Eukalyptus-Bonbonpapier in der Landschaft. Hundehalter*in dafür verantwortlich?

Die Hundehalter/Hundehalterinnen (so viel Zeit sollte sein) lassen nicht nur ihre Hunde/Hündinnen in der Landschaft ihr Geschäft erledigen und entsorgen die Feststoffe der Hinterlassenschaft nicht ordnungsgemäß. Die lassen die Hinterlassenschaft ihre Hunde einfach liegen.

Und, so vermutet jedenfalls eine Kommentatorin bei OP-Online, wirft auch noch ein*e Hundehalter*in das Papier seines/ihres Eukalyptus-Bonbon in die Landschaft. Die Vermutung liegt natürlich nahe – das muss eine*e Hundehalter*in sein.
Wer sonst geht schon immer den gleichen Weg?
Bestimmt kein*e Jogger*in, Fahrradfahrer*in oder Spaziergänger*in. Es muss, so vermutet die Kommentatorin, ein*e Hundehalter*in sein.

Im Prinzip muss der/die Übeltäter*in ein*e Hundehalter*in sein. Nur Hundehalter*inen werfen das Papier von Eukalyptus-Bonbons in die Landschaft.
Hoffentlich gelingt es der Kommentatorin, den/die Übeltäter*in zu enttarnen.
Und was wird die Kommentatorin machen, wenn sie den/die Übeltäter*in gestellt hat und es kein*e Hundehalter*in ist?

Siehe OP-Online
Nur die Spitze des Müllbergs


Rödermark. Vorbildliche Hundehalter?

Rödermark. Vorbildliche Hundehalter18.06.2018 – ( KOD )

 

Sorry, die Passage in meinem Artikel vom 6.6.2018 bezügl. „vorbildliche Hundehalter“ muss korrigiert werden.

Am 6.6.2018 hatte ich von den -vorbildlichen Hundehaltern- in Rödermark berichtet. Auch berichtete ich darüber, dass „Der in der Offenbach Post geschilderte Vorfall von einem gerissenen Rehkitz betraf NICHT die Gemarkung Rödermark.“

Ich muss mich leider korrigieren. Der von der OP geschilderte Vorgang betraf wohl die Gemarkung Rödermark.
Auch gab es einen schlimmen Vorgang am Umspannwerk in Urberach (es folgt noch ein Gedächtnisprotokoll von diesem Vorgang) und meinen Hinweis „Es gab in 2018 bisher keinen Beißvorgang.“ kann ich deshalb so nicht stehen lassen.

Ich habe mich über den Bericht (Hunde und Hundehalter) bei der Ausschusssitzung mächtig gefreut und muss jetzt sagen, ich bin am Boden zerstört. Die Aussagen vom Ordnungsamt auf der Ausschusssitzung berufen sich auf nachgegangenen Mitteilungen/Anzeigen aus der Bevölkerung. Nicht amtlich bearbeitete Zwischenfälle DÜRFEN AUCH NICHT in offizielle Berichte der Stadt Einzug halten.

Der Bericht vom Ordnungsamt ist die amtliche Version. Die hat aber offensichtlich wenig Gemeinsamkeiten mit der Realität.


Rödermark.
Aufgefallen an Pfingsten

Rödermark. Aufgefallen an Pfingsten13.06.2014 – ( KOD )

Rödermark. Aufgefallen an Pfingsten

An Pfingsten sind mir viele frisch gemähte Wiesen aufgefallen. Als Hundehalter und betroffenen der Setz- und Brutzeit ging mir da so einiges durch den Kopf.
Was ich zunächst als Schreibfehler in der Antwort von Herrn Dr. Werner angesehen habe, ist ein mir bisher völlig unbekanntes Wort. Mahd. Mahd bezeichnet das Mähen von Gras und Getreide,

Frage an den Vorsitzenden des NABU / Rödermark
Sehr geehrter Herr Dr. Werner,
am Pfingstwochenende war ich in der Gemarkung Rödermark mit dem Rad unterwegs. Wie man sehen kann sind viele Wiesen rund um das Schützenhaus Diana abgemäht.

Die von mir gesehenen Flächen sind teilweise schon länger abgemäht. Es gibt, so jedenfalls berichtet man mir, noch weitere abgemähten Flächen in der Gemarkung Rödermark.

Mein Hund darf in der Setz- und Brutzeit nur in den gekennzeichneten Flächen frei laufen. Ich versuche mit anderen Hundehaltern ins Gespräch zu kommen die ihre Hunde außerhalb dieser Flächen in der Setz- und Brutzeit frei laufen lassen. Meine Argumentation für das Einhalten dieser Regel wird immer schwieriger und ist vielfach total aussichtslos. Eine Antwort von vielen: „Warum soll ich meinen Hund anleinen wenn der Bauer die Vögel beim Mähen durch den Quirl schickt?“ Natürlich kommt immer wieder: „Ich zahle ja Hundesteuer. Die höchste in der BRD.“ Jetzt zu den Fragen.

Frage:
Werden die Wiesen in Absprache NABU / Landwirt gemäht?
Antwort:
Nein. Mähflächen und Mähtermine sind alleinig Sache des Landwirts. Der ehrenamtliche Naturschutz muss hierüber nicht in Kenntnis gesetzt werden.

Frage:
Schädigt der Landwirt (notgedrungen) mit den Mähaktionen den Tieren nicht mehr als dies die Hunde aus Rödermark können?
Antwort:
Nicht unbedingt. Natürlich können durch diese Mahden Verluste in der Tierwelt entstehen. Hier sind Kompromisse zwischen dem Naturschutz und der erwerbsmäßigen Landnutzung nötig. Das geschieht auch. Für besonders sensible Bereiche mit seltenen Pflanzengesellschaften (z.B. Orchideen) oder auch langjährige Brutplätze seltener Vogelarten (z.B. Kiebitz) können deshalb den entsprechenden Landwirten von der Naturschutzbehörde Auflagen gemacht werden (z.B. nicht vor dem 15 Juli erstmalig zu mähen oder nur eine Mahd im Jahr mit einem bestimmten Zeitfenster). Dadurch eventuell entstehender Verdienstausfall wird entschädigt.
Wir ehrenamtlichen Naturschützer haben mit einigen Landwirten mündliche Vereinbarungen dahingehend, dass wir uns bekannte Nistplätze von Bodenbrütern angezeigt werden. Die Landwirte haben sich bereit erklärt, diese von uns benannten Nistplätze bei einer Mahd auszulassen.
Da uns unmöglich alle Nester bekannt sind, garantiert diese Methode allerdings keinen 100%igen Schutz. Dies ist der Kompromiss.

Frage:
In einer Presseerklärung von 2012 (AL die Grünen) wird ausdrücklich der Leinenzwang mit der Schutz der Bodenbrüter ( zum Teil gar vom Aussterben bedrohter Vogelarten) begründet und die Forderung des NABU uneingeschränkt unterstützt. (Quelle: http://www.al-gruene.de/index.php?start=25)
Antwort:
Das ist auch weiterhin der Fall. Wobei der NABU immer betont hat, dass es im Prinzip nicht das Laufen ohne Leine ist, dass Probleme bereitet, sondern das Verlassen der Wege, das Benutzen von Trampelpfaden, das Querfeldeinlaufen. Hierbei ist es egal, ob der Hund an der Leine geführt wird oder neben seinem Herrchen her läuft. So gibt es kaum noch Bereiche, wo Vögel in Ruhe brüten können, ohne das ihnen wiederholt Hunde wie Menschen so nahe kommen, dass die Fluchtdistanz unterschritten wird.

Frage:
Sind die Bodenbrüter ab dem 1.6. mit ihrer Brut fertig?
Antwort:
Nein. Je nach Witterung mag eine Kiebitz- oder Lerchenbrut hier schon fertig sein, aber die Erstbruten von Bodenbrütern ziehen sich in der Regel bis Ende Juni hin.

Frage:
Folgende Frage ist schwer zu beantworten da ich die abgemähten Stellen nicht eindeutig angeben kann. Ich habe die Flächen rund um das Schützenhaus gesehen. Aus Gesprächen mit anderen Hundehaltern sind das aber nicht die einzigen abgemähten Wiesen. Sie als NABU Vorsitzenden kennen sicherlich weitere Flächen.
Antwort:
Je nach Nutzungsgrad der Wiesen ist es üblich zwischen Mitte Mai und Ende Juni die Erstmahd durchzuführen. Daher werden in diesen Wochen praktisch alle als intensives Grünland bewirtschaftete Flächen gemäht.

Frage:
Gibt es in diesen Gebieten (abgemähte Wiesen) keine Bodenbrüter?
Antwort:
Es gibt generell (auch aus diesem Grund) nur noch sehr wenige Wiesenbrüter. Doch die Vögel sind anpassungsfähig. So brüten die meisten unserer Feldlerchen mittlerweile auf Ackerflächen, die erst mit der Getreideernte (also deutlich später) gemäht werden. Auch der Kiebitz macht es so. Andere wiesenbrütende Arten brüten heute nur noch auf Flächen, die jahrelang nicht mehr im Frühjahr gemäht wurden (Naturschutzgebiete, verwilderte Flächen, etc.), so dass sich die direkten Verluste für die Bodenbrüter durch die Landwirtschaft in Grenzen halten.

Frage:
Wenn es andere Tiere mit Nachwuchs auf diesen Flächen gibt, frage ich mich, wo finden denn diese auf den kahlgeschorenen Flächen Schutz?
Antwort:
Auch Feldhasen und Rehe gehören zu den Leidtragenden einer frühen Mahd. Die gemähten Flächen eignen sich für einige Wochen nicht mehr als Lebensraum für die Jungtiere. Problematischer sind die indirekten Folgen. Kurz nach einer Mahd finden sich zwar viele Vögel auf den gemähten Flächen ein, um Samen oder nun schutzlose Insekten aufzupicken. In den Folgewochen fällt die gemähte Wiese allerdings als Nahrungsgrundlage aus. Viele Mahden begünstigen wenige wuchs- und konkurrenzstarke Pflanzenarten. Die Vielfalt geht verloren. Solches Grünland ist für die Artenvielfalt nicht sehr viel wertvoller als eine Ackerfläche.

Frage:
Wenn die Fachleute sagen „Wir brauchen eine Brut- und Setzzeit“, sollte diese auch akzeptiert werden. Was hilft es aber, wenn sich die Hundehalter daran halten und kurz vor Ende dieser Zeit von dem Bauer Spiegelei mit Speck auf dem Feld zurückgelassen wird. Kein Vorwurf an die Landwirtschaft. Die Felder müssen gemäht werden. Oder?
Antwort:
Ich habe glücklicherweise noch keinen Landwirt kennen gelernt, der die Belange des Naturschutzes völlig ignoriert bzw. sogar missachtet. Ich habe den Eindruck, die Landwirtschaft ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten kompromissbereit. Wenn die Allgemeinheit hier dem Naturschutz eine höhere Bedeutung beimessen möchte (was ich natürlich begrüßen würde), muss sie auch bereit sein, dafür die Kosten zu übernehmen.
Bei den Hundehaltern sind unsere Erfahrungen deutlich gemischter. Um es einmal grob einzuteilen: Etwa die Hälfte aller Hunde und ihre Halter machen dem Naturschutz überhaupt keine Probleme. Etwas 40 % der Hundehalter machen dem Naturschutz Probleme aus Unwissenheit und ohne böse Absicht. Dies ist unsere Hauptzielgruppe. Hier hilft vor allem Aufklärung und Information. Maximal 10 % der Hundehalter setzen ihre persönliche Freiheit über die Belange des Naturschutzes und sind nicht kompromissbereit. Von diesen wiederum schadet mehr als die Hälfte der Natur aber kaum, weil sie gar nicht in sensiblen Bereichen spazierengehen und/oder ihre Hunde von sich aus nicht weglaufen und in jedes Gebüsch springen. Letztendlich ist es vielleicht jeder 25. Hundehalter, dessen Fehlverhalten praktisch nur durch Strafmaßnahmen des Gesetzgebers (eventuell) korrigiert werden kann. Sollte es zu einer Verschärfung der Leinenpflicht kommen, wäre dass aus unserer Sicht dieser Minderheit geschuldet.

Frage:
Welche Maßnahmen wären aus Sicht des NABU zielführend, um den Schutz der Bodenbrüter zu verbessern?
Antwort:
Vor allem aufklärerische Maßnahmen. Man muss den Beteiligten klarmachen, worin eigentlich das Problem besteht. Eine Brut ist dann erfolgreich, wenn das Vogelpaar einen geeigneten Nistplatz finden, in dem sie über einen gewissen Zeitraum sich ohne Störungen um die Aufzucht ihrer Jungen kümmern können. Die Schlüsselwörter hierbei sind „geeigneter Nistplatz“ und „ohne Störungen“. Geeignete Nistplätze sind immer schwieriger zu finden, weil zum einen Teile der Feldflur zu aufgeräumt sind, Totholz z.B. entfernt wird, und zum anderen durch die schleichende Verringerung der Artenvielfalt das Nahrungsangebot für viele Vögel im Bereich der verbliebenen geeigneten Nistmöglichkeiten nicht mehr groß genug ist. Eine Störung ist die Annäherung eines Hundes genauso wie die Annäherung eines Menschen, wobei Hunde – und hier wiederhole ich meine stark kritisierte Aussage gerne – von den meisten Vögeln ähnlich wie Fuchs, Marder und Katze in erster Linie als Raubtier gesehen werden mit einer entsprechend hohen Fluchtdistanz.
Meine Wünsche als örtlicher NABU-Vorsitzender wären:
An die Grundstücksbesitzer:
Wenn es keine zwingenden Gründe gibt, beschränken Sie sich auf maximal zwei Mahden im Jahr. Lassen sie abgestorbene Bäume stehen, legen sie vielleicht sogar einen Totholzhaufen an, geben sie Wildblumen und Wildkräutern eine Chance.
An die Landwirte:
Nehmen sie generell Rücksicht auf wildlebende Tiere auf den von ihnen bewirtschafteten Flächen. Versuchen Sie nicht, jeden Quadratmeter Boden umzupflügen, sondern lassen sie einen breiteren Ackerrandstreifen als bisher stehen. Dies verringert die Konflikte mit den Hundehaltern und ist gut für die Artenvielfalt.
An die Hundehalter:
Nehmen Sie Hunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb generell an die Leine. Verzichten Sie in der Setz- und Brutzeit darauf, mit ihrem Hund querfeldein zu laufen, bleiben Sie auf den Hauptwegen, benutzen Sie keine Trampelpfade, lassen sie ihren Hund nicht weiter als 5 m entlang der Hauptwege frei laufen, nehmen Sie ihn generell in der Nähe von Gewässern an die Leine. Sorgen Sie allgemein dafür, dass sich in dieser Zeit die ungestörten Räume für die Tierwelt vergrößern, auch indem Sie andere Personen darüber aufklären.
An die Kommune:
Auch Hunde sollen sich frei bewegen können, einmal toben dürfen. Weisen Sie daher in Absprache mit Grundstückseignern, Landwirten, Naturschutz und Jagdpächtern mehrere Hundewiesen im Stadtgebiet aus, auf denen Hunde ganzjährig ohne Leine nach Belieben toben dürfen. Diskutieren Sie zumindest Entschädigungen mit den Eigentümern.

Vielen Dank Herr Dr. Werner für die Beantwortung der Fragen.

Einige Erkenntnis (aus vielen) möchte ich besonders hervorheben.

[..]Letztendlich ist es vielleicht jeder 25. Hundehalter, dessen Fehlverhalten praktisch nur durch Strafmaßnahmen des Gesetzgebers (eventuell) korrigiert werden kann. Sollte es zu einer Verschärfung der Leinenpflicht kommen, wäre dass aus unserer Sicht dieser Minderheit geschuldet.[..]

Es wird nicht ziellos gemäht sondern:

[..]dass wir uns bekannte Nistplätze von Bodenbrütern angezeigt werden. Die Landwirte haben sich bereit erklärt, diese von uns benannten Nistplätze bei einer Mahd auszulassen.[..]

Siehe auch
» Stadtverordnetenversammlung am 17.06.2014
» und dort der Tagesordnungspunkt Ö5. Einheitliche und verbesserte Regelungen zur Anleinpflicht während der Setz- und Brutzeit
» Gespräche zum Thema Hund.

Auch noch auf der Tagesordnung
Bin ja mal gespannt ob sich die CDU durchringt und der Reduzierung der Vereinsförderung zustimmt. Ich habe noch die Worte des Fraktionsvorsitzenden der CDU im Ohr. „Wir müssen uns das nochmal überlegen. Ich lasse mich doch nicht (nach einer Zustimmung) wie eine Sau durch den Ort treiben.“
Hier der Antrag.


Rödermark
Eine Bitte an ALLE.

Rödermark. Schild im Feld an ALLE26.03.2014 – ( KOD )
 
Rödermark. Schild im Feld an ALLE
 
Ein Schild das ausnahmsweise einmal NICHT explizid die Hundehalter anspricht. Entweder hat sich der Verfasser höflich ausdrücken wollen oder es bestehen Unstimmigkeiten auch mit anderen Bevölkerungsgruppen.

Gesehen nähe Kläranlage
Gesehen nähe Kläranlage

 
 


Rödermark. Sitzung
Hund war Thema – Nachtrag

Rödermark. Sitzung Hund war Thema20.02.2014 – ( KOD )

Gestern war die Sitzung bei der auch das Thema Hund zu Sprache kam.
Nachtrag: Zum Artikel Offenbach Post. Hundeverein. Herr Böhm meldet sich zu Wort. (Siehe Kommentar)

Vorweg. Ich bin den Grünen (bzw. Koalition) wirklich dankbar für diesen Berichtsantrag. Es wurde ein Rahmen geschaffen bei den nicht nur die Interessengruppen zur Sprache kamen, sondern auch die anwesenden Bürger. Als Fachleute waren anwesend Landwirte, Jäger, NABU und natürlich 5 oder 6 oder 7 Hundehalter von mehr als 1330 (Stand 1.2014) in Rödermark.

Sehr schlimm war es, dass die geladenen Hundevereine es für nicht nötig befunden haben, an dieser Sitzung teilzunehmen. Ebenfalls waren nach meinem Geschmack zu wenig Hundebesitzer anwesend. Es mag daran gelegen haben, dass im offiziellen Mitteilungsorgan der Stadt Rödermark die Sitzung nicht aufgeführt wurde und im Internet erst ab Dienstag, den 18.02. (ich könnte schwören Montag Vormittag, den 17.02. noch nicht) mit Tagesordnung veröffentlicht wurde. Mag sein, dass in einer Zeitung die ich nicht beziehe, etwas darüber berichtete. Mag sein, in dem Aushang der Stadt gab es etwas dazu. Aber wer geht dort hin um sich zu informieren, wenn man das Heimatblatt bezieht und dort alles enthalten sein muss? Mag sein, dass dadurch der eine oder andere nicht erschienen ist. Mag sein, dass nicht richtig kommuniziert wurde um was es geht.

Ich habe viele Hundebesitzer auf diesen Termin angesprochen. Von den vielen habe ich nur einen angetroffen.

Was bei der Sitzung vorgetragen wurde, werde ich hier nicht nochmals niederschreiben. Lesen Sie einfach die Artikel unter „Gespräche zum Thema Hund“. Etwas anderes kam auch bei dieser Sitzung nicht zu Sprache. Anders wie in einem Blogartikel konnten heute aber Fragen gestellt werden. Offenbach-Post war da. Wird bald berichten.

Man hat selten die Möglichkeit, zu etwas Gesagtem sich sofort vor Ort dazu die Bestätigung geben zu lassen. Man stellt dann wieder fest, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen der Einzelnen sind. Gefühltes und Wirklichkeit driften stark auseinander.

Bei meiner Befragung habe ich auch die Interessengruppe Jäger befragt. Natürlich habe ich dabei auch an Herr Winter gedacht. Wie man mir sagte, muss man um sein Leben fürchten, wenn man Herrn Winter auf Hunde anspricht. Aus diesem Grund habe ich mir für das Gespräch einen andern Jäger ausgesucht. Jetzt, bei der Veranstaltung habe ich den Mut gehabt, Herrn Winter anzusprechen. Und was war. Genau wie bei „Herrn Gaubatz (Landwirt)“. Herr Winter ist nicht so, wie er mir (in Bezug auf Hunde) geschildert wurde. Er war für ein Gespräch offen. Natürlich werden Interessengruppen immer Ihre eigenen Interessen in den Vordergrund schieben. Das macht aber JEDER. Auf den Landwirt bezogen darf nicht vergessen. Mit der Landwirtschaft verdient ein Landwirt sein Geld.

Verschlossen zu griffigen Argumenten ist ganz offensichtlich weder Herr Gaubatz noch Herr Winter. Man muss nur fragen. Die Herren kennen sich mit Hunden aus. Wir aber nicht mit Landwirtschaft, Naturschutz oder Jagt. Ein wenig mehr von den anderen zu wissen und schon klappt es besser.

Es muss nicht sein, dass ein Hund ein Kleinkind ableckt. Es muss nicht sein, dass ein ängstlicher Spaziergänger mit dem Hinweis abgespeist wird „Der macht nichts“. Es muss nicht sein, wenn man den Anordnungen von einem Landwirt ignoriert und seinen Hund ins frisch gemachte Heu scheißen lässt. Es muss nicht sein, dass Spaziergänger genau in der Setz- und Brutzeit dort spazieren gehen, wo die Hunde frei laufen können. Es muss nicht sein, dass Hundehalter die Ihren Hund nicht im Griff haben und nur angeleint spazieren gehen, andere Hundehalter anblöken die sollen ihren Hund gefälligst anleinen. Es muss nicht sein, dass ein Radfahrer ohne vorher zu klingeln an einem Spaziergänger (mit oder ohne Hund) ungebremst vorbeiradelt. Es muss nicht sein, dass ein Jogger wie ein strahlender Weihnachtsbaum durch die Dämmerung läuft und damit (so der Jäger) das Wild aufscheucht. Es muss ………

Keine Liste der Verbote. Davon haben wir schon genug. Nur eine Liste, die man sich ab und zu einmal durchlesen sollte. Irgendwann wird man aus dieser Liste etwas umsetzen und schon wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Ich lege z.B. meinem Hund das blinkende Halsband nicht mehr an. Ich fand das toll. Bis ich von einem Jäger lernen konnte, was für Folgen der Halsschmuck haben könnte. Weg damit. Tut ja nicht weh. Einen Nutzen hatte der blinkende Halsschmuck auch nicht.

Für den Nabu sprach Herr Dr. Werner. Sein Hauptanliegen war die Verschiebung der Setz- und Brutzeit um 14 Tage nach hinten.

Man könnte ein Merkblatt mit den Anliegen der Landwirte, Jäger und NABU anfertigen. Das Merkblatt sollte kurze, mit den Interessengruppen abgesprochene Hinweise enthalten, wo man die Probleme sieht und wie man diese VERNÜNFTIG beseitigen kann. Um Kosten zu sparen, braucht ein solches Merkblatt auch nicht von der Verwaltung erstellt zu werden. Das Merkblatt braucht auch nicht gedruckt zu werden. Die Stadt stellt dies einfach auf Ihre Webseite ab. Hundeverein, NABU, Fraktionen, Hundebesitzer und setze einen Link auf dieses Dokument. Hundehalter können andere Hundebesitzer auf dieses Merkblatt aufmerksam machen, um evtl. unangenehmen Diskussionen auszuweichen. Das Merkblatt ist ganz unbürokratisch und ohne/kaum Kosten zu verwirklichen. Das Dokument ist kostenfrei erweiterbar und damit immer aktuell.

Ein Hoffest mit Informationen von Landwirt, Jäger und Nabu auf einem Bauernhof wäre doch mal was. Evtl. zu einem Richtfest. Könnte ja sein, dass ein Bauer gerade ein jetzt neues Gebäude oder Stall baut.

Über Hundekacke im Innenbereich wurde nicht gesprochen.

 
Nachtrag
Der kurze Bericht unter dem Bild in der Offenbach-Post


Sollen die Hundebesitzer
bewusst ausgeschlossen werden?

Rödermark. Sollen die Hundebesitzer bewusst ausgeschlossen werden?14.02.2014 – ( KOD )

Sollen die Hundebesitzer bewusst ausgeschlossen werden?

Hinweis. Artikel wurde versehentlich bereits am 14.02. in einer Vorabversion freigeschaltet.

Normalerweise sollte man annehmen, die Sitzung am 19.02.2013 zum Thema Hund findet NICHT statt. Aber nehmen wir einmal an, dass bisher nicht offiziell für die Bürger bekannt gegebene Treffen würde doch stattfinden. Die Einladung an die Stadtverordneten ist ja ergangen.

Bei der Sitzung „Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss“ am 6.2.2014 wurde u.a. die Neufassung der „Satzung über den Leinenzwang für Hunde während der Setz- und Brutzeit“ zur Abstimmung vorgelegt.

Am 6.2.2014 wurde NICHT über die Satzung abgestimmt. Ein Protokoll von der Sitzung ist noch nicht vorhanden. Man wollte die Sitzung am 19.02.2014 mit Interessenvertretern vom NABU, Landwirt, Jäger und Hundeverein abwarten. Evtl. neu gewonnenen Erkenntnisse sollten in die Satzung eingebaut werden, um dann am 20.02.2014 darüber abzustimmen.

Der Fahrplan für die Sitzungen sieht wie folgt aus.
» 18.02.2014 Stadtverordnetenversammlung

» 19.02.2014 Sitzung BUSE. Der Öffentlichkeit wahrscheinlich nicht bekannt. Im amtlichen Bekanntmachungsorgan der Stadt Rödermark habe ich keinen Hinweise auf diese Sitzung gefunden. Die Stadtverordnetenversammlung ist mit Tagesordnung aufgeführt. Bei dem Termin zur Stadtverordnetenversammlung wird darauf hingewiesen, dass diese EVTL. am 20.02.2014 fortgesetzt wird.

» 20.02.2014 EVTL. Fortsetzung der STAVO vom 18.02.2014

So, wenn jetzt am 19.02.2014 die Spezialisten zum Thema Hund vor der Stadtverordneten reden werden, fragt man sich doch, wann soll die Satzung verabschiedet werden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man NUR wegen der „Satzung über den Leinenzwang für Hunde während der Setz- und Brutzeit“ eine Sitzung am 20.02.2014 einberufen wird. Die nächste Stadtverordnetenversammlung ist nach dem Beginn der Setz- und Brutzeit.

Man muss, so jedenfalls sehe ich das, die Satzung am 18.02.2014 vor der Anhörung verabschieden. Man kann sich ja am 18.02.2014 NICHT darauf verlassen, dass vor Beginn der Brut- und Setzzeit noch eine Stadtverordnetenversammlung stattfindet. Gewonnene Erkenntnisse aus der voraussichtlich stattfindenden Sitzung am 19.02.2014 könnten dann erst in die Satzung für 2015 einfließen.

Was ist aber mit den betroffenen Hundehaltern. Die Satzung nennt sich ja: „Satzung über den Leinenzwang für Hunde während der Setz- und Brutzeit„. Die werden offiziell NICHT über die bevorstehende Sitzung informiert. Was mag dahinterstecken, wenn man Bürger, die immerhin knapp 170.000,00 Euro an Hundesteuer zahlen, Informationen vorenthält? Da es von der Sitzung KEIN Wortprotokoll geben wird, ist man später auf die Aussagen der anwesenden Personen (wahrscheinlich NUR Stadtverordnete) angewiesen. Eine eigene Meinung kann man sich nicht bilden. Ist das so von dem Ausschussvorsitzenden, Herrn Schickel (AL/Die Grünen), gewollt?

Sehen Sie sich den Berichtsantrag der Koalition an. Da könnte man sich fragen, ist die Information von Bürgermeister Kern falsch oder gibt es seit dem 21.10.2013 neue Zahlen? Der Berichtsantrag ist VOR Kenntnis der aktuellen Bestandszahlen gestellt worden. Also, war/ist die Begründung/Sachverhalt (s.u.) nur eine Annahme und keine Tatsache.

Nach den Zahlen von Bürgermeister Kern haben wir den geringsten Hundebestand seit 2004.

Zu dem Berichtsantrag der Koalition. Der Sachverhalt/Begründung ist, wenn man die Zahlen von Bürgermeister Kern vom 20.11.2013 heranzieht, jetzt GRUNDSÄTZLICH FALSCH.

Zahlen von Bürgermeister Kern sprechen eine andere Sprache.
Quelle: Antrag Koalition. Zahlen von Bürgermeister Kern sprechen eine andere Sprache. Nach den Zahlen vom 21.10.2013 haben wir den geringsten Hundebestand seit 2014.

Die Frage nach Anzahl der Hunde kam von der Koalition CDU AL/Die Grünen.
Die gelieferten Zahlen werden in dem vorliegenden Berichtsantrag aber ignoriert (weil nicht korrigiert).  Den vorliegende Berichtsantrag hätte man, nachdem man die Zahlen kannte,  in angemessener Form anpassen sollen.
Damit wird klar, zur Meinungsbildung müssen Sie hören was gesagt wird.
Hier die Antworten von Bürgermeister Kern auf die im Berichtsantrag aufgeführten Fragen.

Nach der aktuellen Satzung über die Hundesteuer und den von Bürgermeister Kern genannten Zahlen, liegt das Hundesteueraufkommen in Rödermark bei 167.550,00 Euro

Einnahmen Hundesteuer
Einnahmen Hundesteuer

Hunde gesamt: 1321. Steuer Gesamt in etwa: 167.550,00 Euro. Die Steuer kann noch leicht nach oben gehen weil für die steuerbegünstigten Hunde unterschiedliche Abschläge gewährt werden.

Schreibt man so eine Stellungnahme?

[..]Es wird daher vorgeschlagen, auf die leidvollen Erfahrungen der direkt Betroffenen  zurückzugreifen.[..]Hervorhebungen durch den Admin. Quelle: Stellungnahme „Fachabteilung Umwelt “ Stadt Rödermark

Was sagen die Betroffenen eigentlich dazu?
Spricht man die Betroffenen zu den Problemen an, kommt man zu einem unerwartenem Ergebnis.
„Hier ein Landwirt“
„Hier ein Jagdpächer“

Heute, am 17.02.2014 unterhielt ich mich im Feld mit einigen Spaziergängern. Die gehen von einem Hundebestand von weit mehr als 2000 in OBER-RODEN aus.  Die Zahl konnte man diesen Spaziergängern nicht ausreden.

Siehe auch
» Verdacht auf Giftköder im Breidert+Wald
» Hundebandwurm. Laut Tierarzt keine Gefahr.
» Wichtiger Termin für Hundehalter
» Gespräche zum Thema Hund
» Kackprotokoll

Wichtiger Termin für Hundehalter

19.02.2014. Wichtiger Termin für Hundehalter
Die FDP-Rödermark stellt im Rahmen der Initiative „Transparenz2.0“ zur Verfügung.

Einladung
Einladung. Klicken Sie die Einladung an.

 
„Hier die ganze Einladung mit den Anträgen. Lesen Sie den 2. Antrag.“
Hunde.
Hunde.

 
 
Siehe auch
» Hund wird zum Lebensretter
»
Gespräche zu Thema Hund


Anhörung zu der neuen
Satzung über den Leinenzwang für Hunde?

Anhörung zu der neuen Satzung über den Leinenzwang für Hunde? 06.02.2014 – ( KOD )
Anhörung zu der neuen Satzung über den Leinenzwang für Hunde?
Eine ganz GEHEIME Veranstaltung?

Gestern wurde bei der Sitzung „Ausschuss für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie „ von einer am 19. (ohne Monat und Jahr) stattfindenden Anhörung (die nannten es Hearing) gesprochen.

Erwähnt wurde dieser Termin im Zusammenhang mit der neuen Satzung über den Leinenzwang für Hunde, über die am 18. oder 20.2.2014 im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung abgestimmt werden soll.

Man sprach davon, die Satzung erst nach der Anhörung endgültig zu formulieren um evtl. Änderungen noch aufnehmen zu können. Wie man den Reden der Stadtverordneten entnehmen konnte, werden bei der Anhörung am 19. Vertreter der Landwirte, Jagdpächter und ein Vertreter eines Hundevereins zu Wort kommen.

Aus dem Sitzungskalender für den Monat Februar oder März kann man zurzeit noch keine Information zu einer solchen Anhörung entnehmen. Am 19.02.2013 ist eine „öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie“ eingetragen die aber noch keine Tagesordnung enthält.

Ich bin ja mal gespannt, wann der Termin der Öffentlichkeit bekannt gegeben wird.

Als Hundehalter sollte man sich diesen Termin einfach einmal freihalten.


Gespräch zwischen „private Initiative“
im Breidert und Hundehalter

Gespräch zwischen private Initiative im Breidert und Hundehalter21.11.2013 – ( KOD )
 
Initiative gegen Verschmutzung durch Hundekot
 
Wie gestern berichtet, ist die von IGOR gestartete Initiative gegen die Verschmutzung durch Hundekot ein voller Erfolg.
 
Auch am Buchbaumpfad im Breidert wurde eine ähnlich gelagerte Aktion, bezogen auf einen relativ kleinen Bereich, ins Leben gerufen.
 
Wenn auf dem Buchbaumpfad ein Hundehalter die Hinterlassenschaft seines Hundes NICHT entsorgt, kann man das wirklich nicht mehr verstehen. Für eine PROBLEMLOSE Entsorgung der Hundehaufen ist alles vorhanden. Tütenspender und Mülltonne. Und was passiert? Der Initiator muss des Öfteren noch Hundehaufen entfernen. Eine wesentliche Besserung als vor Beginn der Aktion ist aber feststellbar. Evtl. lassen sich auch die zurzeit noch Unverbesserlichen überzeugen.
 

Tonne mit Tütenspender. Buchbaumpfad Breidert.
Tonne mit Tütenspender. Buchbaumpfad Breidert.

 
Hinweise. Hier sind Tonne und Tüte für die Hndehinterlassenschaft vorhanden
Hinweise. Hier sind Tonne und Tüte für die Hndehinterlassenschaft vorhanden

 
Das mag verstehen wer will. Alles in direkter Umgebung vorhanden. Und dann dieser Anblick.
Diese Hundebesitzer, auch wenn die Minderheit, sorgen für berechtigten Unmut.
Alles zur Entsorgung vorhanden. Und dann das hier. Bild anklicken.
Alles zur Entsorgung vorhanden. Und dann das hier. Bild anklicken.

 
 
Siehe auch
Gespräche zu Thema Hund