
„Die K-L-Trasse ist ein Märchen“. Seinen Widerspruch zum politischen Mainstream begründet er mit einem Blick in die Vergangenheit.
Lesen Sie bei OP-Online den Artikel.
Gesellschaft, Politik, Stadtverordnetenversammlung (Stavo), Infrastruktur

„Die K-L-Trasse ist ein Märchen“. Seinen Widerspruch zum politischen Mainstream begründet er mit einem Blick in die Vergangenheit.
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Die Stadt Rödermark hat den Gemarkungsputz abgesagt. Die Umweltfreunde Rödermark haben im Rahmen ihres „Permanenten Gemarkungsputz“ übernommen. 15 Erwachsene und 6 Kinder haben sich coronakonform auf den Weg gemacht, um die Gemarkung etwas vom Müll zu befreien.
Auf dem Bild ist eine Bank an der B459 zu sehen. Eigentlich nichts Aufregendes. Dort habe ich heute knapp 30 Glasflaschen/Glasfläschchen aus dem Gebüsch gefischt. Zusätzlich zur Verpackung von mitgebrachten Speisen.
Warum, verdammt nochmal, ist dort kein Abfallbehälter installiert?
Michael Ihm schrieb bei Facebook
„Frank Schemm war noch gestern on Tour und hat 240 Kg und jede menge Autoreifen eingesammelt.
Danke an alle, die gestern bei dem Wetter gesammelt haben. Wir hatten 16 Säcke gesamt. Ca 180 kg„




Man sagt, in Rödermark sind Müllbehälter abgebaut worden. Im Rodgau rüstet man auf.
Gab es in den letzten 10 Jahren in Rödermark schon einmal die Möglichkeit in einer Überschrift „Neue Idee …. “ zu verarbeiten? Ich kann mich eigentlich nur an die Tontäfelchen (gibt es nicht [mehr]) erinnern.
In der Printausgabe der Offenbach Post konnte man heute unter der Überschrift „Abstimmung am Abfallkorb“ etwas zu einer für mich völlig „Neue Idee gegen Müll in der Landschaft“ lesen
Keine Erwähnung im Jahrbuch 2021
– weil „Umweltfreunde Rödermark“ kein Verein ist?
– Keine Erwähnung, weil es sich um Müll handelt?
Für einige eifrige Mitsammler ist es schon frustierend, dass es für die Gruppe um Michael Ihm herum dem Grün/Schwarzen Magistrat (hauptamtlich) im Jahrbuch 2020 keine Zeile wert war, die ehrenamtliche Tätigkeit zu erwähnen. Es hätte gereicht wenn man geschrieben hätte, das Rödermark zu einem großen Drecksloch verkommen würde, wenn es die eifrigen, ehrenamtlichen Bürger nicht geben würde, die mit ihrem „permanenten Gemarkungsputz“ den Müll wegräumen.“ Das hätte schon genügt. (An einem fehlenden Textbeitrag kann es bei der Nichterwähnung nicht gelegen haben. Siehe)
Hier der Beginn der Dokumentation zur Müllsammelei

FDP nimmt Stellung
Lärmproblematik Rodaustraße
In einer Pressemitteilung (Heimatblatt Seite 5) fasst die BI Rodaustraße die Aussagen der Parteien zum Thema Lärmbelästigung der Anwohner durch den Straßenverkehr zusammen. Die Auffassung der FDP wird dabei zu stark pauschalisiert und in einigen Punkten auch nicht korrekt wiedergegeben.
Lesen Sie weiter bei der FDP Rödermark

Steuergerechtigkeit für Hundehalter
Wenn man es mal genau betrachtet, machen es sich die Verwaltungen bei der Hundesteuer sehr einfach. Es wird nur eine Unterscheidung zwischen „gefährlich“ und nicht „gefährlich“ gemacht. Ich finde, da ist die Steuerverwaltung, die die Steuer ansetzt, nicht besonders kreativ.
Man macht bei Verwaltungen gerne aus Einfach – Kompliziert.
Warum nicht bei der Hundesteuer?
Beispiel Rödermark. Betrachten wir den ganz einfachen Ansatz der FWR zur Verteilung der „Corona-Hilfe“ an die Vereine. Da haben die Freien Wähler an die Verwaltung gedacht und einen ganz pragmatischen Vorschlag gemacht. Einfach den bestehenden Verteilungsschlüssel mit der zur Auszahlung anstehenden Gesamtsumme versehen und auszahlen. Verwaltungsaufwand so hoch wie bei einer normalen Auszahlung der Vereinsförderung. Das war aber zu einfach. Ein Verfahren mit Antragstellung und Überprüfung und ….. kommt jetzt zur Anwendung.
Zurück zur Hundesteuer.
Warum macht man es sich mit der Hundesteuer so einfach? Warum wird ein Hund nicht z.B. nach Gewicht versteuert? Sagen wir mal pro kg 2,00€. Jedes Jahr muss der Hund von einem Tierarzt:innen (bzw. einer zertifizierten Person:in) gewogen werden. Das neue Gewicht wird in ein Formular eingetragen und bei der Verwaltung zur Neuberechnung der Steuer eingereicht. Das Formular müsste auf der Webseite der Stadt zum download bereitgestellt werden.
Man könnte auch bei einem Hund:ündinnen ein Stockmaß (wie bei Pferden/Hengsten/Stuten) heranziehen. Das Stockmaß für Hund:ündinnen wird von der waagerecht nach vorne zeigenden Schnauze bis zum Boden gemessen. Gemessen von von einer für das Festlegen der Maßeinheiten für Hund:ündinnen (z.B. Tierarzt:innen) von der Stadt zertifizierten Person:in. Für die Zertifizierung müssen die Verwaltungen über die VHS Kurse anbieten.
Es könnte jetzt noch eine Formel entwickeln, die die beiden Einheiten (Gewicht und Stockmaß) berücksichtigt.
Besondere Aufwendungen können von der Steuer abgesetzt werden. Ein Katalog für absetzbare Kosten sollte von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit erfahrenen Hundehalter:innen entwickelt werden. Die genauen Regularien werden innerhalb von einem Jahr durch einen „runden Tisch“ erarbeitet, der dann sein Arbeitsergebnis der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Abstimmung vorlegt.
Kann eine Verwaltung diesen Aufwand stemmen?
Sicherlich nicht. Bei Verwaltungen wird vermutlich bei neuen Aufgaben nicht danach gesucht, wer diese überehmen kann, sondern eine neue Planstelle muss her. Aber egal. Die Hundesteuer wird gerechter.
Weitere Vorschläge sind erwünscht.
🙂 🙂 🙂 🙂

Siehe auch
» NABU Rödermark sagt sog. Schottergärten den Kampf an.
Nachtrag
Die Initiative Breidert war dort aktiv. Das Ergebnis in der 20. Ausgabe des Mini-Newsletters.