Sitzung zum Haushalt. Vorsichtshalber nicht öffentlich. Bis Juni kann die Grundsteuer B noch auf 1600 oder mehr Punkte angehoben werden. RÜCKWIRKEND AB 1.1.2025

Bis Juni kann die Grundsteuer B noch auf 1.600 Prozentpunkte oder mehr angehoben werden.
RÜCKWIRKEND AB 1.1.2025

Für mich war die Entscheidung, einen Doppelhaushalt
für 2024/2025 zu erstellen, einzig dem geschuldet, dass man sich erst nach der Bürgermeister- und Stadtratswahl zur tatsächlichen Haushaltssituation äußern musste. Wie man zu den hohen Steigerungsraten im Haushalt bei den Einnahmen gekommen ist, war mir schon immer völlig schleierhaft. Dass sich die Skepsis als berechtigt herausstellt, hat sich nun bestätigt. Für mich ist der Doppelhaushalt (Märchenbuch) ein ganz schmutziger Plan.

Hier meine ganz persönliche Rechnung zum Doppelhaushalt 2024/2025. Erstellt in 2024+Fortschreibung. Schon Anfang 2025 fehlen demnach 9.873.648,00 (volatil) und sämtliche Rücklagen sind aufgebraucht. Hessenkasse aber bezahlt.

Zu dem Plan passt die Mitteilung auf der Webseite der Grünen: GUT, dass wir einen Doppelhaushalt haben!
Das sollte den Bürgern wohl noch vor der Bügermeisterwahl zeigen, keine Angst vorm Waterloo. Alles bestens.


Heute, 18.03.2025, eine NICHT ÖFFENTLICHE Sitzung1 zu Haushalt.
Warum nicht Öffentlich?1
Haushaltsdebatten und Blätterrunden zum Haushalt sind doch auch öffentlich.
Was hat man zu verbergen?

Da es nicht nur um den Haushalt der Stadt geht,
sondern auch um den privaten Haushalt (Grundsteuer) der Bürger, kann man darauf hoffen, dass die Verwaltung bis zum Wochenende detailliert auf der Homepage der Stadt über das stattgefundenen Gespräch informiert. Soviel Zeit muss sein. Evtl. lässt man einen Fototermin platzen. Man hat die Bürger schließlich schon lange genug am langen Arm verhungern lassen.
 
Sollte sich diese Hoffnung nicht erfüllen, sollte/muss einer der von den Bürgern gewählten Stadtverordneten, der an der Sitzung teilgenommen hat, aus dieser Sitzung berichten – ganz gleich, ob es sich um eine nicht öffentliche1 Sitzung handelte. Sollten sich die Stadtverordneten auch weiterhin die vermutliche, nicht ausgesprochene Meinung des hauptamtlichen Magistrats anschließen – Der Bürger braucht noch keine Information. Der neue Grundsteuerbescheid reicht – dann muss man sich nicht über die mangelnde Wahlbeteiligung bei einer Kommunalwahl wundern.

Man kann meine Aufforderung, die Bürger zu informieren, kritisieren.
Wie kommt ein Blogger dazu, der Verwaltung bzw den Stadtverordnete einen Termin zu setzen?‘
Seit dem 18.11.2024 wissen die Rödermärker, dass es um den Haushalt sehr schlecht (katastrophal) steht. Oder wie deuten Sie den Ausdruck Waterloo in Verbindung mit dem Haushalt des Bürgermeisters oder die bestehende Haushaltssperre? Aber darüber, was es den Bürgern im Jahr 2025 noch kosten wird, darüber hört man nichts. Dass es aber keine neue Belastung geben wird, daran kann ich nicht glauben. Keine neue Belastung, dann gäbe es auch keine öffentliche Sitzung zum Haushalt.
Ich möchte auch langsam wissen, ob ich meine Reise buchen kann. Bei einer kräftigen Steigerung der Grundsteuer im Jahr 2025 kann ich mir die Reise nämlich nicht mehr erlauben.

Hat der Magistrat so schlechte Zahlen zum Haushalt,
dass er den Unmut der Bevölkerung fürchtet? Der Doppelhaushalt steht doch! Teile der Koalition sind doch froh darüber, dass ein Doppelhaushalt beschlossen wurde. ‚Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt und alles richtig gemacht‚, heißt es von der Quelle AL/Die Grünen. Scheinbar hat die Fraktion der Stadtkämmerin noch einige Tage vor der Bürgermeisterwahl wunderbare Zahlen für einen Haushalt mit Überschuss erhalten. Oder wurde einfach nur falsches Zeug verbreitet?

Warum braucht der Magistrat und die Koalition
jetzt plötzlich die Opposition? Bestimmt nicht, um festzulegen, wie das ganze Geld, das in der Kasse ist, ausgegeben werden soll. Doch sicher nicht, damit die Opposition Vorschläge macht, wie man Kosten einsparen kann. In der Vergangenheit gab es bei den Diskussionen zum Haushalt meist Ablehnung seitens der Koalition zu Sparanträgen der Opposition.

Natürlich hat die Koalition mit den Grünen bei der Erstellung
eines 590 Seiten umfassenden Märchenbuchs nicht alles richtig gemacht. Rechenfehler durch Vorzeichenfehler im Haushalt, unrealistische Einnahmen durch den KfA, das Hinwegsehen über Kreisumlagen von mehr als 4,5 Millionen sowie die Übernahme der Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen – wohl unter Nichtberücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten – und viele weitere Mängel haben dem Doppelhaushalt Ende 2025 jedoch zu einem positiven Ergebnis verholfen. Ganz in Hinblick auf die bevorstehende Bürgermeister- und Stadtratswahl?

Braucht der Magistrat und die Koalition die Fraktionsvorsitzenden
aller Fraktionen bei der heutigen Sitzung auch deshalb, um die Verantwortung für einen schlechten Haushalt, der derzeit mit dem Prädikat ‚Haushaltssperre‘ versehen ist, auf alle Schultern der Stadtverordneten zu verteilen? „Die waren ja dabei!“

Bei der ersten Grundsteuererhöhung konnte man noch damit argumentieren,
dass die Grundsteuer aufgrund der Grundsteuerreform erhöht werden musste. Allerdings wurde den Bürgern nicht mitgeteilt, dass bis Juni 2025 eine weitere Grundsteuererhöhung beschlossen werden kann, die dann rückwirkend zum 1. Januar 2025 in Kraft tritt.

Was sagt eigentlich
der Doppelhaushalt 2024/2025 Seite 92 zur Grundsteuer aus? Der fiktive Hebesatz ist dort für 2024 bereits mit 1.229 Prozetpunkte angegeben. Hätte man im Doppelhaushalt die bereits beim Beschluss des Doppelhaushalts bekannte Steigerung der Kreisumlagen in Höhe von ca. 2,2 Millionen Euro in 2024 eingerechnet, würde der fiktive Hebesatz ca. 1.429 Prozetpunkte betragen.

Da auch in 2026 die Kreisumlagen nicht berücksichtigt sind,
wird der Betrag weiter steigen. Eine seriöse Schätzung, ob der Hebesatz eventuell noch höher oder ein wenig niedriger als 1629 sein könnte, ist kaum möglich. Kaum möglich, weil auch die im Haushalt 2025 angenommene Steigerung der Gewerbesteuer sich kaum realisieren lässt. Nicht nur der Prozentsatz wurde im Finanzplanungserlass drastisch reduziert, sondern auch deshalb, weil die Steigerung von einer Summe ausgeht, die im Haushalt 2025 viel zu hoch (ca. 2,3 Mio.) angesetzt ist.

Kaum möglich auch deshalb,
weil Rödermark sich zum zweiten Mal nach 2020 die Heimatumlage stunden lassen kann. Seinerzeit wurde die Hälte der Hessenkasse auf fünf Raten aufgeteilt. Jetzt wäre es der komplette Betrag für zwei Jahre. Die Laufzeit wird entsprechend verlängert. Wir reden von einem Jahresbetrag, den Rödermark an die Hessenkasse zu zahlen hat, von 749.000 Euro. Ich kann nicht sagen, ob die zweite Stundung auch in dem Betrag der ersten Stundung enthalten ist. Ohne erste Stundung -681.050 Mit erster Stundung -749.155.
Der Finanzplanungserlass lässt auch pauschale Kürzungen bei Aufwendungen und Auszahlungen zu.
Siehe: Finanzplanungserlass Seite 5

Zur Erinnerung. Die 10 Wahrheiten der CDU zum Haushalt 2024/2025
1.) Keine Steuererhöhung.
2.) Finanzierung wichtiger Investitionen ist gesichert.
3.) Kinderbetreuung ist gesichert.
4.) Die Risiken, die bestehen, sind allgemeiner Natur.
5.) Wirtschaft ist gesichert. Kapellenstraße, Hainchesbuckel.
6.) Haushalt 2024 und 2025 ist genehmigungsfähig.
7.) Liquidität. Wir werden die gestiegene Kreisumlage meistern.
8.) Ortskerngestaltung geht weiter.
9.) KBR bleibt handlungsfähig.
10.) Kirche erhalten.
Quelle: https://www.rm-news.de/?p=259458

Ich bin mir ziemlich sicher,
dass die Bürger auch mit den zu erwartenden Horrorzahlen Herrn Rotter erneut gewählt hätten. Haushaltszahlen interessieren die Bürger meist erst dann, wenn es um die Grundsteuer B oder die Hundesteuer geht.


Hat zwar nichts damit zu tun, fällt mir aber spontan ein:
Alles für den Dackel. Alles für den Club.


Siehe auch
» Verabschiedung des Doppelhaushalts 2024-2025
» Vieles zu den Haushalte der vergangenen Jahre
» Chaos in der Haushaltskasse.
» In Wolkenkuckucksheim dürfte es aufregender sein.
» Möglichkeiten eines Magistrats im Jahr 2025 und 2026 einen schlechten Haushalt besser aussehen zu lassen bzw. den überhaupt genehmigt zu bekommen.
 
1Die Frage ist, sind die Stadtverordneten auch bei dieser Sitzung einer „Arbeitsgruppe“ zur Verschwiegenheit verpflichtet?
 


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Kreis Offenbach. Haushalte 2024 im Vergleich

Hinweis 08.2024
Irgendwann, in der Zeit nach dem 27.06.2024 bis ??.08.2024 wurde auf der Webseite der Stadt der HaushaltsBESCHLUSS 2024-2025 abgestellt. Die vor Kenntnisnahme genannten Zahlen zum HaushaltsplanENTWURF 2024-2025 werden nicht angepasst. Die wichtigsten Änderungen:
Fehlbetrag Ergebnishaushalt: 5.465.354,00 €
Rücklagen (ord. Ergebnis): Anfang 2024 6.147.000,00 Ende 2024 623,000,00 €.
Erhöhung der Kreisumlage um kolportierte 2.200.000,00 € ist weiterhin nicht aufgeführt.
Kreisumlage 36,32 % Schulumlage 18,67 %. Gesamt: 54,99 %.
Eine Steigerung in 2024 von 50,93 % auf 54,99 %.
Hier der Beschluss


Haushalte 2024 im Kreis Offenbach.
Nur Kreis Offenbach. Für alle die gleiche, unerwartete Steigerung der Kreis- und Schulumlage.

Es sind noch nicht alle Haushalte beschlossen. Änderungen sind noch zu erwarten.
Spitzenreiter in der Ausgangslage zu den Haushaltsberatungen ist zurzeit Rödermark mit einem Fehlbetrag von mehr als 10 Mio. Euro.


Rödermark
Aus dem Doppelhaushalt 2024-2025 Seite 94 (3)
Rechnerischer Hebesatz Grundsteuer B zum Erreichen des Ausgleichs im ordentlichen Ergebnis in v.H. für 2024: 1.458,58. Rechnerisch entspricht diese Hebesatzsteigerung (743,58) in etwa dem ausgewiesenen Fehlbetrag (ca.8 Mio.) im ordentlichen Ergebnis. Allerdings fehlen noch die bei der Haushaltseinbringung genannten ca. 2,2 Mio. Euro für die gestiegene Kreis- und Schulumlage. Es kommen also nochmal ca. 200 Prozentpunkte hinzu. Vorhanden sind noch ca. 6 Mio. an Rücklagen. Die können den Fehlbetrag auf ca. 4 Mio. drücken. Dann haben wir aber nichts mehr, womit wir den Haushalt 2025 ausgleichen könnten. Anscheinend hat man auch so geplant. Im Haushalt (Seite 25) sind für 2025 (ordentliches Ergebnis) keine Rücklagen mehr aufgeführt. Ein Teufelskreis.

Doppelhaushalt canceln. Auf den Haushalt 2024 konzentrieren und Einzelhaushalt erreichen.
 
Fiktive Hebesatzanhebung Grundsteuer B zum Erreichen des Ausgleichs im ordentlichen Ergebnis in v.H. für 2024: 743,58

Bei der Stadtverordnetenversammlung am 5.12.2023 gab Stadtkämmerin Schülner bekannt, dass für den Haushalt 2024 eine Deckungslücke von 8 Mio Euro besteht. Nach der ersten Nachfrage zur Kreisumlage, wenige Minuten später, war es schon ein Fehlbetrag von mehr als 10 Mio.

» Diagramm


Dietzenbach

Da der Haushaltsentwurf 2024 noch nicht fertiggestellt sei, werde die Einbringung nicht wie vorgesehen in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 15.12.2024 erfolgen. Der neue Zeitplan sehe die Einbringung des Haushalts in den Magistrat im Januar sowie die Einbringung in die Stadtverordnetenversammlung am 09.02.2024

» 22.03.2024 Zustimmung für Haushalt nicht sicher

Kompromiss bei Gewerbesteuer
Fehlbetrag in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Verursacht durch höhere Kreisumlage und Personalkosten.
Die Mitglieder der Dietzenbacher Stadtverordnetenversammlung haben den Haushalt für das Jahr 2024 beschlossen. Demnach wird die Gewerbesteuer erhöht, allerdings geringer als ursprünglich geplant. Quelle: OP-Online.de


Dreieich.

Haushaltsdefizit ca. 3,5 Mio
Quelle: Dreieich


Egelsbach.

Zum einen ist das Minus im ordentlichen Ergebnis, das bei der Haushaltseinbringung im Oktober noch bei 1,7 Millionen Euro gelegen hatte, mittlerweile auf rund 380 000 Euro geschrumpft.[..] Eine Erhöhung der Grund- oder Gewerbesteuer ist nicht nötig[..]
Quelle: OP-Online

» Diagramm


Heusenstamm.

Der Etat weist ein Defizit in Höhe von 4,1 Millionen Euro aus. Es fiele um weitere zwei Millionen Euro höher aus, wenn die Grundsteuer B nicht angehoben würde.
Grundsteuer von 760 Prozentpunkte auf 950 Prozentpunte.
Quelle: OP-Online

» 23.02.2024 Parlament beschließt Haushalt erneut


Langen

Planung mit einem Fehlbedarf von zurzeit 9,3 Mio. Euro.
Siehe Entwurf Haushalt 2024 auf der Webseite der Stadt Langen
Erträge: 121.109.790,00
Aufwendungen: 130.858.325,00

» Diagramm


Mainhausen

Jahr einen kleinen Überschuss im Ergebnishaushalt 2024 von rund 67.000 Euro prognostiziert (wir berichteten). Dieser ist zwar mittlerweile auf rund 38.000 Euro geschrumpft, Lob gab es dafür seitens der Fraktionen dennoch. Der Überschuss sei „aller Ehren wert“, Quelle: OP-Online

» Diagramm


Mühlheim am Main

Planung mit einem Überschuss von 14.568,00 Euro.
Quelle: Mühlheim am Main


Neu-Isenburg

Für die Ergebnishaushalte 2024 und ‘25 geht Schmitt von einem Volumen von 185,1 beziehungsweise 190,8 Millionen Euro aus. Die ordentlichen Ergebnisse sollen lediglich bei 15448 und 18713 Euro liegen. Der Ausgleich kann nur durch die Nutzung von Rücklagen von 33,3 Millionen in beiden Jahren erreicht werden. Kredite sollen in Höhe von 6,7 und 7,7 Millionen aufgenommen werden. Die Liquiditätskredite liegen bei 10 beziehungsweise 20 Millionen. Die Gewerbesteuereinnahmen werden mit jeweils 108 Millionen kalkuliert. 4,6 Millionen davon durch die geplante Erhöhung. Quelle: OP-Online.de

[..] dass es im Gegensatz zu den meisten Kommunen im Kreis gelungen sei, einen genehmigungsfähigen Haushalt vorzulegen.[..] Der Doppelhaushalt kann nur durch Rücklagen ausgeglichen werden. Quelle: OP-Online

Ergebnishaushalt Neu-Isenburg. Mehr? Klicken Sie auf das Bild.
Ergebnishaushalt Neu-Isenburg. Mehr? Klicken Sie auf das Bild.

Obertshausen

Nachtragshaushalt 2024 mit einem Überschuss von 2,6 Mio. Euro.
Quelle: Obertshausen.de

» 04.02.2024 Gewerbesteuer bringt freundlicheren Haushalt.
 
» Diagramm


Rodgau

[..]Strich steht ein kleiner Überschuss [..] Das Ergebnis sei vor allem „einer nochmals sehr positiven Gewerbesteuerenzwicklung“ zu verdanken.[..]
So zu lesen in der Printausgabe der Offenbach Post vom 13.12.2023.
Haushaltsplus laut Haushaltssatzung (Einbringung) 122.477,00


» Diagramm


Seligenstadt

Kommt das Zahlenwerk einigermaßen ungerupft durch die nun folgenden Beratungen, werden der Stadt nächstes Jahr knapp 59 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Zu Buche stünde mit rund 320 000 Euro ein überschaubares Defizit.
Quelle: OP-Online

» 04.02.2024 Gewerbesteuer bringt freundlicheren Haushalt.


Siehe auch
»
Diagramm


Landkreis Offenbach
Dietzenbach
Dreieich
Egelsbach1
Hainburg1
Heusenstamm
Langen
Mainhausen1
Mühlheim am Main
Neu-Isenburg
Obertshausen
Rödermark
Rodgau
Seligenstadt
1Gemeinden


» Lässt das Land Hessen finanzschwache Kommunen im Regen stehen?


Nachbargemeinden


Münster

Die grundlegenden monetären Schwierigkeiten, in denen Münster wie viele andere Kommunen stecken und die bei aufgebrauchten Rücklagen und rund 36,5 Millionen Euro Ausgaben in diesem Jahr ein berechnetes Defizit von 1,7 Millionen Euro im Ergebnishaushalt bedeuten, seien auf lokaler Ebene kaum noch zu meistern.
OP-Online


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Bundesrat stimmt Entlastung für Kommunen zu

Bundesrat
Bundesrat

Die deutschen Kommunen werden in der Corona-Krise unterstützt: Nur einen Tag nach dem Bundestag stimmte am 18. September 2020 auch der Bundesrat einer Grundgesetzänderung und einem flankierenden Begleitgesetz zu. Beide Vorlagen können nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet werden.[..] Weiter bei bundesrat.de



Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Kluge Köpfe senken die Gewerbesteuer.

Steuersenkung nachhaltiger als Steuerhöhung.
Steuersenkung nachhaltiger als Steuerhöhung.

Viele Gemeinden senken Hebesätze
Finanzen/Antwort

Berlin: (hib/HLE) Im Jahr 2018 ist der Gewerbesteuerhebesatz in 924 Gemeinden gesenkt worden. Wie die Bundesregierung in einer Antwort (19/16294) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/15765) weiter mitteilt, wurde der Gewerbesteuerhebesatz in 76 Gemeinden erhöht. Im ersten Halbjahr 2019 wurden nach diesen Angaben in 619 Gemeinden Senkungen und in 43 Gemeinden Erhöhungen des Hebesatzes vorgenommen.
Quelle: Heute im Bundestag.

Rödermark liegt mit 380% Gewerbesteuer leicht unter dem 2018 ermittelten hessischen Durchschnittswert von 413%.

Siehe auch
Gerade in finanzschwachen Gemeinden müssen Unternehmen immer höhere Gewerbesteuern zahlen. Die Firmen suchen sich dann oft alternative Standorte – ein Teufelskreis. Um den zu durchbrechen, sehen Experten vor allem eine Lösung. Quelle: welt.de. So verspielen die klammen deutschen Kommunen ihre Zukunft


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

20 Millionen weniger im Haushalt.

20 Millionen weniger im Haushalt.
Offenbach kämpft mit hohem Gewerbesteuerrückgang

[..] Eigentlich hatte die Stadt mit einem Überschuss gerechnet. Nun ist das Gegenteil der Fall: Die Stadt muss mit rund 20 Millionen Euro weniger rechnen. [..] Quelle: OP-Online

Das, was man den Offenbachern mitgeteilt hat, wird man bei den anstehenden Haushaltsberatungen in den einzelnen Kommunen wohl auch öfters zu hören bekommen. Zu den geschmälerten Einnahmen aus der Gewerbesteuer gesellt sich dann noch, dass sich die Schwarz/Grüne Landesregierung durch das „Starke Heimat Gesetz (Heimatumlage)“ an den in vielen Kommunen schon jetzt geschmälerten Einnahmen hemmungslos bedienen will. Über die sogenannte „Heimatumlage“ will die Schwarz/Grüne Landesregierung einen nicht unerheblichen Teil der Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen zunächst in die eigene Kasse transferieren. Die Rückverteilung der so eingesammelten Gelder wird nach dem Gusto der Schwarz/Grünen Landesregierung, wahrscheinlich auch mit hohem Verwaltungsaufwand und damit verbundenen Kosten, verteilt.

An den Stimmen der Koalition (Schwarz/Grün) ist eine Resolution, sich gegen das „Starke Heimat Hessen (Heimatzulage)“ Gesetz auszusprechen, gescheitert. Ein Merksatz aus der Stadtverordnetenversammlung in Rödermark kann nicht oft genug wiederholt werden.

Herr Kruger (FDP) beschrieb das „Starke Heimat Hessen Gesetz“ wie folgt:
„Man bekommt man vom Land die Möbel geklaut. Danach läßt sich das Land dafür feiern, einem einen Teil der eigenen Möbel wiederzugeben und entscheidet aber zugleich, wo und wie diese aufzustellen sind“

[..]Hessen will umettikettierte Umlage fortführenHessen hat sich offenbar für einen anderen Weg entschieden3. Das Land will die Umlage über 2019 hinaus fortführen. Die als Heimatumlage titulierte Nachfolgeregelung soll 75% des bisherigen Aufkommens bzw. 300 Mio. Euro erbringen. Die übrigen 25% bzw. 100 Mio. Euro verbleiben direkt bei den Kommunen. Das Land will zwei Drittel der Mittel aus der Heimatumlage bzw. 200 Mio. Euro für „konkrete Projekte“und ein Drittel bzw. 100 Mio. Euro für die Aufstockung des kommunalen Finanzausgleichs einsetzen. Formal ver-zichtet das Land damit auf eine weitere Verwendung der Umlage für den Landeshaushalt.Allerdings entzieht das Land den Kommunen weiterhin Steuereinnahmen, um sie nach eigenen Maßstäben innerhalb der „kommunalen Familie“umzuverteilen. Besonders prob-lematisch erscheint der überwiegende Einsatz der Mittel für konkrete Projekte. Gefördert werden Kinderbetreuung, Krankenhausinvestitionen, Schulverwaltungen, ÖPNV und kommunale Digitalisierung. Nicht die Gemeinden entscheiden darüber, welche Projekte sie als besonders dringlichansehen, sondern das Land nimmt sie wieder einmal an den „goldenen Zügel“. Auf die Idee, dass die Gemeinden die Mittel auch für Steuersenkungen verwenden könnten, kommt offenbar niemand.[..] Quelle: oeffentliche-finanzen.de (Hervorhebung duch den Admin)

Siehe auch
» Wehren gegen das Plündern der Gemeindekasse.
» Abstimmergebnis. Niederschrift Stavo 15.10.2019
» Heimatumlage statt Gewerbesteuerumlage. Hessen schwächt kommunale Finanzautonomie


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.