Die gute Fee kommt doch noch. Geld ist jetzt genug da.

Die gute Fee sorgt für Geldfluß
Die gute Fee sorgt für Geldfluß

Zusammenarbeit mit Messel. Ein Geldsegen für die Ordnungspolizei in Rödermark?
Die Ordnungspolizei aus Rödermark wird in Zukunft auch in Messel Streife laufen/fahren. Der »Geldzufluss« in Höhe von 27.000,00€ aus Messel und zuzüglich 10.000,00€ für 5 Jahre aus der Landeskasse macht es möglich.

Mit diesen 37.000,00€ (in 5 Jahre sind es dann 27.000,00€) wird es der Stadt Rödermark möglich sein, zusätzliches Personal einzustellen. Nicht zu vernachlässigen sind die anteiligen Einnahmen durch Knöllchen.

Was ist mit einem Auto? Laufen in Rödermark zwei von den bisher vier Ordnungsamtsmitarbeiter in der Zeit, wo die Kollegen in Messel sind, Fußstreife oder fahren der/die neue(n) Kollege(n) mit dem Rad nach Messel? Denkt man an einen oder zwei neue Mitarbeiter? Wenn es nur einen neuen Kollegen geben sollte, wird dann nicht in Rödermark die Präsenz der Ordnungspolizei sinken? Wird ein zusätzliches Auto benötigt? Wie viel Zeit wird das Ordnungsamt zusätzlich für Messel investieren müssen? Mit Streife fahren wird es nicht getan sein. Was wird an Büroarbeit anfallen?

Es wird nicht nur einen »Geldzufluß« für Rödermark geben, sondern auch eine mordsmäßige Einsparung für Messel. Durch den Deal mit Rödermark spart Messel jährlich 80.000,00€

Das ganze Projekt wirft mehr Fragen auf, als es Antworten gab. Nach einer durchdachten Kostenrechnung sieht es bisher nicht aus.

[…]Personelle Aufstockungen bei der Ordnungspolizei in Rödermark seien wohl erforderlich, um das größer werdende Aufgabengebiet effektiv bearbei-en zu können. Geldzufluss dafür gebe es ja schließlich: Die besagten Beträge aus der Gemeindekasse in Messel und der Landeskasse in Wiesbaden.[..] Quelle: Groß-Klein: Eine Streife für zwei Kommunen. Seite 3.

Siehe auch
» 13.02.2020 Ist die Ordnungspolizei bisher an Wochenenden und abends Streife gefahren?
» 24.01.2020 Gute Qualität zahlt sich aus.

Ist die Ordnungspolizei bisher an Wochenenden und abends Streife gefahren?

Polizeistreife in Messel
Polizeistreife in Messel

Ich verstehe unter „ABENDS“ so ab 18.00h bis 23.00h.

[..]Die Ordnungsamtsmitarbeiter sind dann in beiden Kommunen (Anm. Messel) unterwegs, auch abends und an Wochenenden.[..]“ Quelle Stadtpost.

Ich habe nicht mitbekommen, dass unsere Ordnungspolizei bisher -abends und an Wochenenden- unterwegs war. Wenn ich mich täuschen sollte, bitte ich um eine entsprechende Information, damit ich das hier korrigieren kann.
Woher nimmt die Ordnungspolizei jetzt plötzlich die Zeit her, auch tagsüber in Messel Streife zu fahren? Ich hatte schon mal erwähnt: haben sich die Mitarbeiter der Ordnungspolizei bisher im Amt fürchterlich gelangweilt? Und die Kosten? Selbst bei dem in der Stadtpost aufgeführten Zuschuss, kann ich mir sehr schlecht vorstellen, dass Rödermark, im Gegensatz zu Messel, mit einer Nullnummer rauskommt. Bzw. wie Messel, 80.000,00€ spart. Rödermark, die Sparbüchse für Messel? Siehe OP-Online

Wenn alles so richtig rund und gut sein sollte, dann hätte der hauptamtliche Magistrat das mal deutlich ansprechen können. Die Stadtverordnetenversammlung am 4.2.2020 wäre die ideale Plattform gewesen. Presse war da, die Stadtverordneten waren da, der ehrenamtliche Magistrat war da und sogar einige Zuhörer. Der Tagesordnungspunkt -Mitteilungen des Bürgermeisters- bietet sich für solche Informationen geradezu an. Was er gesagt hat, können Sie hier nachlesen. Mitteiliungen des Magistrats. Stavo 4.1.2020

WICHTIG. Am 24.01.2020 gab es in etwa die gleichen Informationen wie am 13.02.2020 in der Stadtpost. Die Stavo war am 4.02.2020.

Aufgepasst, wenn der Wunsch der Verwaltung kommen sollte, dass Ordnungsamt muss aufgestockt werden. Für mich sehr gut vorstellbar.

Siehe auch
» 19.02.2020 Die gute Fee kommt doch noch. Geld ist ja jetzt genug da.
» 19.02.2020 Groß-Klein: Eine Streife für zwei Kommunen. Seite 3.
» 24.01.2020 Gute Qualität zahlt sich aus.

Gute Qualität zahlt sich aus.

Qualität
Qualität

Obwohl Messel zum Landkreis Darmstadt/Dieburg gehört, hat man eine Kooperation mit der Rödermärker Ordnungspolizei vereinbart. Der potentielle Partner aus dem eigenen Landkreis wäre Eppertshausen gewesen. Da die Eppertshäuser Ordnungspolizei aber nicht die Qualität wie in Rödermark hat, hat Messel sich für die Zusammenarbeit mit Rödermark entschieden. So zu lesen bei OP-Online

Qualität
Von Messel nach Eppertshausen ist es zwar fast gleich weit, aber die Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg hat keine eigene Ordnungspolizei, sondern greift auf einen privaten Sicherheitsdienst zurück. Nach Darmstadt sind es zehn Kilometer, genauso wie nach Dieburg. Siehe fr.de

Aufgabenliste (Auszug)
Zuvor hatte Larem erklärt, dass viele Menschen die Ordnungsbehörde einer Kommune lediglich mit der Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs in Verbindung bringen würden. Dabei gehe es auch um viele andere Dinge, etwa die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, des Nichtrauchergesetzes, der Gewerbeordnung, des Spielhallengesetzes oder die allgemeine Umsetzung kommunaler Satzungen. Siehe echo-online

Zeitaufwand
Ohne genau den Überblick über den Zeitaufwand für das zusätzliche Arbeitsaufkommen zu haben, erscheinen mir die übernommenen Aufgaben (wenn man die Aufgaben ernst nimmt bzw. ordentliche Arbeit abliefern will ) ein Job für eine Ganztagskraft mit einem zusätzlichen Fahrzeug zu sein.
In Messel Streife gehen und fahren, Knöllchen für Verkehrssünder schreiben, Gaststättenbetriebe und Spielhallen kontrollieren, in Parks und Grillplätzen nach dem Rechten schauen, Setz- und Brutzeit überwachen.
Man fragt sich, wie kann man einer Zusammenarbeit zustimmen, wenn die eigene Bevölkerung zur Setz- und Brutzeit die fehlende Überwachung bemängelt. Man hat scheinbar auch heute schon keine Zeit zu einer Überwachung der Aktivitäten am Badehaus im gebotenen Maß nachzukommen.

Warten wir auf die ersten Aussagen wie: „Wir sind auf Kante genäht. Wir brauchen mehr Personal.“
Neues Personal können wir uns ja jetzt auch erlauben. Von Messel gibt es 27.000,00 € p. Jahr (+anteilig Knöllchen). Die Stadt erhält innerhalb der ersten fünf Jahre vom Land einen Zuschuss von 50.000 Euro.

Bei einem Zuschuss von 10.000,00 p. Jahr in den ersten 5 Jahren + 27.000,00 von Messel ergibt sich:
(10000+27000)/12 = 3083,00 €. Bei einem Verrechnungssatz von 50,00€ (angenommen) pro Stunde, werden sich zwei Mitarbeiter des Ordnungsamts einschl. Fahrzeug für 61 Stunden pro Monat in Messel bewegen. Fällt der Zuschuss weg, muss sich auch der Zeitaufwand reduzieren.

Kosten/Nutzen. ?Win-Win? Für Messel ein toller Deal.
Rödermark erhält für die Gründung des „Verwaltungsbehördenbezirks“ innerhalb der ersten fünf Jahre eine Landesförderung in Höhe von 50 000 Euro, erläuterte Bürgermeister Rotter die Vorteile für seine Stadt. Sein Kollege Larem wiederum geht davon aus, dass die Kooperation der Messeler Verwaltung jährlich 80 000 Euro spart – die berühmte Win-win-Situation also. OP-Online
Bei so einem (einseitigen?) Deal hättte es sich angeboten, auch mal über die KL/Trasse zu reden.

Fazit
Wenn die bei der Ordnungspolizei soviel Zeit (+/- x) abgeben können, müssen die sich bisher ja fürchterlich gelangweilt haben. Man wird wohl zwei neue Mitarbeiter eintellen müssen,
 
Siehe auch
» Die gute Fee kommt doch noch. Geld ist ja jetzt genug da.
» Groß-Klein: Eine Streife für zwei Kommunen. Seite 3.
» 29.12.2017 Gemeinsamer Ordnungsbehördenbezirk von Egelsbach und Erzhausen
Reaktionen bei Faceboook zur fehlender Präsens.


Geht es noch um das Wohl der Bürger? (Nachtrag 10.07.2010)

Geht es noch um das Wohl der Bürger? (Nachtrag 10.07.2010)25.06.2010 (KOD)- Die Offenthaler sind glücklich jetzt endlich eine Umgehungsstraße für ihren Ort zu haben.
 
Ich bin jahrelang zur Arbeit durch Offenthal gefahren. Die Offenthaler haben Ihre Umgehungsstraße wirklich verdient.
 
Was einem allerdings so richtig auf die Palme bringen kann, ist die folgende Passage aus dem Artikel in der Offenbach-Post:

Quelle: Offenbach-Post. …..Die Stadt hätte ihre Bedenken schon bei der Offenlegung der Pläne im November 2004 äußern müssen. Doch das sei vier Tage zu spät passiert, argumentierten die Kasseler Richter. Mit ihrer Klage wollte die Stadt den Bau der Straße nicht grundsätzlich stoppen, sondern nur die erwarteten Belastungen für Urberach (täglich 1 500 Autos mehr) minimieren……Hier der ganze Artikel .

Man beachte, sechs Jahre später wird ein Klage abgewiesen weil es hier um eine Fristversäumung von 4 Tagen geht. NACH 6 JAHREN!
 
Es geht bei der Klage nicht darum den Bau einer Umgehungsstraße für die Offenthaler grundsätzlich zu verhindern. Es geht darum, dass bei einer Umgehungsstraße Urberach nicht alles auszubaden hat und die KL-Trasse  für das Abwenden zusätzlicher Lärmbelastung für Urberach unabdingbar ist.
 
Geht es eigentlich nur um Fristen oder um das Wohl der Bürger. Ist es eigentlich völlig egal, dass die Bürger in Urberach jetzt täglich 2.000 Autos mehr im Ort haben. Ok, Offenthal hat seine wohlverdiente Ruhe.
Urberach den schwarzen Peter.

Was wird jetzt passieren. Urberach wird jahrelang mit Plakaten und Aufrufen gegen den immer stärker werdenden Verkehr und die damit verbundene Lärmbelästigung protestieren. Jetzt ist der Startschuss für ein 50jähriges andauernde Verfahren gefallen. Irgendwann in 2030 wird sich dann eine Planungsgruppe bilden, die dann in 2040 zu dem Ergebnis kommt: „Viele Autos. Viel Lärm. Wir bauen eine Umgehungsstraße für Urberach.“ Dann wird die Straße gebaut und ich nehme an so um 2060 eingeweiht. In 2060 geht es dann bestimmt nicht mehr um Lärm oder Feinstaub. Elektroautos sind recht leise und haben keinen Auspuff.
 
Allerding wurde vom Hessischen Verkehrsministerium am 17.11.2009 eine direkte Umfahrung Urberachs abgelehnt. Quelle CDU-Messel
 
 
Zitat CDU-Messel

…..Einwohner großen Dreieicher Stadtteil scheint eine schier unendliche Geschichte von Verkehr, Lärm und Feinstaub zu Ende zu gehen.
Ein paar Hürden werden jedoch noch zu nehmen sein, auch wenn das fast 50 Jahre lange Tauziehen um das Projekt mit dem Pflanzen eines Speierlingbaums offiziell beendet worden ist…..Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

 
Im September 2009 hatte weder Eppertshausen noch Messel grundsätzliche Bedenken gegen die KL-Trasse.

Zitat aus FR-online.de ….In Messel gibt es laut Bürgermeister Udo Henke (CDU) bislang keine Bedenken. Sein Amtskollege Carsten Helfmann (CDU) aus Eppertshausen will konkrete Zahlen abwarten, um die Auswirkungen abschätzen zu können. Das Eckpunktepapier war bereits Thema im Bauausschuss und wurde der Gemeindevertretung zur Annahme empfohlen…..Lesen Sie hier den ganzen Artikel bei fr-online.de .

Lesen Sie auch den Artikel in der Offenbach-Post.
KL-Trasse rückt in weite Ferne.
Ein Artikel der Rödermark-Partei. AL/Die Grünen.
AL-GRÜNE zur Planung der Ortsumfahrung von Offenthal
 
 
Nachtrag 10.07.2010
Ortsumfahrung Offenthal – Chance für Rödermark!
von FDP Ortsverband Rödermark
 
Lesen Sie auch: Rödermark KL-Trasse (Zusammenfassung)