Schnelle Netze. Präsident der Bundesnetzagentur in Rödermark

(Veranstaltung 25.11.2010 der SPD-Rödermark) Am 25.11.2010 ist der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurt, auf Einladung der SPD zu einer Podiumsdiskussion in der Kulturhalle zu Gast. Das Betätigungsfeld von Matthias Kurt ist breit gefächert. Um nur die drei wichtigsten zu nennen: Stromnetze, Schienennetze und Datennetze.
 
Aus Zeit.de. Matthias Kurth der oberste Regulierer der Bundesrepublik

Heute ist Matthias Kurth der oberste Regulierer der Bundesrepublik. Er sorgt für mehr Wettbewerb, wo lange Zeit mächtige Monopolisten das Sagen hatten: bei der Post, der Telekom und jetzt auch bei den Strom- und Gaskonzernen. Ein heikler Auftrag? »Nein«, entgegnet Kurth. Das Ganze erinnere ihn schon ein wenig an die Ziele der Achtundsechziger. Die wollten damals verkrustete Strukturen aufbrechen, er heute starre Märkte öffnen. Dabei läge ihm am Ausgleich der Interessen zwischen den Unternehmen ebenso viel wie an dem zwischen Unternehmen und Verbrauchern. »Ich will den Erfolg«, sagt er, und das ist einer seiner Lieblingssätze…weiterlesen bei zeit.de


Matthias Kurth: Wettbewerb ist der Garant für Netzneutralität. Aus faz-community.faz.net

Matthias Kurth, der Präsident der Bundesnetzagentur, nimmt Stellung zur Netzneutralität, der vielleicht wichtigsten Debatte, die im Internet geführt wird. Es geht um die zentrale Frage, ob alle Daten gleich behandelt und transportiert werden, oder ob die Betreiber der Netze das Recht haben, Daten unterschiedlich zu behandeln. Dürfen zum Beispiel die Daten zahlungskräftiger Internetunternehmen schneller transportiert werden als die Daten eines Start-ups? Leiden Wettbewerb und Innovation, wenn die großen Unternehmen und die Netzbetreiber ein Zwei-Klassen-Internet schaffen? Ein Vorschlag von Google und Verizon, die lange gewahrte Netzneutralität in den Mobilfunknetzen aufzuweichen, hat die Diskussion auch in Deutschland in Gang gebracht, zum Beispiel mit der Gründung der Initiative Pro Netzneutralität. Matthias Kurth plädiert in seinem Gastbeitrag, der in dieser Form auch in der Printausgabe der F.A.Z. erschienen ist, für einen Weg, der Wettbewerb garantieren soll…Lesen Sie bei faz-community.faz.net weiter.

 
Zu Datennetze
Lesen Sie zu Datennetzte: Cloud Computing. Nix für Rödermark.
 

Schnelle Netze
Schnelle Netze

 
Zu Schienennetze fällt mir ein nettes Thema ein :-(. Mag zwar zunächst den Eindruck erwecken „Was hat Schiene mit Bus zu tun?“ Es geht hier um die Deutsche Bundesbahn und einem Gesetz aus dem Jahr 1934. Ist ja mal eine Frage wert an den obersten Regulierer der Bundesrepublik.
» Busmitfahrgelegenheit vor dem Aus? DeinBus oder Yourbus
» Die Bahn und die kreative Konkurrenz. (19.11.2011 Gerichtsverhandlung)
 
Nachtrag 23.11.2011

Matthias Kurth zu Gast bei der Rödermark-SPD
Unter dem Titel “Die Zukunft braucht schnelle Netze – überall!” lädt die SPD Rödermark am Mittwochabend in die Kulturhalle in Ober-Roden ein. Auf dem Podium wird neben örtlichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Bildung und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach, Dr. Bernhard Mohr, vor allem Matthias Kurth, Chef der Bundesregulierungsbehörde, Platz und Stellung nehmen. Das Thema ist mit “Netzen” bewusst offen gehalten. Ausgangspunkt wird aber sicher die Versorgung mit schnellen Internet-Zugängen sein. … Weiter bei der SPD-Rödermark


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Kandidatenlisten für die Stadtverordnetenversammlung in Rödermark ab 2011.

Kommunalwahllisten (Stadtparlament, STAVO) der Rödermärker Parteien für den 27.03.2011. An diesem Tag wird auch der Bürgermeister von Rödermark neu gewählt.
 
Zurzeit sind in der Stadtverordnetenversammlung (STAVO) 45 Abgeordnete vertreten. Durch den Beschluss der Stadtverordneten am 22.03.2010 wurde beschlossen, die Stadtverordnetenversammlung ab 2011 auf 39 Sitze zu verkleinern.
Siehe: Rödermark. Ab 2011 nur noch 39 Stadtverordnete

Fehlende Parteien folgen.
 

CDU

1. Lips, Patricia
2. Rotter, Jörg
3. Gensert, Michael
4. Rebel, Dieter
5. Steiger, Maximilian
6. Gierszewski, Anne
7. Sulzmann, Sven
8. Reusch, Mona
9. Schneider, Herbert
10. Hente, Hans-Peter
11. Billing, Stefan
12. Drescher, Bernd
13. Fluck, Josef
14. Käfer, Günther
15. Erkelenz, Adrienne
16. Hartung, Ralph
17. Sulzmann, Hans
18. Keck, Franz
19. Menckhoff, Jürgen
20. Barasch, Ingelore
21. Görlich, Alexander
22. Weiland, Jochen
23. Heilig, Angela
24. Knapp, Horst-Peter
25. Kunther, Christoph
26. Spieß, Michael
27. Karius, Klaus
28. Schrod, Helmut
29. Rebel-Krug, Maria
30. Beetz, Sebastian
31. Menckhoff, Konstantin
32. Nitsch, Viola Angela
33. Schneiders, Jürgen
34. Simic, Franz
35. Rutow, Nadine
36. Bärwalde-Schneiders, Monika
37. Wehner, Markus
38. Gotta, Ulrich
39. Becht, Maria

AL-Die Grünen.

1 Stefan Gerl Urberach
2 Kathi Rickert Ober-Roden
3 Eckhard von der Lühe Ober-Roden
4 Nina Daum Urberach
5 Michael Uhe-Wilhelm Ober-Roden
6 Perihan Demirdöven Urberach
7 Brigitte Beldermann Urberach
8 Gerd Schickel Waldacker
9 Karin von der Lühe Ober-Roden
10 Reimund Butz Urberach
11 Michael Baumer Urberach
12 Friedhelm Mersmann Urberach
13 Michel Simon Urberach
14 Thomas Graf Ober-Roden
15 Christiane Lotz Urberach
16 Siegbert Klemen Urberach
17 Anette Weckesser Urberach
18 Sylvia Baumer Urberach
19 Ingrid Acker Ober-Roden
20 Hans-Jürgen Daum Urberach
21 Andreas Bürgam Ober-Roden
22 Annette Böffinger Urberach
23 Karl Schäfer Ober-Roden
24 Hannelore Röhrig Ober-Roden
25 Jan Berz Urberach
26 Karin Dauer Ober-Roden
27 Gerald Billig Waldacker
28 Ramona Simon Urberach
29 Luitgard Mück Urberach
30 Sandra Schallmayer Ober-Roden
31 Tanja Seybold Ober-Roden
32 Manfred Sünder Ober-Roden
33 Tobias Butz Urberach

 
SPD-Rödermark

Die Kandidatenliste aus dem Beschluss der Mitgliederversammlung 2.10.2010

 
FDP-Rödermark

1 Gensert, Hans
2 Remy, Oliver
3 Kruger, Tobias
4 Werner, Dr. Rüdiger
5 Köhler, Kathrin
6 Köhler, Andreas
7 Künnecke, Dr. Heinz
8 Stadler, Bernd
9 Schaefer, Wolfgang
10 Hartmann, Klaus
11 Gerike?Emmel, Lisa
12 Künnecke?Durwen, Dr. Christa
13 Leutloff, Dr. Siegmar
14 Reh, Kevin
15 Werner, Gabriel
16 Eigenbrodt, Marcus
17 Beyersdorff, Bernd

 
Freie Wähler Rödermark

1 Ingolf Heiß
2 Manfred Rädlein
3 Peter Schröder
4 Ullrich Czerwinski
5 Gerd Gries
6 Hans-Dieter Scharfenberg
7 Siegfried Kupczok
8 Claudia Graf
9 Klaus Neumann
10 Erhard Grams
11 Volker Krümmelbein
12 Anja Zischka
13 Erika Becker
14 Steffen Schwaar
15 Magdalena Günther
16 Gudrun Czerwinski.

 
 
Erinnerungen an 2006
Ergebnis der Kommunalwahl 2006.
 
 
Lesen Sie hier ein wenig darüber was/wen Sie bei der Kommunalwahl wählen.
 
Nachtrag 30.04.2011
Kommunalwahl 2011. Ergebnis.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Cloud-Computing. Nix für Rödermark.

Anlass für diesen Artikel ist eine Studie von Microsoft.
Eine Studie von Microsoft hat ergeben, dass durch Cloud-Computing große Unternehmen Einsparungen im Energiebedarf und CO2-Ausstoß um 30% senken können. Aber warum ist das nix für Rödermark?
 
Der Versuch einer Erklärung
Bei Cloud-Computing liegen Daten und/oder Programme irgendwo im Internet. Der Anwender greift über das Internet auf diese Informationen zu.
Cloud-Computing und das Endziel. Sie brauchen sich keine eigene Software für Briefe (Word), Kalkulation (Excel) , Präsentation (PowerPoint), Grafik, Geschäftsprogramme (Auftragsbearbeitung, Fibu ….) u.v.a.m. anzuschaffen. Der PC kann einige Nummern kleiner gewählt werden (und damit auch weniger Strom verbrauchen), da die Programme im Internet laufen und Ihren PC weniger belasten. Sie können von jedem Ort und unterschiedlichen PCs auf Ihre Daten zugreifen. Egal ob Windows, Unix oder Mac. Ein Programmupdate gehört der Vergangenheit an. Sie brauchen keinen eigenen Server, der 24 Stunden Strom verbraucht, vorzuhalten. Da Sie keinen Server mehr benötigen, brauchen auch keinen klimatisierten Raum mehr. Das bedeutet: weitere Stromeinsparung.
 

Ein einfaches Rechenbeispiel.
Ich möchte meinen Blog auf meinem Server zu Hause (über DynDns) dem Internet zur Verfügung stellen.
Der Server läuft 24 Stunden und verbraucht 80 Watt pro Stunde. 24×80*30=57KW. 57KW * 24 Cent macht in etwa 14,00 Euro pro Monat.
Lassen wir den wirklich schmächtigen und kleinen Server 600,00 Euro kosten und der wird wohl 5 Jahre seinen Dienst tun. 600 / 60 Monate ergibt 10 Euro pro Monat.
Gesamtkosten ca. 24,00 Euro p. Monat.
Gesamtstromverbrauch Jahr 684 KW. Bei dem Stromverbrauch wurde mit einem sehr kleinen Server gerechnet und natürlich ohne Klimaanlage.
 
Ein einfaches Hosting-Paket (da bin ich nicht alleine auf dem Server), bei dem ich meinen Blog vorhalten kann, ist ab 4,00 Euro Monatsmiete zu haben. Die Rechnung geht selbst dann auf, wenn ich mir einen Server anmiete, der mir ganz alleine gehört.
 
Wie Sie sehen, sind alleine die Energiekosten bei einem eigenen Server höher als die Monatsmiete bei einem angemieteten Server. Bei dem eigenen Server ist das Thema Datensicherung noch nicht angesprochen worden. Bei dem Angemieteten ist diese schon enthalten.
Es nutzen eben viele Anwender die bestehende Infrastruktur.
 
 
Arbeitet man in einem Bereich OHNE schnelle Internetverbindung, ist aus der Sicht eines Gewerbetreibenden/Firma der Standort nicht besonders gut geeignet und für einen Privatmann sehr ärgerlich.
Für ein in Rödermark bestehenden Unternehmen kann das ein Grund für einen Wegzug sein und für neue Interessenten wird (kann) Rödermark keine Alternative sein.
 
Um Kosten zu sparen, ist es unabdingbar, Zugang zu einem schnellen Internetanschluss zu haben. Ein schneller Internetzugang wirkt sich auch sehr positiv auf die Umwelt aus.
 
Langsames Internet kann man bald mit einem fehlenden Autobahnanschluss gleichsetzen.
 
AL/Die Grünen in Rödermark sollten sich gut überlegen, wie sie abstimmen werden, wenn es in der STAVO um schnelles Internet geht. Wenn man schon gegen den Fortschritt ist, die CO2 Einsparung ist aber Parteiprogramm.
 
 
Bei der Stadtverordnetenversammlung am 2.12.2009 hat CDU, SPD und FDP den Magistrat beauftragt, mit allem nötigen Nachdruck darauf hinzuwirken, dass im gesamten Rödermärker Stadtgebiet die aktuell höchstmögliche Breitband-Internet-Datenübertragungsrate (Richtwert: Down-/Upstream: 16.000/1.024 kbit/s) – speziell auch für Privat- und Endkunden – technisch und faktisch verfügbar wird.
 
AL/Die Grünen haben sich gegen diesen Beschluss gestellt. Ein Stadtverordneter der AL/Die Grünen brachte seinerzeit (STAVO 2.12.2010) als Begründung:

1Mbit sei genug für Rödermark.

 

Herr Tobias Kruger begründet den Antrag für die Antragsteller und betont die Notwendigkeit eines flächendeckend schnellen Internetzugangs, der auch einen Standortfaktor für Rödermark darstelle.

 
Lesen Sie auch den Artikel „Braucht Rödermark schnellen Internetanschluss? der nach den o.g. Stadverordnetenversammlung abgestellt wurde.
 
Einen Termin den Sie sich notierten sollten
Do., 25.11.2010 Veranstaltung der SPD: Schnelle Netze überall mit Matthias Kurt
 
 
Nachtrag 20.11.2010
Deutschland Online. Leben im Netz.
Auszug aus dieser Studie

» Die künftige gesellschaftliche Entwicklung durch das Breitband-Internet wird verstärkt alle Lebensbereiche betreffen: das Berufsleben, die Aus- und Weiterbildung oder die persönliche Freizeit.

» Das Breitband-Internet stellt einen bedeutenden Wettbewerbsfaktor im internationalen Standortwettbewerb dar.

» Die besondere Bedeutung der Informationstechnologie und Telekommunikation wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Bis zum Jahr 2015 soll sich der aktuelle Anteil am Bruttoinlandsprodukt auf fast 12 Prozent nahezu verdoppeln

 
Nachtrag 17.02.2012
Papierlose Stadtverordnetenversammlung (Stavo). Einstimmung auf eine beginnende Diskussion.


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

SPD-Rödermark. Kommunal ist nicht Egal

( von spd-roedermark.de ) SPD Unterbezirk lädt am 3. November um 19:30 Uhr zur Auftaktveranstaltung „Kommunal ist nicht Egal“ in das Foyer der Kulturhalle in Ober-Roden ein.
Thema der Podiumsdiskussion mit Experten aus Gewerkschafts- und Wohlfahrtsverbänden werden die sozialen Folgen leerer Kassen in Kommunen sein.
 
Hohe Schuldenberge sind in deutschen Kommunen zu einem allgegenwärtigen Symbol der Politik geworden. Kaum eine Stadt kann sich als schuldenfrei bezeichnen. Wie soll nun auf dieses schon jahrelang köchelnde Problem reagiert werden? Welche Auswirkungen hat das Fehlen von Geld auf die soziale Situation in den Familien und vor Ort, und warum benötigen die Kommunen überhaupt eine gesicherte Finanzierung? …Lesen Sie den ganzen Artikel bei der SPD-Roedermark.
 

Bericht von der Versammlung
Hohe Schuldenberge sind in deutschen Kommunen zu einem allgegenwärtigen Symbol der Politik geworden. Kaum eine Stadt kann sich als schuldenfrei bezeichnen. Wie soll nun auf dieses schon jahrelang köchelnde Problem reagiert werden? Welche Auswirkungen hat das Fehlen von Geld auf die soziale Situation in den Familien und vor Ort, und warum benötigen die Kommunen überhaupt eine gesicherte Finanzierung? …Lesen Sie weiter bei der SPD-Rödermark.


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Straßenbeitrag und Freie Wählergemeinschaft Dreieich

Update 4.12.2011
Lesen Sie den Artikel vom 3.12.2011
Hausbesitzer in Hessen. Das kann/wird teuer werden.

Ministerpräsident antwortet FWG: Straßenbeitragsrecht wird geändert! (28.10.2010)

Gute Kunde konnte Uwe Fritzschner, Fraktionsvorsitzender der FWG seinen Kolleginnen und Kollegen anlässlich der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 28.10.2010 überbringen. In einem Schreiben des Innenministeriums an die FWG–Oberen Gros und Fritzschner wird nun ausdrücklich festgehalten, dass die Landesregierung eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes 2011/212 anstrebt mit der Folge, dass die Städte auch wiederkehrende Straßenbeiträge erheben dürfen. Wiederkehrende Beiträge bedeutet nichts anderes, als dass der Aufwand für die Sanierung gänzlich abgenutzter Gemeindestraßen – in der Regel haben Straßen eine Nutzungsdauer von 30 Jahren – auf alle Eigentümer der Stadt umgelegt werden darf. Hierbei werden sie immer nur mit einem Teil des Erneuerungsaufwands, und zwar mit 50% bis 75%, je nachdem, ob es sich um eine Durchgangs- oder Anliegerstraße handelt, belastet. Nach dem Schreiben des Innenministeriums soll ab 2011 oder 2012 nunmehr eine die gesamte Bürgerschaft umfassende solidarische Lösung für die Grunderneuerung abgenutzter Gemeindestraßen möglich sein.

Nach der Bürgerversammlung vom 6. September, in der die von der Kommunalaufsicht geforderte Einführung des Straßenbeitrags in Dreieich ein wesentlicher Diskussionspunkt gewesen ist, hatten die FWG–Oberen Ministerpräsident Bouffier angeschrieben und eine Änderung der jetzigen Gesetzeslage gefordert. Der Ministerpräsident hatte das Innenministerium gebeten, der FWG zu antworten. Die jetzt vorliegende Antwort macht uns zuversichtlich, so Gros.

Für Gros und Fritzschner fällt noch Nacharbeit auf das Schreiben des Innenministeriums an. Zum einen komme es jetzt darauf an, bei der geplanten Gesetzesänderung den umlegungsfähigen Anteil des Aufwands für die Grunderneuerung von Straßen auf 50% zu begrenzen. Die Finanzierung zu 50% über Beiträge und zu 50% über Steuern sei ausgewogen und entspreche einer gerechten und solidarischen Belastung der Bürgerschaft, meinen die Beiden. Sie appellieren deswegen an den Städte- und Gemeindebund, bei der Begleitung der geplanten Gesetzesänderung sich dafür einzusetzen, den umlegungsfähigen Anteil auf 50% zu beschränken. Wir werden ein entsprechendes Schreiben an unseren Spitzenverband richten, erklären Gros und Fritzschner.

Zum weiteren ist es in der jetzigen Übergangsphase wichtig, dass die Stadt von einer Grunderneuerung abgenutzter Gemeindestraßen Abstand nehme, um Konflikte mit der Kommunalaufsicht zu vermeiden, so die Freien Wähler. Klipp und klar stehe nämlich in dem Schreiben des Innenministeriums, die Kommunalaufsichtsbehörde ist weiterhin angehalten auf die Einführung einer Straßenbeitragssatzung gegenüber Dreieich zu dringen. Auf ein übergangsweises Stillhalten – so die Anregung der FWG – will sich das Innenministerium nicht einlassen. Fritzschner lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Magistrat: bei seiner Vorlage des Haushalts 2011 habe er auf Investitionen für die Grunderneuerung von Gemeindestraßen verzichtet. Übergansweise müssten eben die Straßen weiterhin geflickt werden, so die beiden FWG–Oberen.
 
Quelle: Freie Wählergemeinschaft Dreieich
 

 
Es wäre schön, wenn die Unsrigen beim Haushalt 2011 dem Beispiel von Dreieich Folge leisten:

Fritzschner lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Magistrat: bei seiner Vorlage des Haushalts 2011 habe er auf Investitionen für die Grunderneuerung von Gemeindestraßen verzichtet. Übergansweise müssten eben die Straßen weiterhin geflickt werden, so die beiden FWG–Oberen

 
Interessant wäre es auch zu erfahren, ob eine der in Rödermark etablierten Parteien sich einmal die Mühe gemacht hat, wie die Freien Wähler in Dreieich:

hatten die FWG–Oberen Ministerpräsident Bouffier angeschrieben und eine Änderung der jetzigen Gesetzeslage gefordert.

 
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Zwei dieser etablierten Parteien haben genug damit zu tun, den Bürgermeister bezügl. Bahnhof niederzubügeln.
 
Fairerweise muss allerdings erwähnt bleiben, dass z.B. die SPD und CDU im März 2010 sich gegen eine Straßenbeitragsatzung ausgesprochen hat:

Als ziemlich einfallslos bezeichneten beide Fraktionschefs die jetzige Vorgehensweise des Bürgermeisters. „Wem in dieser hochbrisanten Angelegenheit nichts anderes einfällt als den Stadtvorordneten schlicht eine Mustersatzung des Hessischen Städte- und Gemeindebundes vorzulegen, der hat die Ängste der Bürger nicht verstanden“, bedauert Armin Lauer Kerns „Initiativlosigkeit“. „Das löst bei den Leuten nur noch Kopfschütteln aus“, so Gensert abschließend.

 
Dem Bürgermeister Einfallslosigkeit vorzuwerfen ist einfach. Man hätte einmal selber das Heft in die Hand nehmen sollen. So wie die Freien Wähler in Dreieich. Herrr Lauer und Herr Michael Gensert. 
 
Links und Infos zu “wiederkehrender Beitrag”


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.