Wann kommen die Bagger?

CDU schon in 2012

CDUschn in 2012. Wir brauchen Gewerbeflächen
CDU schon in 2012. Wir brauchen Gewerbeflächen

Gewerbegebiet Kapellenstraße.
Wann kommen die ersten Bagger?

Die letzte vollzogene Ausweisung eines kleineren Gewerbegebiets geht auf die Anfänge des 21. Jahrhunderts zurück. Von der Planung bis zum ersten Neubau können bis zu 15 Jahre vergehen.

Im Folgenden geht es mir darum, wie/ob wir uns all die wunderschönen Wünsche zum Stadtumbau, Stadtgrün, Hopper mehr Erzieher (kein Wunsch, sondern Pflicht) Erweiterung Feuerwehrhaus ohne kräftiges Zutun des Gewerbes überhaupt erlauben können. Die Kosten für das vorhandene Personal und die Aufstockung (auch ohne Erzieher) in der Verwaltung sowie die Tilgung und Zinsen für Kredite werden weiterhin steigen. Auch ohne all die mit Sicherheit kommenden Kosten, hatten wir schon in der Vergangenheit für die bestehende Infrastruktur nicht die notwendigen finanziellen Mittel. (Siehe)
 
Eine persönliche Betrachtung der Dinge. Es steht jedem frei, mich mit Kommentaren eines Besseren zu belehren.
Vorweg. ISEK könnte für eine Kommune ein Segen sein.

Wenn die ersten großen Ausgaben für den Stadtumbau/Stadtgrün anfallen, sollte auch der Grundstein (mehr Gewerbesteuer) für steigende Einnahmen gelegt sein. Oder werden die Bürger die geplanten Erweiterungen/Umbauten/Neubauten mit stark steigender Grundsteuererhöhung zu zahlen haben? Da nach einer gefühlten Ewigkeit an der Kapellenstraße noch nicht einmal die Voraussetzungen für eine Grundsteinlegung für mehr Einnahmen geschaffen wurden, werden wir mit ansteigender Gewerbesteuer kurzfristig wohl kaum rechnen können. Sollte ein Teil der Gewerbefläche für bisher in Rödermark ansässige Firmen gedacht sein, die zum Überleben unbedingt größere Flächen benötigen, muss man sogar mit sinkenden Steuereinnahmen (Gewerbesteuer) rechnen.
Die Frage – wann kommen die Bagger? – werden wir uns ernsthaft wohl erst 2023 stellen können.
Nachtrag: 2023 wird wohl kaum klappen. Hoffen wir mal, dass es 2024 mit dem Gewerbegebiet Kapellenstraße klappen wird. Das im Mai 2022 in Angriff genommene Gelände (Urbane Gebiet Kapellenstraße) wird in der Hauptsache der Wohnbebauung dienen. Siehe Aktenmappe zur Stavo 25.05.2022

BM Rotter will wohl. Die Koalition nicht.
Bis auf AL/Die Grünen waren alle Fraktionen vor der Kommunalwahl für ein Gewerbegebiet nördlich der Germania.
AL/Die Grünen waren und sind gegen ein Gewerbegebiet nördlich der Germania. Im Gegensatz zum „Wendehals CDU“ eine klare Positionierung vor und nach der Kommunalwahl. OK, man kann dagegen sein. Aber gleichzeitig für große Ausgaben stimmen, ohne dem Bürger aufzuzeigen, wie man diese Ausgaben ohne ein (viel) mehr an Gewerbesteuer bzw. GrundsteuerB stemmen kann. Das zeigt mir das verstörte Verständnis der Koalition zu Ausgaben und den zu erzielenden Einnahmen. Hinzu kommt noch, dass die CDU seit dem Koalitionsvertrag wohl überhaupt keine eigene Meinung mehr hat.
Zu den entstehenden Kosten hört man immer nur: „Das kostet uns nur ein Drittel!“ Woher das Drittel (immerhin ca. 4,5 Mio.Euro) kommen soll, wird nicht gesagt.
Nördlich der Germania. Bürgermeister Rotter zu den notwendigen Gewerbegebieten.
[..] Es ist zehn Hektar groß und soll über eine neue Straße erschlossen werden. Rotter nennt das Projekt, das mehrere Probleme lösen könnte, eine Vision. In zwei Wochen diskutiert die Stadtverordnetenversammlung darüber [..] Quelle
Die Stadtverordneten haben diskutiert und mit überragender Mehrheit beschlossen:
Beschluss:
[..] nördlich des Germania-Sportplatzes als Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel und als Gewerbegebiet zu entwickeln. Der Magistrat wird beauftragt, [..]Quelle Seite 27. Damit wurde auch dem Wunsch des Bürgermeisters und der Vernunft entsprochen.
Dank „Wendehals“ kam alles anders. Siehe: Abstimmung Stadtumbau (ISEK).Schade. Nur DREI Zuhörer hatten Interesse an der Stadtverordnetenversammlung.

Man beachte, die Verwaltung wurde in 02.2021 beauftragt,
das Gewerbegebiet zu entwickeln. Getan hat die Verwaltung, trotz eindeutigem Auftrag der Stadtverordnetenversammlung, bis zum heutigen Tag ABSOLUT NICHTS. So jedenfalls der Eindruck bei der Stavo. Für mich ist das Arbeitsverweigerung. Wie es weitergeht? Keine Ahnung. Die zum Juniorpartner der AL/Die Grünen mutierte CDU, die seinerzeit den Antrag unterstützt hat, unterwirft sich den Wünschen der AL und spielt den Wendehals.
Wendehals

Zum Zeitpunkt der Planung des Gewerbegebiets hatte man wohl daran gedacht, dass sich dort evtl. die REWE ansiedeln könnte. Sicher war das aber nicht. Also stand nicht im Fokus, dass sich auf diesem Gebiet ein großflächiger Einzelhandel ansiedeln sollte/könnte, sondern die Entwicklung eines unbedingt notwendigen Gewerbegebiets. Ohne Gewerbe werden die hochtrabenden Ziele nur durch steigende Grundsteuererhöhungen zu bezahlen sein. Man kann auch auf weitere Gewerbegebiete verzichten. Man streicht die Erweiterung des „Regierungszentrums Rödermark“ und spart dadurch sehr, sehr viel Geld für neues Mobiliar. Man vergisst den Neubau des Jugendzentrums. Man versucht es mal ohne Ersten Stadtrat. Lässt das Feuerwehrhaus durch ortsansässige Unternehmen auf Vordermann bringen und tagt wieder in Urberach (Vorraum Mehrzweckhalle). Ist eh besser dort. Die dortige Gastronomie hat sich auf die Sitzungen eingestellt. Man bekommt auch nach 22.30h etwas zu essen und wird darüber hinaus auch noch freundlich bedient.

Zum Neubau Jugendzentrum Urberach.
Wird es vor der Zweckentfremdung des jetzigen JuZ im Feuerwehrhaus Ober-Roden eine definitive Zusage geben, die da lautet: „JA, wir DÜRFEN dort bauen! JA, die Finanzierung ist auch ohne Grundsteuererhöhung und Förderung von 70% gesichert!

Hinzu kommt noch.
Man kolportiert. Nicht nur der Stadtumbau steht an. Es gibt wohl auch noch weitere Überlegungen, die den (in der Tat erforderlichen) Ausbau des Feuerwehrhauses an der Kapellenstraße betreffen. Hinzu kommt die Aufgabe des Sozialrathauses in Urberach mit Umzug in neue Räumlichkeiten an der Kapellenstraße. Ob man dem ganzen Komplex dann den Namen „Gefahrenabwehrzentrum“ geben wird? Zweifelsohne. Bei der Feuerwehr in Ober-Roden sind Erweiterungsmaßnahmen dringendst erforderlich.


In 2015 hatte ich dem Artikel „Hab ich heute im Bauausschuss gelernt“ darüber berichtet, was passieren kann, wenn man eine Brache nicht entsprechend behandelt. Wenn ich mir der Zustand der „Paramount Ruine“ betrachte, ein ideales Feld für seltene Tiere (z.B. Zauneidechsen). Hier Bilder von Biotop ParamountPark

Am 27.03.2012
Wesentliche und selbst bestimmbare Komponente der kommunalen Einnahmen ist die Gewerbesteuer. Zudem ist mit jedem Arbeitsplatz i.d.R. auch ein sozial versicherungs- und einkommensteuerpflichtiges Arbeitsverhältnis verbunden. In Rödermark hat sich in Hinblick „Gewerbeentwicklung“ in den letzten Jahren nichts (mehr) getan. Quelle

Siehe auch
» Personalpolitik ohne Maß und Ziel
» Bedarfsgerecht jährlich mindestens 2.200.000,00€ für unser Straßen.
» Kommunen. Geld ausgeben kommt vor Geld einnehmen
» Hat Rödermark genügend Gewerbeflächen? Presseberichte 2008, 2009
» Frau Schülner – Gefahrenabwehrzentrum? „Unausgegorene Wahlkampfidee“
» AL/Die Grünen zum Gefahrenabwehrzentrum. Unausgegorene Wahlkampfidee
» Wenn etwas renoviert wird, kann man mit Überraschungen rechnen.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Vorfahrt für den Radverkehr. Gewerbe. Eine bedauernswerte CDU in den Fängen des Koalitionsvertrags

Buse 16.03.2022
Buse 16.03.2022

Ausschuss BUSE 16.03.2022
Vorfahrt für den Radverkehr und eine bedauernswerte CDU.


Titel auf der Tagesordnung
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Rödermark“

Um was es bei dieser Machbarkeitsstudie genau geht,
hat sich mir nicht ganz erschlossen. Sieht man den Ortskern als Ziel der Radfahrer, oder soll dieser Weg die anliegenden Ortschaften verbinden? So wie ich das verstanden habe, ist dies für die Routenplanung nicht unbedingt wichtig. Wichtig scheint es in der Hauptsache zu sein, auf welcher Strecke man mit der Modellrechnung (nicht Zählung) auf die notwendige Anzahl von Nutzern kommt, um in den Genuss der Fördermittel zu gelangen.

Dank eines Förderprogramms könnte man in Rödermark das Radnetz
ausbauen bzw. überhaupt erst erstellen. Die Hürde für eine Teilnahme an diesem Förderprogramm ist natürlich an zu erfüllende Vorgaben gebunden. Eine dieser Vorgaben ist die tägliche Nutzung des Radschnellwegs durch täglich 2700 Nutzer. Nach einer Modellrechnung (nicht Zählung) kann diese Forderung scheinbar nur dann erfüllt werden, wenn der Radverkehr -von Eppertshausen kommend nach Dietzenbach- mitten durch Ober-Roden geleitet wird. Bevorzugte Teilstrecke wäre zurzeit –die Odenwaldstraße und die Rilkestraße–

Ich behaupte einmal, dass das vordringliche Ziel
der laufenden Planung nicht sein kann, dass die Rödermärker poblemlos ihren Ortskern erreichen können. Soll ja auch ein Radschnellweg sein. Ich denke, die zurzeit ins Auge gefasste Streckenführunge ist nur deshalb gewählt worden, weil sie über die zur Verfügung stehende Modellrechnung die notwendige Anzahl von Nutzern verspricht. Und diese Strecke geht nun mal durch den Ort. Alle Nachteile werden dem Ziel geopfert, mittels Modellrechnung eine Streckenführung zu finden, mit der man die für eine Förderung notwendige Nutzeranzahl erreichen kann. Sei es auch nur rechnerisch.

Würde man den Fokus auf eine schnelle Verbindung
der Ortschaften Richtung Eppertshausen bzw. Dietzenbach richten, wären andere Trassenführungen sinnvoller. Wird wohl aber nicht die benötigte Anzahl von Nutzern bringen.

Es steht außer Frage, dass man für Radfahrer etwas machen muss.
Die jetzige Planung bietet sich bestimmt nicht als Trasse für eine Radverbindung zwischen Eppertshausen und Dietzenbach an. Auch dann nicht, wenn es dafür Fördergelder gibt.
Vorstellbar wäre eine Trassenführung um den Ortskern Ober-Roden herum.

Der Drops ist noch nicht gelutscht.
Es geht die Empfehlung an die Anwohner der Odenwald- und Rilkestraße, die Tagesordnung der kommenden Stadtverordnetenversammlung dahingehend in Augenschein zu nehmen, ob der Radschnellweg den Sprung in die Stadtverordnetenversammlung geschafft hat.

Urbanes Gebiet Odenwaldstraße
Die ersten Erwähnungen eines Urbanes Gebiets Odenwaldstraße
gabe es in 2017.

Wenn das Projekt Urbanes Gebiet von der Verwaltung mal mit erkennbaren Ergebnissen angegangen wird, dürfte sich das Bild in der Odenwaldstraße dramatisch verändern. Der Bedarf an Parkraum auf der Odenwaldstraße wird sich erhöhen.


Bekenntnis zum Beschluss
– Gewerbegebiet nördlich der Germania

Die CDU vor der Kommunalwahl.

CDU vor der Kommunalwahl. Dann kam der Koalitionsvertrag.
CDU vor der Kommunalwahl. Dann kam der Koalitionsvertrag.

Der Magistratsvorlage, für ein Gewerbegebiet nördlich der Germania,
wurde mit der Mehrheit der Stadtverordneten zugestimmt und beschlossen. Die Minderheit, die AL/Die Grünen, konnte sich VOR der Kommunalwahl mit ihrer ablehnenden Haltung nicht durchsetzen. Durchgesetzt haben die sich dann bei den Koalitionsverhandlungen – Kein Gewerbegebiet nördlich der Germania -.

Ich habe dem Sinn einiger Reden bei der Ausschussitzung am 17.03.2022 (die AL hat vor der Sitzungsunterbrechung nicht gesprochen) unausgesprochen entnehmen können, dass man wohl auf ein Gewerbegebiet nördlich der Germania nicht verzichten kann. Demnach dürften die Grünen mit ihrer Ansicht zwar alleine dastehen, aber man wird erfolgreich, dank eines schwachen Koalitionspartners, das Gewerbegebiet bis auf Weiteres blockieren können.

Im Gegensatz zu ihrer Entscheidung (siehe oben Klartext) in 2021, sieht die CDU nun nicht mehr die Notwendigkeit, den mitgetragenen Beschluss – nördlich der Germania ein Gewerbegebiet – anzugehen. Die CDU hat die Erkenntnis für die eindeutige Notwendigkeit (Klartext) eines Gewerbegebiet „Germania“ mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrag inoffiziell zurückgezogen. Mit diesem Passus im Koalitionsvertrag, hat sich die die CDU ganz klar GEGEN DIE INITIATIVE des eigenen Bürgermeisters gestellt. Offiziell vollzogen wird die Klatsche gegen den eigenen Bürgermeister dadurch, wenn man den eingereichten Antrag der FDP die Zustimmung verweigert, um dann mit einer Initiative der Koalition den Antrag des Magistrats aus 2021 in Nachgang ablehnt. 🙁

Stillschweigend hat die Verwaltung die Entwicklungsarbeit für
das Gebiet „nördlich der Germania“ nicht begonnen. Warum eigentlich? Der Magistrat wollte. Die Stadtverordneten haben den Auftrag erteilt. Einzig die AL/Die Grünen wollten nicht! Es ist also nicht verwunderlich, warum in Rödermark alles eine Ewigkeit dauert. Ein für die Verwaltung nicht bindender Koalitionsvertrag genügt der Rödermärker Verwaltung scheinbar schon, einen von den Stadtverordneten erteilten Auftrag auf Eis zu legen. Der Antrag der FDP an die Verwaltung, sich dem von der Mehrheit der Stadtverordneten erteilten Auftrag anzunehmen, finden Sie in der Aktenmappe zum BUSE-Ausschuss.
Gespannt können wir darauf sein, was die Stadtverordnetenversammlung am 29.03 bringen wird. Wird es einen Antrag der Koalition geben, der den in 2021 getroffenen Beschluss der Satdtverordneten aufhebt?

Wird der Antrag, der vom Magistrat (also auch vom eigenen Bürgermeister) in 2021 zur Abstimmung den Stadtverordneten vorgelegt und zugestimmt wurde, bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung mit Stimmen der CDU und AL/Die Grünen zurückgenommen? Wenn ja, finde ich keinerlei Erklärung mehr für das unterwürfige Verhalten der CDU. Unterwürfig? Wie kann man ein solches Verhalten anders erklären? Zunächst setzt man sich vehement für eine Sache ein und stellt sich damit gegen die Meinung seines (AL/Die Grünen) Koalitionspartners. Wenige Wochen später bei der Koalitionsverhandlung war „Klartext“ schon Geschichte. Und das bei einem essenziell wichtigen Thema. Wichtig auch für die Finanzen der Stadt.

Sitzungsunterbrechung bei diesem Thema
Die BUSE-Sitzung wurde unterbrochen. Die Fraktionsmitglieder haben sich zu diesem Thema ausgetauscht. Ich betone: DIE FRAKTIONEN. Einen gemeinsamen Gedankenaustausch der Koalitionäre, wie es bei einer gut funktionierende Koalition üblich sein dürfte, habe ich nicht wahrgenommen.

Artikel 2/2022. Zu Gewerbegebieten und der treffenden Erkenntnis
des Fraktionsvorsitzenden der CDU in dem Artikel „Kommunen. Geld ausgeben kommt vor Geld einnehmen“ – Für Einnahmen brauchen wir Gewerbe

Daran scheitert es. Hätten wir da noch was an Gewerbegenbiet frei? Kapellenstraße ist verplant…..hier weiterlesen.

Siehe auch
» Stavo, Stadtverordnetenversammlung 29.03.2022.
» Für Einnahmen brauchen wir Gewerbe.
» 31.08.2022 SPD Kein Anschluss nach Dietzenbach
» 05.09.2022 AL-GRÜNE testen den geplanten Fahrradschnellweg


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Kommunen. Geld ausgeben kommt vor Geld einnehmen

Der Privatmann. Geld einnehmen kommt vor Geld ausgeben.
Der Privatmann. Geld einnehmen kommt vor Geld ausgeben.

Der Privatmann.
Geld einnehmen kommt vor Geld ausgeben.

Folgender Eindruck verfestigt sich bei mir immer mehr.
Was hier in Rödermark los ist, kann ich immer weniger einordnen. Für mich wird das Durcheinander immer größer.
So kann man nur planen und arbeiten, wenn man das benötigte Geld nicht verdienen muss, sondern über Steuer und Gebühren einziehen kann. Für gravierende Fehlplanungen (wenn es dann welche sind) werden die Entscheider nicht bestraft.

Es steht ein Betrag von 16 Mio. zur Verfügung,
den die Stadt für Ortskern Ober-Roden und Stadtgrün ausgeben kann. (ISEK) Es werden aber mindestens 18,5 Mio. benötigt. Dazu weiter unten mehr. Von den 16 Mio. muss der Bürger ca. 5 Mio. (oder mehr) aufbringen. Der Schuldenstand steigt. Die Zinszahlungen und Tilgungen steigen. Es werden neue Mitarbeiter für die neuen Räumlichkeiten benötigt. Die Personalkosten und Sachkosten werden steigen. Laufende Kosten müssen gezahlt werden.

Kommunen. Geld ausgeben kommt vor Geld einnehmen weiterlesen→

Ausschussrunde zur kommenden Stadtverordnetenversammlung

Ausschussrunde zur Stavo 07.12.2021
Ausschussrunde zur Stavo 07.12.2021

Ich kann mir schlecht vorstellen, dass in der jetzigen Situation (Corona) die Ausschusssitzungen bzw. die Stadtverordnetenversammlung in der geplanten Form stattfinden kann/wird.
In Rödermark der Ablauf fast wie früher. NUR Maskenpflicht. Siehe: Corona. Reicht es, wenn alle eine Maske tragen?
Bei der Stadtverordnetehversammlung am 7.12.2021 ebenfalls keinerlei Kontrollen für die Zuhörer. Maskenpflicht wurde im Zuhörerbereich NICHT kontrolliert.


» 23.11.2021 Familie, Soziales, Integration und Kultur. FSIK
» 24.11.2021 Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie. BUSE
» 25.11.2021 Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss. HFuW
 
» 07.12.2021 (evtl.zus. 08. und 09.12) Stadtverordnetenversammlung.
 
Hier die Aktenmappen zu den Ausschusssitzungen und der Stavo.


Beratung im BUSE. Abstimmung Stadtverordnetenversammlung
Beispiele.

Städtebauliche Lösungen für die TS Sport- und Vereinsanlagen.
[..] Mit Schreiben vom 25.05.2021 wendet sich die Turnerschaft Ober-Roden an die Gremien der Stadt Rödermark und weist auf die Parkplatzproblematik im Bereich der Sportanlage in der Walter-Kolb-Straße hin. Bei näherer Betrachtung der Problematik ergeben sich die unterschiedlichsten Fragestellungen im Bereich Stadtplanung.[..]
Beratung: BUSE Top 18
Abstimmung: Stavo TOP 19

Grundsatzbeschluss zur Prüfung eines Sonder- und
Gewerbegebietes nördlich Germania

Wie bekannt sein dürfte, wurde in der vergangenen Legislaturperiode von den Stadtverordneten (ohne AL/Die Grünen) u.a. beschlossen (Seite 27): 1. Die Stadtverordnetenversammlung spricht sich dafür aus, einen Bereich nördlich des Germania-Sportplatzes als Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel und als Gewerbegebiet zu entwickeln. Trotz Beschluss, auch mit Stimmen der CDU wurde beschlossen -das Sondergebiet zu entwickeln-, wurde im neuen Koalitionsvertrag der Passus aufgenommen, den Antrag nicht weiterzuverfolgen.
Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und AL/Die Grünen steht: Die Prüfung eines Plangebiets nördlich der Germania, insbesondere des Standorts für einen großflächigen Einzelhandel, wird nicht weiterverfolgt. [..]
Ein Koalitionsvertrag kann einen Stadtverordnetenbeschluss nicht aushebeln. Der Beschluss, ein Sondergebiet zu entwickeln, besteht weiterhin. Um hier Klarheit zu schaffen, wurde der Antrag gestellt.
Kapellenstraße. Ein in der Vergangenheit angedachter Standort für einen großflächigen Einzelhandel dürfte auch wegfallen. In dem zurzeit ausliegenden Bebauungsplan A32 ist zu lesen: Mit der Festsetzung wird das städtebauliche Ziel verfolgt, dass der Bereich des Plangebietes auch tatsächlich für klassische Gewerbebetriebe und gewerbegebietstypische Dienstleistungen vorbehalten bleibt und vor diesem Hintergrund sowie auch zum Schutz städtebaulich integrierter Versorgungsbereiche an anderer Stelle im Stadtgebiet im Plangebiet kein neuer Einzelhandelsstandort begründet wird.[..] Siehe Bebauungsplan A32 Gewerbegebiet Kapellenstraße
Beratung: BUSE Top 14
Abstimmung: Stavo TOP 15

Optimierung des Rödermärker Müllsystems im öffentlichen Raum
Der Antrag wurde von der FDP-Fraktion in der Vergangenheit bereits einmal zurückgestellt, weil laut Aussage von BM Rotter die Stadt schon vor Antragsstellung ein neues Konzept in Arbeit hatte. Ich verstehe den Tagesordnungspunkt so, dass nichts mehr beschlossen wird, sondern Herr Rotter bzw. ein Beauftragter das Konzept erläutert und den Link nennt, unter dem man dann umweltgerecht und digital das Konzept einsehen kann.
 
Die Stadt Rödermark ist beim Thema Müll/Abfall bereits vergleichsweise gut aufgestellt. Sie besitzt ein effizientes und gut angenommenes Entsorgungskonzept, die Abfallgebühren pro Haushalt sind vergleichsweise niedrig, die Stadt kümmert sich schnell um illegal entsorgten Müll in der Landschaft – und dennoch sehen viele Bürger die (vermeidlich bzw. subjektiv zunehmende) Vermüllung der Städte und der Landschaft als großes Problem an. Mit wachsendem Umweltbewusstsein stören sich immer mehr Menschen an achtlos entsorgten Müll, der damit mehr und mehr zum regen Gesprächsthema wird. Auf der anderen Seite gibt es leider auch einen (gefühlt ansteigenden) Teil der Bevölkerung, die sich um nichts scheren und ihren Müll achtlos dort entsorgen, wo er gerade anfällt – oder auch bewusst in der Landschaft entsorgen, um sich Aufwand und/oder Kosten einer ordnungsgemäßen bzw. legalen Entsorgung zu ersparen.[..]
und weiter
[..]Der Magistrat der Stadt Rödermark wird beauftragt, auf Basis der in der vorstehenden Begründung dargelegten Aspekte und Schwerpunkte ein optimiertes Müllkonzept für den öffentlichen Raum in Rödermark zu entwickeln und dessen Kosten – unterteilt in Investitionskosten (z.B. neue Abfallbehälter, etc.) und laufende Kosten (z.B. Personalkosten für die Leerung und Entsorgungskosten des eingesammelten Mülls) – zu ermitteln.[..]
Vorstellung: BUSE Top 8
Abstimmung: Ob der Antrag die Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung erreichen wird, hängt davon ab, ob das zugesagte neue Müllkonzept der Stadt zur Zufriedenheit der antragstellenden Fraktion ausfällt. Stavo TOP 10
Nachtrag: Vorstellung wurde nochmals verschoben. Das (fertige) Müllkonzept soll noch mit den Umweltfreunden Rödermark besprochen werden. Antrag bleibt im Geschäftsgang.
» 23.06.2021 Ausschuss BUSE. Verschoben HFuW. Siehe Niederschrift
» 24.06.2021 Ausschuss HFuW. Siehe Niederschrift
» 06.07.2021 Stavo. Vorstellung kommende Sitzungsrunde. Niederschrift
» 24.11.2021 BUSE. Erneut zurückgestellt. BM Rotter will das (fertige) Müllkonzept mit den Umweltfreunden besprechen. Niederschrift fehlt noch.

Nur Stadtverordetenversammlung
Bei der Stadtverordnetenversammlung steht die Einbringung des Haushalts 2022 auf der Tagesordnung TOP 4.
Auf die Behandlung des Antrags der AfD zu den in Antrag beschriebenen Vorgängen bin ich gestpannt. Näheres siehe hier unter TOP 18.

CDU Rödermark besucht das neue Bahnhofslokal Station 1

Pressemeldung CDU Rödermark
Pressemeldung CDU Rödermark

Pressemeldung CDU Rödermark
Gelungene Eröffnung
CDU Rödermark besucht das neue Bahnhofslokal Station 1

Seit Anfang November hat nun endlich die Gaststätte „Station 1“ ihre Pforten geöffnet. Mitglieder von Fraktion und Vorstand sowie der Bürgermeister Jörg Rotter haben es sich nicht nehmen lassen, dem Lokal gleich einen Besuch abzustatten. „Was lange währt, muss gut werden!“, ist CDU-Stadtverbandsvorsitzender Ralph Hartung überzeugt. „Nach vielen Jahren Entwicklungszeit ist das Ziel erreicht, den Bahnhof in Ober-Roden durch eine Gastronomie zu beleben“.

Bei einem schönen Abend mit leckerem Essen und Getränken wurde klar, dass die Gaststätte für die Rödermärker Gastronomielandschaft eine tolle Bereicherung ist. Neben den Klassikern wie Steaks, Burgern oder Schnitzeln bietet das Restaurant auch vegetarische und vegane Optionen wie Poké-Bowls oder Salate. Doch der Fokus liegt nicht allein auf dem Essen. Mit einer großen Getränkeauswahl, die natürlich Bier und (Apfel-)Wein aber auch Whisky, Gin und Rum beinhaltet, bietet die Gaststätte allerhand für Leute, die einen gemütlichen Abend verbringen möchten. Durch das breite Angebot und die schöne Atmosphäre kann sich das „Station 1“ zu einem Treffpunkt für Jung und Alt entwickeln.

An dem gänzlich gefüllten Gastraum konnte man ablesen, dass das Konzept bereits jetzt von den Rödermärker Bürgern sehr gut angenommen wird. „Ich freue mich, dass nun endlich das Bahnhofsgebäude seiner zentralen Lage entsprechend genutzt wird und in Rödermark eine neue Ausgeh- und Freizeitmöglichkeit geschaffen werden konnte. Mit Greg de Neufville wurde ein erfahrener Gastronom gefunden, der den Ober-Röder Bahnhof und damit ganz Rödermark aufwerten konnte. Endlich ist wieder Leben im Bahnhof, der Start des Lokals ist definitiv geglückt“ findet Bürgermeister Jörg Rotter.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.