Die Rettung Rödermarks wäre, wenn der Haushalt 2023 nicht genehmigt würde.

Diesen Stempel verdient der Haushalt 2023 von der Kommnalaufsicht.
Diesen Stempel verdient der Haushalt 2023 von der Kommnalaufsicht.

BUSE 15.03.2023
Die angesprochenen Punkte entnehmen
Siehe Tagesordnung BUSE

Der Haushalt einer Kommune ist nach Beschluss der Kommunalaufsicht zur Genehmigung vorzulegen.

Ich habe schon seit geraumer Zeit immer wieder die gleiche Frage: „Soll man sich Ausschusssitzungen überhaupt nach antun?“ Die Informationen, die man dort als Bürger aus erster Hand bekommt, bedeutet nicht unbedingt, dass der Bürger damit auch etwas anfangen kann, und die Qualität des Gesagten (Antworten) ist schwer zu überprüfen.
Beispielsweise Mitteilungen des Magistrats. Mitschreiben kann man vergessen. Man kann nur hoffen, dass die Mitteilungen auch dem öffentlich zugänglichen Sitzungsprotokoll beigefügt werden.
Antwort auf die Eingangsfrage. Ja! Sollte man sich schon ab und zu mal antun!
Bei der Ausschusssitzung am 15.03.2023 waren es zwei Zuhörer.

Rechtliche Einordnung der Vorgehensweisen/Vergaben bei Gebietsentwicklungen
Z.B. Entwicklung des Baugebiets „Hainchesbuckel“.
Viele Bemerkungen, die nicht darauf schließen lassen, dass die Entwicklung „Hainchesbuckel“ eine Sache von wenigen Jahren sein wird.
– Unwägbarkeit.
– Unsicher.
– Planung noch nicht so weit ist.
– Haben wir schon eine ausschreibbare Variante?
– Projekt kann sich über Jahre hinziehen.
u.v.a.m.
 
Ein Stadtverordneter sprach davon, dass man über die Entwicklung eines Gewerbegebiets schon seit 25/30 Jahren redet. Seit gestern bin ich sicher, es wird noch weitere 10/20 Jahre dauern, bis dort die ersten Firmen einziehen werden. Die Ausschreibung zur Entwicklung des Gewerbegebiets, wie seit einigen Jahren in Rödermark üblich, über einen externen Dienstleister, ist aus rechtlichen Gründen gescheitert. Man hat sich gegen eine neue Ausschreibung entschieden und wird das Gebiet mit eigenem bzw. angemietetem Personal entwickeln. Es wird ein externer Projektentwickler gesucht. Der wird dann auch noch bei weiteren Entwicklungsarbeiten, wie z.B. Zilliggarten, benötigt.
Die geänderte Vorgehensweise bei der Gebietsentwicklung hat haushaltstechnisch keine Auswirkungen. So jedenfalls der hauptamtliche Magistrat.

Nach diesem Vortrag kann man in eine tiefe Depression
abrutschen. Rödermark kann schon heute nicht mehr seinen Schuldendienst durch die Einnahmen aus dem laufenden Haushalt decken. Oder so ausgedrückt: Das ordentliche Ergebnis (Haushalt) weist einen Minusbetrag von zurzeit von mehr als 1,6 Mio Euro aus. Wobei die ganz sicher kommende Gehaltssteigerung im öffentlichen Dienst nicht komplett eingeplant ist. Ganz zu schweigen von der rasant steigenden Zinslast. Hinzu kommt noch: Die steigenden Personalkosten im öffentlichen Dienst betreffen auch die Kreisverwaltung mit seinen knapp 1100 Mitarbeitern. Sehr gut vorstellbar ist, dass sich die Kreisumlage drastisch erhöhen wird und damit den schon jetzt total überlastenden Haushalt (können den Schuldendienst auf absehbare Zeit nur noch aus den Rücklagen bezahlen, die uns dann anderweitig [Feuerwehr] fehlen) weiter ins Minus stürzen. Haushalt 2023. Im ordentlichen Ergebnis fehlen 1.6 Mio €. Rumms.
Am 17.03.2023 in den Nachrichten. Der Leitzins wurde um weitere 0,5% angehoben. Rumms.

Und jetzt bricht eine weitere Hoffnung weg,
dass man mit dringendst benötigten Einnahmen aus neuen Gewerbegebieten, bald rechnen kann. Der Antrag, ein Gewerbegebiet nördlich zu entwickeln, hat zwar weiterhin Gültigkeit, aber hier glänzt die Verwaltung nicht gerade mit erkennbaren Aktivitäten. Auch dank des Koalitionsvertrags. Unter Rotter und Schülner hat ein Prozess begonnen, der den Haushaltsstand vor dem ersten Rettungsschirm (ohne gewaltige [jährliche] Grundsteuererhöhung) erreichen wird.
Die Rettung wäre, wenn der Haushalt von einer übergeordneten Stelle nicht genehmigt wird und die Stadt sparen muss bzw. von nicht benötigten Prestigeobjekten Abstand nehmen muss. Diesen Wunsch schließe ich seit Haushaltsverabschiedung in mein Nachtgebet ein.

Aber das scheint weder Bürgermeister noch Stadtkämmerin zu interessieren. Jedenfalls kann ich nicht erkennen, dass man aufgrund der vorhandenen und sich weiter zuspitzendem Finanznot von prestigeträchtigen Projekten zurückzieht und umplant.

Zuschüsse wird es wohl für eine Mini-PV-Anlage/Balkonmodul geben. Nach der Abstimmung bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung soll der Plan verbindlich werden.
Die geplanten Richtlinien und das Antragsformular können Sie hier einsehen.

30.000,00 € sind für ein Förderprogramm für Begrünungs- und Entsiegelungsmaßnahmen im Haushalt eingeplant. Es dürfte sich also nicht um Gelder aus dem ISEK-Programm handeln. Deshalb wichtig, weil man sich nicht an die Richtlinien halten muss, die bei einer Förderung aus dem ISEK Programm und RiLiSe heraus erforderlich sind.
Die geplante Satzung können Sie hier einsehen.

Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass die Satzung so verfasst ist, als wenn eine Stadt ein Projekt ausschreibt. Ein Projektentwickler wird von der Stadt nicht gefordert. Bei dem Punkt -Finazielle Auswirkungen- im Antrag, sollte man darauf hinwirken, dass die Verwaltungskosten mit aufgeführt werden.

Wäre ich in einer Fraktion, würde ich nach dem gestrigen Abend, eine Pressemeldung vor Abgabe an die Presse, vom Bürgermeister autorisieren lassen.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Heute musste ich erfahren, dass ich einen Artikel komplett falsch verstanden habe.

Sorry
Sorry

Den Hinweis von Herrn Al-Wazir habe ich falsch verstanden. Ich habe das so verstanden, dass im Rahmen des „Großen Frankfurter Bogens“ auch Projekte in Ober-Roden, also nicht nur in Urberach Zuschüsse erhalten bzw. partizipieren können.
Siehe auch

Das Land Hessen unterstützt die Früchtenicht & Riedl Ober-Roden GbR mit einem Darlehen von ca. 1,3 Millionen Euro und einem Finanzierungszuschuss von rund 490.000 Euro beim Bau von zehn geförderten Wohnungen in Rödermark. Als Partnerkommune des Großen Frankfurter Bogens sind darin 100.000 Euro Zuschlag enthalten. Dies teilte Staatsminister Al-Wazir vom hessischen Wirtschafts- und Wohnungsbauministerium mit. Die Stadt beteiligt sich mit einem Zuschuss für die Wohnungen in der Dieburger Straße von 118.000 Euro. Das Gesamtvolumen der Baumaßnahme beläuft sich auf 7,2 Millionen Euro.
Quelle: Großer Frankfurter Bogen
Hervorhebung durch den Admin

Heute bei der Ausschusssitzung BUSE war vom Bürgermeister zu hören, dass Projekte in Ober-Roden im Rahmen des „Großen Frankfurter Bogens“ keine Zuschüsse erhalten. Zumindest nicht das angesprochene Projekt auf dem Gelände ehem. Citroën


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Wiederbelebung und Erneuerung des Waldfestplatz Bulau

FDP.  Wiederbelebung und Erneuerung des Waldfestplatz Bulau
FDP Wiederbelebung und Erneuerung des Waldfestplatz Bulau

FDP beantragt Wiederbelebung und Erneuerung
des Waldfestplatz Bulau
Feiern für Vereine und Bürger/-innen im Rödermark wieder möglichmachen!

Wenn ein Verein, eine Familie oder beispielsweise eine Schulklasse vor 40 Jahren in Rödermark ein Fest veranstalten wollte, gab es die Qual der Wahl: geht man hierzu in den Schillerwald im Breidert, auf die Bulau oder bei kleineren Feiern in die Blockhütte nach Waldacker.

Gefeiert wird in Rödermark natürlich auch heute noch gerne, allerdings werden die Angebote der Vereine immer weniger und auch die Örtlichkeiten geben nicht mehr das her wie in der Vergangenheit. Die Blockhütte in Waldacker, später Kinderwaldstadt genannt, beherbergt heute den Waldkindergarten „die Waldmeister“. Private Feierlichkeiten sind behördlicherseits untersagt. Im Schillerwald im Breidert kann man zwar noch feiern, aber nur ganz eingeschränkt und in der Zahl begrenzt auf wenige Feiern pro Jahr. Auch hier ist heute ein Waldkindergarten, die Waldkobolde, zuhause. Aufgrund der Nähe zur Wohnbebauung ist aufgrund der möglichen Lärmbelästigung ein regelmäßiger Festbetrieb wie in früheren Zeiten hier heute nicht mehr möglich.

Bleibt der Festplatz auf der Bulau, der dieses Problem nicht hat. Auch hier können noch eine kleine Anzahl von Festen stattfinden, aber nur unter massiven Auflagen. In die Gebäude wurde seit vielen Jahren nicht mehr investiert: das gesamte Areal befindet sich in einem – ganz neutral betrachtet – erbärmlichen Zustand. Der Freizeitbereich, den es früher an diesem Ort einmal gab und der den Waldfestplatz Bulau so besonders gemacht hat (z.B. Seilrutsche, Bolzplatz, Torwand etc.), ist mittlerweile abgebaut, die Flächen sind zugewuchert. Andere Kommunen in der Umgebung haben es viel besser gemacht und haben auch heute noch sehr attraktive Freizeitplätze für Feiern und Festivitäten (beispielsweise aus der Umgebung: Münster, Rodgau, Dreieich etc.).

Um das Angebot an Freizeitplätzen in Rödermark wieder zu verbessern, hat die FDP-Fraktion beantragt, den Waldfestplatz Bulau endlich wiederzubeleben und instand zu setzen. „Aus unserer Sicht“, so FDP-Vorstandsmitglied Hans Gensert, „muss die Stadt hier dringend in die Infrastruktur investieren, beispielsweise in die Sanitäranlagen. Die Anmietung des Waldfestplatzes Bulau muss dazu deutlich vereinfacht, die behördlichenAuflagen für dessen Nutzung (egal ob Verein oder privat) müssen aus Sicht der FDP deutlich zusammengestrichen werden“.

Wenn die Stadt mit Blick auf den vollkommen maroden Waldfestplatz Bulau nicht schnellstens tätig wird, bleibt absehbarer wohl nur noch der unvermeidliche Abriss. Aus Sicht der FDP muss das gesamte Gelände des Waldfestplatz Bulau daher möglichst schnell wieder umfassend und zugleich naturnah-attraktiver für alle Nutzergruppen werden. Rödermark braucht mindestens einen funktionierenden Waldfestplatz!

In diesem Zusammenhang sollte man bedenken, welche Naherholungsmöglichkeiten alleine die Bulau früher zu bieten hatte: Außer dem Waldfestplatz gab es einen Steinbruch mit einem wunderschönen Fort (einem richtigen Abenteuerspielplatz), es gab einen gepflegten Trimm-Dich-Pfad, einen Naturlehrpfad und sogar eine Rodelbahn. An und um den Waldfestplatz Bulau könnte die Stadt mit relativ kleinem Aufwand viel für die Bürger/-innen tun. Der Waldfestplatz Bulau sollte aus Sicht der FDP nur der Anfang sein. Attraktive Naherholungs- und Freizeitmöglichkeiten (dazu gehört natürlich auch ein Waldfestplatz) sind aktuell wichtiger denn je.

Festplatz Bulau
Festplatz Bulau

Siehe auch
» 15.03.2023 Naturschutz verhindert Feiern
» Heimatblatt Rödermark 6.4.2023 Seite 1

Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.