Zusammenfassung der Ereignisse rund um die Gebührenerhöhung für die Betreuungseinrichtungen „Kinder“ in Rödermark
Archiv der Kategorie: Kita
Rödermark. Bürgerprotest zeigte Wirkung.
Bild von der STAVO 4.12.2012
07.12.2012 – ( KOD )
Stadtverordnetenversammlung 7.12.2012
GRATULATION AN DIE ELTERNSCHAFT.
Rödermark. Bürgerprotest zeigte Wirkung.
Der Protest der Eltern gegen die geplante Gebührenerhöhung hat zu einem Teilerfolg geführt, der wie mir von einigen Eltern gesagt wurde, akzeptiert werden kann.
Berichten braucht man hier nicht. Betroffene Eltern sind bestimmt schon informiert (die sind gut vernetzt) und die Nichtbetroffenen dürften sich nicht für die Gebührenerhöhung KiGa interessieren.
Die kommenden Presseberichte der Fraktionen werde ich aus gutem Grund nicht kommentieren.
GRATULATION AN DIE ELTERNSCHAFT. Nur die und sonst keiner hat den Magistrat und damit auch die Stadtverordnetenversammlung zum Handeln bewegt bzw. gezwungen.
Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan und das Thema Kindergarten wird hiermit beendet.
Nachtrag
Das eingeräumte Rederecht für die Elternbeiräte/?Eltern? kam überraschend. Es hätten mehrere Eltern gesprochen, wenn diese die notwendige Vorbereitungszeit gehabt hätten. Es sind ja nicht so geschulte Redner wie die Damen und Herren der STAVO.
Nachtrag 10.12.2012
Kindergarten wird teurer
Aufruf zur Ausschusssitzung und
STAVO am 7.12.2012
Aufruf zur Ausschusssitzung und STAdtVerOrdnetenversammlung (STAVO) am 7.12.2012.
Ein kleiner Fehler im Aufruf. Gemeint ist der MehrzweckRAUM der Halle Urberach
Neue Kindergarten Gebührenordnung.

Neue Kindergarten Gebührenordnung.

Ein kleiner Fehler im Aufruf. Gemeint ist der MehrzweckRAUM der Halle Urberach
Weiterführende Links
Gebührenerhöhung in Rödermark. Update 30.11.2012
Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.
Situation Kindergarten Lessingstraße
Situation Kindergarten Lessingstraße ( Gebühr, Gebührensatzung)
Die Kindergartenbetreuung in der Einrichtung Lessingstraße durch die Stadt Rödermark erfolgt von 7–12:30 Uhr und von 14–17 Uhr. Für diese Zeit zahlen die Eltern auch die Betreuungsgebühr.
Von 12:30–14 Uhr werden die Räume der Kita dem Förderverein zur Verfügung gestellt. Die Kinder werden in dieser Zeit schon seit 17 Jahren von Mitgliedern eines Fördervereins in Obhut genommen und täglich mit einem frisch zubereitetem Mittagsmal versorgt.
Der Förderverein betreut in dieser Zeit die Kinder genau so, als wenn Sie Ihre Kinder zu den Trainingszeiten eines Vereins bringen. Also ohne speziell geschultes Fachpersonal. Es sind nur Mütter von Kindern.
Die Stadt spart rund 20.000 € Personalkosten und 25.000 € Mittagsessenzuschuss.
Dieses Modell darf es nicht geben :-(. Laut » Verordnung über Mindestvoraussetzungen in Tageseinrichtungen für Kinder MVO 262 vom 17.12.2008 Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten « darf die Betreuung nur von Fachpersonal durchgeführt werden bzw. es muss eine entsprechende Ausbildung (Mutter sein zählt nicht) aufgenommen werden. Die Minijobberinnen des Fördervereins sind natürlich kein Fachpersonal, sondern einfache Mütter, die ihre Aufgabe ohne sichtbaren Qualitätsunterschied zum Fachpersonal durchführen.
Es wäre jetzt einmal an der Zeit, die Verantwortlichen im Kreis zu fragen, ob das seit 17 Jahren gut funktionierende Modell abgelöst werden muss und die Eltern die Kosten zu tragen haben.
Im Magistrat scheint sich die Meinung gebildet zu haben, dass Modell Lessingstraße wird nicht weitergeführt.
Eine traurige Tatsache. Einige Kinder können dann den Kindergarten Lessingstraße nicht mehr besuchen. Eine Kostensteigerung von 91,00 Euro können viele Eltern nicht verkraften.
Ein Schlag gegen alle, die Gutes für Ihre Kinder wollen und der Stadt enorme Kosten ersparen.
Ich verstehe eigentlich überhaupt nicht, wo es ein Problem gibt. Eigentlich ist auch kein Problem vorhanden. Der Magistrat, aus welchen Gründen auch immer, will dort ein Problem sehen.
Die Stadt hat mit der Zeit von 12:30–14.00 nichts am Hut, oder?
Siehe auch
» 16.07.2013 Rödermark. Mittagsbetreuung in der KiTa Lessingstraße
Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.
Offener Brief zur Beitragserhöhung KiGa.
Offener Brief zur Beitragserhöhung KiGa
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,
liebe Mitbürger,
die Erhöhung der Beiträge für die Kindertagesstätten ist in dieser Form nicht tragbar, da die Lasten – wie bisher – nicht einkommensabhängig auf die mehr oder weniger starken Schultern verteilt werden.
Familien mit geringem Einkommen werden unverhältnismässig stark belastet, gutverdienende Eltern hingegen überproportional entlastet.
Dies widerspricht dem Grundsatz, Leistung zu belohnen und Familien zu fördern. Eltern werden so für den täglichen Gang zur Arbeit bestraft.
Mit den längst überfälligen einkommensabhängigen Beiträgen kann Rödermark endlich für eine gerechte Verteilung der Lasten sorgen. Eine sozialverträgliche Lösung muss Priorität haben.
In anderen Gemeinden wird dies bereits erfolgreich praktiziert. Setzen Sie ein Signal für ein gerechtes und lebenswertes Rödermark, stärken Sie das Gemeinschaftsgefühl und geben Sie unserer Stadt die Chance, durch eine familienfreundliche Politik attraktiv für junge Familien zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
Grigorios Moustakas
Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.