TS-Ober-Roden. Ein lesenswertes Editorial

Vereine.Viele haben Tradition. Haben Sie auch Zukunft?

1995, im 100-jährigen Jubiläumsjahr, stellte der TS-Vorstand bei seiner „etwas anderen akademischen Feier“ zum Start der Geburtstagsfeier in einer Podiumsdiskussion diese Frage. Heute, ziemlich auf den Tag genau 20 Jahre später, ist diese Fragestellung aktueller denn je. Und auch uns, dem aktuellen TS-Vorstand des Jahres 2015, stellt sich im „harten Alltagsgeschäft“ eines ehrenamtlich geführten Sport- und Kulturvereins diese Frage der Zukunftsfähigkeit.

Ohne Zweifel ist eine solche Zukunftsfähigkeit nur dann gegeben, wenn es auch weiterhin gelingt, Menschen zu finden, die in lnteressengemeinschaften Verantwortung übernehmen – die sich als Betreuer, Übungsleiter, Organisatoren, Helfer und als Vorstände engagieren.

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Stadt versucht Drogeriemarkt zu verhindern. Es ging um 1,65 Mio Euro

Stadt versucht, Drogeriemarkt zu verhindern.
Es ging um 1,65 Mio Euro

Es war einmal eine Stadt, die verhindern wollte, dass ALDI einen Drogeriemarkt baut.
Die Stadt hatte einen Bauvorbescheid zur Errichtung eines Drogeriemarktes abgelehnt. Das wollte der Discounter nicht hinnehmen und hat geklagt. In diesem aktuellen Fall ging es um 1,65 Millionen Euro.

Letztendlich wird die Stadt sich den ALDI-Plänen nicht mehr entgegenstellen und versucht, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Siehe

So ähnlich beginnt es jetzt in Rödermark.
So wie ich mitbekommen habe, stimmen CDU (eine Enthaltung) und AL/Die Grünen dem Vorschlag des Magistrats zu (GEGEN einen Drogerie-Discounter in Ober-Roden.)
Hier besteht noch Klärungsbedarf.
1) Aussage: Bei SPD und Freie Wähler besteht noch Beratungsbedarf.
2) Eine weitere: SPD und Freie Wähler haben sich GEGEN den Drogeriemarkt entschieden.
Ob 1) oder 2) richtig ist, wird geklärt.
Fakt: Einzig die FDP zeigt klar Kante. Man möchte für die Bürger aus Rödermark einen Drogeriemarkt an der Senefelderstraße.
 

Vermutlich hat die Stadt auch schon einiges für diese Verhinderung investiert. Rechtsanwaltskosten und Planungsbüro. Es kann allerdings auch sein, dass ein Mitarbeiter eines Planungsbüros zu einer Ausschusssitzung der Stadt kostenlos auftritt.
(Wichtig: Gibt es genügend Strom (Anschlussleistung) in diesem Gebiet?)

Was soll man mit einem solchen Markt auf dem ehem. Hitzel & Beck Gelände wo es eh keine Parkplätze geben wird?

Die Geschichte unter „Apotheke in Urberach. Man erzählt sich so“ wird neu geschrieben.

In einigen Jahrzehnten wird man in einem Heftchen des Heimat- und Geschichtsvereins bei „Geschichten aus Ober-Roden“ Folgendes lesen können.

Drogeriemarkt in Urberach.
Zu Zeiten, als Ober-Roden keine eigene Drogerie mehr hatte, besorgte man sich überwiegend die notwendigen Artikel in einem Urberacher Drogeriemarkt. Oft mussten die Kinder den gefährlichen Einkauf in Urberach tätigen. Den gefährlichen Einkauf? Die Kinder aus Urberach betrachteten die Drogerie als die IHRIGE und ein Kind aus Ober-Roden hatte dort nichts zu suchen. „Teilweise gab es auch Haue“, erzählt man sich so.
 
 
Siehe auch
» Rödermark. Man will keinen Drogerie Discounter an der Senefelderstr.
» Und wieder droht Aldi der Stadt Bonn
» ALDI baut: Drogeriemarkt soll einziehen
» Zusammenfassung. Aldi / Rossmann / Drogerie


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Nachtrag zur Sitzung vom 8.07.2015

Nachtrag zur Sitzung vom 8.07.2015
Zu einem Antrag der Koalition aus 9/2013 zu Bienenvölker konnte der Bürgermeister Aktivitäten vermelden.

Erst vor 6-8 Wochen wurde vom BM, im Zusammenhang mit der neuen Apfelweinkelterei Lang&Lotz das Thema angegangen und die Genehmigung für eine Ansiedlung neuer Bienenvölker auf Streuobstwiesen erteilt.

Wie es der Zufall wollte, ist dadurch Bewegung in einen Antrag aus 9/2013 gekommen. Die sonst so redselige Koalition, die diesen Antrag vor ca. 2 Jahren gestellt hat, war erstaunlich ruhig. Man hat einen Antrag gestellt und sich nicht mehr darum gekümmert.

Fazit: Ein Zufall half, um zumindest den Anschein erwecken zu können, wir (Verwaltung) kümmern uns um die Aufträge der Stadtverordneten. Zum Antragsteller. Was kümmert mich noch ein Antrag, wenn ich den gestellt und durchbekommen habe?

Da gibt es von der Koalition einen neuen Antrag, der scheinbar auch nach dem Motto gestellt wurde, „stellen wir mal einen Antrag“. Es handelt sich dabei „um die Rodau in der Ortslage von Ober-Roden“ erlebbarer zu machen. Dass es bereits eine Leitbildgruppe gibt, die sich auch aktiv um die im Antrag aufgeführten Punkte kümmert, ist dem Antragsteller wohl entgangen.

Fazit: Weg mit diesem Antrag. Die Koalition kennt sich wohl im eigenen Haus nicht mehr aus.

Bei der 46. öffentlichen Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses wurde unter Punkt Ö6 über den Antrag Bebauungsplan A 29 „Westlich des Bahnhofs“, erneuter Satzungsbeschluss beraten.

Worum geht es da? Schwierig im Detail, recht einfach in der Erklärung. Bei der Richtlinie Seveso II darf man in einer Entfernung von 400 Metern zu einem Störfallbetrieb keine Wohnbebauung durchführen. Bei der geplanten Bebauung des ehem. Hitzel+Beck Geländes liegt ein solcher Fall vor. Der Störfallbetrieb unterliegt zurzeit den Regeln von Seveso II soll aber nach den neuen Richtlinien in Seveso III eingestuft werden. Damit würde die 400 Meter Zone entfallen. Soweit die Erklärung.

Als Bauherr (Gelände Hitzel&Beck) kann man unter der Voraussetzung, es gibt einen Störfallbetrieb Seveso II in dem genannten Abstand, nicht mit dem Bau beginnen. Und auf eine vage Aussage, dass der Störfallbetrieb bis spätestens Ende Juni (so die Stadtverwaltung) in Seveso III eingestuft wird, kann man sich als Unternehmer wohl kaum einlassen. Der Magistrat hat sich von der Stadtverordnetenversammlung die Genehmigung geben lassen, eine Vereinbarung mit dem Bauherren zu treffen. Platt ausgedrückt. „Fang an zu bauen. Wenn Seveso III für den Störfallbetrieb nicht kommen sollte, bezahlt die Stadt die Rechnung“

Die FDP hat nachgefragt, ob der Störfallbetrieb jetzt nach Seveso III eingestuft ist.

Es konnte keine Antwort gegeben werden.

Fazit. Frist ist abgelaufen. SEVESO III sollte der Störfallbetrieb jetzt haben. Niemals bei einem Antrag einer anderen Frist zustimmen, wie mündlich vorgetragen. Im Antrag steht „Veröffentlichung alsbald“
Da wird eine Vereinbarung getroffen, die dem Bürger gravierende Kosten verursachen könnte. Fragt man die Verantwortlichen nach dem Stand der Dinge, kennt man die Antwort nicht. Gibt es da Probleme?

Siehe auch
Man will keinen Drogerie Discounter an der Senefelderstr.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Ober-Roden. Man will keinen Drogerie Discounter an der Senefelderstr.

Man will keinen Drogerie-Discounter an der Senefelderstr. in Rödermark

Eine Bauvoranfrage eines Drogerie-Discounters an der Senefelderstraße (beim Aldi Ober-Roden) einen Neubau für ein Ladengeschäft zu errichten, wurde von der Stadt abgelehnt. Der Einzelhändler hat Klage gegen diese Entscheidung eingereicht.

Bei der 36. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie wurde u.a. über den Antrag Ö2 beraten. Hier auch die Lageskizze. Mit diesem Antrag will man sicherstellen, dass sich in dem Gebiet zwischen Odenwaldstraße, Rödermarkring, Senefelderstraße, Otzbergstraße und Max-Planck-Straße KEIN weiteres Einzelhandelsgeschäft ansiedelt. Es handelt sich, so habe ich BM Roland Kern verstanden, NUR um 20% der Gesamtfläche.

Damit auch nichts passieren kann, wurde auch gleich über einen weiteren Antrag Ö3 (Veränderungssperre) beraten, der sicherstellen soll, dass ab Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 21.07.2015 keine Änderung der jetzigen Bebauung erfolgen kann.

Warum man keine Baugenehmigung erteilen will, kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin sicher, auch kaum ein Bürger versteht diese Entscheidung.
 

Würde sich ein Drogerie-Discounter an der Senefelderstraße niederlassen, hätten sich jede Menge Autofahrten zum Kaufland erledigt. Was man da an CO2 einsparen könnte, kann so ein Stadtradeln niemals bringen. Und genau die, die immer wieder mahnen, Leute fahrt nicht so viel mit dem Auto, tragen zur Verhinderung kurzer Einkaufswege bei.
 
Da kam noch so eine Bemerkung zu „mehr Verkehr“. Hat man sich nicht schon für mehr Verkehr in diesem Gebiet gesorgt. Man denke nur an die Unmenge von neuen Wohneinheiten (ca. 190) auf der Odenwaldstraße und der Eisenbahnstraße. Diese Entscheidung hat man bejubelt.
 
Für einen Einzelhändler bestimmt ein Grund, sich in diesem stark expandierenden Gebiet anzusiedeln. Man will Geld verdienen und sucht nur Sahnestückchen.
Es fehlt dort noch ein Schuhladen und ein Sportgeschäft.
 
Natürlich wäre es auch schön, ein Ladengeschäft für die 5000 Bürger im Breidert/Plattenhecke zu haben. Dann könnte man dort vergessenes einkaufen. Ein wenig Dosenmilch oder ein Pfund Salz.
 
Warum hat der Laden im Ärztehaus dichtgemacht? Warum bekommt man keinen oder schlecht einen Nachmieter? Bestimmt nicht, weil es umsatzmäßig so richtig brummte. Aldi, Lidl, Netto, Getränkemarkt, Action, Biomarkt, Schnellimbiss, Textilgeschäft liegen direkt in der Nähe. Die sind jetzt mal da und ich wage zu behaupten, ein Laden (Lebensmittel), wird sich im Ärztezentrum nicht halten können. Und die Leute aus dem Breidert fahren mit dem Auto zum Einkaufen und brauchen Parkplätze. Wo sind die am Ärztehaus?
 
Die Geschichte unter „Apotheke in Urberach. Man erzählt sich so“ wird neu geschrieben.

In einigen Jahrzehnten wird man in einem Heft des Heimat- und Geschichtsvereins unter dem Titel „Geschichten aus Ober-Roden“ Folgendes nachlesen können:

Drogeriemarkt in Urberach.
Zu Zeiten, als Ober-Roden keine eigene Drogerie mehr hatte, besorgte man sich überwiegend die notwendigen Artikel in einem Urberacher Drogeriemarkt. Oft mussten die Kinder den gefährlichen Einkauf in Urberach tätigen. Den gefährlichen Einkauf? Die Kinder aus Urberach betrachteten die Drogerie als die IHRIGE und ein Kind aus Ober-Roden hatte dort nichts zu suchen. „Teilweise gab es auch Haue“, erzählt man sich so.
 
Siehe auch
» Stadt versucht Drogeriemarkt zu verhindern. Es ging um 1,65 Mio Euro
» Zusammenfassung. Aldi / Rossmann / Drogerie


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Robert-Bloch-Straße. BM Kern wird es schon richten.

Robert-Bloch-Straße und Bahnhofsstraße gibt es Bewegung. Konrad Adenauer Straße Stillstand.

„Wir wollen nochmal einen Anlauf nehmen für eine durchgängige Anordnung von Tempo 30 auf der Robert-Bloch-Straße.“ […] Quelle: OP-Online

Im Februar 2015 gab es noch eine klare Absage.
 
Siehe auch
Rödermark. Robert-Bloch-Straße