Antrag der CDU/FDP. Gestaltungssatzung.

Die Bewohner von Ober-Rodens Mitte sollen noch vor der städtischen Anhörung zur Gestaltungssatzung für den Ortskern (Termin: 27. Januar) wissen, was auf sie beziehungsweise ihre Häuser zukommt. Am Donnerstag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, erläutert die ….Lesen Sie den ganzen Artikel bei op-online.de
 
Zusätzliche Informationen.
Pressearchiv der CDU Rödermark 5.5.2008

Bereits vor einem Jahr ( Anm. der Red. Also 2007. Der Artikel ist vom 5.5.2008 ) hat die CDU-FDP Koalition den Stein mit Namen „Entwicklung und Gestaltung der Ortsmitte von Ober-Roden“ ins Rollen gebracht. Wie sich nunmehr im Rahmen der Präsentation der wissenschaftlichen Seminararbeit einer Studentengruppe der Fachhochschule Frankfurt zum gleichen Thema eindrucksvoll gezeigt hat, lag und liegt die Koalition mit ihren Vorstellungen betreffend das Ortszentrum von Ober-Roden nicht nur völlig richtig, sondern hat mit ihrem ersten Antrag zum Thema vor einem Jahr gleich die erste wesentliche Weiche völlig richtig gestellt.

Die Koalition hat hierzu die Gestaltung der verschiedenen Plätze entlang der Ortsdurchfahrt von Ober-Roden beantragt. Begonnen werden soll mit dem Bereich Kirchvorplatz/Heidkämperstraße/Marktplatz. Damit im Ergebnis eine einheitliche Gestaltung erreicht werden kann, soll hierbei auch die Frankfurter Straße mit einbezogen werden. Gleichsam wichtig für CDU und FDP sind natürlich auch die Seitenstraßen in der Ortsmitte von Ober-Roden. Hauptziel neben den gestalterischen Maßnahmen muss es sein, den Wohnwert in diesen Bereichen für die Bürgerinnen und Bürger zu sichern und gleichzeitig spürbar zu steigern. Oberste Priorität bei allen nicht städtischen Arealen hat für die Koalition ganz selbstverständlich, dass die Gestaltung der Wohn- und Seitenstraßen im engen Einvernehmen und direkten Kontakt mit den mit den Anwohnern und Anliegern geschieht…..Lesen Sie den ganzen Artikel bei der CDU-Rödermark

 
 
19. öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark vom 17.06.2008

Die Stadtverordnetenvorsteherin lässt über den um Absatz 5.) erweiterten Antrag der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion abstimmen, der wie folgt lautet:
Der Magistrat wird beauftragt:
1.) eine Gestaltungssatzung für die Ortsmitte von Ober-Roden (gemäß CDU-FDP Koalitionsantrag vom 12.02.2007) zu erarbeiten und vorzulegen. Der Entwurf ist vorab im zuständigen Fachausschuss „BUS&I“ vorzustellen.
2.) der Gestaltungssatzung die Bestandsanalyse der Planungsgruppe Darmstadt sowie die Erkenntnisse der Projektarbeit der Studentengruppe der FH Frankfurt am Main zugrunde zu legen.
3.) folgende (Themen-)Bereiche bei der Satzungserarbeitung speziell zu berücksichtigen:

a.) Umgang mit alter und neuer Bausubstanz sowie deren harmonisches Zusammenspiel
b.) Richtlinien für Neu- und Umbaumaßnahmen auf privatem wie städtischem Grund
c.) Architektur und Städtebau, insb. vor dem bauhistorischen Hintergrund des „Fränkischen Rundling“
d.) Vorgaben für Werbebeschriftungen, -tafeln, Leuchtreklamen und Plakate
e.) Verbindende Gestaltungselemente und einheitliche, charakteristische Möblierungsgegenstände

4.) eine Anhörung zu dem Thema „Gestaltungssatzung für die Ortsmitte Ober-Roden“ im Rahmen einer Sondersitzung des zuständigen Fachausschuss „BUS&I“ durchzuführen. Ziel dieser Anhörung ist neben der frühzeitigen und vollumfänglichen Einbindung der Bevölkerung die Erläuterung der sachlichen und rechtlichen Bedeutung einer Gestaltungssatzung. Über die Besetzung des Podiums sowie die weiteren Details zur Anhörung ist im Ältestenrat zu beraten und entscheiden.
5.) parallel zur Umsetzung der vorstehend unter 1.) bis 4.) genannten Schritte zu prüfen und sodann im zuständigen Fachausschuss zu berichten, welche weiteren, bzw. anderen formellen Bauplanungs- und/oder Bauordnungsinstrumente zusätzliche Vorteile für die Ortsmitte von Ober-Roden mit sich bringen, bzw. bringen könnten oder würden.
 
Abstimmergebnis: Einstimmig.
Quelle:
Bürgerinformationssystem. Auszug – Antrag der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion betr.: Gestaltungssatzung für die Ortsmitte von Ober-Roden

 
Hier die Namen derjenigen die diesem Antrag zugestimmt haben.
 
Roland Kern über die Unruhe in der Ortsmitte.

Quelle: op-online.de
Bürgermeister Roland Kern hat Berichte unserer Mediengruppe über die Unruhe in der Ortsmitte von Ober-Roden als „unverantwortliche Panikmache“ bezeichnet. Kern wies auch den Vorwurf des SPD-Fraktionsvorsitzenden Armin Lauer zurück, der Magistrat wolle die Gestaltungssatzung mit Brachialgewalt gegen den Willen der Bürger durchsetzen…..Lesen Sie hier den ganzen Artikel .

 
Das mag einer verstehen. Ich nicht.
Da steht bei dem einstimmig verabschiedeten Beschluss vom 17.06.2008

4.) eine Anhörung zu dem Thema “Gestaltungssatzung für die Ortsmitte Ober-Roden” im Rahmen einer Sondersitzung des zuständigen Fachausschuss „BUS&I“ durchzuführen. Ziel dieser Anhörung ist neben der frühzeitigen und vollumfänglichen Einbindung der Bevölkerung die Erläuterung der sachlichen und rechtlichen Bedeutung einer Gestaltungssatzung.


 
Ist das erfolgt ???
Abgesehen von einer Veranstaltung in der Kulturhalle, die aber nicht explizit unter dem Thema Gestaltungssatzung stand.
 
Die SPD fordert am 22.10.2010

Eine sachlich ruhige Aufklärung aller Beteiligten sei daher zwingend von Nöten. Diese gelinge am ehesten in Form einer Bürgerversammlung, in der Einwände und Bedenken offen geäußert werden können. Diese müssten sodann in eine politische Gesamtbetrachtung vor der Entscheidung einfließen.


 
Hat da die gesamte STAVO 2 Jahre lang geschlafen.
Da wird etwas verabschiedet. Man klopft sich gegenseitig auf die Schulter. Und dann war es aber auch schon.
Überpüfungen, ob das Verabschiedete auch durchgeführt wird, erfolgen scheinbar nicht.
 
Nachtrag 15.12.2010
38. öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark

Sachverhalt/Begründung:
Mit Datum 20. Juni 2008 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Planungsgruppe Darmstadt mit der Erstellung einer Gestaltungssatzung und –fibel für den historischen Ortskern von Ober-Roden zu beauftragen.
Vom Ing.- Büro wurde daraufhin ein Entwurf einer Gestaltungsatzung und einer Gestaltungsfibel ausgearbeitet und vorgelegt.
Erläuterung: Die Gestaltungsfibel soll als Ergänzung und auch Erläuterung zur Gestaltungssatzung gesehen werden. In der Gestaltungsfibel sind Vorschläge und Empfehlungen enthalten, wo hingegen in der Gestaltungssatzung eindeutige Festlegungen niedergeschrieben sind, die verbindlich beachtet werden müssen.
Lesen Sie im Bürgerinformationssystem nach.

 
Wie so eine Gestaltungsfibel aussehen kann. Hier als Beispiel Steinbach-Hallenberg.
 
Für Rödermark gibt es zwar schon:
Gestaltungsfibel in der Fassung Oktober 2010 mit Gestaltungssatzung in der Fassung Oktober 2010. Aber dazu habe ich keinen Zugriff.
Die Betroffenen sind ja, wie von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen:

…..frühzeitigen und vollumfänglichen Einbindung der Bevölkerung die Erläuterung der sachlichen und rechtlichen Bedeutung einer Gestaltungssatzung……..

informiert worden.
 
Eine Suche auf dem Internetangebot der Stadt Rödermark nach Gestaltungssatzung / Gestaltungsfibel bringt keine Treffer.
 
Veranstaltung
Am Donnerstag, 16. Dezember 2010 um 19.30 im Gasthaus zum Löwen.
Eingeladen sind die Bewohner von: Obergasse, Rathausstraße, Glockengasse, Dockendorffstraße, Heitkämperstraße, Pfarrstraße, Schulstraße, Enggasse, Gartenstraße, Ringstraße, Rilkestraße, Frankfurter Straße und Dieburgerstraße.
 
Nachtrag 17.01.2011
Gestaltungssatzung Rödermark. Bürgermeister Kern ist an allem Schuld.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Rödermark Bahnhof. Videoüberwachung. 50.000,00 Euro. Sicherheit oder Verschwendung?

In meinem Artikel zum Entwurf des Haushaltsplan Rödermark 2011 wird auch die geplante Videoüberwachung am Bahnhof aufgeführt.
 
Zur Einstimmung. Aus der polizeilichen Kriminal Statistik 2009

Mit einem erneuten Rekordergebnis konnte ……….[]…erfasste Kriminalität sank im fünften Jahr in Folge auf ein historisches Tief

 
Die ersten Überlegungen zur Einführung einer Videoüberwachung wurden laut Herrn Hans Gensert von 4 Jahren unternommen. Da mag das ja evtl. noch von den Fallzahlen her berechtigt gewesen sein. Wir sind aber jetzt 4 Jahre weiter.
 
Quelle: Rödermark Haushaltsplan 2011. Entwurf

» Videoüberwachung ( 50.000,00 Euro. Siehe auch: Polizeiliche Kriminalstatistik. Erneut DEUTLICHER Rückgang der Fallzahlen. ). Ich hab da nicht so den richtigen Überblick. Aber man kann in der Zeitung nicht viel darüber lesen ob es am Bahnhof so richtig gefährlich ist. In den Polizeiberichten ist auch nichts zu finden was eine Überwachung rechtfertigen könnte. Die Stadt kann hier auch nicht mit dem Argument kommen etwas für die Sicherheit der Bürger zu tun. Sicherheit ist NICHT AUFSCHIEBBAR also hätte das schon vor Jahren erfolgen müssen. Oder wollen wir jetzt dort Sicherheit für kommende Büroräume schaffen?
Das mit der Videoüberwachung (Antrag der CDU und FDP) geht schon seit 2008 (lt. Hern Hans Gensert FDP seit 2006)

 
 
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und bei der Polizei in Dietzenbach und bei dem Pressedienst der Polizei in Offenbach nachgefragt, ob eine Notwendigkeit besteht eine derartige Anlage zu installieren. Ich darf zu den Gesprächen keinen Kommentar (auch nicht meinen subjektiven Eindruck) abgeben. Die aktuellen Fallzahlen bekommt auch nur ein Journalist. Herr Löw (Offenbach-Post) hat diese sicherlich zu Hand und kann die evtl. veröffentlichen. Da Herr Löw am Freitag nicht in der Redaktion war, habe ich seinem Kollegen mein Anliegen geschildert.
 
Recherchen bei den Polizeiberichten nach ( Bahnhof — Rödermark — Ober-Roden ) konnten auch nicht zeigen, dass es sich bei dem Bahnhof um einen kriminellen Brennpunkt handelt.
 
Aus der Polizeistatistik

Anfang 2009 mussten die Ermittler eine deutliche Fallzahlsteigerung bei Autoaufbrüchen an Pendlerparklätzen im Bereich der Bahnhöfe von Lagenselbold, Niedermittlau, Gelnhausen und …..

 
Würde dieser Satz nicht eine Videoüberwachung rechtfertigen? OK, wenn wir die GESAMTE Parkplatzanlage überwachen lassen JA. Aber die geplante Videoüberwachung wird in Rödermark Ober-Roden diesen Bereich NICHT überwachen. Ich kann mir auch schlecht eine Videoüberwachung IN der Unterführung vorstellen.
 
Man muss auch noch folgendes wissen. Die Videoüberwachung bleibt nicht für immer dort installiert. Wenn die Fallzahlen sinken sollten/?muss? diese wieder abgebaut werden.
 
Nachtrag 08.01.2011
Videoüberwachung auf Bahnhöfen
 
 
Siehe auch: Rödermark. Nett sitzen für 130.000 Euro.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Schule in Messenhausen?

Beim letzten Gemarkungsrundgang erzählten zwei Mitwanderer kurz vor dem Endpunkt Grüner Baum/Messenhausen.
 
 
„Hier war der Brunnen. Dort das Backhaus. Und da die Schule.“
Schule? In Messenhausen eine Schule?

Ich habe mal bei meiner Schwiegermutter ( Ober-Rodener Hausgeburt, 87 Jahre) nachgefragt:
„Quatsch. In Messenhausen gab es nie eine Schule.“

Ich habe bei einem Damen-Stammtisch in der „Süßen Ecke“, alles richtige Ober-Röder älter 80 Jahre nachgefragt.
„Quatsch. In Messenhausen gab es nie eine Schule.“
 

Ich habe in der Gaststätte (Turnerschaft) bei Leuten nachgefragt die sich im Ort sehr gut auskennen:
„Quatsch. In Messenhausen gab es nie eine Schule.“

Jetzt, heute bei der Weihnachtsfeier vom Heimat- und Geschichtsverein.
„Klar. In Messenhausen gab es eine Schule.“

In Messenhausen gab es also mal eine Schule. Zwar schon lange her ( < 1900 ?), aber es gab eine. Das war in der Zeit wo die Schule noch in der Schulstraße Ober-Roden war. Wahrscheinlich auch nur die ersten drei Klassen und die in einem Zimmer. So wie man sagt, haben die Kinder aus Messenhausen danach die Schule in Ober-Roden besucht.   Schulen Ober-Roden
????, dann
Schulstraße, dann
Rathaus, dann
Trinkbornschule.
Den Rest kennt man.
 
Für mehr Infos wäre ich dankbar.
 
 
Nachtrag: Ein Bild von der ehemaligen Schule in Messenhausen.
» 28.07.2014 Schule in Messenhausen
» 06.08.2014 Messenhausen um ????


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Veröffentlicht unter Schule

Betreutes Wohnen

SPD-Fraktionschef Armin Lauer begrüßte die Entscheidung. Die Stadt hat nun Auftrag, das benötigte Grundstück zu kaufen und die Planungen umzusetzen.

SPD und CDU-Fraktion hatten im Frühjahr gemeinsam ein neues Konzept für Betreutes Wohnen durch Umbau des Wohnheims „Am Mühlengrund” gefordert. Im März beschloss die Stadtverordnetenversammlung, bis Ende dieses Jahres konkrete Pläne vorzulegen….Lesen Sie den ganzen Artikel bei der SPD Rödermark.
 

Nachtrag
Siehe: Betreutes Wohnen Part II


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Rödermark Haushaltsplan 2011. Entwurf

Ein erster Entwurf des Haushaltsplan 2011 steht auf dem Server der Stadt Rödermark zum Download bereit.
 
Hier können Sie den Haushaltsplan 2011 (Entwurf) downloaden.
 
Da wird unser Schuldenberg (Sehen Sie hier die Schuldenuhr für Rödermark) ja wieder um einige Mio. Euro nach oben gehen. Wie unser Kämmerer Herr Sturm bemerkte:

Helfen können wir uns nur selber.
 
Sturm (Quelle OP-Online.de ): Rödermarks Politiker müssen selbst anpacken, um die Karre aus dem Schuldensumpf zu ziehen, lautete Sturms Kernforderung an diesem Abend. Mit Zahlenkosmetik sei das nicht mehr zu schaffen: „Wir müssen in großem Umfang Standards reduzieren, Leistungen abbauen und Gewerbe ansiedeln, um die Einnahmen zu steigern“

 
Sturm: Rödermarks Politiker müssen selbst anpacken
Da haben wir Bürger ja noch einmal Glück gehabt. Wir Bürger können jetzt, ohne uns weiter Gedanken zu machen, meckern.
Aber mal ganz ehrlich. Das allen unseren Politikern zu überlassen, wäre fahrlässig. Wenn die Gemeinde Wert auf die Mitarbeit der Bürger legt, würde ich denen empfehlen ein Forum anzulegen. Die dort abgelegten Beiträge und Kommentare können dann von allen gelesen werden. Das ist besser als eine eMail, die nur die Betroffenen einsehen können. Es ist auch so sichergestellt, dass mehrfach gestellte Fragen/Vorschläge einfach mit einem Verweis auf die entsprechende Stelle im Forum beantwortet werden können.

Mit so einem Forum sind natürlich die Politiker in unserem Ort gefordert. Hier kann der Bürger jetzt ganz einfach ablesen wie ernst man ihn und seine Probleme nimmt. Noch besser, wie ernst man seine VORSCHLÄGE nimmt.


Siehe auch den älteren Artikel: „Für Rödermark ein Forum im Internet.“
Was das kostet? Fast nix. Nur ab und zu ein wenig Zeit müssen sich unsere Politiker nehmen und einmal reinschauen und ggf. antworten. Man merkt das ja bei den Kommentarfunktionen bei OP-Online. Da warten bestimmte Leute ganz gierig darauf, dass die OP einen Artikel einstellt, der kommentiert werden kann. Bei einem Forum braucht der Bürger nicht zu warten. Der kann seine Fragen einstellen.
Herr Sturm, wäre das nicht der erste Ansatz, um Ihre Bemerkung zu erweitern:

„Rödermarks Politiker und Bürger müssen selbst anpacken

 
 
Gewerbe ansiedeln
Na Herr Sturm, dann fangen Sie einmal an zu schnitzen. Nach dem Flächennutzungsplan, bejubelt von den Grünen, wird Ihnen das nicht so leicht fallen. Aber sicherlich wird Ihnen von AL/Die Grünen kräftig mit Rat und Tat geholfen.
 
Leistungen abbauen. Standards reduzieren
Vorschlag: Leistungen abbauen und Lobstebbel fördern. Evtl. kann man dann ja Pflegekosten im Landschaftsbereich (ca. 500.000,00 Euro ) und Straßenreinigung einsparen.

Es wird schwerfallen, den Bürgern mitzuteilen, dass diese auf Liebgewonnenes zu verzichten haben. Es wird einem Nichtschwimmer leichtfallen, auf das Badehaus zu verzichten. Diejenigen, die Kultur verschmähen, brauchen auch keine Kulturhalle. Sollte man das alles abschaffen?
 
Voraussichtlicher Schuldenstand Ende 2011 > 31 Mio.

Die hauptsächlichen Einnahmen (teilweise ist daraus an den Kreis eine Abgabe zu leisten) resultieren aus:

Einkommensteuer 12,6 Mio
Umsatzsteuer 1 Mio
Gewerbesteuer 7,5 Mio
Familienleistungsausgleich 0,95 Mio
Grundsteueuer B 3,1 Mio
Schlüsselzuweisung 1,7 Mio

 
 
Was mir da so beim ersten Überfliegen des Haushaltsplans auffällt.

» War da nicht irgendwann mal etwas davon zu hören, Personal einzusparen?
Im Haushaltsplan steht jetzt:
Die Anzahl der Beschäftigten erhöht sich gegenüber dem Stellenplan von 2010 um 7,5 Stellen auf 192 Planstellen.
 
» In Rödermark gibt es keine Jagdsteuer. Die Jagdsteuer ist in Deutschland eine Gemeindesteuer. Ist zwar nicht viel aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Siehe Jagdsteuer vor Comeback
 
» Quelle: 114 Vergleichende Prüfung des Kommunaler Waldbesitz.

Das Ergebnisverbesserungspotenzial im Stadtwald liegt in der Verbesserung des Holzertrags und einer Anpassung der Jagdpachtverträge an die Marktsituation; es beträgt 12.600 Euro, verteilt auf
» 9.500 Euro durch Erhöhung des Holzeinschlags und -verkaufs 2007/3.000,– 2008/6.000,– 2011/10.000,–
» 3.100 Euro durch eine Erhöhung der Jagdpachtsätze (2007/3.100,– 2008/9.300,– 2011/9.300,–


 
» Auch wenn es viele treffen sollte. Ich bin der Meinung, im Bereich der Grundsteuer B ist noch Potenzial vorhanden. Nicht die Grundsteuer B erhöhen, sondern einfach mal die Wohnflächen überprüfen. Siehe hierzu:
Grundsteuer B und Straßenbeitragssatzung
 
» Wartung von EDV-Anlagen 150.000,00 Euro. Da fallen ja auf jeden Mitarbeiter (192) 781,00 Euro an EDV-Wartungskosten an. Ein stolzer Betrag.
 
» Feuerwehr. Ist es unbedingt notwendig, dass wir in Rödermark 2 Feuerwehrstützpunkte unterhalten? 830.000 Euro
 
» Videoüberwachung ( 50.000,00 Euro. Siehe auch: polizeiliche Kriminalstatistik. Erneut DEUTLICHER Rückgang der Fallzahlen. ). Ich habe da nicht so den richtigen Überblick. Man kann in der Zeitung nicht viel darüber lesen, ob es am Bahnhof so richtig gefährlich ist. In den Polizeiberichten ist auch nichts zu finden, was eine Überwachung rechtfertigen könnte. Die Stadt kann hier auch nicht mit dem Argument kommen, etwas für die Sicherheit der Bürger zu tun. Sicherheit ist NICHT AUFSCHIEBBAR, also hätte das schon vor Jahren erfolgen müssen. Oder wollen wir jetzt dort Sicherheit für kommende Büroräume schaffen.
Das mit der Videoüberwachung geht schon seit 2008 (lt. Hern Hans Gensert FDP seit 2006)
 
» Wenn der Kämmerer auf die Idee kommt, Gebühren oder Steuern zu erhöhen, muss der gleiche Betrag auch als Einsparung bei der Stadt ausgewiesen werden.
 
» Lizenzen und Softwareanschaffung ( 16.500,00 Euro ) Man kann nicht erkennen, worum es da genau geht. Es sollte auch bei der Stadt darauf geachtet werden, dass es sehr gute Software (OpenOffice) für den Bürobereich (Schreiben, Rechnen, Präsentieren) als FreeWare gibt.
 
» Der Satz von Frau Becht bei der STAVO-Sitzung bezügl. des neugestalteten Sitzungsraumes:
(Sinngemäß aus dem Gedächtnis) „Es sollten dann auch noch neue Tische für die Abgeordneten angeschafft werden.“
Das war doch nur ein Scherz. Oder?
Investitionskosten für Ausstattung -politischer Gremien-. Mehrzweckraum. 130.000,00 Euro. Tische, Stühle, Leinwand, Beamer. (Beamer und Leinwand sind schon da.)
 
Herr Sturm ist nicht zu beneiden.
 
 
Nachtrag 9.12.2010
Die Offenbach-Post hat den Artikel zur STAVO vom 7.12.2010 zur Diskussion gestellt. Da gibt dort sicher wieder ein Hauen und Stechen. Bin ja mal gespannt ob dort auch darüber diskutiert wird wo Geld eingespart werden kann.
 
 
Nachtrag 11.12.2010
Rödermark. Nett sitzen für 130.000 Euro.
Rödermark Bahnhof. Videoüberwachung. 50.000,00 Euro. Sicherheit oder Verschwendung?
 


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.