Eppertshausen. Es gibt viel zu tun.

Eppertshausen wurde vom Hessischen Rundfunk als eine „Hässliche Stadt“ bezeichnet.

Deutschlandweit verdiente sich der Titel „Hässlichste Stadt Deutschlands“ einmal Fulda durch Six und Ludwigshafen bei extra 3. (Video am Beitragsende)
Herr Helfmann kann, so wie bei extra 3″ beschrieben, auch positives daraus gewinnen. „Man braucht nicht aufwendig Sehenswürdigkeiten anzustrahlen und spart dadurch enorme Stromkosten.“

Es gibt viel zu tun. Verbesserungen liegen in der Schublade und suchen nach einer Finanzierungsmöglichkeit.


Gratulieren möchte ich zu diesem Titel Herrn Helfmann nicht.
 
Siehe auch
„Hässliches in Hessen“ mit Hauptstraßen-Tristesse


Unten Kita, oben wohnen

Neuer Kindergarten am alten Festplatz.
Neuer Kindergarten am alten Festplatz.

Unten Kita, oben wohnen. So wie bei den angemieteten Räumen für eine Kita auf der Odenwaldstraße in Rödermark.

Die Stadt Rodgau baut einen neuen Kindergarten. Was kommt obendrauf? Sozialer Wohnungsbau! Man denkt an eine Kaltmiete von 8,00 Euro. So erstellt man in Rodgau 10 Wohnungen, ohne dafür zusätzliche Flächen zu benötigen.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in Rödermark jemals darüber diskutiert wurde, ob Ähnliches für die neue Kita am Festplatz möglich wäre.

Es ist nicht gerade billig, was da im Rodgau geplant wird. Eine solche Diskussion hätte man sich in Rödermark wünschen können. Schade, dass die SPD im Hinblick auf den sozialen Wohnungsbau die Diskussion nicht angestoßen hat. Bei einem Lebensmittelmarkt war man schnell bei einer solchen Konstruktion gelandet. Ganz unten parken, Parterre einkaufen und obendrauf Wohnungen.

Von unseren Nachbarkommunen können wir einiges lernen.

Dazu ein Kommentar von Samuel Dickmann (SPD)
„In Sachen Wohnungen müssen kreative Lösungen her – das ist klar! Wer etwas anderes sagt, ignoriert die Grundstückspreise und die limitierten Flächen. Von daher ist so ein Vorschlag durchaus diskussionswürdig. Erst jüngst gab es entsprechende Rechtssprechungen, die „Kinderlärm“ nicht als „Lärm“ einstuften. Das Betreiben von KITAS in Wohnsiedlungen wurde somit rechtlich abgesichert.“

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Artikel in der Offenbach Post
Offenbach Post (Print) 17.08.2018 Wohnhäuser auf dem Kindergarten

FDP: Kritik am Stillstand bei der Flächenplanung

Planen für die Zukunft. Flächenplanung
Planen für die Zukunft. Flächenplanung

Auf die Kritik der FDP am Rödermarkplan reagierte AL/Die Grünen mit „Die FDP hat nichts kapiert!
Mit dem Rödermarkplan sollte herausgefunden werden, wo noch bebaubare Flächen zur Verfügung stehen.
Ein Antrag der FDP, erstmals behandelt am 15.08.2018 im Bauausschuss, zielte genau auf diesen Punkt ab.
Antrag der FDP Rödermark:
» Flächenanmeldungen der Stadt Rödermark im Zuge des Verfahrens zur Erstellung des Regionalen Flächennutzungsplans 2020.
» Hier die ausführliche Anlage, in der die Flächen genannt werden.

Auf den Antrag der FDP. Die AL heute in der Presse:
Wo da jeweils 20 bis 25 Hektar für neue Wohn- und Gewerbegebiete herkommen sollen, wie es die FDP in ihrem Antrag fordert, ist der AL schleierhaft. …. Dann sollen die doch mal sagen, wo das alles sein soll, anstatt andere auffordern dies zu tun. Quelle Offenbach Post (Print) 16.08.2018

Man kann doch voraussetzen, dass eine Fraktion die Anfragen/Anträge der Gegenseite grundsätzlich unter die Lupe nimmt. Ich nehme auch weiter an, die AL/Die Grünen verfahren so. Nach der öffentlichen Beschwerde in der Offenbach Post „Dann sollen die doch mal sagen, wo das alles sein soll, anstatt andere auffordern dies zu tun“, kann man nur vermuten, AL/Die Grünen konnten mit dem Text nichts anfangen. Als Hilfestellung habe ich einmal die einzelnen Flurstücke für die AL etwas deutlicher herausgestellt. Ich hoffe, das hilft weiter. Hier eine Zusammenfassung der Flächen (ganz einfach der Anlage des FDP-Antrags entnommen), auf denen aus Sicht der FDP die Restriktionen vergleichsweise gering und damit eine Bebauung theoretisch möglich wäre.

Flächennutzung
Flächennutzung

Wer hat nichts kapiert?

Siehe auch
Genereller Ablaufplan zur Neuaufstellung des RPS/RegFNP

FDP zu Kompass und Präventionsrat.

[..]Aus Sicht der FDP Fraktion wurde, so Tobias Kruger abschließend, das Thema der Sicherheit vor Ort in den vergangenen Jahren politisch durch die grün-schwarze Koalition erheblich schleifen gelassen. Ein weiterer Schlag ins Kontor in diesem Zusammenhang war die unnötige und argumentativ äußerst schwach begründete personelle Zusammenstreichung des bis dato vorbildlich und transparent funktionierenden kommunalen Präventionsrates in Rödermark[..] Quelle: Hessen-Depesche.de

Auf Nachfrage: Die Pressemeldung wurde VOR dem FSIK-Ausschuss (14.08.2017) der Presse zugestellt.

FSIK Sitzung und Niederschrift
» Niederschrift FSIK 14.08.2018.Siehe dort TOP3. Reaktion auf die PM der FDP Rödermark?

Siehe auch
» 16.08.2019 Zu KOMASS. Pressemeldung der FDP Rödermark
» 21.08.2018 Pressemeldung CDU. KOM.P.A.S.S. Präventionsrat

» Wer Sicherheit will, macht bei KOMPASS mit.

Hessenkasse. Rödermark hat den Bewilligungsbescheid

Schulden. Rödermark braucht wieder Hilfe.
Schulden. Rödermark braucht wieder Hilfe.

Jetzt ist es amtlich. Die hoch verschuldete Stadt Rödermark ist unter den „zweiten Rettungsschirm“ geschlüpft. Bei dem ersten Rettungsschirm waren es ca. 12 Mio. Euro Schulden, die den Rödermärkern abgenommen wurden. Alle Hessen haben die Schulden übernommen. Als Gegenleistung wurde von Rödermark ein ausgeglichener Haushalt eingefordert. Grundsteuer B Erhöhungen in nicht unerheblicher Höhe waren die Folge. Auch andere Steuern wie Hundesteuer, Gewerbesteuer und Spielgerätesteuer sowie Gebühren wurden angehoben.

Jetzt kommt der „zweite Rettungsschirm“, die Hessenkasse. Damit wären wir knapp 28 Mio. € an weiteren Schulden los. Auflagen, einen ausgeglichenen Haushalt aufzuweisen, bleiben bestehen. Was schmerzhaft ist, es kommt zusätzlich (also anders als beim Rettungsschirm I) eine Tilgungsrate pro Bürger (egal ob Baby oder Greis) von 25,00€ auf uns zu. Ob der kommende Haushalt der Stadt die Belastung von ca. 700.000,00 € plus 1.000.000,00 € für die grundhafte Sanierung der Straßen ohne Grundsteuererhöhung stemmen kann, bleibt abzuwarten.

Für die Teilnahme an der Hessenkasse gab es für die hoch verschuldete Stadt Rödermark keine Alternative. Die Alternativen ergeben sich erst bei der kommenden Kommunalwahl. Die Rödermärker haben es dann in der Hand, über den Wahlzettel die ausgetretenen Wege für ein besseres Rödermark zu verlassen. Frischer Wind würde der Stadt guttun.

Steuererhöhungen
Grundsteuer B in Rödermark.
Grundsteuer bis 31.12.2006 190%
» Grundsteuer ab 01.01.2007 330%
» Grundsteuer ab 01.01.2013 450%
» Grundsteuer ab 01.01.2015 540%
Gewerbesteuer von 350 auf 380 Punkte
Hundesteuer von 60,00 € auf 120,00 € erhöht.

Erstaunlicherweise brauchen nicht alle Kommunen den Rettungsschirm „Hessenkasse“ in Anspruch zu nehmen. (Z.B. Eppertshausen mit Bürgermeister Carsten Helfmann braucht keine Hilfe.)
Siehe: Hessenkasse. Weniger hilfsbedürftige Kommunen als gedacht.

Siehe auch
» Bescheide – Auftakt in Dietzenbach