Lichtverschmutzung

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Peter Meiwald, Steffi
Lemke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
 
Forschung zu Lichtverschmutzung
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit/Antwort

Berlin: (hib/JOH) Der Bundesregierung liegen keine Daten vor, die eine quantitative Bewertung der Lichtverschmutzung über die vergangenen zehn Jahre erlauben. Das geht aus einer Antwort (18/4996) auf eine Kleine Anfrage (18/4853) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die Bundesregierung verweist jedoch auf das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben „Handlungsleitfaden zur Bewältigung negativer Effekte von künstlichem Licht im Rahmen von Eingriffen“, das eine Laufzeit vom Jahr 2014 bis zum Jahr 2017 habe. Außerdem habe sie das interdisziplinäre Forschungsvorhaben „Verlust der Nacht“ mit mehr als 3 Millionen Euro gefördert. Weitere Forschungsvorhaben seien derzeit nicht geplant.

Licht gehöre zu den Emissionen und Immissionen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, betont die Bundesregierung. Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz habe dazu Hinweise zur Messung, Beurteilung und Minderung von Lichtemissionen verabschiedet. Deren Überarbeitung sei am 13. September 2013 beschlossen worden. In ihrem Anhang enthielten sie auch Angaben über schädliche Einwirkungen von Beleuchtungsanlagen auf Tiere, insbesondere auf Vögel und Insekten, sowie Vorschläge zu deren Minderung.
Hier die Antwort der Bundesregierung.

Motocrossanlage und Flugzeugbau. 24-Stunden-Betrieb geplant

Motocrossanlage, Flugzeugbau in Rödermark-Waldacker. 24-Stunden-Betrieb01.06.2015 – ( S )
 
 
Motocrossanlage und Flugzeugbau in Rödermark.

Rödermark braucht Geld. Rödermark hat die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer erhöht. Aber nur durch die Steuererhöhung werden wir in Zukunft nicht überleben können.

Einen ausgeglichenen Haushalt werden wir (dauerhaft?) wahrscheinlich hinbekommen. Was machen wir aber mit den ca. 80 Mio. Schulden?

Bis zum Magistrat hat es sich bereits herumgesprochen. „Wir brauchen Gewerbebetriebe und auch Gewerbeflächen“. Kurzfristig müssen wir brachliegende Flächen nutzen, um dort Firmen anzusiedeln, die durch ihren Umsatz die Einnahmen der Stadt durch Gewerbesteuer erhöhen.

Auch die FDP-Rödermark hat die Zeichen der Zeit erkannt. Zur kommenden Stadtverordnetenversammlung hat die FDP-Rödermark Anträge zur Schaffung von Gewerbegebieten gestellt.

Der Anfang, für die Nutzung der brachliegenden Flächen, ist gemacht. Die angedachte Paintballanlage in Ober-Roden könnte der erste Schritt sein.

Auch in Waldacker gibt es gewaltige Möglichkeiten.
Der Windpark Waldacker dürfte kurzfristig nicht zu realisieren sein. Die angedachte Biogasanlage ist Geschichte. Aber, durch die in Rödermark gestartete Aktion „Rettet das traditionelle Gewerbe in Rödermark“ (man denke an die Apfelweinherstellung), sind in Waldacker zwei Projekte denkbar. Die sollten dann auch von der Wirtschaftsförderung Rödermark unterstützt werden.

Traditionelles Gewerbe.
Wie jedem in Rödermark bekannt ist, war in den 1930er Jahren Ober-Roden für seinen Flugzeugbau bekannt. Die Flugzeugwerft befand sich in der Nähe vom heutigen Marktplatz in Ober-Roden. Als Testgelände nutzte man das Gelände „Lerchenberg“ in Waldacker. Jetzt gibt es von der Wirtschaftsförderung Überlegungen, dieses schon fast traditionelle Gewerbe in Rödermark aufleben zu lassen. Der Standort für eine kleine Flugzeugwerft (Segelflugzeuge) könnte in der Nähe des ehemaligen Testgeländes „Lerchenberg Waldacker“ sein. Es fehlen noch die abschließenden Marktuntersuchungen.

Flugzeugbau in Ober-Roden
Flugzeugbau in Ober-Roden
Flugzeugbau. Vor der Auslieferung ein Testflug.
Flugzeugbau. Vor der Auslieferung ein Testflug.

Freizeitanlage. Rödermark war bekannt für Sport- und Freizeitanlagen der Extraklasse
Eine weitere Möglichkeit  für eine „Freizeitanlage“ (zusätzlich zur Paintballanlage) bietet sich in Waldacker. Dort wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit bereits an einem Sprunghügel, als Teil eine Motocrossanlage, gearbeitet/getestet. Geplant ist ein 24-Stunden-Betrieb (unter Flutlicht) für 7 Tage in der Woche.

Der Standort ist ideal. Da im Wald gelegen, ist kaum mit einer Belästigung der Anwohner zu rechnen. Die Geländeformation bietet beste Voraussetzungen. Großzügige Parkmöglichkeiten könnten dort recht einfach (man fällt nur einige Bäume) angelegt werden.

Motocross-Anlage. Sprunghügel in Waldacker.
Motocross-Anlage. Sprunghügel in Waldacker.

Rödermark war bekannt für Sport- und Freizeitanlagen der Extraklasse. Denken wir einmal zurück an die Eissporthalle für knapp 2000 Besucher. Auch die BMX-Bahn im Industriegebiet von Ober-Roden war ein Magnet für die sportbegeisterte Jugend aus ganz Deutschland. ( In Deutschland entstanden die ersten BMX-Bahnen in Bremen, Remagen, Rödermark, Magstadt…).

BMX bei Youtube
BMX-Race Rödermark 1985

 

Rödermark. Eltern zum KiTA-Streik

Streik 20.05.2015

Ich bin jetzt der Meinung, man kann die Kindergartengebühren problemlos kräftig anheben, damit die Stadt die Kosten für die geforderte Höhergruppierung (bis zu 20% Gehaltssteigerung) auch zahlen kann. Evtl. kommt in 2016 die nächste Lohnrunde.
Die Eltern liefern der Stadt die Argumente für eine Gebührenerhöhung frei Haus.
 
Man sollte wissen. Die Eltern zahlen zurzeit nur ca. 15% der Gesamtkosten für die Kinderbetreuung.
 
Eine Aussage aus dem Video: „Eine Kindergärtnerin soll so viel verdienen wie ein Pilot oder ein Arzt.“

 
Siehe auch
» Rödermark. Bürgermeister Kern zum Kita Streik
» KiTa-Streik Rödermark. Die Stimmung ist am Kippen