Personalpolitik ohne Maß und Ziel

Freie Wähler Rödermark Pressemeldung. Personalpolitik ohne Maß und Ziel
Freie Wähler Rödermark Pressemeldung

Pressemeldung
Freie Wähler Rödermark

Der Haushaltsentwurf 2022, welchen die Erste Stadträtin Andrea Schülner Ende letzten Jahres vorstellte, lässt sich an vielen Stellen kritisieren und hinterfragen. Aus Sicht der FWR ist aber vor allem die Personalpolitik ein großes Ärgernis: Allein in der Verwaltung sollen 2022 13,5 neue Planstellen besetzt werden. Beinahe im gleichen Atemzug identifiziert Schülner in ihrer Rede zum Haushaltsplan aber ein „gestiegenes Lohnniveau“ als einen Grund für die schwierige Haushaltslage.

Anstatt aber daraus die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und Personalkosten zu senken, wird die inflationäre Personalentwicklung unter dem Duo Rotter/Schülner auch 2022 weiter fortgeführt. Zum Vergleich: Während der Amtszeit Roland Kerns hatte sich die Kopfzahl in der Verwaltung seit 2011 durchschnittlich um nur einen Kopf pro Jahr erhöht. Seit der Ära Rotter/Schülner jedoch stieg in bisher jedem Stellenplan die Zahl der Planstellen in der Verwaltung um beinahe 10%. Hier scheint nun jedes gesunde Maß verloren gegangen zu sein und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Die FWR unterstützen zwar den notwendigen Stellenausbau in der Kinderbetreuung oder auch zielgerichtete Investitionen in die Digitalisierung der Verwaltung – auch personeller Art -, allerdings sollten dafür auch an anderer Stelle signifikante Entlastungen ausgewiesen werden. Der seit 2020 um knapp 60% angestiegene Schuldenstand der Stadt spricht hier aber eine andere Sprache. Zudem wurde in der sogenannten „Blätterrunde“ des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsauschusses ein weiteres Problem offenbart: Durch den stetigen Anstieg des Personals auf nun beinahe 550 Bedienstete müssten auch immer mehr Stellen für die Personalbetreuung eingeplant werden. Ein klassischer Teufelskreis, welchen Frau Schülner anscheinend billigend in Kauf nimmt und selbst wenn nicht alle ausgeschriebenen Stellen besetzt werden sollten, so zeigt doch allein das Vorhaben die aus Sicht der FWR fahrlässige und kaum nachhaltige Personalpolitik. Hinzu kommt, dass es für die Bürgerinnen und Bürger mittlerweile kaum mehr nachvollziehbar ist, zu welchem Zweck die zusätzlichen Stellen in der Verwaltung ausgeschrieben werden.

Sollte die Digitalisierung in Rödermarks Verwaltung zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich zu einem theoretisch effizienteren und schlankeren Personaltableau führen, wird es letztendlich Jahre brauchen, die aufgeblähte Verwaltung einer notwendigen Rosskur zu unterziehen. Aus Sicht der FWR wäre es mit Blick auf den Schuldenstand deutlich sinnvoller und vor allem nachhaltiger, vorhandenes Personal in der Verwaltung effizienter und flexibler einzusetzen, die Digitalisierung noch schneller zu realisieren, Abläufe zu ökonomisieren und Anreize zu schaffen, ressourcenschonender zu arbeiten. Dass Kommunen vor immer mehr herausfordernden Aufgaben stehen, ist unbestritten. Aber eine ausufernde Personalpolitik kann und darf nicht die „ultima ratio“ sein. Im Gegenteil: Es offenbart eine ideen- und sorglose Politik, die letztendlich auf den Schultern der Bürger ausgetragen wird.

Björn Beicken, Pressesprecher FWR


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Bahnhof Ober-Roden. Das wäre es doch Herr Vetter.

Post auf der Frankfurter Straße Ober Roden
Post auf der Frankfurter Straße Ober Roden

[..]Jetzt sucht Hans-Jörg Vetter nur noch alte Post-Schilder, die an die 1896 errichteten Mauern passen.[..]
Quelle: OP-Online
 
Kaiserliche Postagentur.
Schild an der ehmaligen Poststelle auf der Frankfurter Staße in Ober-Roden.
Vorbeugend. Ich habe keine Ahnung, ob das Schild noch irgendwo existiert.

Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Fuß- und Radverkehrskonzept

Stadtverordnetenversammlung, Stavo 08.02.2022
Stadtverordnetenversammlung, Stavo 08.02.2022

Nachtrag 27.01.2022
Nahmobilitätsplan Rödermark. Lesestoff für einige Stadtverordnete.


Erster Aufruf des Antrags der Koalition
zur Erstellung eines Fuß- und Radverkehrskonzeptes durch ein
qualifiziertes Planungsbüro am 26.01.2022 im BUSE-Ausschuss.
Ausschusssitzung Öffentlich und ONLINE.

[..]Gut ausgebaute und durchdachte Fuß- und Radverkehrswege sind ein zentraler Bestandteil einer zeitgemäßen, familienfreundlichen und sicheren Mobilitätspolitik. Durch die Verlagerung von PKW-Fahrten auf andere Verkehrsträger und damit die Senkung von Treibhausgas-Emissionen tragen diese Verkehrskonzepte unmittelbar zum Klimaschutz bei. Die Fortbewegung mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit weiteren alternativen Fortbewegungsmitteln ist zudem geräuschärmer und kann den innerstädtischen Lärmpegel senken.[..]
Beschluss Punkt 1
Ein auf die örtlichen Verhältnisse zugeschnittenes Fuß- und Radverkehrskonzept von einem qualifizierten Planungsbüro erstellen zu lassen.
Siehe Antrag der Koalition

Bin gespannt, etwas darüber zu erfahren, was für ein Fuß- und Radverkehrswege Konzepte spricht. Haben wir nicht den „Runden Tisch Radverkehr?“ Welche zusätzlichen Erkenntnisse verspricht sich der Antragsteller, durch dieses Konzept? Könnte man sich den „Runden Tisch“ sparen, wenn das externe Konzept vorliegt?
 
Ich bin neugierig, was man sich von einem Fußverkehrskonzept verspricht bzw. was das überhaupt ist.
Die Konzepte dürften nicht sehr teuer werden. Für die Konzepterstellung sollen geeignete Förderprogramme von Land und Bund genutzt werden.


Die Ausschusssitzungen (FSIK, BUSE und HFuW) nur ONLINE.
Der Einwahl-Link wird auf der städtischen Homepage unter www.roedermark.de/teams eingestellt.


Siehe auch
» 08.12.2021 Nahmobilitätsplan. Lesestoff für einige Stadtverordnete.
» Stavo 08.02.2022


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

NABU sucht Freiwillige, um Biotop am Berngrund auf Vordermann zu bringen

Entbuschungsaktion am Bergrundsee
Entbuschungsaktion am Bergrundsee

12.02.2022
NABU sucht Freiwillige, um Biotop am Berngrund auf Vordermann zu bringen

Die über 2 ha große Pachtfläche des NABU am Berngrund vor den Toren Waldackers ist mit ihrem Flachsee, den großen Schilfbeständen sowie den wertvollen Sandmagerrasenflächen eines der bedeutendsten Biotope in Rödermark und ist Heimat von vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten.

Ziel des NABU ist es, diese Trockenrasen- und Schilfflächen zu erhalten, weshalb jedes Jahr der Aufwuchs an Weiden, Birken, Pappeln und Kiefern rückgeschnitten werden muss. Sonst würde das Areal innerhalb weniger Jahre verbuschen und seine besondere Flora und Fauna verlieren.

Zu Jahresanfang steht für die Naturschützer des NABU Rödermark daher die Biotoppflege an. Aufgrund des enormen Aufwuchses im vergangenen Jahr ist diese Arbeit ohne externe freiwillige Helfer kaum zu schaffen. Daher sucht der NABU Freiwillige, die bei der zweigeteilten Entbuschungsaktion helfen wollen und am Samstag, den 29. Januar und/oder am 12. Februar 2022 zwischen 10 und 13 Uhr Zeit haben. Arbeitsgeräte stellt der NABU, Handschuhe und festes Schuhwerk sind mitzubringen. Am Ende sorgt der NABU wie immer für eine Stärkung. Treffpunkt ist der kleine Parkplatz am Glascontainer am Ortseingang von Waldacker. Der NABU bittet um kurze Anmeldung unter nabu@pswerner.de oder 0170-3094095. Bei Dauerregen wird die Aktion verschoben.

Entbuschungsaktion am Berngrundsee
Entbuschungsaktion am Berngrundsee


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Jugendliche in Ober-Roden aufgepasst. Dem JuZ könnte es an den Kragen gehen.

JUZ im alten Feuerwehrhaus Ober-Roden
JUZ im alten Feuerwehrhaus Ober-Roden

Es geht um einen Grundsatzbeschluss zum JuZ


Vorab.
Die Ausschuss-Sitzungen, auch die, in denen das JuZ zur Debatte steht, sind ÖFFENTLICH. Die Ausschuss-Sitzungen finden diesmal als virtuelle Konferenz via Microsoft Teams statt. Also eine wunderbare Möglichkeit, sich gemeinsam mit Freunden die Argumente der Stadtverordneten zum Grundsatzbeschluss JuZ anzuhören und sich darüber auszutauschen.
Der Einwahl-Link wird auf der städtischen Homepage unter www.roedermark.de/teams eingestellt.
 
Für die Stadtverordnetenversammlung am 8. und 9.2.2021 gilt die 3G-Regel. Voraussetzung für die Teilnahme ist insofern die Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder tagesaktuellen negativen Testnachweises.

Beachten Sie die Hinweise auf den Einladungen zur jeweiligen Sitzung.


Bei der Ausschuss-Sitzung (BUSE) am 26. (und 27.01.2022) beginnt eine Diskussion, über einen bei der Stadtverordnetenversammlung am 8.2.2022 zu beschließenden Grundsatzbeschluss zum JuZ Ober-Roden.

Wie der genaue Ablauf der Diskussion sein wird, wird man bei der BUSE-Sitzung erfahren. Vielfach wird nach der Diskussion über einen Tagesordnungspunkte auch das (noch unverbindliche) Abstimmungsverhalten der Stadtverordneten bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung abgefragt. Besteht noch Klärungsbedarf, verschiebt man diese Abstimmung in den folgenden HFuW-Ausschuss.
Verbindliche Abstimmung dann bei der Stadtverordnetenversammlung am 8. oder 9.02.2022

Jetzt zu den Anträgen
Die Räumlichkeiten des aktuellen Jugendzentrums in Ober-Roden liegen im Fördergebiet „Ortskern Ober-Roden“. Mit der Umsetzung der Maßnahmen in Ober-Roden aus dem ISEK würden voraussichtlich die Räumlichkeiten des aktuellen Jugendzentrums wegfallen. Quelle


TOP 9. Tagesordnung BUSE-SITZUNG
Mit Punkt II der Abstimmung dürfte gemeint sein, was man mit den jetzigen Räumlichkeiten (JuZ) dann machen wird, wenn es dann mal weg ist. Hierzu mehr im Antrag:
II. Liegenschaft „ehem. Feuerwehrhaus“
1. Gremien- und Sitzungssaal im Erdgeschoss, Vereine, Sportgruppen etc. im Obergeschoss
2. Gremien- und Sitzungssaal im Obergeschoss, Vereine, Sportgruppen etc. im Erdgeschoss
 
In Anbetracht der in Zukunft geplanten Nutzung kann man schon verstehen, dass die Verwaltungsspitze ein Jugendzentrum am „Spielpark am Badehaus“ haben möchte. „Die Fläche »Spielpark am Badehaus« wird auch von der Fachabteilung Jugend als ein idealer Standort für ein Jugendzentrum (JuZ) angesehen,“ so die Beschlussvorlage.
Für den Standort spricht (?nur aus Sicht der Verwaltungsspitze?): Siehe
Ich finde kein Wort im Antrag darüber, ob es auch das ist, was die Jugendlichen wollen. Ein gemeinsames Jugendhaus für Urberach und Ober-Roden? Keinen Treffpunkt mehr im eigenen Ortsteil?

TOP 11. Tagesordung BUSE-SITZUNG.
Mit diesem Tagesordnungspunkt soll der Magistrat beauftragt werden, die Prüfung der Möglichkeit, ein für ganz Rödermark in Urberach gelegenes Jugendzentrum am „Spielpark am Badehaus“ zu errichten, einzuleiten.??“Spielpark am Badehaus“?? neuer Name?
Hierüber wird abgestimmt:
1. die detaillierte Prüfung eines neuen Jugendzentrums. Die Ansiedlung eines neuen Jugendzentrums soll am „Spielpark am Badehaus“ erfolgen.
2. mit der Ansiedlung eines Jugendzentrums am „Spielpark am Badehaus“ sollen die Räumlichkeiten des aktuellen Jugendzentrums in Ober-Roden einer Überprüfung unterzogen werden.

Mit Überprüfung ist wohl der o.g. Tagesordnungspunkt 9 gemeint. (Tagungsräume oben oder unten …….)

Ob die Jugendlichen sich ein zentrales Jugendzentrum in Urberach wünschen und einsehen, dass die Verwaltung neue repräsentative Räumlichkeiten benötigt (z.B. Sitzungsräumen für die Stadtverordneten), kann ich nicht beantworten. Das müssen die Jugendlichen in Ober-Roden schon selber tun.

Hat einer der Stadtverordneten, der darüber entscheidet, dass man das JuZ in Ober-Roden platt macht, jemals über ein solches Vorhaben mit einer Gruppe Jugendlicher gesprochen? Wenn ja, werden wir doch sicherlich etwas über das Gespräch bei der Ausschuss-Sitzung zu hören bekommen.

Welche Bänke, Müllbehälter, Beleuchtung und Fahrradständer man gerne im Ort sehen würde, war der Stadt eine Bürgerbefragung wert. Siehe: https://roedermark.de/erneuerung-innerer-ring/ .
Gab es ähnliches, um etwas über die Wünsche der Jugendlichen in Erfahrung zu bringen?

Hinzu kommt, wer soll ein neues Jugendzentrum bezahlen? Es ist ja noch nicht einmal genügend Geld für die bestehende Infrastruktur da. Subventioniert ist nicht gleichzusetzen mit -kostet nichts-.

Siehe auch
» 04.02.2022 Großprojekt hinterm Badehaus
» 13.07.2021 Standortgarantie für das JuZ Ober-Roden?
» 15.09.2018 Neues Jugendzentrum? Hier schon mal eine Wunschvorstellung.
» 14.09.2018 Feste in Rödermark planen und ausführen geht rasend schnell. Wie sieht es mit Freizeitplätzen für Jugendliche aus?
» 11.12.2011 Altes Feuerwehrhaus. CDU und AL/Die Grünen stellen Antrag zum Abriss (Option).
 
» 25 Jahre JuZ Ober-Roden mit dem super Kletterturm


» Sitzung BUSE
» Sitzung HFuW
» Stadtverordnetenversammlung 8. und 9.01.2022
» Vorlage Gesamtmaßnahme Ortskern
» Standort Jugendzentrum


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Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
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