Es ist vollbracht. Urberach bekommt sie zurück.

Es ist vollbracht. Urberach bekommt sie zurück.
Zwar nicht die Ernst Thälmann Straße, sondern nur den Thälmann Weg.

Ernst Thälmann, Kommunistenführer, Stalinist und Kämpfer gegen die Demokratie wird mit einem Straßennamen in Rödermark Urberach geehrt.

Mit den Stimmen der AL/Die Grünen und einem Teil der CDU wurde einem Antrag „Büro des Bürgermeister“ auf der Stadtverordnetenversammlung am 21.05.2014 zugestimmt. Genaues Abstimmergebnis sollte man bei http://bgb.roedermark.de/bi/allris.net.asp einsehen können.

Die SPD, FDP und Freien Wähler haben sich nicht nur einfach gegen die Ehrung von Ernst Thälmann durch die Benennung einer solchen Straße/Weg ausgesprochen. Man hat ganz deutlich ihr Unverständnis geäußert.
 
Die FDP-Rödermark hat auch klar zum Ausdruck gebracht, man werde nicht an der

Enthüllung der neuen Schilder soll im Rahmen einer Gedenkstunde anlässlich des 70. Todestages von Ernst Thälmann am 18. August 2014.

teilnehmen. Für mich schwer vorstellbar, dass Vertreter der SPD oder Freien Wähler an diesem Tag Zeit haben.
Andere Städte in Deutschland schaffen die Ernst Thälmann Straßen ab. Rödermark ist halt anders. Wir gedenken wieder Ernst Thälmann. (Gedenken auch an den Mord im KZ Buchenwald)

Interessant ist noch. Herr Michael Gensert (CDU) hat in einem Nebensatz sinngemäß erwähnt „man sollte sein Wissen nicht unbedingt bei Wikipedia auffrischen.“ Ich hoffe, er kennt den Antrag des „Büro des Bürgermeisters“.

[..]Am 8. Juni 2012 wurden vor dem Hamburger Rathaus Stolpersteine für die ermordeten Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft verlegt, darunter auch ein weiterer für Ernst Thälmann.
Quelle: wikipedia.de[…] Quelle Vorlage Büro des Bürgermeisters

 
Es wurde in den Raum geworfen, „Ernst Thälmann könnte sich ja in der Zeit seiner Haft geändert haben.“ Mag ja sein. Aber was wird diesbezüglich geschrieben?

[..]Als 1950 ein umfängliches autobiografisches Schreiben des bis zu seiner Ermordung 1944 eingekerkerten Parteiführers auftauchte, besorgte Ulbricht eigenhändig die redaktionelle Einpassung des im „Neuen Deutschland“ abgedruckten Lebenszeugnisses in den antifaschistischen Heldenmythos, damit es „Ernst Thälmann trotz Kerkerhaft als unbeugsamen Kämpfer[..] Quelle: Das Parlament. Deutscher Bundestag.

 
Auslöser
Antrag. Büro des Bürgermeister
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Thälmann-Weg
 
Weiterführende Links7
» Rede von Dr. Rüdiger Werner zu Thälmann-Weg
» An den Genossen Stalin!
» Rödermark will Ernst Thälmann ehren

Vereinsförderung

Heute, 20.05.2014, bei der Stadtverordnetenversammlung.

[..]Mit Beschluss vom 13.2.2013 (TOP 6 – VO 0012/13) hat die Stadtverordneten­versammlung im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen u.a. festgelegt, die Vereins­förderung bis zum Jahr 2016 um 200.000,00 € zu reduzieren (HH-Ansatz 2013 = 212.000,00 €). Für das Jahr 2014 beträgt die Konsolidierungssumme 50.000,00 €.

Dieser Beschluss hat letztlich die Konsequenz, dass die Vereinsförderung in Rödermark faktisch ab dem Jahr 2017 nicht mehr existieren wird. Eine solche Entscheidung ist nach Meinung der Verwaltung rechtlich bedenklich, heißt es doch seit dem 01.01.2004 in Artikel 62 a der Verfassung des Landes Hessen: „der Sport genießt den Schutz und die Pflege des Staates, der Gemeinden und Gemeindeverbände“. Vor diesem Hinter­grund ist es unsere Auffassung, dass die Vereinsförderung nicht den freiwilligen Auf­gaben, sondern sogar eher den Pflicht- oder Weisungsaufgaben zuzuordnen wäre. Hier sollte durch die politischen Entscheidungsträger nochmals eine grundsätzliche Diskus­sion über das Ausmaß der Reduzierung der Vereinsförderung einsetzen.

Gleichwohl gehört es zu den Aufgaben der Verwaltung, die vorgegebenen Beschlüsse umzusetzen. Aus diesem Grund unterbreiten wir nachstehend einen Vorschlag zur Reduzierung der Vereinsförderung um 50.000,00 € im Jahr 2014. Dieser Vorschlag wurde nach drei Beratungsrunden im Magistrat und einer Beratung im Fachausschuss Familie, Soziales, Integration und Kultur (FSIK) erarbeitet und wird nunmehr zur Be­schlussfassung vorgelegt.[..] Lesen Sie hier die ganze Vorlage

Rödermark will Ernst Thälmann ehren

Nachtrag: Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.
Die bisher abgegebenen Kommentare habe ich ausnahmslos löschen müssen.
 
Rödermark will Ernst Thälmann ehren
Morgen wird bei der Stadtverordnetenversammlung über die Vorlage der Verwaltung abgestimmt. Unter Sachverhalt/Begründung ist ein kurzer Abriss über das Leben von Ernst Thälmann aufgeführt.
 
Was man auch wissen sollte.

[..]In den nachfolgenden Jahren bekämpften Thälmann und die KPD die Demokratie, wo immer sie eine Möglichkeit hierfür sahen. Dabei scheute Thälmann auch nicht die Zusammenarbeit mit den erstarkenden Nationalsozialisten. Im August 1931 versuchten NSDAP und KPD gemeinsam, durch einen Volksentscheid die sozialdemokratische Landesregierung Preußens zu stürzen. Ein Jahr später organisierten die beiden antidemokratischen Parteien gemeinsam einen BVG-Streik. Thälmann sah kein Problem in der Zusammenarbeit von Kommunisten und Nationalsozialisten in Streikkomitees. Sein vorrangiges Ziel war die Zerschlagung des bürgerlichen Staates. Hervorhebungen durch den Admin. Quelle: Der Tagesspiegel

 
Von Max zu Marx zu Max
Artikel in der „Zeit“.

[..]Aber eine Straße nach Thälmann benennen? Kaum wurde die Absicht bekannt, ist eine öffentliche Diskussion entbrannt. Die schärfsten Töne steuerte der CDU-Sprecher Gert Boysen bei: „Der Mord an Thälmann war ein Verbrechen. Aber seine verhängnisvolle Politik demonstrativ zu ehren, würde unsere Stadt in einen schweren, dauerhaften Konflikt stürzen.“ Und weiter: „Weder Thälmann noch Millionen andere hätten den Tod erleiden müssen, wenn er und seine Partei der ersten deutschen Demokratie die Treue gehalten hätten.“[..] Lesen Sie weiter bei Zeit.de

 
Artikel bz-berlin

[..]Ernst Thälmann (1886–1944) führte die deutschen Kommunisten an. Er war einer der größten Zerstörer der Weimarer Demokratie, ein Verehrer des sowjetischen Blutherrschers Josef Stalin.[..] Gerechter Zorn. Warum keine Ehrung für Hitler-Gegner?

 
Auslöser
Antrag. Büro des Bürgermeister
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Thälmann-Weg
 
Weiterführende Links
» Wo gibt es sonst Straßen die nach Ernst Thälmann benannt sind?
» Egon Krenz. Die Linke Gegen Geschichtslügen – Ernst Thälmann zum Gedenken
» Ein Weg für Ernst Thälmann

Das älteste ÖFFENTLICHE Gebäude muss renoviert werden

Das älteste ÖFFENTLICHE Gebäude muss renoviert werden
 
Das älteste öffentliche Gebäude (im Besitz der Stadt Rödermark) ist sehr renovierungsbedürftigt.
Im kommenden Jahr wird dieses Gebäude 150 Jahre alt. Die Renovierungskosten dürften bei > 30.000,00 Euro liegen.
 
Mal sehen, wie die Stadt damit umgehen wird.
 
 
Welches Gebäude?
Morgen kommt das Foto.

Kapelle Friedhof Ober-Roden (Friedhofskapelle)
Kapelle Friedhof Ober-Roden (Friedhofskapelle)



SPD-Rödermark.
Zukünftig öffentliche Sitzungen.

SPD-Rödermark. Zukünftig öffentliche Sitzungen.
Gute und erfolgreiche Klausuren - Klare Ziele definiert!15.05.2014 – ( KOD )
 
Die SPD wird einmal im Monat in öffentlichen Lokalitäten der jeweiligen Rödermärker-Stadtteile tagen und dies vorher in der lokalen Presse und auf ihrer Internet- und Facebook-Seite bekannt geben. Ihr Ziel: noch mehr Bürgernähe und Transparenz der eigenen politischen Arbeit. Der Auftakt bildet die erste Sitzung am 22.05.2014[…] Lesen Sie weiter bei der SPD-Rödermark