regierungsfraktionen und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich zu wichtigen Punkten im Hinblick auf Kindergartenbeiträge, HESSENKASSE und das Investitionsprogramm „KIP macht Schule!“ verständigt.
Danach wird die Pauschale, die das Land den Kommunen für die Freistellung der Eltern von Kindergartenbeiträgen zahlt, jährlich erhöht. Die kommunale Familie muss außerdem 60 Millionen Euro jährlich weniger zur Finanzierung der HESSENKASSE beitragen. 24 Kommunen, die bislang nicht von der HESSENKASSE profitierten, erhalten nun als Anerkennung für ihre gute Haushaltsführung auch den Mindestbetrag von 750.000 Euro im Investitionsprogramm der HESSENKASSE. Weiter erhalten Frankfurt, Wiesbaden und der Main-Taunus-Kreis zusammen für ihre Schülerinnen und Schüler weitere 25 Millionen Euro im Investitionsprogramm „KIP macht Schule!“. Der Städtetag und der Städte- und Gemeindebund unterstützen die HESSENKASSE und die Dynamisierung der Beträge für die Freistellung von Kindergartenbeiträgen und setzen sich dafür ein, dass ihre Mitglieder keine Klagen erheben. Lesen Sie weiter bei aktuelle-woche.hessen.de

Zudem krachend gescheiterten Versuch einer Höhergruppierung.
Bei der Stadtverordnetenversammlung am 6.02.2018 wurden Zahlen zu dem vom Sozialdezernenten angezettelten Dilemma – Höhergruppierung der Erzieher – genannt. Der laienhafte Versuch, über das komplizierte Tarifgefüge die Erzieher besser zu stellen, könnte den Bürgern 300.000,00 Euro kosten. Der gewünschte Effekt für Erzieher und Stadt wurde in keiner Weise erzielt.
Jetzt wird auch klar, wie eine Kommune unter kommunale Schutzschirme geraten kann.
Lustig ist es lesen zu können, dass gerade Rödermark einen dringenden Appell an andere kommunale Kollegen richtet, etwas zu unterlassen, was man in der eigenen Kommune versucht hat und damit krachend gescheitert ist.
In Obertshausen ist ein ähnliches Projekt (wie das Gescheiterte in Rödermark) erfolgreich abgeschlossen worden. Sind die dort handwerklich besser? Lesen Sie bei … Obertshausen. Versprochen und nicht gebrochen.
In Rödermark hat man nicht nur der Stadtkasse Schaden zugefügt, sondern auch dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit der Stadt als Arbeitgeberin.
Siehe auch
» 06.02.2015 Rödermark. Gute Nachricht für die Stadtkasse?
» Zusammenfassung Höhergruppierung Erzieher.
Erkenntnisse der Stadt. Formuliert in einem Antrag.
[..] Eine erneute übertarifliche Bezahlung ist nicht finanzierbar. [..]
Das hätte man sich auch vorher überlegen müssen. Viel, viel Geld hätte man sich sparen können.
Rödermark. Gute Nachricht für die Stadtkasse? Ich denke – noch nicht –
Erzieher müssen nicht höhergruppiert werden. Was ist aber mit den Zulagen?
Was war geschehen? Weil Erzieher schwer zu bekommen sind, hatte der Magistrat eine bessere Bezahlung und eine Höhergruppierung versprochen. So jedenfalls wurde es von der klagenden Erzieherin gesehen. Im Vorgriff auf die Höhergruppierung wurde von der Stadt eine Zulage gezahlt, die einer Höhergruppierung entsprochen hat. Die Zahlung der Zulage wurde vom Gericht in erster Instanz bestätigt. Die Forderung nach einer Höhergruppierung jedoch abgewiesen. Beide Parteien haben Berufung eingelegt.
Erzieher: Fordert die Höhergruppierung und Zulage.
Stadt: Wegen der Zulage.
Siehe: Ergänzung zum Urteil. Erzieherin klagt gegen die Stadt
Viele in Rödermark haben den Vorschlag vom Ersten Stadtrat Jörg Rotter so verstanden, dass grundsätzlich alle Erzieher in eine höhere Gehaltsgruppe (S8) eingruppiert werden. So kann man auch die Aussage von Bürgermeister Kern in einem Video verstehen.
Ein zusätzlicher %-Punkt Gebührenerhöhung, der die Mehrkosten für die Höhergruppierung ausgleichen sollte, wurde von den Eltern akzeptiert. [..] Die Elternvertretungen haben sich einvernehmlich für jährliche lineare Erhöhungen um 3% (bzw. 2%) ausgesprochen. Mit der Option von 3% soll eine Höhergruppierung des Fachpersonals auf S 8, im Interesse einer Sicherung der Fachkräfte, verbunden werden.[..] Quelle: https://ri.roedermark.de
Die Aktion war ein Vorgriff auf kommende Tarifverhandlungen und aus meiner Sicht für die Stadt kaum bezahlbar.
Entscheidung der Berufung. Die generelle Höhergruppierung der Erzieher wird es in Rödermark, so wie in Obertshausen vollzogen, wohl nicht geben. Ob und wie viel man an Zulagen zahlen muss, wird sich zeigen.
Mal egalm wie es ausgehen wird. Ein Vorgang, der sich so nicht wiederholen darf.
Heute bei OP Online
Die Stadt muss ihre Erzieherinnen und Erzieher nicht grundsätzlich nach der Besoldungsgruppe S8b bezahlen. Individuelle Zusagen nach höherer Vergütung muss sie jedoch erfüllen. Das ist der Tenor eines Urteils, das gestern vom Landesarbeitsgericht gefällt wurde.[..] Quelle: OP-Online.
Wie sieht es in anderen Kommunen mit gemachten Versprechungen aus?
[..]Und auch die Erzieherinnen können sich freuen. Denn nun kann auch die im Februar beschlossene Höhergruppierung in Stufe S8 umgesetzt werden, ebenso die Einführung des Stadteuro für Tagespflegekräfte.[..] Quelle Obertshausen. Versprochen und nicht gebrochen
Und Rödermark? Ein Stadtrat-Versprechen?
[..]Sozialdezernent Rotter wollte die Gewerkschaftsforderungen nicht im Detail kommentieren. Er wies darauf hin, dass die Stadt mit der – dem Personalmangel geschuldeten – Höhergruppierung auf S?8 den Erzieherinnen weit entgegengekommen sei. [..] Quelle: OP-Online.Hervorhebung durch den Admin.
Siehe auch
» Rödermark. Frühlingsfest der Geldverbrennung.
» Zusammenfassung Höhegruppierung Erzieher.
Erzieher fehlen.
In Offenbach leben immer mehr Kinder. Was einerseits erfreulich ist, stellt zugleich eine große Herausforderung an die Stadt dar: Sie muss dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht werden. Weiter bei OP-Online
In mehreren Artikeln wird in der heutigen Printausgabe der Offenbach Post davon berichtet, dass Erzieher dringend gesucht werden. Der Markt hingegen scheint leer gefegt zu sein.
Die auf der Titelseite der Offenbach Post abgedruckte Erkenntnis unseres Sozialreferenten Herrn Rotter kommt für Rödermark leider ein wenig zu spät. Als Information für seine Kollegen hätte Herr Rotter von der leidvollen Erfahrung aus seiner Stadt berichten sollen. Er hätte berichten sollen, was passieren kann, wenn man als Magistrat am Tarifgefüge herumbastelt. Siehe hierzu die ausführliche Geschichte. Man kann diese Geschichte auch als Blaupause dafür nehmen, wie man es nicht machen sollte.
[..] Der Rödermärker Sozialdezernet Jörg Rötter (CDU) richtet vor diesem Hintergrund einen dramatischen Appel an seine kommunalen Kollegen: „Der Tarifvertrag muss eingehalten werden. Es darf keine Bezahlung nach Kassenlage geben!“ Quelle: Printausgabe Offenbach Post 31.01.2018 Titelseite
Siehe
» Zusammenfassung Kindergarten/KiTa KiGa. Gebührenerhöhung KiGa