Umweltfreunde Rödermark. Heute aktiv beim NABU und Müllsammeln

Sammelaktion der Umweltfreunde Rödermark
Sammelaktion der Umweltfreunde Rödermark

Umweltfreunde Rödermark. Heute aktiv beim NABU und Müllsammeln.

Die Umweltfreunde Rödermark teilten sich heute auf. Man nahm an der „Entbuschungsaktion“ des NABUs teil. Gleichzeitig lief eine außerplanmäßige „Müllsammelaktion“. Von der „Entbuschung“ habe ich keine Bilder. Vom gesammelten Müll schon. Hier die Bilder.


Nächste planmäßige Sammelaktion der Umweltfreunde Rödermark.
Sammelaktion 7.0
08. Feb., 09:30 – 12:10
Treffpunkt: Das Badehaus Rödermark, Am Schwimmbad 2, 63322 Rödermark

Städtische Grünflächenpflege soll noch ökologischer werden

FDP Rödermark. Grünflächenpflege soll noch ökologischer werden.
Grünflächenpflege soll noch ökologischer werden

Pressemeldung FDP Rödermark.
Städtische Grünflächenpflege soll noch ökologischer werden

In den letzten 3 Jahrzehnten hat deutschlandweit die biologische Vielfalt stark abgenommen. Das Land wird intensiver denn je genutzt, ökonomische Aspekte stehen bei der Landnutzung klar im Vordergrund. Laut Medienberichten hat sich in dieser Zeit die Anzahl der Vögel halbiert und die der Insekten um nahezu 75 % reduziert. Diese Befunde werden durch eigene Erfahrungen bestätigt. „Aus Sicht der FDP“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger, „ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sich dem Verlust an Artenvielfalt und Individuenzahl entgegenzustellen und gemeinsam zu handeln. Das gilt für jeden einzelnen von uns. Dem Gartenbesitzer genauso wie dem Landwirt. Aber insbesondere die sogenannten öffentlichen Hand – Bund, Länder und Gemeinden – sollte dabei eine besondere Vorbildfunktion zukommen. Das gilt auch für Rödermark. Deswegen hat die FDP-Fraktion beantragt, dass die Stadt Rödermark ihre Grünpflegepläne inhaltlich weiterentwickelt und dabei ökologische Kriterien noch mehr in den Vordergrund stellt als bisher schon der Fall.“

Für Rödermark sieht die FDP-Fraktion hier noch Spielraum nach oben. Zwar wurden von der Stadt viele Projekte in dieser Richtung angestoßen oder sind in Vorbereitung, aber noch werden viele Grünflächen konventionell nach wirtschaftlichen und optischen Kriterien gepflegt. „Die Erfahrungen aus anderen Kommunen haben eindrucksvoll bewiesen, dass eine Pflege nach ökologischen Kriterien nicht zwangsläufig teurer sein muss, im Gegenteil am Ende sogar weniger Mittel benötigen kann“, bekräftigt der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Dr. Rüdiger Werner die Forderung seiner Partei. „Wir können es uns nicht leisten, so weiterzuwirtschaften wie bisher. Laub ist kein Müll, sondern ein natürliches Produkt und Lebensraum ganz vieler Kleintiere. Das gleiche gilt für abgeblühte Pflanzenstängel. Kindergärten müssen keine laubfreien Zonen sein, Blühflächen auf den Friedhöfen und auf Grüninseln können Besucher und Anwohner erfreuen, Kinderspielplätze müssen nicht Golfplätzen ähneln und Straßenbegleitgrün nicht alle 4 Wochen gemäht werden. Deshalb wünschen wir uns von der Stadt, dass auf allen städtischen Grünflächen inner- wie außerorts nach und nach mehr Natur Einzug hält als bisher und die Stadt ihre Vorbildfunktion hier noch sichtbarer wahrnimmt. Dazu wäre ein einstimmiger Beschluss des Stadtparlaments hilfreich und wünschenswert.“

„Wir haben auch einige konkrete Vorschläge gemacht, wie das aussehen könnte“, so Fraktionsmitglied Valeska Donners abschließend. „So sollten Laubhaufen auch mal liegen bleiben dürfen. Das ist nicht nur für die Kleintiere gut, sondern animiert auch die Kinder zu Spielen mit den Blättern. Lärmende Laubbläser und Laubsauger sollten auf Grünflächen nicht mehr eingesetzt werden. Da schließen wir uns den Forderungen des Bundesumweltministeriums an. Die Mähzyklen sollten zudem reduziert werden, so dass mehr Pflanzen zur Blüte kommen und auch aussamen können. Und es sollten nur regionale und standortgerechte Pflanzen angepflanzt werden, die auch einen hohen Nutzen für die heimische Tierwelt haben.“

Auch die zweite Diskussionsrunde dieses Antrags der FDP in den städtischen Gremien blieb ohne konkreten Beschluss, aber mit einem positiven Ausblick. Die verantwortlichen städtischen Mitarbeiter haben das Thema auf dem Schirm. In einer der nächsten Ausschusssitzungen will die Stadt aufzeigen, was sie bisher in der Sache getan hat und was von Ihrer Seite aus in Zukunft noch weiter dazu geplant ist. Außerdem soll eine Expertin einen Vortrag dazu halten. Zusätzlich hat der Stadtverordnetenvorsteher in öffentlicher Sitzung zugesagt, noch vor den Sommerferien eine Bürgerversammlung einzuberufen, in der exakt dieses von der FDP angestoßene Thema einen Schwerpunkt bilden soll.

Ortsumgehung Urberach

Ortsdurchfahrt Urberach
Ortsdurchfahrt Urberach

Eine neue Bürgerinitiative (BI) fordert eine Entlastung der Hauptstraßen. Die meisten Aktiven kommen aus Urberach, wo die Anwohner der Ortsdurchfahrten schon seit Jahrzehnten vergeblich auf weniger Staus, Lärm und Abgase vor ihren Häusern hoffen. Weiter bei OP-Online

Siehe auch
» Zusammenfassung KL-Trasse. Umgehung Urberach

Kluge Köpfe senken die Gewerbesteuer.

Steuersenkung nachhaltiger als Steuerhöhung.
Steuersenkung nachhaltiger als Steuerhöhung.

Viele Gemeinden senken Hebesätze
Finanzen/Antwort

Berlin: (hib/HLE) Im Jahr 2018 ist der Gewerbesteuerhebesatz in 924 Gemeinden gesenkt worden. Wie die Bundesregierung in einer Antwort (19/16294) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/15765) weiter mitteilt, wurde der Gewerbesteuerhebesatz in 76 Gemeinden erhöht. Im ersten Halbjahr 2019 wurden nach diesen Angaben in 619 Gemeinden Senkungen und in 43 Gemeinden Erhöhungen des Hebesatzes vorgenommen.
Quelle: Heute im Bundestag.

Rödermark liegt mit 380% Gewerbesteuer leicht unter dem 2018 ermittelten hessischen Durchschnittswert von 413%.

Siehe auch
Gerade in finanzschwachen Gemeinden müssen Unternehmen immer höhere Gewerbesteuern zahlen. Die Firmen suchen sich dann oft alternative Standorte – ein Teufelskreis. Um den zu durchbrechen, sehen Experten vor allem eine Lösung. Quelle: welt.de. So verspielen die klammen deutschen Kommunen ihre Zukunft

PM. Neujahrsempfang FWR 2020

Neujahrsempfang FWR Rödermark 2020
Neujahrsempfang FWR Rödermark 2020

Pressemitteilung der Freien Wähler Rödermark (FWR)
Volles Haus bei FREIEN WÄHLERN
Neujahrstreff fand großen Zuspruch

Die FREIEN WÄHLER hatten am 25.01.2020 zum traditionellen Neujahrstreffen Mitglieder, Sympathisanten, Freunde und Bürger/innen Rödermarks in das Naturfreundehaus Bulau geladen. Wieder waren viele Gäste der Einladung gefolgt, kein Platz blieb frei, der Saal im Naturfreundehaus platzte aus allen Nähten. Einige Teilnehmer hatten trotz des kalten Abends den Weg auf den höchsten Berg Rödermarks vom Bahnhof Urberach aus mit einer kleinen Wanderung verbunden und sich Appetit für das Abendessen geholt hatten. Besonders gefreut haben sich die Gastgeber über die zahlreich erschienenen Ehrengäste. Von SPD und FDP waren mit Andrea Winn, Tobias Kruger und Dr. Rüdiger Werner hochrangige Vertreter aus Parteivorstand und Fraktion vertreten, vom Ausländerbeirat Frau Demiral und Frau Basar und vom Seniorenbeirat Bernd Koop. Der Einladung gefolgt waren auch Delegationen der FREIEN WÄHLER aus Langen, Mühlheim und Offenbach. Die ebenfalls eingeladenen Andrea Schülner und Jörg Rotter mussten wegen anderer Verpflichtungen leider absagen – die närrische Zeit forderte Tribut.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden des FWR Wahlvereins und der Fraktion, Peter Schröder, übernahm es Pressesprecher Siegfried Kupczok mit einem Rückblick das Jahr 2019 aufzuarbeiten. Schwerpunkte dabei waren naturgemäß die Neuwahlen der Rödermärker Verwaltungsspitze. Die Ergebnisse der Wahlen für die Ämter des Bürgermeisters und Ersten Stadtrates waren keine Überraschung. Auch wenn die FREIEN WÄHLER sich einen anderen Ausgang gewünscht hätten hofft man eine gute Zusammenarbeit mit Jörg Rotter und Andrea Schülner. In der Sacharbeit gab es wenig Anlass zu Euphorie. Bei den bereits lange vor sich hin schmorenden Problemen wie Umfahrung Urberach, Schrankenschließzeiten Dieburger Str, Parkprobleme Bhf. Ober-Roden etc. sind Lösungen eher wieder in weite Ferne gerückt.

Nach diesem nicht sonderlich erfreulichen Rückblick sorgte später Peter Schröder wieder zur Freude und Erheiterung der Gäste passend zur Narrenzeit mit einer gekonnten Büttenrede für Lachsalven und viel Beifall. Obwohl es in seinem Vortrag immer wieder hieß „Ich rede heute nicht über Politik“ blieben dem Publikum seine gut verpackten politischen Seitenhiebe nicht verborgen. Am Ende seiner Rede lud er ein zur Feier zum 10-jährigen Bestehen der FREIEN WÄHLER am 30.08.2020 im Dinjerhof.

Politische Betätigung auf harten Oppositionsbänken ist mühsam, das haben die FREIEN WÄHLER erfahren müssen. Aber auch nach 10 Jahren sind Mitglieder, Fraktion und Stadtrat Manfred Rädlein voll Motivation für den eingeschlagenen Pfad einer sachorientierten Politik zum Nutzen der Bürger/innen Rödermarks und werden sich im kommenden Jahr dem Wählervotum bei der Kommunalwahl mit Optimismus stellen.

Anmerkung
Normalerweise kommentiere/erweitere ich Pressemeldungen nicht. Ein Link auf die Büttenrede von Peter Schöder scheint angebracht zu sein.