Zweiter Rückzieher nach Bürgerprotest. Scheinbar geht es in Rödermark nur so.

Vorweg
Nach Bürgerprotest sieht man sich gezwungen, den Stadtverordnetenbeschluss neu zu überdenken. Es wurden auf die Schnelle zwei Sondersitzungen einberufen.
Hätte man vorher ein wenig mehr nachgedacht, wären diese Sondersiztzungen wahrscheinlich überflüssig.
Zeichen setzen: Die Stadtverordneten sollten für diese Sitzungen (Finanzausschuss und Stadtverordnetenversammlung) auf ihr Sitzungsgeld verzichten.


Protest zwingt Stadt zum Rückzug – Hunderte wegen Kita-Gebühren vor dem Rathaus
Über 100 Eltern, Kinder und Unterstützer haben lautstark gegen höhere Kita-Gebühren und den Wegfall des Geschwisterbonus protestiert. Mit Trillerpfeifen, Schildern und klaren Worten machten sie ihrem Unmut Luft. Die Stadtpolitik reagierte, erste Kurskorrekturen stehen im Raum.
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Siehe auch
» Rolle rückwärts bei KiTa-Gebühren: Planlosigkeit hat Methode
» Bürgerprotest.
» Mal auf die Schnelle eine Stavo eingeschoben.
» Eltern protestieren gegen höhere Gebühren
» Grund- und Gewerbesteuer in Rödermark erhöht.
» Entwicklung der Gebühren. Vor dem Protest
» Stavo 17.06.2025
 
#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Baugebiete. Seit wann in Arbeit?

IN ARBEIT

Bei dem Protest gegen die Gebührenerhöhung für die Kinderbetreuung wurde unter anderem festgehalten, dass durch die Ansiedlung von Gewerbebetrieben in Rödermark die Einnahmen gesteigert werden könnten – und so die hohe Belastung der Eltern durch die Kosten der Kinderbetreuung reduziert werden könnte.

Zur Einleitung sei gesagt, dass der Fraktionsvorsitzende der CDU bereits 2021 festgestellt hat, dass es in Rödermark an Gewerbegebieten mangelt.

Wir haben zehn Jahre lang nichts gemacht und nichts ist zuwenig. Es reicht nicht, sich von Hemmnis zu Hemmnis zu hangeln. Wir müssen uns künftig besser anstrengen und bei diesem Thema mehr Mumm zeigen.
Quelle: Flächen- und Baupolitik in Rödermark

Warum, Herr Gensert, setzen Sie sich nicht energischer dafür ein (…künftig besser anstrengen…), die Verwaltung unter Druck zu setzen, damit endlich mit der Umsetzung des beschlossenen Antrags zur Entwicklung des Gewerbegebiets Germania Nord begonnen wird? Dies wäre zugleich die erste neu begonnene Gewerbeentwicklung unter Bürgermeister Rotter.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.


Oder hindert Sie womöglich der Koalitionsvertrag mit den Grünen an einem solchen Vorgehen? Falls dem so ist, tragen Sie durch Ihre Passivität zur Verhinderung neuer Einnahmequellen bei – und tragen mit Ihrer Fraktion nicht dazu bei, zukünftige Haushaltslagen zu verbessen.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben längst erkannt, dass die aktuelle finanzielle Situation nicht allein durch fehlende Mittel Dritter oder durch die Kreisumlage erklärbar ist. Im Übrigen: Wie hoch ist der Betrag, den der Magistrat für die Erfüllung der Pflichtaufgaben ansetzt? Auf eine entsprechende Anfrage aus dem Mai liegt meines Wissens bis heute keine Antwort vor.

Bei den derzeit geplanten Flächen dürfte es sich auch – jedenfalls hört man Ähnliches im Ort – um Gebiete handeln, mit denen nach der Erschließung der Bedarf bestehender örtlicher Betriebe gedeckt werden soll.


Baugebiete. Seit wann in Arbeit? weiterlesen

Bürgerprotest.

Bei der Veranstaltung wurde viel Zeit darauf verwendet, den protestierenden Eltern die finanziellen Probleme der Stadt zu erklären.

Eigentlich wollten die Eltern Lösungen hören und keine Probleme.

An die Eltern. Argumentiert mit Hebesatz.
Nehmen wir an, die Stadt spart durch den Wegfall der Geschwisterregelung rund 71.000 Euro. Diese Summe ließe sich alternativ auch über die Grundsteuer B aufbringen. Zum Vergleich:
 
Wenn man den gesamten Hebesatz der Grundsteuer B mit 1 Million Euro Einnahmen gleichsetzt (genauer: 970.000 Euro = 100 % Hebesatz), dann entsprächen 71.000 Euro etwa 7,1 % mehr Grundsteuer B.
 
Mit anderen Worten: Statt die Eltern stärker zur Kasse zu bitten – über höhere Kita- oder Betreuungsgebühren – könnte man denselben Betrag auch durch eine moderate Erhöhung der Grundsteuer B einnehmen.

Aber Achtung: Steuer ist nicht gleich Gebühr.
Eine Gebühr ist zweckgebunden – sie soll eine konkrete Leistung (z. B. Kinderbetreuung) finanzieren. Eine Steuer hingegen ist nicht zweckgebunden. Sie fließt in den allgemeinen Haushalt der Stadt und kann frei verwendet werden – auch für Straßenbau oder Verwaltung.

Fazit.
Es wird einen Elternbrief geben. Es wäre nett, wenn man mir diesen Elternbriefe zur Veröffentlichung zustellen würde.
 
Siehe auch
» Zweiter Rückzieher nach Bürgerprotest. Scheinbar geht es in Rödermark nur so.
» Baugebiete.


Organigramm der Stadt Rödermark. Keine Gewähr auf Aktualität.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Eltern protestieren gegen höhere Gebühren

Eltern in Rödermark protestieren gegen eine drastische Erhöhung der Kita-Gebühren bei reduzierten Öffnungszeiten. Am Donnerstag, 3. Juli, wollen sie vor dem Rathaus Ober-Roden demonstrieren. Gleichzeitig läuft eine Online-Petition.
Artikel bei OP-Onlin.de


Bürgermeister begrüßt Elternprotest

Erhöhung der Gebühren für die Kinderbetreuung, Wegfall des Geschwisterbonus und eine höhere Pauschale für das Mittagessen der Kinder: Angesichts der dramatischen Haushaltslage haben die Stadtverordneten auch die Eltern an einer gerechten Verteilung der zusätzlichen finanziellen Lasten im laufenden Jahr beteiligt. Die entsprechenden Satzungsänderungen wurden bei der Sitzung vor zwei Wochen beschlossen. Dagegen regt sich nun Protest. Die Elternvertretung der Kita am Taubhaus hat für den kommenden Donnerstag zu einer Demonstration auf dem Rathausplatz aufgerufen. Bürgermeister Jörg Rotter begrüßt den Elternprotest ausdrücklich. Quelle: roedermark.de


Siehe auch
&traquo; Zweiter Rückzieher nach Bürgerprotest. Scheinbar geht es in Rödermark nur so.

#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Protest gegen höhere Kita-Gebühren

Eltern in Rödermark protestieren gegen eine drastische Erhöhung der Kita-Gebühren bei reduzierten Öffnungszeiten. Am Donnerstag, 3. Juli, wollen sie vor dem Rathaus Ober-Roden demonstrieren. Gleichzeitig läuft eine Online-Petition.
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Siehe auch
» Wann gab es das schon mal? Sechs aktive Bürgerinitiativen
» Die Stadtkämmerin war bei der Stavo am 17.06.2025 nicht anwesend.