Mal ganz ehrlich! Wenn man den Frühlingsmarkt aufgibt, beerdigt man dann auch offiziell den Ortskern?

2014 Herbstmarkt in Ober-Roden.
2014 Herbstmarkt in Ober-Roden.

Frühlingsmarkt wird am 25./26. März 2023
wieder mit einem verkaufsoffenen Sonntag stattfinden.
Vorweg.
Ich wünsche dem Frühlingsmarkt und den teilnehmenden Händlern/Dienstleistern einen tollen Erfolg.

Der traditionelle Rödermärker Frühlingsmarkt wird am 25./26. März 2023 wieder mit einem verkaufsoffenen Sonntag stattfinden.
Weiter bei https://www.ic-roedermark.de/aktuelles/fruehlingsmarkt/

Betrachtet man den Frühlingsmarkt wie einen -verkaufsoffenen Sonntag-,
dann fragt sich der Bürger: »Lohnt es sich deshalb überhaupt, die Ortsmitte von Ober-Roden aufzusuchen?« Was soll ich denn dort einkaufen?

Betrachtet man den Frühlingsmarkt wie eine –Messe-,
bei der sich Gewerbetreibende/Dienstleister aus Rödermark zeigen, die über kein eigenes Ladengeschäft verfügen oder außerhalb der -Einkaufsmeter- ein Ladengeschäft haben, bietet der Frühlingsmarkt eine gute Präsentationsmöglichkeit zur Kundengewinnung.

Sehr schade, was aus dem Ortskern geworden ist.
Von einem boomenden Ortskern kann man leider wirklich nicht mehr reden. Sollte es Ziel des Frühlingsmarktes sein, den Ortskern dauerhaft zu beleben, dürfte dies nicht zu erreichen sein. Es wird sich zeigen, ob der Frühlingsmarkt von Gewerbetreibende so angenommen wird, wie z.B. eine -Messe- bei der man sich präsentieren kann. UHIGA ganz in klein.

Ansonsten. Leute treffen, die man sonst nicht sieht.
Hoffentlich sind dort genügend Stände aufgebaut, bei denen man seine Bratwurst und ein Bier in netter Gesellschaft konsumieren kann.

So ganz nebenbei.
Ich frage mich (ich habe auch bei drei Fraktionen schriftlich angefragt), was hat man aus den drei Einzelhandelskonzepten, die man in den letzten 12 Jahren für sehr viel Geld (ich denke, einiges mehr als 100.000.00€) hat anfertigen lassen, für Erkenntnisse gewonnen und umgesetzt, die der Rettung des Einzelhandels dienen. Für die Erkenntnisse, die da heißen: „Frühlingsmarkt und Wochenmarkt“ brauche ich keine Einzelhandelskonzepte, sondern nur den gesunden Menschenverstand. Also, was wurde in den letzten 12 Jahren aus den für den Bürger sündhaft teure Einzelhandelskonzepten umgesetzt?
Ich habe zum Herbstmarkt 2014 folgende Aussteller vermerkt:
» Schmuck, aus Langen.
» Maronen, aus Seligenstadt.
» Fisch, NICHT aus Rödermark.
» Pizza, Rödermark/Urberach.
» Wein, NICHT aus Rödermark. (Aus der Pfalz?)
» Pasta, Süßigkeiten NICHT aus Rödermark.
» Kaffee, Mühlheim.
Quelle: 2014. Herbstmarkt in Rödermark, Ober-Roden.

Wenn es auf dem Frühlingsmarkt 2023 erneut ein vergleichbares Angebot an Händlern geben sollte, wäre es vielleicht angebracht, sich Gedanken darüber zu machen, was hier in Rödermark nicht stimmt.

ChatGPT auf die Frage:
Was bedeutet „verkaufsoffener Sonntag“?
Ein verkaufsoffener Sonntag ist ein Tag, an dem Geschäfte und Einzelhandelsgeschäfte ihre Türen öffnen dürfen, um an einem normalerweise geschlossenen Tag zu verkaufen. In einigen Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es gesetzliche Beschränkungen für den Sonntagsverkauf, aber es gibt auch Ausnahmen, wie zum Beispiel an bestimmten Feiertagen oder bei besonderen Anlässen wie Messen oder Veranstaltungen. Verkaufsoffene Sonntage sind in der Regel eine Gelegenheit für Einzelhändler, ihre Umsätze zu steigern und Kunden anzulocken, die an normalen Werktagen möglicherweise nicht einkaufen können.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

CDU Rödermark. 2021 hieß es „Das kann so nicht bleiben.“ 2023 müsste es heißen „Bleibt so“

Der Wendehals
Der Wendehals

Es macht erkennbar keinen Sinn, die Optionsfläche zu bejahen, eine Prüfung aber abzulehnen. Der Zustand des jetzigen Rewe ist bekannt. Die Steuersätze für die Bürger in Rödermark sind auf Höchstniveau. Das kann so nicht bleiben.“
Quelle: CDU: Stadtplanung benötigt Optionen!

Erkenntnis ist dagewesen. Was hat sich geändert liebe CDU?


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

CeoTronics. Fantastische Spende an die Feuerwehr.

Vn hier aus vielen Dank
Vn hier aus vielen Dank

[..]Die ortsansässige CeoTronics AG hat mit der Spende neuester Technik zur Funk-Kommunikation den Feuerwehren die Aufrüstung in Sachen Dialog ermöglicht. [..]
Quelle: OP-Online.de


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Brauchen wir in Rödermark weitere Gewerbeflächen? Ein klares nein, wenn wir ….

Pflastern wir unsere Landschaft zu?
Pflastern wir unsere Landschaft zu?

Brauchen wir in Rödermark weitere Gewerbeflächen?
Nein.
Muss Rödermark die Grundsteuer B erhöhen?
Nein, man könnte diese sogar um mindestens 200%-Punkte senken.
Wie wäre das machbar?

Die Kulturhalle wird abgerissen und als Festplatz/Freizeitgelände/Erholungsraum umgestaltet. Das JuZ verbleibt im alten, aber frisch renovierten Feuerwehrhaus. Die geschaffene Freifläche der ehemaligen Kulturhalle wird auch vom JuZ genutzt. Kelterscheune geht in Vereinsbesitz des AZs über. Schillerhaus wird geschlossen und die dortigen Aktivitäten, die zu den Pflichtaufgaben einer Kommune gehören, werden ins Gallusheim oder Bürgertreff Waldacker verlagert. Badehaus privatisiert oder geschlossen. Gelände KiTa Motzenbruch wird an einen Investor preiswert veräußert. Vorgenannte Maßnahmen führen auch zu weniger Personal und extrem sinkenden Unterhaltungskosten der Gebäude. Das laufende ISEK-Programm (Stadtumbau) dahingehend überprüfen, ob man in 2019 verplante Gelder in der heutigen Zeit noch guten Gewissen ausgeben kann. Wir bezahlen ja nur 1/3 kann nicht der Slogan sein, der so auch nicht richtig ist. Auch 1/3 ist viel Geld.
Es gäbe bestimmt noch mehr. Aber das reicht schon fürs Erste.

Da wir in „Großen Frankfurter Bogen. Bezahlbar wohnen“ liegen, brauchen wir aber auf nichts zu verzichten. Wir können in kürzester Zeit mit dem ÖPNV das großartige Freizeit- und Kulturangebot der “heimlichen Hauptstadt Deutschlands“ erreichen und in Anspruch nehmen. Zoo, Theater, Museen, Spaßbäder, Gastronomie uvam.

Wenn wir das so machen würden,
bräuchten wir keine zusätzlichen Gewerbegebiete. Es wäre nicht schlimm, wenn die Bürger aus Waldacker ihr Geld in Dietzenbach ausgeben und Rödermärker moderne Läden in Eppertshausen oder Nieder-Roden für ihren Einkauf nutzen. Wir brauchen keine zusätzlichen Einnahmen über die Gewerbesteuer. Arbeitsplätze in Rödermark brauchen wir auch nicht. Wir könnten die Grundsteuer um mindestens 200%-Punkte senken, kostenfreie KiTas anbieten, die per Gutachter eingeforderte Mindestsumme in Straßen investieren, Radwege bauen. Und was ganz wichtig wäre, wir hätten einen ausgeglichenen Haushalt. Rödermark aka Büllerbü.


Wer all das Vorgenannte weiter finanzieren
und auch noch ausbauen möchte, muss auch sämtliche Kostensteigerungen ohne Murren akzeptieren. Macht man so weiter, wird die Grundsteuer spätestens 2025 vierstellig sein. Nicht bedingt durch die Grundsteuerreform.
Ab 2023: „Die Tilgung alter und neuer Darlehen kann nicht aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. Kämmerin Andrea Schülner.
In 2023 wächst der Schuldenberg um 15 Mio. Euro. Gigantische 1,6 Mio. Euro fehlen der Kämmerin zu einem ausgeglichenen Haushalt. Eine Verteilung der Kosten auf mehrere Schultern ist von der derzeitigen Regierung in Rödermark nicht zu erwarten. Neue Gewerbebetriebe, die uns helfen könnten, haben in Rödermark keinen Platz. Die momentane Regierung ist nach dem Koalitionsvertrag scheinbar auch nicht bereit, hier schnell Abhilfe zu schaffen. Das schon seit 26 Jahren angedachte Gewerbegebiet „Hainchesbuckel“, dürfte nicht ausreichend sein. Gewerbebetrieb verlässt mit 130 Mitarbeitern Rödermark

Der Auftrag an den Magistrat,
sich die dort liegenden Grundstücke für eine Gebietsentwicklung zu sichern, sollte man nach zwei Jahren einmal mit dem gleichen „Rödermarktempo“ angehen, wie man es zum Beispiel bei dem „Prestigeprojekt Jugendzentrum Urberach“ vorgemacht hat. Probleme könnten schnell ausgeräumt werden.

Ein neues Gewerbegebiet braucht seine Zeit.
Braucht viel Zeit. Heute handeln bedeutet, die Enkel unserer Kinder profitieren von den Einnahmen einer jetzt in Angriff genommenen Planung eines neuen Gewerbegebiets. Betrachten wir einmal das letztlich wieder angesprochene Gewerbegebiet Hainchebuckel. Seit wann das genau im Gespräch ist, kann ich nicht ergründen. Wie ist der Stand in 2023? Bei OP-Online vom 17.02.2017 kann man lesen: „Zwar sei es seit fast 20 Jahren politischer Wille, das Gewerbegebiet im Norden von Urberach zu erweitern. Seit all den Jahren herrsche hier scheinbar Stillstand. Das Gebiet rund um den Paramountpark, das schon seit längerer Zeit zum Teil Gewerbegebiet ist, braucht man nicht zu erwähnen.

Wird Rödermark mit Gewerbegebieten zugepflastert?
Rödermark hat eine Größe ca. 3.000 Hektar. In Rödermark ist seit mehr als 26 Jahren ein Gewerbegebiet am Hainchesbuckel von 8,2 Hektar im Gespräch. Zu der Größe, zu den in Auftrag gegebenen Vorarbeiten an die Verwaltung für das Gewerbegebiet nördlich der Germania, kann ich nichts sagen. Wird wahrscheinlich weniger als 3 Hektar sein. Wenn einer etwas Genaueres sagen kann, bitte kommentieren.
Vom „zupflastern“ sind wir weit entfernt.
Würden die beiden Gewerbegebiete umgesetzt, bräuchte man sich in Rödermark ab –umgesetzt– mindestens für 25 Jahre keine Gedanken mehr um weitere Gewerbegebiete zu machen. Man kann sich dann vollumfänglich dem sorgsamen und sparsamen Umgang mit den Steuergeldern der Bürger widmen.

Selbst wenn wir sofort damit beginnen würden,
die beiden Gewerbegebiete zu erschließen, wird die Kämmerin die Ausgaben nicht ohne kräftige Unterstützung der Bürger stemmen können. Das Erstaunliche ist, dass der Fraktionsvorsitzende der CDU dieses Dilemma (fehlende Gewerbeflächen, fehlende Einnahmen) schon vor Jahren erkannt und publiziert hat. Dennoch hat er einen Koalitionsvertrag mit der AL/Die Grünen unterzeichnet, der seine eigene Aussage/Einstellung konterkariert. Ein Plot Twist, wie er im Buche steht von Michael Gensert. Siehe: Flächen- und Baupolitik in Rödermark: CDU-Fraktionschef rechnet mit Bündnispartner AL ab.

Planung
Steigerung der Gewerbesteuer
von geplanten 14.000.000,00 € in 2022 auf 17.200.000,00 € in 2026.
Grundsteuer B
in 2022 7.676.000,00 € gleichbleibend bis 2026. – Aha. –


CDU schon in 2012

CDUschn in 2012. Wir brauchen Gewerbeflächen
CDU schon in 2012. Wir brauchen Gewerbeflächen

Quelle: https://www.rm-news.de/Schwarz_auf_Weiss_CDU.pdf


Zunächst hielt er es für unmöglich.
Doch der Rettungsschirm hat es ermöglicht.
Das in 2012 angedachte Ziel (zumindest ausgeglichener Haushalt) wurde erreicht.
Hätte man mit einem anderen Koalitionspartner auch noch die zweite Zielvorgabe erreicht?
Jetzt geht gebt es jedenfalls wieder steil bergab und vielen ist das egal.


Haushaltskonsolidierungskonzept 2012
Haushaltskonsolidierungskonzept 2012

02.03.2012 Stadtkämmerer Alexander Sturm, CDU

[..]Finanzlage der Stadt Rödermark. „Wir müssen Standards neu definieren“, sagte gestern der Kämmerer von Rödermark während der Magistratspressekonferenz im Rathaus von Ober-Roden. [..]Lesen Sie den ganzen Artikel bei fr-online.de

Das Schreckgespenst. Aufgezeigt von Herrn Sturm.

[..]Wir müssten sämtliche freiwillige Leistungen wie das Badehaus, die Kulturhalle oder die Stadtbüchereien schließen, um zu kompensieren, was wir an nicht tragbaren Vorgaben des Landes finanzieren müssen,“ sagt Sturm[..]Quelle. fr-online.de


Siehe auch
» 02.03.2012 Tohuwabohu in Rödermark
» 2017 Gewerbegebiet Hainchesnbuckel uverzüglich entwickeln.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Unternehmen zieht von Rödermark nach Eppertshausen.

Heute vor 10 Jahren im Blog für Rödermark.

[…Jacobs gehört laut Hoppenstedt Kredit zu 3,3 Prozent der gesündesten Unternehmen in Deutschland[..]


Siehe: 2013 noch in Rödermark. 2014 dann in Eppertshausen.


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.