Interview im Sommerloch. Teil 2

Denkbar in einer kleinen Stadt in Hessen.

Interview aus Hessen im Sommerloch.

Unser Reporter Tige interviewt den Fraktionsvorsitzenden Becher.

Wie ist das Verhältnis Ihrer Fraktion zu der Koalition?
Hmmm. Man wechselt nach den Sitzungen evtl. noch das eine oder andere Wort. Ansonsten ist Funkstille. Natürlich gibt es zu einigen Mitgliedern der Koalition Verbindungen. Fast nur über Themen, die nicht die Parlamentsarbeit betreffen. Politisch haben wir uns aber wenig zu sagen.

Obwohl wir bei unseren Projekten immer wieder die Vereinbarkeit zwischen Natur und Gewerbe strikt beachten, werden unsere Ideen zum Wohle der Stadt geblockt. Man kann es wohl nicht zulassen, dass ein Antrag unserer Fraktion für GUT befunden wird.

Das Verhältnis zur Koalition wird auch immer wieder durch „schlechtes Klima (euphemistisch)“ gestört. Nicht selten wird unsere Fraktion durch persönliche Angriffe diskreditiert.

Welche Projekte hat Ihre Fraktion in der laufenden Legislaturperiode auf den Weg gebracht?
Ehrliche Antwort: „Keine“. Wie schon gesagt. Alle Anträge, die zur Gesundung der Stadt beigetragen hätten, wurden abgelehnt. Interessant ist aber, Jahre später entdecken die Koalitionäre den Wert einiger unserer Anträge, formulierten diese um, und es ist ein Antrag der Koalition geboren. Da dieser Antrag, aufgrund der Machtverhältnisse das Stadtparlament passiert, können die wieder einen Erfolg auf ihre Fahnen schreiben. Wäre das für uns nicht sehr traurig, könnte man darüber lachen. Eigentlich sollten wir uns freuen, wenn ein Antrag doch noch umgesetzt wurde. In der Öffentlichkeit ist es aber ein Antrag der Koalition. Aber wir werden abrechnen.

Kommunalwahl 2016
Die gesamte Opposition muss insgesamt ein Ergebnis erzielen, damit eine Konstellation wie die jetzige nicht mehr möglich ist. Für meine Fraktion wäre sechs Stadtverordnete ein Traum und vier ist unser Ziel.

Was sind Ihre Ziele nach der Kommunalwahl?
Eigentlich ganz einfach. Zuerst müssen wir den Haushalt der Stadt in die Reihe bringen. Was uns die Koalitionäre über die Erfolge bei der Haushaltskonsolidierung erzählen, ist leider nur die halbe Wahrheit. Die eine Hälfte: „Bei der Haushaltskonsolidierung liegen wir im Plan.“ Die andere Hälfte: „Nur durch gewaltige Anstrengung der Koalition, Verwaltung und Magistrat ist es gelungen“. Und wie sieht es nach unserer Meinung aus? „Bei der Haushaltskonsolidierung liegen wir im Plan“ OK. Stimmt! Aber warum. Die wenigsten Anteile daran hat die Koalition, die Verwaltung oder der hauptamtliche Magistrat. Es waren, so blöde es klingen mag, nicht beeinflussbare Ereignisse von außen. Die Stadt hat unerwartete Zuschüsse erhalten und wird diese weiterhin erhalten. Selbst der Bürgermeister war überrascht über so viel Geld. Der zweite Teil für die Erfolgsgeschichte sind die ungeheuerliche Steuer- und Gebührenerhöhungen sowie die Senkung von Leistungen wie z.B. die Vereinsförderung. Proteste der Bürge wurden plattgewalzt. Anträge, wie man den Haushalt konsolidieren kann, wurden von uns gestellt, aber alle abgelehnt.

Natürlich wollen/müssen wir auch etwas ändern. Haushalskonsolidierung durch Kosteneinsparung. Wir wollen eine funktionierende Infrastruktur für unser Gewerbe. Neue Gewerbegebiete (dort wo wir diese auch zulassen können) sind für das Weiterleben der Stadt unabdingbar. Investitionen (auch in den Straßenbau) müssen getätigt werden. Wir haben in unserer Stadt, bis auf Kunst und Kultur, einen riesigen Nachholbedarf. Wenn dieser Nachholbedarf weiterhin so vernachlässigt wird, gehen bald in unserer Stadt die Lichter (war geplant) wirklich aus.

Wie informieren Sie Ihre Wähler?
Im Gegensatz zur Koalition sind wir sehr darum bemüht, die Bürger zu informieren. Das schlägt sich auch in der bundesweit einsehbaren Statistik „so informieren die Fraktionen“ nieder. Wie man dort sehr transparent erkennen kann, sind wir die Fraktion, die sehr gut aufgestellt ist. Wir befinden uns auf Platz zwei. Wir veröffentlichen nicht nur Artikel zu  Feiern oder Kochrezepte, wir informieren die Bürger mit einem Newsletter über das politische Geschehen in unserer Stadt.

Würden Sie eine Koalition eingehen?
In unserer Stadt wird sich nach der Kommunalwahl wahrscheinlich nur eine Fraktion rechnerisch für eine Koalition anbieten. Wir werden die Chance natürlich nutzen, wenn an uns anspricht.

Siehe auch
» 05.08.2015 Interview im Sommerloch Teil 1
» 07.08.2015 Interview im Sommerloch Teil 3
» 08.08.2015 Interview im Sommerloch Teil 4
» 09.08.2015 Interview im Sommerloch Teil 5
» 10.08.2015 Frage an einen Bürger. Teil 1


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Interview im Sommerloch. Teil 1

Denkbar aus einer kleinen Stadt in Hessen.

Interview im Sommerloch aus Hessen. (Schwarz)

Unser Reporter Tige interviewt den Fraktionsvorsitzenden Krische.

Wie ist das Verhältnis zwischen Ihrer Fraktion und der Opposition.
Wissen Sie, wenn man eine so gewaltigen Mehrheit hat wie wir, braucht man kein Verhältnis zur Opposition. Da wir die Macht haben und auch alle Beschlüsse umzusetzen können, betrachte ich die Opposition nur als notwendiges Beiwerk. Es kommt noch hinzu, wir haben auch im Magistrat (hauptamtlich und ehrenamtlich) die absolute Mehrheit.

Sie haben mehr Stadtverordnete in der Koalition als ihr Partner. Man sagt Ihrer Fraktion aber nach, sie sei der Juniorpartner.
Das ist vollkommener Quatsch. Wie man auf eine solche Idee kommen kann, kann ich nicht nachvollziehen. Stopp, evtl. doch. Es könnte der Eindruck dadurch entstehen, dass wir kaum eigene Anträge erstellen, bei denen man klar unsere Handschrift erkennen kann. Wir sind aber noch da. Auf allen Anträgen der Koalition dürfen wir auch unseren Parteinamen aufführen.

Sind wir doch einmal ehrlich. Anträge zu unserer ureigensten politischen Ausrichtung haben zurzeit in unserer Stadt keine Chance. Die sind schlicht und ergreifend nicht mit dem geschlossenen Koalitionsvertrag zu vereinbaren. Wir brauchen den Koalitionspartner aber noch mindestens 2 Jahre. Ein Teufelskreis.
2017 können wir dann wieder neu beginnen.

Was sind das für Projekte, die Sie nicht umsetzen können?
Gewerbeansiedlung, Gewerbeansiedlung und Gewerbeansiedlung, Es ist dem jetzigen Koalitionspartner nicht zu vermitteln, dass man mit einem gesunden und starken Gewerbe seine Stadt vorwärtsbringen kann und auch durch die Steuereinnahmen nicht unbedingt die liebgewonnenen Standards aufgeben muss. Aber das ist ein Punkt (Gewerbeansiedlung), da kann ich auch mit der Kloschüssel reden.

Trotz dieser Schwierigkeiten haben wir auch, je nach Blickwinkel, gute Projekte auf den Weg gebracht. Im Magistrat haben wir die Mehrheit. Wir können dementsprechend alle vom Magistrat (sind ja bis auf einen alles unsere Blutsbrüder)  gestellte Anträge auch schonungslos als „unsere Anträge“ in die Öffentlichkeit tragen. Der Magistrat und die Verwaltung hat die Arbeit. Wir brauchen in der Stadtverordnetenversammlung nur JA zu sagen – und schwupp, schon ist der Antrag durch -.

Was für Projekte sind das gewesen?
Umgesetzt, ohne detaillierte Angaben zu machen. Wir haben wir sehr viel für den Naturschutz getan. Wir haben uns an Petitionen beteiligt. Wir fördern den Neubau von Wohnungen, die besonders viel Wärmeisolation verbauen. Wir versuchen im Sinne der Bürger die ungehemmte Ansiedlung von Einzelhandel zu verhindern. Wir fördern (wie, ist noch nicht geklärt) das traditionelle Gewerbe. Es kürzlich haben wir eine 10-köpfige Kommission gebildet, die genau definiert „Was ist traditionelles Gewerbe?“

Zur Kommunalwahl 2016.
Das Wichtigste ist, Informationen an die Bürger nur gut dosiert weiterzugeben. Politisches Geplänkel interessiert kaum. Wenn man aber Informationen darüber gibt, wie man z.B. „Grüne Soße“ besonders gut zubereitet, hat man die Wähler auf seiner Seite. Des Weiteren hoffen wir, dass der Bürger nicht sehr viel über die Zusammensetzung und Machtgefüge von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung mitbekommt. Und genau an diesen Punkten arbeitet die Koalition mit all ihrer Kraft und zum Wohle der Bürger.

Wir werden mit unserem jetzigen Koalitionspartner weiterhin an der Macht bleiben. Was nach 2017 sein wird, wenn die Bürgermeisterwahl gelaufen ist, kann ich noch nicht sagen. Evtl. werden wir uns dann wieder den unserer Ausrichtung entsprechenden Koalitionspartner suchen. Zurzeit aber kein Thema. Wir brauchen noch den jetzigen Mitspieler in der Koalition.

Haben Sie keine Angst, Ihr Koalitionspartner wird bei der Kommunalwahl mehr Stimmen bekommen als Ihre Fraktion.

Niemals. Wir werden zulegen und unser Mitspieler wird sich mit weniger als 10 Stadtverordneten zufriedengeben müssen. Noch bin ich nicht so vermessen zu behaupten, wir werden 20 Stadtverordnete haben. Eines ist aber schon jetzt klar. Ab 2017 wird es uns wieder mit einem eigenen Profil geben.

Siehe auch
» 06.08.2015 Interview im Sommerloch Teil 2
» 07.08.2015 Interview im Sommerloch Teil 3
» 08.08.2015 Interview im Sommerloch Teil 4
» 09.08.2015 Interview im Sommerloch Teil 5
» 10.08.2015 Frage an einen Bürger. Teil 1


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

FDP-Sommertour 2015

FDP-Sommertour ein voller Erfolg.

Ich war heute bei der FDP-Sommertour 2015 dabei. Den zahlreichen Bürgern wurden tiefere Einblicke in die politische Arbeit von Tobias Kruger und Rüdiger Werner zu den besuchten Zielen gegeben.

Vielfach sind die Bürger zu z.B. Festplatz, Bahnhof, Bebauung Eisenbahnstraße, Bebauung „westlich des Bahnhofs“, neue Gewerbegebiete, Spielplatz Maiglöckchenpfad, Forsthaus nicht bis sehr schlecht informiert. Man muss dazu sagen: „Selber schuld. Möglichkeiten sich zu informieren gibt es genug. Man muss nur wollen.“

Beim Start am „Gaswerk“ waren die Teilnehmer sehr erstaunt hören zu müssen, dass die Stadt (und scheinbar NUR die Stadt) es gerne sehen würde, wenn sich hier, am „Alten Gaswerk“, der REWE-Markt ansiedelt. „Hat man schon einmal die Bürger gefragt?“, oder „Das sind nur „Hirngespinste von ….. (Namen wurden genannt)“ waren einige, veröffentlichbare Reaktion.
„Wenn der REWE am Friedhof weg ist, fahre ich eben nach Dietzenbach“ so Mitfahrer aus Waldacker. (Altes Gaswerk. Ein Prunkstück, aber leider abgerissen) Im Umweltbericht der Stadt aus 2005 steht auf Seite 54 geschrieben: „Das Gebiet soll nun einer Wohnnutzung zugeführt werden.“ Da steht nix von Einzelhandel. Obwohl, aus heutiger Sicht wegen der Lärmschutzmaßnahmen eine Wohnbebauung schwer sein wird.

Bei der Besichtigung „westlich vom Bahnhof“ kam natürlich auch der „Störfallbetrieb Hitzel Oberflächentechnik“ zu Sprache. Einige Bürger waren der Meinung, solange es noch keine abschl. Beurteilung des RP zu dem „Störfallbetrieb (Thema Seveso)“ gibt, MUSS ein Baustopp für „westlich des Bahnhofs“ ausgesprochen werden um finanziellen Schaden von den Bürgern fernzuhalten. (Anm. Regressansprüche die sich aus dem Stavobeschluss ergeben könnten)

Über die absehbaren Parkplatzprobleme in der Odenwaldstraße, ohne eine vernünftige Erklärung wie man dem Herr werden will, konnte man nur verständnisloses Kopfschütteln wahrnehmen. Angesprochen wurde der Gedankengang des  Magistrats: „Durch die Verlegung der Tarifgrenze  Richtung Dieburg würde das Parkplatzproblem beseitigt“ Diesem Gedankengang konnte keiner folgen. So wie es aussieht, wird die Tarifgrenze wohl so schnell NICHT verschoben. Siehe hierzu auch Artikel „11.06.2015 Sitzung BUSE“

Aufgeregt hat sich aber keiner. Von den  direkten Anwohnern (Odenwaldstraße)  war keiner bei der Tour dabei.

Einen besonderen Aufreger gab es dann noch beim wohl von fast ALLEN Bürgern aus Ober-Roden gewünschten Rossmann (Drogeriemarkt) auf dem ALID Gelände. Warum der Magistrat anscheinend den Markt verhindern will, konnte NICHT erklärt werden. Bis auf den Magistrat, AL/Die Grünen, CDU (-1) und einem Bürger habe ich noch keinen getroffen, der den Rossmann NICHT haben will.

Nachdem einer der Mitfahrer der Sommertour dann noch aufführte: „Ich habe gehört, man will eine Verkehrsuntersuchung starten. So eine Untersuchung kann schon einmal schnell so an die 20.000,00 Euro Steuergelder kosten“ war die Kritik kaum noch zu überhören. „Die soll der Bürgermeister aus der eigenen Tasche zahlen“ oder „Was soll dieser Blödsinn, will der (BM) mit allen Mitteln den Rossmann verhindern“ „Den Bürgermeister soll man verklagen wenn er soviel Geld für Quatsch ausgibt“ waren noch die harmlos zu nennende Sprüche.

Abschließend hatte die FDP in den Biergarten vom Odenwaldblick eingeladen. Gutes Essen und kühle Getränkte rundeten die informative und mit kritischen Bemerkungen gespickte Sommertour ab.

Bilder von der Tour

Siehe auch
» FDP Rödermark zum Drogeriediscounter
» Orientierungsloser Magistrat schadet Stadt
» Man will keinen Drogerie Discounter an der Senefelderstr. Ober-Roden
» Seveso-III. Schwere Kost. Ein MUSS für jeden Stadtverordneten
» Rödermark. Um was geht es bei Sevoso?
» Bahnhof. Ergebnisbericht. Unwelttech. Erkundungen
» Zusammenfassung Bahnhof Ober-Roden.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Umstellung auf PHP 5.6

Ich habe, so wie es sich gehört, heute auf die aktuelle Softwareversion PHP 5.6 upgedatet. Dadurch, dass ich immer darauf achte, nur mit aktueller und sicherer Software zu arbeiten, war die Umstellung in weniger als einer Minute für 15 URLs erledigt.

Weitere Gründe, sich von seiner veralteten PHP-Version zu verabschieden, sind:
» Wesentlich höhere Geschwindigkeit (je nach alter Version)
» Achtung bei PHP 5.3

[..]Dabei bleibt allerdings zu beachten, dass speziell die PHP-Version 5.3 bereits aus dem Jahr 2009 stammt und anders als PHP 5.4, 5.5 und 5.6 seit Mitte 2014 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird. [..] Quelle: do.de

Nachtrag
Wozu braucht man PHP?
PHP wird benötigt, um dynamische WEB-Seiten zu erstellen. PHP ist eine Programmiersprache (Scriptsprache), die im Gegensatz zu Java-Script, auf dem Server (z.B. bei Strato,1&1,….) läuft und HTML-Code erzeugt. Auf dem Client, dem Rechner, der die WEB-Seite angefordert hat, wird man PHP-Befehle nicht zu sehen bekommen. Allerdings kann ein falsch konfigurierter Server Ihnen den PHP-Code zustellen. Aber auf Ihrem Rechner passiert nichts. Der PHP-Code wird NICHT ausgeführt. Ist einfach nur Text. Ausgeführt wird nur der HTML-Code, Java-Script und ActiveX.

Ist eine PHP-Version veraltet oder unsicher, stellt dies keine Gefahr für den Client dar. PHP wird ja nur auf dem Server ausgeführt. Die Gefahr einer unsicheren PHP-Version ist dementsprechend serverseitig vorhanden. Da man bei PHP Parameter übergeben kann, besteht die Gefahr ungültige Werte übergeben zu bekommen, die schlampige Programmierer nicht immer überprüfen. PHP könnte unerwartete Ergebnisse liefern. Hacker nutzen solche Lücken.

Eine Webseite, die mit PHP erstellt wurde, können Sie an der Endung .PHP erkennen. Andere Endungen sind nicht unbedingt ein Indiz dafür, dass diese Seite NICHT mit PHP erstellt wurde.

CMS-Systeme wie WordPress oder Typo verlangen PHP.

Meine komplette Sammlung von selbst erstellten Plugins für WordPress laufen dank guter Vorbereitung problemlos weiter. Alle, mit PHP erstellten Projekte (Webseiten), wurden ohne jegliche Probleme umgestellt. WordPress sowieso.

Bemerkung zu Java-Script. Java-Scripte können Sie direkt im HTML-Code sehen (oder den Link auf ein zu importierendes Script). Java-Script wird auf dem Client ausgeführt und deshalb stellt eine unsichere/veraltete Version eine große Gefahr dar.

Siehe auch
So können Sie feststellen ob Ihre Webseite eine Schwachstelle hat


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Rödermark Großeinsatz: Lagerhalle mit Chemikalien brennt ab

Rödermark Großeinsatz: Lagerhalle mit Chemikalien brennt ab

[..]Bei ersten Messungen wurden aber glücklicherweise keine schädlichen Werte festgestellt. Der Austretenden Rauch war nicht giftig. Derzeit wird noch überprüft, ob Chemikalien aus der Fabrik in die Kanalisation geraten sind.[..]
[..]Bei ersten Messungen wurden aber glücklicherweise keine schädlichen Werte festgestellt. Der Austretenden Rauch war nicht giftig. Derzeit wird noch überprüft, ob Chemikalien aus der Fabrik in die Kanalisation geraten sind.[..]
Lesen Sie weiter bei OP-Online.

Klar, es ist ein Presseartikel. Über Satzteile wie diesen hier „glücklicherweise keine schädlichen Werte festgestellt“ fragt man sich, ist das ein Füller oder hat der Autor diese Information von der Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz? Wenn kein Füller, besteht da eine akute Gefahr bei einem Störfall?

Laut Text aus einem Beschlussvorschlag des Magistrats handelt es sich bei Hitzel Oberflächentechnik in Bälde nicht mehr um einen Störfallbetrieb (Seveso II).

[..]Auf die Einholung eines Abstandsgutachtens nach der Seveso-II-Richtlinie in Bezug auf die Fa. Hitzel Oberflächentechnik wird verzichtet, da nach der neuen Seveso-III Richtlinie, deren Veröffentlichung ansteht, der Betrieb aus der Klassifizierung als Störfallbetrieb herausfällt.[..] Quelle: Bebauungsplan A 29 „Westlich des Bahnhofs“, erneuter Satzungsbeschluss

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[..] Anders als ursprünglich angekündigt, enthält die Seveso-III-Richtlinie Änderungen, die das Störfallrecht deutlich verschärfen.[..] Quelle: Störfallrecht auf dem Prüfstand
Die Bedeutung? ??.
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Feuer in Fabrikhalle – Rödermark/Ober-Roden

Auch in den Presseberichten der Polizei findet man einen Artikel zu dem Brand in der Senefelderstraße.

[..]In der Halle waren Fässer mit Chemikalien abgestellt. Nach ersten Erkenntnissen wurden keine Personen verletzt. Per Lautsprecherdurchsagen wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Untere Wasserbehörde wurde eingeschaltet. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Brandstelle kann wegen erhöhter Schadstoffwerte und wegen Einsturzgefahr des Gebäudes derzeit von den Brandursachenermittlern der Kriminalpolizei nicht betreten werden.[..] Lesen Sie den ganzen Artikel im Frühwarnsystem für Rödermark (eingestellt 2018).
Hervorhebungen durch den Admin

Nachtrag 14.08.2015
Ober-Roden – Der Grund für einen Großbrand in einem Galvanikwerk in Ober-Roden ist gefunden: Ein technischer Defekt in der Abluftanlage. Quelle OP-Online.de
 
 
Siehe auch
» Seveso-III. Schwere Kost. Ein MUSS für jeden Stadtverordneten.
» Seveso II
» Sitzung vom 8.07.2015
» Bebauungsplan A 29 „Westlich des Bahnhofs“
» Rödermark. Feuer in einer Galvanisierungsfabrik ausgebrochen.
» Entwarnung nach Feuer: Keine Chemikalien im Kanal