Es gilt, den unverschämten Griff des Landes in die Stadtkasse zu verhindern. Es geht um ca. 720.000,00 €

Pressemeldung FDP Rödermark
FDP: Die Gewerbesteuer gehört den Kommunen!
Liberale rufen zur Ablehnung der geplanten „Heimatumlage“ der Landesregierung auf.

Bei der erhöhten Gewerbesteuerumlage, welche die Kommunen deutschlandweit zur Finanzierung der deutschen Wiedervereinigung abzuführen hatten, handelt es sich um eine bundesgesetzliche Regelung, die zum 31.12.2019 auslaufen wird. Der Bundesgesetzgeber hat somit eine klare Regelung zugunsten und zur Stärkung der Finanzkraft der Kommunen getroffen: Entfall der erhöhten Gewerbesteuerumlage zugunsten der Kommunen ab 2020. Mit dem Gesetzgebungsverfahren zum Programm „Starke Heimat Hessen (Heimatzulage)“ hat das Land Hessen jedoch eine eigene, solitäre (gibt es so in keinem anderen Bundesland) Anschlussregelung vorgestellt, die nicht im Interesse der Städte und Gemeinden ist und die dem Land einen Zugriff auf die frei werdenden gemeindlichen Gelder ermöglichen soll. Dies stellt aus Sicht der FDP einen ganz gravierenden Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung dar. Dies kann und darf von den Städten und Gemeinden nicht regungslos akzeptiert werden. Originäres Geld der Kommunen wird diesen entzogen und vom Land zweckgebunden und dazu noch sehr bürokratisch wieder an Kommunen zurück verteilt. Finanziell würden die strukturschwächeren Gemeinden in Nord- und Osthessen profitieren, während vor allem den wachsenden Kommunen im Rhein-Main-Gebiet Gelder fehlen würden. In Rödermark sind das mehrere 100.000 € pro Jahr. Das bestehende Umlage- und Finanzausgleichssystem des Landes stellt eine solide Grundlage dar, um die Aufgaben der Städte und Gemeinden solidarisch sowie auch in der Fläche zu finanzieren. Hierzu bedarf es keiner neuen, zusätzlichen und bürokratischen Umlage namens „Heimatumlage“.

„Vor diesem Hintergrund hat“, teilt FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger aktuell mit, „die FDP-Fraktion Rödermark einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung mit dem Ziel eingebracht, dass die Stadt Rödermark das geplante Gesetz „Starke Heimat Hessen“ der Hessischen Landesregierung nachdrücklich ablehnt. Zugleich soll das Land Hessen aufgefordert werden, die zum Jahresende 2019 auslaufende, bundesgesetzliche Regelung für die erhöhte Gewerbesteuerumlage nicht durch eine neue, verfassungsrechtlich sehr bedenkliche, „Heimatumlage“ zu ersetzen. Stattdessen sollen die frei werden finanziellen Mittel ab 2020 zu 100 % bei den Städten und Gemeinden belassen werden – wo sie auch originär hingehören.“

„Die geplante Heimatumlage ist – etwas flapsig verbildlicht -“, so Kruger abschließend, „vergleichbar mit der Idee, jemandem die Möbel wegzunehmen, um sich danach dafür feiern zu lassen, dieselben Möbel dem ursprünglichen Eigentümer wieder zurückzugeben.“

Weiterführende Links.
» 27.09.2019 ca. 720.000,00 €. Das Land will Geld behalten.
» 12.09.2019 Kreistag gegen das „Starke Heimat Gesetz“.
» 24.08.2019 Am 11.09.2019 geht es um viel Geld.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

FDP Antrag zur Rodaubrücke an der Weidenkirchen unnötig.

Rodau an der Weidenkirche
Rodau an der Weidenkirche

Planungen für neue Rodaubrücke im Zeitplan. FDP Antrag obsolet.
Was die FDP wohl nicht wusste. Eine neue Rodaubrücke an der Rodau ist längst geplant. Wie man weiter der Presse entnehmen kann, wurden seitens der Verwaltung bereits Maßnahmen ergriffen, die zur Neugestaltung der abgerissenen Rodaubrücke an der Weidenkirche notwendig sind. Mit der Kirchengemeinde wurde, so kann man der Stadtpost entnehmen, im Rahmen der Quartalsgespräche die Vorgehensweise bereits einvernehmlich vereinbart. Es ist sogar schon ein Büro beauftragt, die Kosten zu ermitteln.

Die Arbeiten werden schon im Frühjahr 2020 beginnen. Was den Zugang zur Rodau betrifft, wurde noch keine endgültige Regelung getroffen. Mit der Kirchengemeinde wurde vereinbart, die Trittsteine selbst zu verlegen oder man wartet die endgültige Planung ab.

Damit dürften sich auch die Fragen des Mitglieds des „Weidenkirchenpflegeteams“ erledigt haben.
Siehe diesbezüglich den Kommentar/Fragen zum Artikel

»Status Weidenkirche 10.06.2020


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Fragen Sie (nicht) den Bundestagsabgeordneten H. Ruppert (FDP) oder H. Nolte (AfD).

Fragen an Bundestagsabgeordete.
Fragen an Bundestagsabgeordete.

Dazu gehören Bundestagsabgeordnete der CDU und SPD.
Es gibt aber auch welche, die können Sie vergessen.

Bei wem Sie Anfragen wohl vergessen können.
FDP
FDP Herr Ruppert. Anfrage 19669 vom 5.7.2019. Auf Nachfrage » am 4.9.2019, ob ich noch mit einer Antwort rechnen kann« wurde mir als Grund für die bisher aufgelaufene Verzögerung von 2 Monaten die Parlamentsferien genannt. Ich wurde vertröstet; die Antwort kommt noch. Nach einem Monat weiterer Wartezeit; keine Antwort. Ich vermute, wenn ich nicht nachgefragt hätte, wäre bei der FDP nichts gekommen.
Eine Antwort auf meine Fragen habe ich bisher noch nicht bekommen.

AFD
AfD Herr Nolte. Anfrage 201057 vom 29.07.2019. Hier gab es bisher NIX.

Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander.
 

Pendleratlas 2018. Pendlerpauschale

Pendleratlas Quelle BfA
Pendleratlas Quelle BfA

Im Pendleratlas können Informationen zu den Aus- und Einpendlern und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung am Wohn- und am Arbeitsort für jeden Kreis in Deutschland abgerufen werden. Dabei werden die zehn Kreise des unmittelbaren Nahbereiches (ca. 150 km) ausgewiesen, in denen die meisten Auspendler arbeiten bzw. aus denen die meisten Auspendler kommen. Bei der Interpretation der Ergebnisse insbesondere für Kreise in der Nähe der deutschen Grenze muss berücksichtigt werden, dass die Zahl der Beschäftigten am Wohnort um die Pendler untererfasst ist, die im Ausland arbeiten.[..] Quelle: Arbeitsagentur.de

59, 4 Prozent der Beschäftigten sind Pendler. Durchschnittliche Pendel-Entfernung 16,91 KM

59, 4 Prozent der Beschäftigten sind Pendler. 2018 betrug die durchschnittliche Pendel-Entfernung 16,91 Kilometer. Bereits ab 30 Minuten Fahrzeit steigen die gesundheitlichen Risiken für Pendler. Quelle ADAC


Berücksichtigt wird die einfachen Entfernung der Hin- und Rückfahrt.

Anhebung der Entfernungspauschale für Fernpendler (3)Pendler, die einen langenArbeitsweg zurücklegen müssen, besonders in ländlichen Räumen, können oftmals weder auf ein ausgebautes ÖPNV-Angebot zurückgreifen, noch stehen heute bereits ausreichende Ladeinfrastruktur und Fahrzeuge mit entsprechender Reichweite zur Verfügung, um kurzfristig auf Elektromobilität umzusteigen. Dies wird sich in den kommenden Jahren ändern. Deshalb wird zu deren Entlastung die Pendlerpauschale ab 2021 ab dem 21sten km auf 35 Cent befristet bis zum 31.12.2026 angehoben. Quelle: Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030

Gab es da früher nicht eine etwas freundlichere Regelung der Pendlerpauschale?

In den Kalenderjahren 2001 bis 2003 wurden 0,36 € für jeweils die ersten zehn Entfernungskilometer und 0,40 € für jeden weiteren Entfernungskilometer als Pauschale angerechnet. Seit dem Kalenderjahr 2004 gilt eine Pauschale in Höhe von 0,30 € für jeden vollen Kilometer der Entfernung. Im September 2019 wurde bekanntgegeben, dass die Pauschale im Rahmen des Klimapaketes ab dem 21. Entfernungskilometer auf 35 Cent steigen soll. Die Erhöhung soll von 2021 bis 2026 gelten. Quelle: Wikipedia

Die Pendlerpauschale bekommt der Pendler nicht komplett ausgezahlt. Die Pendlerpauschale senkt das zu versteuernde Einkommen. Bei einem Steuersatz von 20% wären das bei einer einfachen Entfernung von 30 Kilometer insgesamt 0,40 Cent mehr pro Tag. Im Monat demnach 8,00 € bei 20 Arbeitstagen und 0,35 € ab Kilometer 21.
Die Pendlerpauschale bekommt auch der Radfahrer, Fußgänger oder Bahnfahrer. Im Gegensatz zu den Autofahrern gibt es für die Pauschale dieser Gruppe einen Höchstbetrag von 4.500,00 €.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.