Ausbildung Erzieher. Heute auf der Messe in Frankfurt.

Ausbildung zum Erzieher in 3-Jahre

» 07.09.2021 Präsentation PivA


Aus reinem Interesse an den immer wieder zu hörenden Aussagen zur Ausbildung zum Erzieher, hatte ich im März damit angefangen, eine kleine Linksammlung zu erstellen. Ich habe, mit der mir bekannten Vorstellung begonnen, gewonnen bei den Ausschusssitzungen des FSIK sowie Aussagen von Stadtverordneten, der Aussage – » eine Ausbildung dauert 5 Jahre und die ersten 4 Jahre gibt es für den Auszubildenden kein Geld, « auf den Zahn zu fühlen. Da man immer von einem -STUDIUM- zum Erzieher gesprochen hat, eigentlich nicht verwunderlich. Ein Maschinenbaustudent bekommt während seines Studiums auch kein Geld. Soweit OK. Trifft bei Erziehern der Begriff -STUDIUM- zu oder kann man von einer normalen Ausbildung -Lehrberuf- ausgehen? Lehrberuf oder Studium waren mir bei meiner Recherche letztendlich egal. Wichtig für mich war –Bezahlung und Ausbildungszeit.

Zum Abgleich meiner telefonischen und Internetrecherchen, habe ich heute auf dem Messestand der Berta Jourdan Schule in Frankfurt versucht, Neues zu erfahren. Neues gab es für mich nicht, aber eine Bestätigung für die Richtigkeit meiner bisher getroffenen Aussagen.

Auf alle Einzelheiten will ich nicht eingehen. Dass es aber nur die mir bislang bekannte Möglichkeit gibt » Ausbildungszeit fünf Jahre und Bezahlung nur im letzten Jahr«, ist schlichtweg falsch. Möglich ist auch: Ausbildungszeit 3 Jahre, Bezahlung nach Tarifvertrag . Zauberwort PiA. Seit 2019 auch in Frankfurt (auch Offenbach, ?Darmstadt und Dieburg?)

Was eine angehende Erzieherin benötigt, ist bei PiA (Praxisintegrierte Ausbildung) ein Ausbildungsplatz. Laut Berta Jourdan Schule, sollte der Ausbildungsplatz 20 km von der Schule entfernt liegen. Wobei Ausnahmen (durch gute Anbindung ÖPNV) diskutierbar sind. Die Berta Jourdan Schule hat Kapazitäten für 280 Schüler/innen p. Jahr und liefert in etwa 250 fertige Erzieher p. Jahr.

Meine Frage zur Anrechnung eines Auszubildenden von 0,4 auf den Personalschlüssel, wurde bestätigt.

Fazit. Jammer und Höherbezahlung sind der falsche, aber sehr gerne beschrittene Weg.
Jammern nach Erzieher sollte man unterlassen. Selber ausbilden und daran arbeiten, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine bezahlte Ausbildung in der eigenen Kommune möglich wird. Mit eigener Ausbildung kann man beginnen, dem Erziehermangel entgegenzuwirken.
In der kommenden Stavo wird unter Punkt Ö25 ein Prüfantrag gestellt. Titel
» Dem Erziehermangel vorausschauend und effektiv entgegenwirken. «

Angebot auch in Offenbach
Ab dem kommenden Schuljahr bietet die Käthe-Kollwitz-Schule, als hiesige Ausbildungsschule, in Zusammenarbeit mit Trägern von Kindertageseinrichtungen im Landkreis Offenbach und der Stadt Offenbach am Main eine praxisintegrierte Ausbildungsform zur Erzieherin/zum Erzieher an. [..] Käthe-Kollwitz-Schule

Infos bekommt man vor Ort.

Quelle: https://berta-jourdan.de/
Quelle: https://berta-jourdan.de/

PiA gibt es nicht erst seit 2019.
 
Siehe auch
Ein Prüfantrag soll Erklärungen liefern
Qualität der Kitas und Ausbildung zum Erzieher. Linksammlung.


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Was man vermutet hat, wurde jetzt festgezurrt.

Andrea Schülner
Andrea Schülner

Andrea Schülner für Wahl zur Ersten Stadträtin nominiert.
Die Parteivorsitzende der Anderen Liste/ Die Grünen (AL) Andrea Schülner wurde für die Wahl zur Stadträtin nominiert. Die Entscheidung fällt am 18. Juni.[..] Weiter bei OP-Online.

Interessant sind Einsichten von Mitgliedern der AL, die einen Bewerber für das Amt des Ersten Stadtrats als UNVERZICHTBAR mitzubringen hat. »ausgezeichnete Verwaltungskompetenz« Ein Attribut, das bei der letzten Stellenausschreibung zum Ersten Stadtrat 2013 nicht gefordert wurde oder das nicht als -unverzichtbar- galt.
 
Dass Frau Schülner diesem Anspruch gerecht wird, zeigt ihr tabellarische Lebenslauf zur Bürgermeisterkandiatur.

Von hier aus „Glückwunsch und ein gutes Händchen für die bevorstehenden Aufgaben.“


Bundestag. Die FDP fragt an „Kiesabbau und -Bedarf“

Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach
Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach

FDP fragt an. Kiesabbau und -Bedarf

07. Kiesabbau und -Bedarf
Wirtschaft und Energie/Antwort
Berlin: (hib/PEZ) Kies steht im Mittelpunkt der Antwort (19/9653) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/9070). Darin verweist die Bundesregierung auf die Frage nach dem Kiesabbau in Deutschland auf hochgerechnete Zahlen des „nachgefragten Bedarfs an Gesteinskörnungen aus Kies/Sand“ des Bundesverbands Mineralische Rohstoffe e.V.. Demnach belief sich dieser Bedarf 2017 auf 257 Millionen Tonnen, das sind zehn Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Die Bundesregierung schätzt den Kiesanteil dabei auf 60 Prozent. Darüber hinaus geht es in der Antwort um Angaben rund um Im- und Exporte sowie Recycling. Bei letzterem liegen der Bundesregierung jedoch keine spezifischen Mengenangaben zu aus Abfällen gewonnenem Kies vor, weshalb sie sich allgemein zur Verwendung von Bauschutt äußert.

Die Anfrage der FDP.
Die Antwort der Bundesregierung.
 


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

BI – Hände weg vom Sand im Wald

BI in Dietzenbach
BI in Dietzenbach

[..]WIR BENÖTIGEN IHRE / EURE UNTERSTÜTZUNG
Wir wollen hier künftig Informationen und Stellungnahmen zum geplanten Sandabbau im 76,5 ha großen Waldgebiet auf Dietzenbacher Gemarkung zur Verfügung stellen. [..]
Quelle: BI Hände weg vom Sand im Wald

 
Siehe auch
Q-Sand. Sandabbau in Dietzenbach


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Anfrage der FDP zu Waldschäden beim Bund und Stadt Rödermark

Waldschäden
Waldschäden

Zur kommenden Stadtverordnetenversammlung am 14.05.2019 hat die FDP Rödermark u.a. eine Anfrage zu „Schäden im Stadtwald durch Stürme und Dürre“ gestellt.
Das Jahr 2018 war geprägt von einer nie dagewesenen Dürre, die erhebliche Auswirkungen auf die Natur hatte und immer noch hat. Pflanzen vertrockneten, Tiere verhungerten und verdursteten, der Boden ist bis in tiefere Schichten ausgetrocknet und hat dort auch heute noch lange nicht sein normales Feuchtigkeitsniveau erreicht. Die Auswirkungen werden noch viele Jahre spürbar sein. Besonders betroffen ist auch der Wald und hier besonders flach wurzelnde Bäume wie die Fichte, die als standortfremde Baumart Anfang des Jahres 2018 noch etwa 2% der Bäume im Rödermärker Stadtwald darstellte. Nahezu alle Fichten zeigen Trockenheitsschäden, geschätzt drei Viertel aller Bäume sind mittlerweile abgestorben. Hier die ganze Anfrage

Eine Anfrage mit der gleichen Zielsetzung hat auch die FDP-Fraktion im Bundestag gestellt. Dazu gab es diese Antwort.

05. Bilanz zur Menge von Schadholz
Ernährung und Landwirtschaft/Antwort
Berlin: (hib/EIS) Nach den Meldungen der Bundesländer sind im Jahr 2018 rund 32,4 Millionen Kubikmeter Kalamitätsholz angefallen. Dies sei das viertschwerste Schadereignis in der deutschen Forstwirtschaft der letzten 30 Jahre. Etwa ein Drittel davon entfalle auf die Sturmwürfe von Anfang des Jahres 2018 und zwei Drittel auf Borkenkäferschäden, die zum Teil durch die Trockenheit verstärkt worden seien. Das berichtet die Bundesregierung in einer Antwort (19/9580) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/9043) zum Ausmaß der Waldschäden im Bundesgebiet durch Sturm, Trockenheit, Schneebruch und Insektenbefall. Weiter heißt es dazu, dass seit Jahresbeginn bis Ende März 2019 weitere rund 13 Millionen Kubikmeter Kalamitätsholz angefallen seien und sich die Schäden voraussichtlich im Jahr 2019 weiter erhöhen werden. Nach ersten Prognosen zeichne sich bereits ab, dass für das Jahr 2019 eine dem letzten Jahr vergleichbare Schadholzmenge zu erwarten sei. Entscheidend für die Entwicklung und das Ausmaß weiterer Schäden sei der Witterungsverlauf während der kommenden Vegetationszeit. Ähnliches gelte für die im letzten Jahr entstandenen Dürreschäden an Pflanzungen, Kulturen und Naturverjüngungen.