Leserbrief zur Stadtverordnetenversammlung 23.04.2018 in Seligenstadt.

Leserbrief zur Stadtverordnetenversammlung 23.04.2018 in Seligenstadt.
Autor Münst.
Diesen Leserbrief konnten Sie vor einigen Tagen in der Offenbach Post lesen. Von Herrn Münst habe ich die Erlaubnis erhalten, den Lesenbrief auch in meinem Blog zu veröffentlichen.

Leserbrief
Ich habe es mir tatsächlich wieder angetan und habe obige Versammlung besucht und was sage ich, es hat sich keinen Deut geändert gegenüber den vergangenen Sitzungen.

Nach wie vor hängt jeder Stadtverordnete am Eingang seine eigene Meinung am Garderobenständer ab, denn wie kann es sonst sein, dass nicht eine einzige/ein einziger von der Partei-Meinung abweicht. Da stellt sich mir schon die Frage, warum nicht der Fraktions-Vorsitzende einer jeden Partei zu den einzelnen Tagesordnungspunkten sagt, alle meine Kollegen und ich sind dafür oder dagegen. Dann braucht sich nicht der einzelne Stadtverordnete nach vorne bemühen und hundert mal am Abend sagen:
„Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, sehr geehrte Damen und Herren“
Es hat ja in der Tat keine Abgeordnete/kein Abgeordneter „Arsch“ in der Hose, von der Partei-Meinung abzuweichen.

Was in der OP vom 25.04.18 in einem 5-spaltigen Bericht über die Hans-Memling-Schule zu lesen war, spiegelt das sinnlose Katz und Maus-Spiel einer Stadtverordnetenversammlung wider, für mich einfach der Sache nicht dienlich. Da wird von diversen Stadtverordneten einer jeder Partei gebetsmühlenartig nichtssagende Plattitüden von sich gegeben, dass die Balkendecken wackeln. Wenn sich dann Unmut im Zuhörerraum breit macht, kommt Oberlehrer Dr. Georgi und mahnt zur Ruhe. Unmutsäußerungen seien nicht erlaubt, weder von Zuhörern noch von den Stadtverordneten. Herr Dr. Georgi, wann soll/kann der besorgte Bürger seinem Unmut Ausdruck geben ??? Etwa alle 4 Jahre kurz vor der Wahl ??? Bürgerversammlungen, auf denen die Regierenden jährlich Rechenschaft ablegen, gibt es ja nicht, also wo???

Interessant war für mich auch, der der TOP 13 „Aufwandsentschädigungen 2017“ von der Tagesordnung genommen wurde. Liest man die Zahlen des Magistrats, frage ich mich schon, was die einzelnen Parteien für Arbeitskreise, Fraktions-Sitzungen hinter sich bringen, für was eigentlich ??? Wenn ich die Kosten durch die Anzahl der Personen teile, sind uns die Stadtverordneten etwa € 3867,00 je Person wert – ein stattliches Sümmchen. Wenn ich dann höre, dass manche Punkte der Tagesordnung teilweise bis ins Jahr 2005, 2010 oder 2011 zurückgehen, frage ich mich auch schon – angesichts der Kosten – wie wird da gearbeitet.

Ein Punkt zu Dr. Bastian und den Kitas: ich kann mir nicht vorstellen, dass er so blauäugig ist und nicht weiß, warum es einen überproportionalen Zugang von Kindern gibt. Wenn seit Jahren nur noch Luxus-Eigentums-Wohnungen, exclusive Wohnungen gebaut werden, kann ich mir an den 5 Fingern abzählen, wie es zu dem Zuzug von Neubürgern kommt. Ein Rentnerpaar kann sich diese Wohnungen sicherlich nicht leisten.

Im übrigen habe ich den vorzeitigen Abgang gemacht.

Straßenbeitrag. Artikel der SPD Rödermark

Wir fordern alternatives Finanzierungs.- und Sanierungskonzept für die Rödermarker Straßenbeiträge.

Sowohl auf Landes.- als auch auf kommunaler Ebene wollen Politiker die verpflichtende Erhebung einer Straßenbeitragssatzung abschaffen. Auch die SPD in Rödermark begrüßt dieses neue Umdenken, befürchtet aber einen Investitionsstau und fordert klare Konzepte und Strategien.
In der Rödermärker Stadtverordentenversammlung sprechen sich jetzt doch immer mehr Fraktionen gegen eine Straßenbeitragssatzung aus. Zum Hintergrund dieses plötzlichen Sinneswandels seien, neue landespolitische Entwicklung zu nennen – hier will man nun doch für defizitäre, kommunale Haushalte wie Rödermark die verpflichtende Erhebung einer Straßenbeitragssatzung abschaffen. Weiter bei Samuel Diekmann .

Siehe
Niederschrift der Stavo vom 8.12.2017

Rödermark steht vollumfänglich zu seinen Städtepartnerschaften……

Rödermark steht vollumfänglich zu seinen Städtepartnerschaften…..
Bekräftigt wird dies durch ein repräsentatives Schild am Ortseingang. Das Schild zeigt voller Stolz den Menschen aus nah und fern, mit welchen europäischen Nachbarländern Rödermark enge Kontakte pflegt.

Rödermark und die Staedtepartnerschaft
Rödermark und die Staedtepartnerschaft

Nun ja, der Wille ist da. Man sollte die Farben der Länderflaggen ein wenig kräftiger darstellen. Auch Orts- und Ländernamen wären als weiterführender Hinweis nicht schlecht.

Es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass das Hinweisschild zu unseren Städtepartnern bald ein Aussehen bekommen wird, welches dem Sinn eines solchen Schildes entspricht. Man hängt ja auch keine verrotzte Deutschlandfahne auf.

Am 27. Juni 2017 beschloss die Stadtverordnetenversammlung: „Die bestehenden Städtepartnerschaften werden ausgebaut und intensiviert. Hierzu wird auch Bezug genommen auf das Projekt „Kultur ohne Grenzen – Internationales Fest der Kulturen“, wie es der Magistrat mit Beschluss vom 3. April 2017 befürwortet hat.“ Quelle: Stadt Rödermark

Zu dem im Jahr 2019 stattfindenden Fest „„Kultur ohne Grenzen – Frieden und Freiheit in Europa“ wird man auch bestimmt dieses Schild herausgeputzt haben. Man will sich ja nicht blamieren.

Wenn man allerdings das Schild so belässt, sollte man auch die Partnerschaften einstampfen.

Bei Hinweisen auf die E-Tanke im Ort hat man es besser gemacht. Erst wenn das aufwendig zu erstellende Hinweisschild fertiggestellt ist, wird man es dann wohl aufstellen und in einer kleinen Feierstunde freigeben.

Neuer Bücherschrank im Breidert.

Bücherschrank im Aufbau. 12.05.2017
Bücherschrank im Aufbau. 12.05.2017

Breidert bekommt neue Minibibliothek

Die Breidert-Initiative gibt trotz Polenböller-Attacke und Brandstiftung nicht auf. Vorm Ärztehaus steht wieder eine Telefonzelle, die in den kommendenTagen zur Minibibliothek umgerüstet werden soll. Die Polizei meldet auf Nachfrage unserer Zeitung einen ersten konkreten Verdacht. quelle: OP-Online

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