Rödermark. P+R am Bahnhof Antwort vom Bürgermeister

Eine Frage, die öfters gestellt wird, wird zwar nicht besser, aber vielleicht die Antwort. Man darf nur nicht den Mut verlieren.

Ausgangspunkt:
Solche Vereinbarungen der Stadt Rödermark kosten dem Bürger so RICHTIG VIEL GELD

Rödermark. P+R am Bahnhof. Antwort vom Bürgermeister
Kann die Antwort vom Bürgermeister als zufriedenstellend gewertet werden? Ich meine NEIN!
Antwort des Bürgermeisters auf eine Anfrage der FDP:

Auszug aus dieser Anfrage

[…]Die FDP Fraktion fragt daher gemäß § 16 IGOder STAVO, i.S.d. § 50 IIHGO, an:
1.) Wieso wurde die Bahn aus der Verpflichtung entlassen für die Beseitigung einer Bodenbelastung, obwohl eine solche laut bekanntem Gutachten mit hoher Wahrscheinlichkeit vorlag?
2.) Wie kommt es zu der Aussage „c: aber als unwahrscheinlich angenommenen Fall, dass ein Bodenaustausch durchgeführt werden müsste.“ wenn genau contraire ein Bodenaustausch im vorliegenden Gutachten als wahrscheinlich (s.o. b:) aufgeführt wird?
3.) Wer übernimmt für diese, für den Bürger im Ergebnis sehr teure Nachlässigkeit, die Verantwortung[..]

Antwort des Bürgermeisters

Zu Frage 1:
Aus der Aktenlage lässt sich nachvollziehen, dass 2007 nach intensiven Verhandlungen mit der DB und verschiedener Risikoabwägungen die Wahrscheinlichkeit der Entstehung hoher Entsorgungskosten aufgrund der Nutzung als Parkplatz als sehr niedrig eingestuft wurde.

Eventuelle Entsorgungskosten in geringer Höhe fallen bei fast jeder Baumaßnahme an und wurden bei der Kaufpreisfindung mit einkalkuliert.

Zu Frage 2:
Grundsätzlich ist Bodenaustausch nicht gleich Bodenaustausch.
Es kommt auf die Menge des Bodens an, auf die Frage, ob eine Separierung erforderlich ist, welche LAGA Klasse der Boden hat, auch wie der derzeitige Sachbearbeiter beim RP die Gefährdung einschätzt usw.

Von daher ist die Aussage, dass im Jahr 2007 ein Bodenaustausch in dem jetzt geforderten Maße als unwahrscheinlich angesehen wurde, durchaus berechtigt.

Zu Frage 3:
Diese Frage stellt sich nicht, da es sich nicht um einen Nachlässigkeit handelt.

 
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+.+.Für die Ungeduldigen hier die Kurzfassung
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Mai 2007: Kaufpreis 400.000,00 Euro im Mai 2007.
August 2007: Ergebnisbericht dokumentiert Bodenbelastung
September 2007: StaVO Vorlage 11.09.2004. 400.000,00 Euro und Klausel „Kosten für Entsorgungsmaßnahmen trägt die Bahn“ muss in den Vertrag aufgenommen werden.
November 2007: Geänderte StaVO Vorlage. Übernahme der Kosten für Altlasten werden ausgeschlossen. Auf Mehrerlösklausel wird verzichtet.
 
Wo/Wann wurden bei diesem Ablaufplan die ganz speziellen Bodenbelastungen, dokumentiert im August 2007, einkalkuliert? ([..]an und wurden bei der Kaufpreisfindung mit einkalkuliert[..] Antwort Bürgermeister zu Frage 1))
 
Warum hat sich die Bahn nicht auf die Klausel „Kosten für Entsorgungsmaßnahmen“ eingelassen? Es gab doch kaum etwas zu befürchten.
Da war die Bahn wohl klüger.
 
 
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+.+. Etwas ausführlicher
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Es wurde in der Vergangenheit sehr viel über den Kauf des Bahnhofsgeländes und den Verkauf des Bahnhofsgebäudes gesprochen und geschrieben. Was für mich aber noch ansteht, ist die Antwort auf die Frage: „Hätten sich die 225.000,00 Euro Mehrkosten für die P+R Anlage am Bahnhof Rödermark Ober-Roden vermeiden lassen?

Nach aufmerksamem Studium der den Bürgern vorliegenden Schriftstücke könnte/muss man zu der Erkenntnis gelangen: „Die Mehrkosten wären vermeidbar gewesen.“ Sehen Sie sich auch die Zusammenfassung an und lesen Sie auch die dort aufgeführten weiterführenden Links.

Dass auf dem betreffenden Gelände ein Parkplatz entstehen soll, war schon im Jahr 2007 bekannt. Der Kaufpreis für das Empfangsgebäude wurde mit 40.000,00 Euro festgelegt (Seite 10). Da im Kaufvertrag für das Bahnhofsgelände eine Mehrerlösklausel nicht vorhanden ist, kann man auch nicht darüber spekulieren, wie hoch und ob überhaupt ein Mehrerlös an die Deutsche Bahn hätte abgeführt werden müssen. Allerdings dürfte der Mehrerlös von max. 35.000,00 Euro (Verkaufspreis 75.000,00 Euro) kein Grund sein, die aus dem Gutachten/Ergebnisbericht bekannten Risiken bei der Bodenbelastung einzugehen.

Nach den vorliegenden Unterlagen hätte eine Mehrerlösklausel NUR das Bahnhofsgebäude betroffen. Ein Verkauf anderer Flächen stand meines Wissens niemals zur Debatte.

Schauen wir uns jetzt einmal die letzte Antwort des Bürgermeisters zu der FDP-Anfrage etwas genauer an.
Hier wird geschrieben:
Antwort zu Frage 1

[..]wurden bei der Kaufpreisfindung mit einkalkuliert.[..]

Der Kaufpreis wurde im Mai 2007 festgelegt (Siehe Seite 9) Die Kaufpreissenkung von ursprünglich 600.000,00 Euro (27.03.2006 Seite 9) auf 400.000,00 Euro kann wohl nicht mit der Bodenbelastung zusammenhängen. Die wurde ja erst im August 2007 aktenkundig. In dem StaVO-Beschluss, der den Stadtverordneten am 11.09.2007 der StaVO (Punkt Ö10) zur Entscheidung vorgelegt wurde, steht auch noch der Hinweis: „Die Übernahme der Kosten durch die DB AG für zusätzliche Entsorgungsmaßnahmen ist zu vereinbaren.
 
Das Gutachten/Ergebnisbericht, welches die Bodenbelastung dokumentiert, ist vom 10.08.2007. D.h. bei der StaVO-Vorlage zur Sitzung am 11.09.2007 war der Ergebnisbericht mit Hinweis auf Bodenbelastung bekannt.
Weiterhin ist bekannt:
 

Aus Ergebnisbericht. Umwelttechnische Erkundungen 2007
Aus Ergebnisbericht. Umwelttechnische Erkundungen 2007

Was kann/muss man aus diesem Absatz, obwohl im Konjunktiv, schließen? „Einen Parkplatz bzw. eine Erschließungsstraße (Folgenutzung) kann dort ohne umfangreichen Bodenaushub NICHT bauen.“ Mein Verständnis ist, der Boden MUSS wegen notwendiger Verdichtung ausgetauscht werden. Man kann nicht darauf vertrauen „Der Boden hält schon und muss nicht ausgetauscht werden„, wenn der Verdacht besteht.
 
Umwelttechnische Erkundungen 2007
Umwelttechnische Erkundungen 2007

Der Hinweis ist meiner Meinung nach an Eindeutigkeit nicht zu übertreffen. Beginnt man darüber zu diskutieren, stellt man das gesamte Gutachten in Zweifel.
Gottvertrauen auf „es wird wohl nichts kommen und wir brauchen da vertraglich nichts festzuschreiben“ war bei der Vertragsgestaltung der falsche (euphemistisch) Weg. Die Antwort des Bürgermeisters zur Frage 2) sollten Sie sehr aufmerksam lesen.
 
 
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Es geht immerhin um ca. 225.000,00 Euro
Wurde bei dem Kauf des Bahnhofsgeländes mit der notwendigen Sorgfalt seitens der Verantwortlichen der Stadt Rödermark gearbeitet?
 
Hätte den damaligen Stadtverordneten die Unebenheiten nicht auffallen müssen?
 
Oder gibt es zu den allgemein vorliegenden Schriftstücken weitere, die das Vorgehen der Stadt in ein anderes Licht rücken würde?
 
Beantwortung der Frage 3 aus der Anfrage der FDP.
Wer übernimmt für diese, für den Bürger im Ergebnis sehr teure Nachlässigkeit, die Verantwortung?
 
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Siehe auch die Zusammenfassung zum Bahnhof Rödermark / Ober-Roden
 
 
Weitere wichtige Hintergrundinformationen

[..]Die Ursachen für die Mehrkosten liegen dort zum einen in der Bodenbeschaffenheit und den Bodenbelastungen. Erst nach Abbruch der Bahnhofsschuppen über dann durchgeführte vertiefende Bodenuntersuchungen konnte das Ausmaß erkundet werden.[..]Gesamter Artikel

 
Zusätzliche Links
» Rödermark. P+R Bahnhof Ober-Roden. Gutachten
» Bahnhof Ober-Roden Bodenbelastung. Antwort des Fachbereich
» Vorlage zum Kauf des Bahnhofsgelände für 400.000,00 Euro
» FDP-Rödermark Anträge/Anfragen zur StaVO am 25.06.2013
» Rödermark. Presseberichte zur StaVO 19.03.2013


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Kennen Sie die Abstandsregel Windkraft?

Abstandsregel Windkraft
 
 
Angestrebt wird (auch mit einer Petition)

[..]Als Richtschnur für den Abstand soll das Zehnfache der Höhe eines Windrades gelten. Bei einem 200 Meter hohen Windrad wären dies zwei Kilometer.[..]Quelle: br.de


Möglich sind zurzeit:

[..]Anhand dieses Planes sollen insgesamt 13 Anlagen mit einer Höhe von ca. 200m gebaut werden. Südlich von Esshoff sind die Windkraftanlagen mit z.T. weniger als 800 m Abstand zu den nächsten Häusern geplant.[..]Quelle: www.openpetition.de

 
Wenn Sie ein solch schönes Windrädchen

Ein Windrad für Ihren Garten
Ein Windrad für Ihren Garten

im Garten haben möchten wählen Sie am 22.09.2013 die Grünen.
 
Was kann man auf der Webseite der Grünen lesen?

[..]Die FDP startet eine Generalattacke auf die Energiewende. Nachdem es für Photovoltaik bereits einen Deckel gibt, soll jetzt die Windkraft abgewürgt werden. In Sachsen, Bayern und nun auch in Hessen will Schwarz-Gelb mit einer neuen Abstandsregel Windkraft im Land verbieten. Mit dem Wirtschaftsminister soll der Bock zum alleinigen Gärtner der Energiewende gemacht werden. So wird die Energiewende eingehen.[..]Quelle: Grüne.de

 
Landtag Hessen


[..]Frau Dorn, noch ein weiterer Punkt. Ich komme später
noch einmal dazu. Der Naturschutz: Warum will Rot-Grün in Südhessen den Abstand der Windanlagen zur Siedlungsbebauung auf 750 m reduzieren? Ich frage Sie: Warum?[..]Quelle: Hessischer Landtag.

 
FDP, René Rock

ROCK: Opposition setzt ihre Märchenstunde von der torpedierten Energiewende fort – Landesentwicklungsplan gewährleistet vernünftigen Ausbau der Windenergie. Lesen Sie hier die ganze Presseerklärung

 
Was sagt der Landes Entwicklungs Plan (LEP) in Hessen?
[..]zu bestehenden und geplanten Siedlungsgebieten ist ein Mindestabstand von 1.000 m zu wahren[..] Quelle: Änderung LEP
Jörg-Uwe Hahn (FDP) möchte diese Abstandsflächen zum Wohl der Anwohner erhöhen.
Übrigens. Der Landesentwicklungsplan für Hessen schafft Raum für 4.000 Windanlagen.
 
Beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung finden Sie weitere Links zu dem Thema Windenergie. Dort auch Gutachten zu Fledermäusen, Vogelarten und Wildkatzen. Zu „Menschen“ bin ich nicht fündig geworden.
 
 
Siehe auch
» Rödermark. Windkraft.
» Windpark Waldacker.
» Für Windkraft mit Abstand
» Abstandsregelungen Windenergie


2007. Bürgermeister Roland Kern kann sich Anlagen bei Waldacker vorstellen / CDU ist dagegen
2007 CDU Rödermark gegen Windräder

SPD-Rödermark. Tagespflegepersonen

SPD-Rödermark. Tagespflegepersonen
 
Artikel auf der Webseite der SPD Rödermark

[..]Angeführt vom Vorsitzenden der SPD-Rödermark, Hidir Karademir, hat eine kleine Delegation aus Vorstands- und Fraktionskollegen, am Samstag Nachmittag das Sommerfest des DKSB Rödermark e.V. im Saal der Turngemeinde Ober-Roden besucht. Dorthin musste das Fest leider witterungsbedingt verlegt werden. Die SPD informierte sich dabei über die Angebote und Arbeit des Vereins.[..]Lesen Sie weiter bei der SPD-Rödermark

Antrag der SPD Rödermark
Förderung und Anreize von und für Tagespflegepersonen in der Stadt Rödermark

[..]Das traditionelle Bild der Familie hat sich verändert. Gut organisierte sowie zuverlässige Kinder-Betreuung wird für viele Familien immer notwendiger. Betreuungsangebote gibt es immer noch nicht in ausreichender Zahl. Seit 1. August 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf Betreuung.
 
Die Auswahl an Kinderkrippen und qualifizierten Tagespflegepersonen wird immer größer. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Betreuungsplätzen außerhalb der städtischen Angebotszeit. Viele Eltern entscheiden sich daher bewusst für das Angebot von Tagespflegepersonen, weil sie wieder arbeiten wollen oder müssen. Viele Eltern haben aber auch einfach nur den Wunsch nach festen Spielkameraden für das eigene Kind.[..]Lesen Sie den Antrag bei der SPD-Rödermark

 

Seht her, wir brauchen mehr

[..]„Sie, die Tagesmütter in Rödermark, sind ein wichtiger Bestandteil unserer Planungen für die Betreuung von Kindern – auch und insbesondere, was die Altersgruppe ‚U3’ anbelangt. Ohne Sie müssten wir, die kommunale Verwaltung, einen zusätzlichen Mini-Kindergarten einrichten. Auch deshalb, unter sozialen und finanziellen Aspekten: Vielen Dank für Ihr Engagement.“[..]

Und weiter:

[..]Denn fest steht: Gäbe es die Tagesmütter nicht, so müsste im Bereich der Kindergärten und der U3-Einrichtungen (für Häuser an der Carl-Zeiss-Straße in Ober-Roden und an der Bruchwiesenstraße in Urberach hat die Stadt die Weichen gestellt) noch wesentlich mehr getan werden, um die Platznachfrage kompensieren zu können.[..]
Lesen Sie den ganzen Artikel in der Dreieich-Zeitung.
Hervorhebungen durch den Admin

 
Beratungsfolge:
24.09.2013 Ausschuss Familie, Soziales, Integration und Kultur
26.09.2013 Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses
08.10.2013 Stadtverordnetenversammlung
 
Presseerklärung der SPD-Rödermark
Bessere Förderung von und für Tagespflegepersonen:
SPD will zusätzliche Anreize schaffen
 
Siehe auch
» SPD: Tageseltern besser bezahlen.
» SPD-Spitzen beim Sommerfest des Kinderschutzbund Rödermark
» Deutscher-Kinder-Schutzbund Rödermark
 


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Veröffentlicht unter Stavo

KL-Trasse. Zusammenfassung. Ortsumgehung Urberach

Hier eine Zusammenfassung bezügl. der KL-Trasse. (Ortsumgehung Urberach)
 
Aus der Zusammenfassung können Sie auch den/die wahrscheinlichen Hauptschuldigen für dieses Dilemma ermitteln.
 
Lesen Sie die Kommentare zu dem Artikel in der OP
Mehr Autos auf Urberacher Hauptstraße


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WhatsApp: Polizei warnt vor Todesdrohungen

WhatsApp: Polizei warnt vor Todesdrohungen
Polizei vor dem Kettenbrief.
 

[..]Kinder und Jugendliche in Niedersachsen werden von einer bizarren Todesdrohung auf ihren Handys verängstigt, die derzeit per WhatsApp wie ein Kettenbrief weitergereicht wird.[..]
Frühwarnsystem für Rödermark berichtete ausführlich. Eingestellt 2018

 
 
Nachtrag 15.09.2013
Aufgrund der vielen telefonischen Nachfragen bei mir hier ein Link auf ein Angebot der Polizei.
Dort werden die Eltern und Kinder sicherlich kompetenter beraten als ich das kann.