Rödermark. Zukünftig keine Koalition AL/die Grünen und CDU.
AL/Die Grünen und CDU reden über eine Fusion.
Bei den gelaufenen Sondierungsgesprächen zwischen CDU und den Fraktionen der Oppositionsparteien gab es keine Punkte, die Koalitionsgespräche hätten scheitern lassen können. Trotz großer Übereinstimmung, auch in den wichtigsten Sachfragen – den Finanzen und Gewerbe – hat sich die Verhandlungsdelegation der CDU entschlossen, die Sachfragen nicht weiterzuverfolgen. Man wird der Personalplanung (Bürgermeister, Magistrat) oberste Priorität beimessen. Die Personalfragen kann die CDU nur in Zusammenarbeit mit AL/Die Grünen lösen.
Da sich die CDU in den vergangenen Koalitionsjahren mehr und mehr den Wünschen der AL/Die Grünen beugte und die Ausbildung der kommenden Führungskräfte in die Hände des Bürgermeisters (AL/Die Grünen) gelegt wurde, kann der von der Parteispitze der CDU beschlossene Weg (Fusion) nur als „konsequente Weiterführung der in letzter Zeit betriebenen Politik“ bezeichnet werden.
– Koalition mit der AL/Die Grünen wird aufgekündigt.
– Man wird eine Fusion beschließen.
Die einzigen Forderungen, die die CDU an eine Fusion stellt:
– Der Weg, der bei der Bürgermeisterwahl von Roland Kern vorgegeben wurde, wird eingehalten.
– Der Name AL/Die Grünen wird in AL/Die Grünschwarzen geändert.
Über die Fusion muss noch die Mitgliedschaft entscheiden.
Prognosen zur Abstimmung bei AL/Die Grünen kann man nicht abgeben. Die Zustimmung der CDU kann man getrost als gegeben sehen.
Rödermark zur besten Geschäftszeit. Freitag gegen 15.00 h.
Wem kann ich es verdanken, dass ich solche Bilder machen konnte? Wem können wir es in Rödermark verdanken, dass Ober-Roden den Weg zu einer Geisterstadt fast geschafft hat. Wenn eine Firma schlecht dasteht, ist die Geschäftsleitung schuld. Bei einer Stadt?
Zum Schutz der Fußgänger, ich glaube, ich habe zwei gezählt, sollte man unbedingt eine Geschwindigkeitsbegrenzung (30 Km/h) einführen und die Vorfahrtsberechtigung aufheben.
Heute kamen die ersten Artikel zum „Jägerhaus“ in der Presse. Wie schon in meinem Bericht am 29.03.2017 angedeutet, wird auch hier von der Kritik des Bürgermeisters zu dem Antrag der FDP und der uneingeschränkten Zustimmung der gesamten Opposition berichtet. Auf das Privatleben umgesetzt „nehmen Sie Ihren Kindern einmal das Spielzeug weg, dann wird es sehr ungemütlich„.
In etwa so, („nicht ein Spielzeug, sondern aus Überzeugung“) hat Bürgermeister Kern eine blühende Rede mit sehr, sehr fragwürdigen Passagen gehalten. Die Tatsache, dass drei der fünf Fraktionen sich für einen Verkauf des stark renovierungsbedürftigen Jägerhaus („Schrottimmobilie“ Quelle: Printausgabe Offenbach Post 30.03.2017 ) ausgesprochen haben, ließ Bürgermeister Kern nicht kalt. Aussagen wie: „ein schädlicher Antrag“ oder „Kulturfrevel“ zeigten mir, wie es den Bürgermeister getroffen haben muss, dass es zu einer Abstimmung über den Verkauf des Jägerhauses gekommen ist. Ein wenig erstaunt war ich über die Rede von Herrn Michael Gensert (CDU). Wie üblich eine grandiose Rede voller Emotionen. Wirklich, eine gute Rede – bis diesmal auf den Inhalt. Ich habe da allerdings meine Zweifel, ob er es auch wirklich ernst gemeint hat.
Den Einwand vom Ersten Stadtrat, Herrn Rotter (CDU), „Der Verkauf des Jägerhauses kann den Haushalt nicht retten (sinngem.)“ kann ich nicht einordnen. Sollte diese Bemerkung der allgemeinen Aufheiterung dienen oder war das sogar ernst gemein?
Man muss festhalten, in dem Antrag der FDP kann man NIRGENDWO lesen, dass die Immobilie beseitigt werden soll. Es wird nirgendwo, auch nicht andeutungsweise geschrieben, dass es ein Fehler war, das Geld zu investieren. Erst dadurch (durch den Ankauf) hat die Stadt die Möglichkeit bekommen, einem Investor Vorgaben zu machen wie z.B. – die Fassade muss erhalten bleiben –. Was gemeint sein soll mit „der Verkauf des Jägerhaus zerstöre jahrzehntelange Ortskernarchäologie (Zitat Printausgabe OP 30.03.2017)“ weiß ich nicht. Ich kann diese Aussage nicht nachvollziehen. Man muss sich einmal folgendes überlegen. Die Stadt dürfte wohl kaum die Mittel haben, um tiefgreifende Maßnahmen, die für eine sinnvolle Nutzung notwendig sind, zu investieren. Zu dem Verrotten der Straßen (kein Geld für grundhafte Sanierung) kommt jetzt das Jägerhaus hinzu.
Auch Hinweise zu „Betriebswirtschaftlich“ kamen auf. Oha.
Eine Rechnung, warum es preiswerter für die Stadt ist, die Untersuchung der Fundstücke im Jägerhaus anstatt in einer angemieteten Immobilie durchführen zu lassen, wurde NICHT vorgelegt. Es wurde „nur so gesagt„.
Wenn man es bei der Stadt wirklich ernst meint mit der Ausstellung von historischen und herausragenden Funden aus Rödermark, sollte man doch mal endlich der Staanern Kutsch einen angemessenen Rahmen verschaffen. Es wird noch lange dauern, bis die gefundenen Knochen oder Scherben einen Weg in ein geeignetes städt. Museum (wenn so etwas überhaupt einer will) findet. Aber die „Staanern Kutsch“ steht in einem sehr guten Zustand zur Verfügung. Ausgegraben, gesäubert und bewertet. Zur Staanern Kutsch gibt es schon einen wundervollen Text (nicht von Schiller oder Schwarzkopf) in einem Heftchen vom Heimat- und Geschichtsverein. Wenn man jetzt hoch als Rödermärker das Objekt betrachten könnte; „wäre das nicht wundervoll?„
„Jägerhaus“
Die Stadt betreibt durchaus aktive Bodenbevorratungs- und –beschaffungspolitik. Grundsätzlich weisen wir im Außenbereich nur Areale als Baugebiete aus, die sich mittlerweile gänzlich im Eigentum der Stadt befinden. Wir sind der Überzeugung, dass sich auch in den Ortskernen Gestaltungsspielraum nur ergeben kann, wenn die Stadt bereit ist, ggf. auch wichtige Gebäude oder Flächen zu erwerben. Im Vollzug dieser grundsätzlichen Überlegungen hat die Stadt vor Jahren das sog. Jägerhaus erworben. Die Volksbank wollte dieses Gebäude erwerben, abreißen und einen Parkplatz errichten. Stadtbildprägende Strukturen an einem wichtigen neuralgischen Punkt vor dem Rathaus wären damit aufgebrochen worden. Wir sind nicht dafür, dass dieses Gebäude jetzt wieder auf dem freien Markt veräußert wird. Erst wenn ein Gesamtkonzept für Rathausplatz und Platz vor der Kulturhalle entwickelt ist, kann über die weitere Verwendung des Jägerhauses entschieden werden. Um an solch wichtigen Punkten Stadtentwicklungspolitik optimal zu betreiben, sind wir dringend darauf angewiesen, Flächen in städtischem Eigentum in die Planung mit einbringen zu können. Bei der Debatte um das Jägerhaus sind die z. T. völlig konträren Auffassungen im Stadtparlament über die Ortskerngestaltung zu Tage getreten. Insbesondere die Freien Wähler haben erklärt, dass für sie Außenbereichsentwicklungen wie z. B. die Ausweisung auch von Wohnbaugebieten Vorrang vor der Ortskernbelebung haben.
Dem können wir so nicht zustimmen. Im Rahmen des Rödermarkplans halten wir als CDU, wie es als Antrag formuliert und gestellt ist, die weitere Ortskernbelebung für genauso wichtig wie die Darstellung und Ausweisung von Gewerbegebieten als auch Wohnbauflächen im Außenbereich. Wir werden die Ortskerne nicht aufgeben. Wir sehen dort gerade im Hinblick auf die Erneuerung und Schaffung von Wohnraum noch erhebliches Potential.
Den Antrag der FDP auf Verkauf des Jägerhauses haben wir in Anwendung dieser Grundsätze abgelehnt. Quelle: CDU Rödermark
Diesmal haben wir (Benemann, Donners) großes Gerät aufgefahren. 3 Videokameras, Drohnenstart an verschiedenen Standorten, jeweils eine Person am Bahnübergang Ober-Roden, Bahnübergang beim Gaubatz, Bahnhof Rollwald. Kommunikation untereinander per Smartphone. Jetzt muss nur noch die Bahn mitspielen.
Geplante Sequenz.
Zug fährt, kommend aus Rodgau, in Bahnhof Rollwald ein.
Start der Messung, wenn die Schranke in Ober-Roden geschlossen wird. Evtl. kurze Öffnungszeit dokumentieren. Zug aus Rödermark Richtung Rollwald, bis die Schranke wieder geöffnet wird.
Oder
Start der Messung wenn die Schranke in Ober-Roden geschlossen wird. Zug fährt in Ober-Roden los. Evtl. kurze Öffnungszeit dokumentieren. Zug aus Rollwald Richtung Bahnhof Ober-Roden bis die Schranke wieder geöffnet wird.
Erster Versuch.
Es kam nicht die S-Bahn, sondern nennen wir den mal so, ein Bauwagen der Bahn. Im Rollwald kam die Durchsage, „die planmäßige S-Bahn fällt aus.“
Zweiter Versuch.
Im Rollwald kam die Durchsage, der Zug hat Verspätung.
Dritter Versuch.
Im Rollwald kam die Durchsage, der Zug hat Verspätung.
Vierter Versuch.
LmaA! Machen Schluss.
Mit der Bahn kann man nicht planen.
Obwohl der neue Film keinen Anspruch erhebt, einen dokumentarischen Wert zur Feststellung der Schließzeiten zu liefern, ist es ein sehenswerter Film geworden, den ich hier vorstellen möchte.
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