Rödermark. Kauf der Kulturhalle.

Hervorgehoben

Vor mehr als 14 Jahren

Kauf der Kulturhalle.
Lesen Sie zunächst diesen Artikel. Hier wird dargestellt, warum die Stadt die Kulturhalle vom Leasinggeber gegen Zahlung eines Restkaufwertes übernehmen muss.
Was dort auch steht, der Leasinggeber braucht NICHT unbedingt an die Stadt Rödermark zu verkaufen.

Logischerweise hat die Stadt sich ein teures Gutachten gespart, dass die Bausubstanz unter die Lupe nimmt. Würde ja eh nichts bringen: Reklamation ausgeschlossen!“ so bei OP-Online zu lesen
– Würde ja eh nichts bringen – Ist eine solche (……) Aussage wirklich gemacht worden??????
Ich gehe davon aus, dass sich diese Aussage auf – Bausubstanz unter die Lupe nimmt – bezieht.

Apropos Bausubstanz. Soll das Bild der Kulturhalle in der OP ein Wink mit dem Zaunpfahl sein? Wissen die bei der OP mehr und geben mit diesem Bild einen Hinweis? Gab es in dem Archiv der OP kein Bild mit einem fehlerfreien Schriftzug?

Ein teures Gutachten kann man sich in diesem Fall in der Tat wirklich sparen. Die Stadt muss das Gebäude übernehmen und die Stadt hat die Kulturhalle schließlich 23 Jahre lang betrieben und müsste in dieser Zeit jeden Stein der Halle kennengelernt haben. Dass man den Hallenzustand bestens kennt, lieg auf der Hand. Zumindest wäre das bei fast jedem Hausbesitzer, der sein Eigenheim auch selbst bewohnt, der Fall.
Scheint aber bei der Kulturhalle nicht ganz so zu sein oder man hält Informationen zurück. Erster Stadtrat und Bürgermeister sind sich in Bezug auf den Zustand der Kulturhalle scheinbar nicht ganz einig. (Siehe OP-Online )

Die Stadtverordneten müssen bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung über den Kauf der Kulturhalle abstimmen. Es geht um einen Restkaufwert von netto 1.130.612,57 Euro zzgl. 19%. Dafür bekommt die Stadt WAS?

Ein weiteres Gebäude, das nur überleben kann, wenn jährlich der Betrag x von den Steuerzahlern zugeschossen werden muss? Ich hoffe nur, die Stadtverordneten werden sich ganz energisch danach erkundigen, ob/welche Renovierungsarbeiten anstehen und welche Kosten könnten in etwa anstehen. Eine unverbindliche Schätzung könnte auf dem „kleinen Dienstweg“ bestimmt der in Rödermark wohnhafte Architekt der Halle abgeben.

ABER, Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Stadt bei einem solchen Projekt die Folgekosten nicht schon jetzt kennt. Für mich wäre die Unkenntnis darüber nicht zu begreifen (zunächst anders formuliert). Dass man laut Vertrag die Halle übernehmen muss ist kein Grund dafür, die Kosten nicht kennen zu müssen.

Der Abriss der Halle muss eine Option sein.
 
Denken Sie an das Desaster bei der Mehrzweckhalle in Urberach. Keiner der jetzt amtierenden hat die Schuld. So könnte es auch der Kulturhalle ergehen.

Kommunen bis zum 2. Januar 2027 „wallet-ready“ machen

Die digitale Brieftasche „European Digital Identity Wallet“ – kurz „EUDI-Wallet“ – soll ab dem 2. Januar 2027 allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen. Ab diesem Zeitpunkt müssen auch die kommunalen Behörden vorbereitet sein, die EUDI-Wallet als Login- und Identifizierungsmittel zu akzeptieren. Zudem müssen sie parallel schrittweise digitale Nachweise prüfen und unmittelbar in ihren Verfahren verarbeiten können. Die Kommunen erkennen den Mehrwert der EUDI-Wallet. Sie kann ein Baustein für die bürgerorientierte Verwaltungsdigitalisierung in den Kommunen, in Deutschland und in Europa sein und die kommunalenVerwaltungsprozesse effizienter, nutzerfreundlicher und medienbruchfrei gestalten
Weiter beim DStGB

Hervorhebung durch den Anmin.ljn

Kreis plant für Hopper ein erweitertes Angebot für ca. 7,9 Mio.

Kommt das, wird die Kreisumlage, die in den Haushaltsreden auch als Posten für das Haushaltsdefizit ausgemacht wird, vermutlich weiter steigen.

Die Beschlussvorlage
[..]Die kvgOF bereitet derzeit die Neuvergabe der Verkehrsleistungen zur kommunalen Feinerschließung im Kreisgebiet West/Mitte vor. Betroffen sind die Kommunen Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach, Heusenstamm, Dietzenbach und Rödermark. Die bestehenden Verkehrsverträge der Stadtbuslinien laufen Ende 2028 aus und müssen daher rechtzeitig neu vergeben werden.[..]

[..]Für die integrierte Erbringung der Verkehrsleistungen wird für das erste volle Betriebsjahr 2029 eine Preisobergrenze von 13,5 Mio. Euro Aufwand pro Jahr (gemäß vorläufiger Kalkulation der kvgOF mit Stand 03.09.2026) vorgeschlagen. Diese Preisobergrenze dient als finanzieller Rahmen für das Vergabeverfahren und soll sowohl den Bietern als auch dem Kreis und den Kommunen eine finanzielle Planungssicherheit geben[..]
Quelle Beschlussvorlage


Entscheidung in der Niederschrift
[..]Der Kreistag beschließt mit den Stimmen der Fraktionen von CDU, SPD und FW, gegen die Stimmen der Fraktionen von AfD, FDP und Die Linke, bei Stimmenthaltung der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, die Vorlage des Kreisausschusses1[..]
Quelle: Niederschrift

Siehe in der Niederschrift die Anwesenheitsliste der stimmberechtigten Kreistagsmitglieder.

Siehe auch
» Aus dem Kreistag. Hopper
» kvgOF Berichte

 
1Hervorhebung duch den Admin.

Ein Kommentar wird zu Artikel. Mein Termin mit Herrn Quilling

Gastbeitrag

Gut vorbereitet mit PowerPoint-Präsentation und dem Wissen aus 2 Jahren Sitzungen der Stadt Rödermark, Stavo, Bürgerversammlung bis zur Bürgersprechstunde Herr Rotter in Messenhausen nahm ich einen Termin der Bürgersprechstunde mit Landrat Quilling wahr.

Für ein Gespräch waren 15 Minuten vorgesehen, Herr Quilling nahm sich für jeden Gesprächspartner aber mehr Zeit.

Zu meinen beiden Themen Hopper und Grundsteuer ergänzte Herr Quilling Ganztagsbetreuung. Zum Thema Hopper waren meine Punkte: Einstellung oder Preisanpassung. Für mich ist der Hopper ein teures, steuerfinanziertes Taxi mit immenser jährlich steigender Verschuldung, verdrängt Taxiunternehmen und erhöht die Verschuldung des RMV. Taxiunternehmen zahlen im Gegensatz zum Hopper Gewerbesteuer.

Ein Zitat aus einem Interview des Handelsblatts: „Wenn das Produkt eines Unternehmens nicht mehr funktioniert, sagt der CEO nicht, dass man die Gebrauchsanweisung lauter vorlesen muss, sondern er verändert das Produkt selbst“

Ich habe Herrn Quilling so verstanden, dass eine Veränderung zu Preis und Fahrzeiten in Vorbereitung ist.

Auf meine Frage nach Mainhäuser und Seligenstädter Erklärung der 13 Bürgermeister, vernahm ich, dass keiner der 13 Bürgermeister eine Einstellung des Hoppers forderte. Eher kommt seitens der Städte und Gemeinden die Nachfrage nach Übernahme von Kosten seitens des Kreises. Leider erhöht sich dadurch die Kreisumlage. Für mein Verständnis wären dann nicht „die da oben sind schuld, sondern – die da unten, die immer mehr Lasten/Kosten nach oben verlagern und somit die Umlage unnötig erhöhen“.

Haushalten, Gebäude im Leerstand verkaufen, Anzahl der Spielplätze verringern, Kita-Gelände verkaufen (seit 3 Jahren sinkt die Geburtenzahl, etc.). Die Aufsicht zum Beratungstermin hochdefizitärer Kommunen, Juni 2026, kam unabhängig zur Bürgerversammlung Finanzen August 2025 auf einige gleiche Sparvorschläge.

Bezüglich der Ganztagsbetreuung erzählte Herr Quilling, dass er es gerne minimalistisch halten würde, auch aufgrund des Schulelternbeirates, der mitteilte, dass die Nachfrage zur Ganztagsbetreuung nicht allzu hoch sei.

Zur Grundsteuererhöhung auf über 1700% entnahm ich Unverständnis.
Ich habe hier Herrn Michael Gensert im Ohr, Zitat: „Wir müssen die Einnahmen erhöhen und die Ausgaben mindern. “
Herr Quilling meinte zum Hainchesbuckel, dass es noch 5 bis 10 Jahre dauern könnte, bis die erste Gewerbesteuer fließen wird. Weitere Gewerbegebiete oder Baugrund sind nicht geplant (Gespräch Herr Rotter Messenhausen).

Jetzt kommt meine Frage: Wie will die Stadt Rödermark die Einnahmen erhöhen? Die jetzige Gewerbesteuer bleibt, wenn alles sehr gut läuft, ähnlich, die Ausgaben, Kosten und Verschuldung, nebst Zinsen steigen. Ich hoffe doch sehr, dass wir nicht jedes Jahr mit einer Grundsteuererhöhung von 300 bis 400 Punkten rechnen müssen, bzw. hoffe, dass Herr Quilling ein gutes Gespräch führen wird.

Zum Abschluss möchte ich aus einem Kommentar zur Preisverleihung Frau Merkel von Katja Hausner zitieren:
„Politik muss weniger Personenkult und mehr Verantwortung sein.
– weniger Ego
– weniger ich habe geliefert
– weniger Selbstinszenierung
– weniger Schuldzuweisung
und vielleicht ein bißchen mehr von diesem altmodischen Wort „ANSTAND“. „

Regina Gerlach


Weiterführende Links vom Admin.
» Ist Chef-Sache. Der Chef warnt vor eigenen Fehlern.

BIVER zum Thema Tempo 30 in Rödermark

Rödermark (NHR) BIVER klärtauf – Teil I:
Jüngst unterstellte Bürgermeister Rotter BIVER-Sprecher Norbert Kern quasi eine Lüge, als er öffentlich erklärte, dass dieser wider besseres Wissen die Rechtslage zum Thema „Tempo-30“ auf der Rodaustraße anzweifele, so eine BIVER-Pressemitteilung. BIVER möchte dazu „faktenbasiert“ aufklären

Quelle: Heimatblatt Rödermark. Seite 3