Kick-OFF. Bürgermeisterkandidat der SPD Rödermark.

Kick-OFF. Bürgermeisterkandidat der SPD Rödermark.

Kickoff Samuel Diekmann
Kickoff Samuel Diekmann

Eine sehr gut besuchte und sehr gut gelungene Veranstaltung des Bürgermeisterkandidaten der SPD. Trotz großer Schwierigkeiten ist es dem Team (Fotodesign Benemann) um Samuel Diekmann herum gelungen, aus der Halle Urberach heraus den Bürgern die Veranstaltung LIVE in die heimischen Wohnzimmer zu übertragen. (Marc, braucht man Dich, bist Du im Urlaub. 🙂 )

Da die gesendete Übertragung weiterhin bei Facebook zum Abruf bereitsteht, kann sich jeder selbst ein Bild machen und eine  inhaltliche Wiedergabe erübrigt sich (fast) damit.

Nicht ganz. Richten Sie Ihr Augenmerk einmal auf die drohende Gebührenkeule „Straßenbeitrag“. Keiner will solch eine neue Gebühr. Wie man es aber schaffen will, ohne diese neue Gebühr die unbedingt notwendigen „Grundsanierungen“ durchzuführen, hat bisher keine der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung auf den Tisch des Herrn gelegt. Zur letzten Kommunalwahl wurde es tunlichst vermieden, diese Gebühr zu thematisieren.

Der Wahlkampf von Samuel Diekmann ist darauf aufgebaut, auch bei unangenehmen Themen den Bürgern die Wahrheit zu sagen. Vor einer Wahl davon zu reden: „Man wird wohl nicht darum herumkommen, eine neue Gebühr (Straßenbeitrag. Siehe Wahlprogramm und Video bei ca. -19.00) einführen zu müssen“, ist schon sehr mutig. Fazit zu diesem Thema: „Städte, die es nicht fertigbringen, die Finanzierung einer „grundhaften Sanierung“ in einem ausgeglichenen Haushalt abzubilden, werden schwerlich um eine solche Gebühr herumkommen.“ Ich würde mich wundern und gleichzeitig freuen, wenn es dennoch gelingen könnte.

Solch einen Mut hat der Grüne Bürgermeisterkandidat bei seiner Vorstellung bei den Freien Wählern nicht gehabt. Er hat auch, genau wie auch sein Parteimitglied Bürgermeister Kern, kein Konzept aufzeigen können, wie man die Verrottung der Straßen stoppen will. Als Gegenmittel, der Verrottung der Straßen zumindest für kurze Zeit Einhalt zu bieten, wird man öfters den Begriff „Dünnschicht“ zu hören bekommen.

Warum ich immer wieder den Straßenbeitrag erwähne, wird sich der aufmerksame Leser des „Blog für Rödermark“ fragen. Ganz einfach. Das ist der Punkt, der die Geldbörse der Bürger trifft. Um Aussagen zu weiteren Gebührenerhöhungen machen zu können, muss man auf die Haushaltseinbringung des geplanten Doppelhaushalts 2017/2018 warten. Die Steigerung der Personalkosten und die laufende gerichtliche Auseinandersetzung um die Eingruppierung der Erzieher wird noch für Sprengstoff sorgen. Hinzu kommt noch die teuerste Baustelle in Rödermark „Mensa der Schule an den Linden“ und die Übernahme der Kulturhalle.

Rödermark fehlt es an soliden Einnahmequellen und gesundem Sparen. Nur durch Geldgeschenke von Dritten ist es dem amtierenden Bürgermeister und der Schwarz/Grünen Mehrheit gelungen, sich auf der Zielgeraden zu einem „ausgeglichenen Haushalt“ zu befinden. Das bisher Erreichte zur Haushaltssanierung sehe ich nicht, nicht einmal ansatzweise, als Leistung des Bürgermeisters oder der Schwarz/Grünen Mehrheit.

Der kommende Bürgermeister wird ein schweres Erbe antreten. Er muss für solide Einnahmequellen sorgen. Er darf nicht wie bisher praktiziert auf die jährlich erscheinende Fee mit ihrem gut gefüllten Geldsack hoffen. Solide Einnahmequellen wären neben der Grundsteuer B die Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Und was benötigt man für die Gewerbesteuereinnahmen?

Und so traurig es ist, ich persönlich habe den Eindruck, Geld interessiert den Bürger. Der Rest ist den meisten völlig egal. Siehe Wahlbeteiligung zur Kommunalwahl.

BTW
Wenn meine Nachforschungen stimmen, wäre in der Halle Urberach eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 1.024 k Upload möglich. Das dürfte für BTX reichen. Anspruchsvolle Veranstaltungen, die Technik dem heutigen Standard entsprechend verlangen, wären demnach zur Zeit (ohne Marc) in der Halle Urberach nicht möglich.
 
 
Weiterführende Unterlagen
» Samuel Diekmann. Mein Wahlprogramm
» Zusammenfassung Straßenbeitrag


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Bürgermeisterwahl 2017. Samuel Diekmann. Mein Wahlprogramm

Bürgermeisterwahl 2017. Samuel Diekmann. Mein Wahlprogramm

Wahlprogramm Samuel Diekmann
Wahlprogramm Samuel Diekmann

Rödermark braucht eine starke Wirtschaft
Unsere Stadt braucht eine starke Wirtschaft. Sie sichert unseren Bürgerinnen und Bürgern Arbeitsplätze und als Stadt wichtige Einnahmen, die wir für die Aufgaben als Kommune für unsere Bürgerinnen und Bürger dringend benötigen.

Rödermark ist ein „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“, so ein Prüfurteil der Industrie und Handelskammer. Ihre Arbeit verrichten die Fach- und Führungskräfte aber in der Regel woanders. Wir schaffen es zwar, unserer Stadt als Wohnort für junge Familien zu etablieren, aber nicht unsere Jugend hier mit einem Arbeitsplatz zu binden. Gearbeitet wird meist in anderen Städten. Mein Ziel ist es, Rödermark auch zu einem attraktiven Arbeitsort für Rödermärker auszubauen.
» Link zum Wahlprogramm 2017-2023.
» LINK zu seinen Plänen zur Wirtschaft

 
Mittwoch, 31.08.2016: Kick-Off mit Thorsten Schäfer-Gümbel (TSG). Hier weitere Einzelheiten.
 
Samuel Diekmann wird versuchen den Abend auf Facebook LIVE zu übertragen. Ein hoher Anspruch. Wird es klappen? Der Veranstalter stellt die technische Voraussetzungen zur Verfügung. Und Rödermark?
 
 
Siehe auch
» Kick-OFF. Die Veranstaltung.
 

Straßenbeitrag. Man kann es nicht oft genug wiederholen

Straßenbeitrag. Man kann es nicht oft genug wiederholen.

Wo will Rödermark das Geld für notwendige grundhafte Sanierungen der Straßen hernehmen?

Hofft der Bürgermeister weiterhin auf das Glück, Zuweisungen von dritter Stelle zu bekommen?

Kommt der Straßenbeitrag mit dem kommenden Doppelhaushalt?

Kommt der Straßenbeitrag erst nach der Bürgermeisterwahl?

Man hat in Rödermark das Gefühl, es gibt kein Problem mit unseren Straßen und auch keinen Bedarf „grundhafte Sanierungen“ durchzuführen und damit einen Straßenbeitrag zu beschließen.

Bei vielen Fragen werden die wirklichen Spezialisten von der Stadt eingeladen, um zu bestimmten Themen Auskunft zu geben (ÖPNV, Bauprojekte, Einzelhandelskonzept …….). Die Verwaltung scheint der Meinung zu sein, bei Straßenbeitrag besteht dazu kein Bedarf.

Ich kann mich nicht erinnern, dass die Bürger in Rödermark ausführlich über mögliche Straßenbeiträge informiert wurden. Ich war z.B. bei einer solchen Veranstaltung in Pfungstadt. Dadurch bin ich einigermaßen in der Lage, die in Rödermark getätigten Aussagen zu den „wiederkehrenden Beiträgen“ einzuordnen.

Es ist noch nicht lange her, da habe ich in Rödermark einen Vortrag (nicht von der Stadt organisiert) gehört, bei dem am Rand auch die „wiederkehrenden Beiträge“ angesprochen wurden. Mein Urteil: „Plakativ und falsch“. Aber das war wohl egal. Hauptsache die Leute haben was gehört und glauben den Worten.

Ob es für Rödemark gut ist, den „einmaligen Straßenbeiträge“ oder die „wiederkehrenden Beiträge“ einzuführen, lassen wir hier einmal außen vor. Evtl. gibt es ja noch eine „andere Lösung“, die in einem noch nicht veröffentlichen Dokument in irgendeiner Schublade der Verwaltung herumliegt und den Königsweg aufzeigt. Eigentlich MUSS die Verwaltung einen solchen Plan haben, oder ist der Plan „die Straßen weiter verrotten zu lassen?“ Lassen Sie sich nicht von evtl. Aussagen zur Schwimmbadstraße oder Am Wiesengrund blenden. Bei zumindest einer dieser Straße wurde ein „fiktiver Straßenbeitrag“ erhoben. Ohne diesen Straßenbeitrag hätte Rödermark die Straße(n) nicht grunderneuern dürfen.

Sie haben die Möglichkeit bei Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten diese zu diesem Thema zu befragen. Bei der SPD haben Sie am 31.08.2016 die Möglichkeit. Der Bürgermeisterkandidaten der AL/Die Grünen lehnt einen Straßenbeitrag ab. Eine Lösung konnte er allerdings, nicht einmal ansatzweise, präsentieren. Die Bürgermeisterkandidaten der FDP (Fragestellung in der 2. Septemberwoche möglich) und CDU (???) konnten noch nicht befragt werden.

Wir können nur hoffen, dass die Schwarz/Grüne Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung alles im Griff hat und die drohenden Belastungen nicht dramatisch ist und es die Lösung bereits gibt. Auch ohne weitere Belastung der Bürger.

Am 10.09.2016 wurde die in der Offenbach Post die Zahl 15.000.000,00 für die Sanierung (einschl. der grundhaften Sanierung) genannt. 2 ½ Jahre vorher wurde von der Bauverwaltung die Zahl 10.000.000,00 für die grundhafte Sanierung genannt.

Wir lassen externe über den öffentlichen Nahverkehr im Ausschuss referieren. Bei Bauvorhaben spricht der Investor. Die Stadt lässt ein Einzelhandelskonzept erstellen …… Aber hat man einmal die Stadtverordneten/Bürger über wiederkehrende Beiträge informiert? So wie zum Beispiel die Stadt Babenhausen

Straßenbeitrag über die Grundsteuer B
Abgesehen davon, dass dies wohl nicht mehr funktionieren wird. Die Bürger der Stadt Rödermark haben damit schon Erfahrung gemacht. In der Amtszeit des Grünen Bürgermeisters, Roland Kern, wurde im Rahmen eines befristeten Straßeninvestitionsprogramms 2005-2008, die Grundsteuer B, befristet bis 2010 um 40% erhöht. Nach 2010 wurde die Grundsteuererhöhung natürlich NICHT zurückgenommen und wurde dem normalen Haushalt der Stadt zur Verfügung gestellt. Ein entsprechender Antrag der FDP wurde abgelehnt.

Schade, zu diesen Kommunen zählt Rödermark nicht

Bei zahlreichen Infoveranstaltungen in interessierten Kommunen quer durch Hessen konnten wir durchweg feststellen, dass sowohl die politisch Verantwortlichen als auch die Bürger die Vorteile dieser Form der Beitragserhebung (niedrige Jahresbeiträge für viele statt hohe Einmalbeiträge für wenige) erkennen und begrüßen. Quelle: kc-systemhaus

Siehe auch
» Babenhausen. Satzung wiederkehrende Beiträge
» Präsentation wiederkehrende Beiträge


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

FDP Sommertour kann beginnen.

FDP Rödermark. Sommertour 2016. 28.08.2016.

FDP Sommertour
FDP Sommertour

Sommertour1
 
Nach der Tour gibt es hier gegrilltes und kühle Getränke.
 
Hier die Einzelheiten zur Tour

Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.